Fachforum Regenerative Wärmeversorgung

Die Hälfte des deutschen Endenergiebedarfs und somit auch der CO2-Emissionen fallen auf den Wärmebereich zurück. Die ambitionierten Einspar- und Umweltziele der Energie- und Klimapolitik in Deutschland werden daher wesentlich von den Fortschritten im Wärmebereich abhängen. Bei der Umsetzung der Wärmewende spielen der Ausbau sowie der energieeffiziente und nachhaltige Einsatz von erneuerbaren Energien eine bedeutende Rolle. Gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Partner der Hochschule Nordhausen veranstalten wir das nächste ThEEN-Fachforum am 6. September 2018 in Erfurt. Das Grußwort richtet Umweltministerin Anja Siegesmund an die Teilnehmer.
Standort: Atrium der Stadtwerke
Strasse: Magdeburger Allee 34
Ort: 99086 – Erfurt (Deutschland)
Beginn: 06.09.2018 09:00 Uhr
Ende: 06.09.2018 17:00 Uhr
Eintritt: 238.00 Euro (inkl. 19% MwSt)
Buchungswebseite: https://www.theen-ev.de/de/anmeldung-245.html

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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Wärmeversorgung per Tankwagen

Am Lieferfahrzeug muss die Technik stimmen

Wärmeversorgung per Tankwagen

Foto: Fotolia / Peter Atkins (No. 6040)

sup.- Häuslicher Wärmekomfort ohne Störungen und Unterbrechungen erfordert zuverlässige Heiztechnik. Deshalb sollten Heizkessel regelmäßig gewartet werden, damit es gar nicht erst zu einem unvorhergesehenen „Kälteeinbruch“ in den Wohnräumen kommen kann. Ablagerungen aus Verbrennungsrückständen oder Verschleißerscheinungen technischer Komponenten werden bei der fachgerechten Kontrolle rechtzeitig erkannt. Eine schnelle Fehlerbehebung schützt nicht nur vor Ausfällen, sondern auch vor einer kostspieligen Minderung der Energieeffizienz. Das gilt auch für Tankanlagen, wenn zur Wärmeversorgung des Gebäudes eine Energie wie Heizöl oder Flüssiggas beim Nutzer gelagert wird. Hier sollten die Sicherheitssysteme wie z. B. Füllstandsanzeiger, Grenzwertgeber oder Leckanzeigegerät im Rahmen von Inspektionen überwacht werden, damit der Nutzer sich dauerhaft auf die uneingeschränkte Funktionsfähigkeit der Brennstoffbehälter verlassen kann. Verunreinigungen oder Ablagerungen am Boden eines Heizöltanks können ebenfalls die Effizienz des Wärmeerzeugers beschneiden und auf diese Weise das Heizen verteuern.

Es gibt jedoch noch einen weiteren technischen Bereich, der in Häusern mit Brennstofftank die Heizkosten beeinflussen kann: die Mess- und Abgabevorrichtungen der Lieferfahrzeuge, aus denen diese Tanks befüllt werden. Der entscheidende Unterschied: Auf den technischen Zustand und die Wartungsintervalle dieser Anlagen hat der Kunde keinen Einfluss. Er muss letztlich dem Lieferanten vertrauen, dass die Zähler korrekt arbeiten und dass tatsächlich die Menge geliefert wurde, die bezahlt werden muss. Es ist heute aber möglich, dieses Vertrauen durch ein hilfreiches Verbraucherschutzinstrument zu untermauern. Brennstoff-Anbieter, die das RAL-Gütezeichen Energiehandel führen dürfen, haben sich zu einer umfangreichen internen und externen Überwachung ihrer Lieferfahrzeuge verpflichtet. Die Prüfbestimmungen des Gütezeichens verlangen von den Auslieferern z. B. täglich vor Fahrtantritt eine Kontrolle von Fahrzeug, Ausrüstung und Begleitpapieren. Die Protokolle dieser Tages-Checks werden durch neutrale Sachverständige bei unangemeldeten Besuchen überprüft, ebenso wie die Funktionsfähigkeit und die Eichgültigkeit der Zähleranlagen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Damit müssen die Unternehmen mit RAL-Gütezeichen höheren Ansprüchen an Zuverlässigkeit, Sicherheit und Lieferqualität gerecht werden als der Gesetzgeber vorschreibt.

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Hausausbau: Nie mehr kalte Füße

Elektrische Fußbodentemperierung als flexible, einfach zu installierende Wärmeversorgung

Hausausbau: Nie mehr kalte Füße

Die Broschüre „Elektrische Flächenheizsysteme“ steht zum Download unter www.waerme-plus.de bereit. (Bildquelle: @ WÄRME+)

Ein neues Home Office, ausreichend Platz für die studierenden Kinder oder regelmäßige Besuche von Freunden und Verwandten: Gründe für den Wunsch nach mehr Wohnraum gibt es viele. Für Hausbesitzer bietet sich in diesen Situationen an, den Keller oder Dachboden auszubauen. So können sie ihre Nutzfläche relativ schnell erweitern, ohne weitere Wohnfläche anzumieten oder zu kaufen. Einer der wichtigsten Aspekte, die bei einem Ausbau berücksichtigt werden müssen: Eine gute Wärmeversorgung der neuen Räume. „Bei einem Ausbau oder auch einer Teilsanierung ist eine elektrische Fußbodentemperierung die beste Wahl“, stellt Michael Muerköster von der Initiative WÄRME+ fest. Eine solche Fußbodentemperierung erwärmt die ausgebauten Räume auf gesundheitlich verträgliche, komfortable und energiesparende Weise und ist im Vergleich zu einer klassischen Fußbodenheizung unkompliziert nachzurüsten.

Platzraubende Heizkörper entfallen
Die elektrische Fußbodentemperierung gibt ihre Wärme über dünne Heizmatten ab. Deren Installation ist deutlich weniger aufwendig als das Verlegen von Rohren bei einer klassischen Fußbodenheizung. Die extrem flachen, selbstklebenden Heizmatten mit den Heizleitern sind sehr flexibel und lassen sich daher individuell an die gegebenen Raumverhältnisse anpassen – was vor allem bei den begrenzten Stellflächen in Räumen unter dem Dach praktisch ist: Mit einer Fußbodentemperierung entfällt die Montage eines platzraubenden Heizkörpers, die volle Nutzfläche der Räume bleibt erhalten und diese können frei gestaltet werden. Die Heizmatten verlegt der Fachmann direkt auf dem Estrich bzw. dem jeweils vorhandenen Untergrund. Eine Wärmedämmung zur Begrenzung nach unten ist dabei empfehlenswert. Als darüber liegender Fußbodenbelag ist nahezu alles möglich, von Fliesen, Natursteinböden oder Holzdielen über Teppich und Kork bis zu Kunststoffbelägen. Wichtig ist, dass der Bodenbelag mit dem Hinweis „Geeignet für Fußbodenheizung“ oder einem entsprechenden Symbol – eine Heizschlange und darüber drei nach oben zeigende Pfeile – gekennzeichnet ist.

Gesunde Wärme von unten
Die Heizmatten heizen sich schnell auf und geben die Wärme gleichmäßig an den Raum ab. „Anders als bei konventionellen Heizkörpern, die die Wärme über die Luft an den Raum abgeben, verbreiten Fußbodentemperierungen die Wärme großflächig als Strahlungswärme“, erklärt Michael Muerköster. „Diese wirkt direkt auf den Körper und wird als sehr behaglich empfunden.“ Die Raumtemperatur wird bei dieser Beheizungsart subjektiv um ein bis zwei Grad wärmer empfunden, als sie tatsächlich ist – die Raumtemperatur lässt sich also insgesamt absenken. Außerdem verfügen moderne Fußbodentemperierungen über intelligente Thermostate, die „lernen“, wie schnell in einem Raum die Temperatur steigt oder sinkt. Sie bringen ihn dann rechtzeitig zur voreingestellten Zeit auf Wunschtemperatur. Dabei berücksichtigt die moderne Regelung auch Wärmegewinne, beispielsweise durch Sonneneinstrahlung und die Beleuchtung. So lässt sich ganz automatisch Energie einsparen.

Die wichtigsten Daten und Fakten zur elektrischen Fußbodentemperierung hat die Initiative WÄRME+ verständlich in einer Infobroschüre zusammengefasst. Dort finden Interessierte auch ein Verlegebeispiel, die häufigsten Fragen und Antworten sowie Informationen zu Heizsystemen für den Außenbereich. Die Broschüre steht unter www.waerme-plus.de (http://www.waerme-plus.de) zum kostenlosen Download bereit.

Über die Initiative WÄRME+
Für viele Hausbesitzer stehen in den kommenden Jahren Investitionen in eine zeitgemäße Hauswärmetechnik an. Mit einem umfassenden Informations- und Serviceangebot klärt die Initiative WÄRME+ darüber auf, wie eine effiziente Anlagentechnik zu einer intelligenteren Energienutzung in Haus und Wohnung beitragen kann. Im Fokus stehen dabei innovative Lösungen wie die Wärmepumpe, die dezentrale Warmwasserbereitung mit elektronischen Durchlauferhitzern, die elektrische Fußbodenheizung und die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Zu den Mitgliedern der Initiative zählen die Unternehmen AEG Haustechnik, Clage, DEVI, Dimplex, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) und die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

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