Flensburg: Ist das nur ein Schnupfen oder eine Allergie?

In der HNO Praxis im CITTI-PARK ist die Allergie-Behandlung ein wichtiger Schwerpunkt. Sie wird exakt dem jeweiligen Bedürfnis des Patienten angepasst.

Flensburg: Ist das nur ein Schnupfen oder eine Allergie?

Draußen vor der Tür gibt ein Jahrhundert-Sommer sein Stelldichein und Sie sitzen zu Hause, fühlen sich schlapp, Ihre Augen jucken und die Nase läuft. Für die vermutete Sommergrippe haben Sie sich in der Apotheke umfangreich mit Medikamenten eingedeckt, aber nichts schlägt wirklich an. Vielleicht ist das doch kein Schnupfen, sondern eher etwas Allergisches? Beim nächsten Apotheken-Besuch wollen Sie es einmal mit freiverkäuflichen Antiallergie-Medikamenten probieren.

Die klare Empfehlung: Holen Sie sich einen Termin in Ihrer HNO-Praxis!

Die Selbsttherapie auf gut Glück kann durchaus schwerwiegende gesundheitliche Folgen für haben, da die freiverkäuflichen Antihistaminika oft nur die Symptome einer Allergie verdrängen. Wird eine Allergie nicht individuell und angepasst behandelt, kann sie zu einer chronischen Erkrankung führen und sich z.B. von leichten Beschwerden in den unteren Atemwegen bis hin zu einem allergischen Asthma aufbauen kann.

+ Was ist eigentlich eine Allergie? +

Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion. Das körpereigene Immunsystem reagiert bei einer Allergie überempfindlich auf bestimmte Substanzen (Allergene). Bei einem Erstkontakt mit der auslösenden Substanz werden meist keine spürbaren Reaktionen ausgelöst und es treten noch keine Symptome auf. Das Immunsystem des Betroffenen wird aber schon einmal für das Allergen sensibilisiert bzw. das Allergen wird registriert. Es bilden sich nun allergenspezifische Antikörper (Immunglobuline). Bei einem erneuten Kontakt mit dem Allergen kommt es dann zu einer allergischen Reaktion.

Zu den häufigsten allergieauslösenden Substanzen zählen Blüten- und Gräser-Pollen, Nahrungsmittel, Milben, Medikamente und Nickel. Die Allergene werden hauptsächlich über die Haut, Schleimhäute und Atemwege aufgenommen. Dabei sind die Symptome sehr vielfältig und können von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich sein.

Weltweit sind Allergien weiterhin auf dem Vormarsch und die Experten sehen Zunahme der Auslöser in unseren veränderten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Verschiedene Umwelteinflüsse wie Luftschadstoffe, häusliche Allergene, aber auch unseren hohen Hygienestandards und der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft sorgen für eine erhöhte Sensibilisierung.

+ Verdacht auf Allergie vom HNO-Arzt abklären lassen +

Bei juckenden Augen, einer unerklärlich laufenden Nase, Halskratzen, Husten oder Luftnot, sollte man sich in diesen Tagen unbedingt bei seinem HNO-Arzt vorstellen.

Die HNO Praxis im CITTI-PARK Flensburg ist eine große allergologisch tätige HNO-Praxis im Flensburger Raum und ist u.a. spezialisiert auf Aerosolallergene. Diese Substanzen fliegen durch die Luft und können die oben beschriebenen allergischen Symptome auslösen.

Die Fachärzte der HNO-Praxis klären in einer Erstuntersuchung ab, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt und welche Symptome besonders belastend sind. In verschiedenen Stufen erfolgt dann eine umfassende Diagnostik. Dazu gehören zum Beispiel die Anamnese, die klinische Untersuchung, verschiedene Hauttests, In-vitro-Tests und Provokationstests. Ganz individuell wird ermittelt welcher Reaktionstyp man ist, d.h. worauf und wann man auf Allergene reagieren.

Aus den Ergebnissen der Diagnostik können die HNO-Fachärzte Empfehlungen für ein speziell zugeschnittenes Therapieverfahren geben und in Absprache mit dem Patienten, alle weiteren Schritte bis zur Beendigung der allergischen Reaktion klären.

+ Gut zu wissen +

HNO-Facharzt Sönke Asmuss führt die Zusatzbezeichnung Allergologie und besitzt eine Weiterbildungsbefugnis für Ärztinnen und Ärzte für die Zusatzweiterbildung Allergologie.

HNO-Facharzt Dr. Christoph Rehkamp wurde im Juni 2016 das Qualitätssiegel Allergologie des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. verliehen.

Erfahren Sie mehr über „Allergien“ und die umfangreichen Behandlungsmöglichkeiten in der HNO-Praxis.

So vielfältig wie die Krankheitsbilder im HNO-Bereich sind auch unsere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der HNO Praxis im Citti-Park Flensburg. Die hohen Standards in Beratung, Behandlung und Heilung begründen sich in einem internen HNO-Qualitätszirkel, in dem sich alle Praxispartner kontinuierlich weiterbilden. Für eine präzise Diagnostik und möglichst schonende minimalinvasive Therapien sind die Behandlungsräume auf 262m² in der medicum Gesundheitswelt nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet. Abgestimmt auf individuelle Beschwerden und Bedürfnisse werden bewährte schulmedizinische Verfahren mit naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten kombiniert und begleiten das Motto der HNO-Praxis: „Unser Wissen für Ihre Gesundheit“.

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Physiotherapie Balingen bei Funktionsstörungen im Kiefergelenk

Krankengymnastik Adam Hypa behandelt im Einzugsbereich Tübingen / Reutlingen Fehlstellungen und Verkrampfungen des Kauapparates

Physiotherapie Balingen bei Funktionsstörungen im Kiefergelenk

Physiotherapie in Balingen bei Adam Hypa kann bei Funktionsstörungen helfen. (Bildquelle: © Dan Race – Fotolia)

BALINGEN / TÜBINGEN / REUTLINGEN / VILLINGEN-SCHWENNINGEN. Physiotherapeut Adam Hypa aus Balingen hat sich auf den Befund und die Therapie von Funktionsstörungen im Kiefergelenk spezialisiert. Patienten aus der Großregion Tübingen, Reutlingen und Villingen-Schwenningen schätzen die Expertise von Adam Hypa. „Verkrampfungen im Kiefergelenk sind nicht nur schmerzhaft, sondern können weitreichende Folgen für den Kauapparat insgesamt haben. Symptome wie Zahnprobleme und Fehlstellungen von Zähnen sowie Ober- und Unterkiefer sind nicht selten die direkte Folge. Auch ein vernehmliches Knacken, das beim Öffnen und Schließen des Kiefers entsteht, Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen können von Funktionsstörungen im Kiefergelenk herrühren.

CMD: Physiotherapie mit Kenntnis und Erfahrung im Blick auf Befund und Therapie

Auch Schmerzzustände wie Migräne, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Ohrenschmerzen oder Gesichtsschmerzen können entstehen“, so Physiotherapeut Adam Hypa zu den Symptomen von CMD (craniomandibuläre Dysfunktion), der Fachbezeichnung für Funktionsstörungen im Kiefergelenk. Befund und Therapie von CMD erfordern Erfahrung und spezielle Kenntnisse insbesondere im Hinblick auf die Symptomatik. Wie komplex das Krankheitsbild CMD ist und wie wichtig der ganzheitliche Blick ist, macht folgender Hinweis deutlich: CMD kann im Hinblick auf die Symtomatik sowohl Auslöser als auch Endresultat sein. Auslöser können dann Funktionsstörungen im Bereich der Muskulatur, der Gelenke oder der Wirbelsäule sein. Ist der Verdacht auf CMD durch einen Arzt bestätigt, kann ein spezialisierter Therapeut zügig mit einer Physiotherapie beginnen, um die Lösung der Fehlstellung zu beheben. „Ziel ist die Wiederherstellung der Funktion des Kauapparats“, so Adam Hypa.

Die Qualifikationen der Physiotherapie Praxis von Adam Hypa in Balingen reichen von der Therapie auf neurophysiologischer Grundlage: Bobath Therapie, über die manuelle Lymphdrainage, manuelle Therapie, ambulante Rehabilitation, Kiefergelenkbehandlung (CMD), Beckenbodengymnastik, medizinische Massagen nach Dr. Marnitz bis hin zur Dornbehandlung und das Therapiegerät Slackline in der Neurorehabilitation. Krankengymnastik in Balingen bei Adam Hypa mit ganzheitlicher, individueller Therapie.

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Endlich Erfolgsnachrichten für Betroffene

Erster Patienteninformationstag über erbliche Netzhauterkrankungen an Augenklinik der Universität München

Endlich Erfolgsnachrichten für Betroffene

Prof. Dr. Siegfried Priglinger beim Patienteninformationstag der Augenklinik der Universität München (Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/München) – Am vergangenen Samstag fand der erste Patienteninformationstag für erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik des Klinikums der Universität München unter Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Siegfried Priglinger statt. Zahlreiche Patienten und ihre Angehörigen nutzten die Veranstaltung, um sich direkt bei Spezialisten aus Medizin, Forschung, Patientenverbänden und Industrie über Therapien zu informieren.

Retinitis pigmentosa (RP) gehört zu den erblichen Netzhauterkrankungen. Sie führt zur Zerstörung der Netzhaut und im Endstadium häufig zur vollständigen Erblindung. RP ist bislang nicht heilbar. „Über Jahrzehnte gab es bezüglich Diagnose und Therapie bei Retinitis pigmentosa keine Erfolgsnachrichten. Das ist im Begriff sich zu ändern“, berichtet der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Siegfried Priglinger in seiner Einleitung. „Klinische Fachinformationen für Betroffene mit seltenen Netzhautdegenerationen sind dringend erforderlich. Wir freuen uns als Augenklinik des Klinikums der Universität München diesen Tag anbieten zu können. Die starke patientenseitige Resonanz bestätigt uns dabei deutlich.“

Sehr groß war das Interesse der RP-Patienten am Vortrag von Prof. Dr. Helmut Sachs über Netzhautimplantate. Diese können blinden Menschen, die wegen verschiedener Formen degenerativer Netzhauterkrankungen wie RP über keine oder nur noch eine sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben. Prof. Sachs, Chefarzt an der Augenklinik des Städtischen Klinikums Dresden, ist einer der wenigen weltweit anerkannten Spezialisten zu diesem Thema. Er hat die Operationstechnik in Tübingen entwickelt und im Jahr 2005 als erster weltweit erfolgreich einen Chip unter die Netzhaut eingesetzt. „Für Menschen, die die Diagnose RP erhalten, bedeuten unsere medizinischen Fortschritte auf diesem Gebiet vor allem Hoffnung. Wir sind auf einem sehr guten Weg, um blinden Patienten endlich eine echte Perspektive bieten zu können.“

Für Patienten, die noch über Sehkraft verfügen, war der Vortrag von Dr. Felix Hagenau vom Klinikum der Universität München aufschlussreich. Er erklärte die Transkorneale Elektrostimulation (TES) als Therapieansatz bei RP. Durch die Elektrostimulation könnten mehrere so genannte neuroprotektive Wachstumsfaktoren aktiviert werden, die einen zellerhaltenden Effekt in der Netzhaut bewirken. Dadurch könne sich Betroffenen die Chance bieten, dass sich ihr Krankheitsverlauf verlangsamen lässt.

Franz Badura ist Vorsitzender der Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. von und für Menschen mit Netzhautdegeneration. Die bundesweite Organisation mit etwa 6.000 Mitgliedern bietet nicht nur Informationen und Beratung. „Wir verstehen uns auch als Interessenvertretung der Patientinnen und Patienten in der Öffentlichkeit. Außerdem unterstützen wir die Zusammenarbeit zwischen Patienten, Ärzten und Wissenschaftlern. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, bieten wir beispielsweise ein Patientenregister an“, erklärt Badura. „Das Patientenregister ist neutral, unabhängig und anonymisiert und ermöglicht Menschen mit bestimmten Formen von Sehbehinderung an der Entwicklung von Studien mitzuwirken.“

Die Retina Implant AG aus Reutlingen, die gemeinsam mit Ärzten das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS und die TES-Therapie mit dem RI OkuStim System entwickelt hat, war als Aussteller vor Ort. Die Spezialisten und Fachärzte beantworteten in der abschließenden Gesprächsrunde mit Patienten zahlreiche Fragen zu Therapie und Implantat. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieser erste Patienteninformationstag ein großer Gewinn für alle Beteiligten war: „Ich möchte den Ärzten und Verbänden danken für ihren Einsatz. Das gibt uns Hoffnung“, erklärte eine Teilnehmerin im Rahmen der Veranstaltung.

Termine
25.08.2018 Patienteninformationstag für erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik des Knappschaftsklinikums Saar GmbH, An der Klinik 10, 66280 Sulzbach

Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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Aneurysma Therapie für Patienten aus der Region Köln

Sie bleiben lange unbemerkt, können ein Leben lang stumm bleiben oder aber schlagartig platzen: Aneurysmen

Aneurysma Therapie für Patienten aus der Region Köln

Ein Aneurysma ist eine Gefäßaussackung. (Bildquelle: © John Smith – Fotolia)

KÖLN / SIEGEN. Aneurysmen werden oft als „tickende Zeitbombe im Kopf“ bezeichnet. Die Diagnose ist oftmals ein Zufallsfund. Diagnose, Beratung und Therapie von Patienten, bei denen eine Veränderung der Hirngefäße festgestellt wurde, fallen in den Zuständigkeitsbereich der vaskulären Neurochirurgie. Ein Aneurysma ist eine spindelförmige oder auch sackförmige Veränderung eines Gefäßes. Platzt ein Aneurysma – der Neurochirurg spricht hier von einer Ruptur – entsteht unmittelbar eine lebensbedrohliche Situation. Die Diagnostik umfasst in einem ersten Schritt eine Computertomografie, die die Gefäße im Kopf sehr genau darstellt. In der Regel erfolgt zudem eine Katheterangiographie, ein sehr genaues Verfahren, bei dem die Gefäße nach der Zugabe eines Kontrastmittels sichtbar werden. Die Katheterangiographie erlaubt auch eine dreidimensionale Darstellung der Gefäße.

Aneurysma Diagnose am Diakonie Klinikum Jung Stilling im Einzugsbereich Köln

„Je präziser die Diagnose, umso besser kann die nachfolgende Behandlung geplant werden“, so Professor Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Jung-Stilling Krankenhaus im Einzugsbereich von Köln / Bonn. Da das Risiko einer erneuten Blutung groß ist, muss ein Aneurysma schnellstmöglich aus dem Blutkreislauf ausgeschaltet werden. In der Neurochirurgie wird grundsätzlich zwischen zwei Behandlungsmethoden unterschieden. „Zunächst besteht die Möglichkeit, das Aneurysma kathetergestützt zu versorgen. Bei diesem endovaskulären Verfahren („Coiling“) werden im Rahmen einer Angiographie Platinspiralen in die Aussackung eingebracht, wodurch das Aneurysma vom Blutkreislauf ausgeschlossen wird.

Behandlung eines Aneurysmas hängt von Ausprägung und Lage der Gefäßaussackung ab

Ein weiteres operatives Verfahren: Ausschaltung des Aneurysmas mit einem Clip. Die Möglichkeiten, die der neue Hybrid OP am Diakonie Klinikum in Siegen bei der Therapie von Aneurysmen bietet, sorgen für bestmögliche Behandlungserfolge“, so der Neurochirurg Prof. Dr. Veit Braun. Die Entscheidung, welche Behandlung eines Aneurysmas in Frage kommt, hängt vor allem von der Ausprägung und der Lage der Gefäßaussackung ab. Nach der Operation werden Patienten intensivmedizinisch betreut.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern

Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern

Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern (Bildquelle: CC0 Lizenz pexels.com)

Berlin, 16. Juli 2018 – Die WM in Russland hat wieder deutlich gezeigt, wie schnell aus großer Euphorie herbe Enttäuschung werden kann und unter welchem enormen physischen wie psychischen Druck Spitzensportler stehen. Dieser Leistungsdruck kann verheerende Folgen haben und ist nicht selten Auslöser für psychische Erkrankungen. Studien zeigen, dass viele Athleten an Depressionen und Essstörungen leiden. Im schlimmsten Fall kann das sogar mit dem Tod enden. Wichtig ist daher der Ausbau des Beratungsangebots für Sportler. Das Angebot von www.mentavio.com kann Spitzensportler in Krisensituationen entlasten.
Leistungssportler stehen unter ständigem Druck, erfolgreich zu sein. Das hat gesundheitliche Auswirkungen: Laut einer Studie der Stiftung Deutsche Sporthilfe, bei der 1.150 Sportlerinnen und Sportler befragt wurden, leidet ein Drittel der deutschen Spitzensportler an psychischen Erkrankungen. 9,3 Prozent gaben Depressionen an, 9,6 Prozent Essstörungen, 11,6 Prozent ein Burnout-Syndrom.
Besonders Fußballer sind gefährdet: Sie erkranken deutlich öfter an Depressionen als der Durchschnitt der Bevölkerung. „Das Thema mentale Stärke und ein entsprechendes Training und Coaching findet in den meisten Sportarten noch nicht die notwendige Beachtung. Dabei ist der von Sportlern empfundene Druck oft enorm groß“, kommentiert die Sportmental-Trainerin und ehemalige Profi-Fußballerin Bettina Pfeil.
„Wichtig ist ein psychologisches Angebot für Sportler, das örtlich und zeitlich flexibel erreichbar ist. Sportler benötigen beispielsweise die Möglichkeit, sich auch von internationalen Wettkämpfen aus melden zu können oder auch spät abends vor bzw. nach einem Turnier oder Trainingstag. Solche Situationen erlebe ich in meinem Coaching-Alltag immer wieder. Das Anliegen des Athleten kann einfach so akut sein, dass der Sportler nicht lange auf einen Termin warten kann, sondern schnelle Unterstützung braucht „, so Pfeil weiter.
Wie wichtig eine Anlaufstelle für Sportler ist, zeigt auch eine aktuelle Studie der internationalen Spielergewerkschaft FIFpro zur mentalen Gesundheit bei aktiven und ehemaligen Fußballspielern. Dabei zeigte sich, dass mehr als ein Drittel der befragten Spieler schon einmal mit Angstzuständen oder Depressionen zu kämpfen hatte. Doch fest angestellte Sportpsychologen sind bei den Profimannschaften eine Seltenheit. So ergab eine Umfrage der deutschen Spielergewerkschaft, dass im Bereich des Profi-Fußballs (Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga) nur 15 Prozent der Klubs ein professionelles, sportpsychologisches Beratungsangebot anbieten können.
„Wir benötigen dringend einen Ausbau sportpsychologischer Beratungsstellen innerhalb und auch außerhalb der Vereine. Viele Sportler suchen sich lieber abseits des Vereins psychologische Unterstützung und Beratung. Schon aus Angst, dass mögliche psychische Erkrankungen an die Öffentlichkeit oder auch an sportliches Führungspersonal geraten und damit die Karriere gefährden könnten. mentavio bietet hier ganz neue Möglichkeiten von denen sowohl Sportler als auch Therapeuten und Coaches profitieren können“, ergänzt die Sportmental-Trainerin.
Deutschlands größte Online-Plattform für psychologische Beratung, Coaching und Therapie www.mentavio.com kann helfen, diese Bedarfslücke zu füllen. Schon jetzt haben sich mehr als 240 Ärzte, studierte Psychologen, approbierte Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie bei mentavio registriert und sind damit auch online für Ratsuchende erreichbar. Denn über mentavio können Gespräche mit einem Therapeuten ganz unkompliziert und schnell per Videokonferenz, Telefon, Chat oder E-Mail stattfinden – oft auch außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten. Ist der Sportler nach einem Wettkampf wieder vor Ort, können selbstverständlich auch persönliche Termine mit dem Therapeuten vereinbart werden. Entscheidend ist bei mentavio die Breite der Kontaktmöglichkeiten, die für Ratsuchende und Therapeuten die größtmögliche Flexibilität bietet.
Gleichzeitig bietet mentavio Therapeuten und Praxen mit der eigens entwickelten PRO-Version auch die Möglichkeit, eigene Klienten und Patienten fern zu beraten, ohne dass eine Registrierung des Klienten bei mentavio erforderlich wird. Auf diese Weise können Sportpsychologen und Mental-Coaches ihr Angebot über Zeitzonen und Vereinsgrenzen hinaus anbieten und Sportlern dabei helfen, dem Druck im Spitzensport besser zu begegnen. Eine große Chance, den Sport wieder zum Vergnügen zu machen – für Sportler und Zuschauer.
Eine große Chance bietet auch die aktuelle Crowdfunding-Kampagne von mentavio auf Seedmatch: Noch bis zum 17. August können private Kleinanleger in Deutschlands größte Online-Plattform für psychologische Beratung investieren.
Unter www.seedmatch.de/mentavio können sich Investoren bereits ab 250 Euro an der Crowdfunding-Kampagne beteiligen.

Über mentavio
mentavio ist eine Onlineplattform für psychologische Beratung, Coaching und Onlinetherapie, die im Dezember 2015 gegründet und Ende 2016 unter www.mentavio.com gelauncht wurde. Gründer des Unternehmens sind Daniel Bosch, Uwe Kampschulte, Thomas Kruse und Dipl.-Psych. Benjamin Übel. Sitz des Unternehmens ist Berlin.

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Wechseljahre: Arzt in Schwäbisch Gmünd setzt auf Naturhormone

Dr. med. Alexander Ehrhart: Naturhormone können eine effektive Alternative bei Wechseljahrbeschwerden sein

Wechseljahre: Arzt in Schwäbisch Gmünd setzt auf Naturhormone

Arzt aus Schwäbisch Gmünd spricht sich für den Einsatz von natürlichen Hormonen aus. (Bildquelle: © eyetronic – Fotolia)

SCHWÄBISCH GMÜND. Wechseljahre – dieses fast schon geflügelte Wort steht für eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden bei Frauen in einem bestimmten Alter. Der Allgemeinmediziner Dr. med. Alexander Ehrhart setzt in seiner ganzheitlich orientierten hausärztlichen Praxis Naturhormone in der Menopause ein. Für den Einsatz der natürlichen Hormone spricht dem Arzt zufolge auch eine aktuelle Studie, die nahelegt, dass es so etwas wie die Wechseljahre eigentlich gar nicht gibt.

Naturhormone als Alternative – Dr. Ehrhart verweist auf Studie

Die Studie der Uniklinik Dresden im Bereich Psychotherapie und Psychosomatik stellte fest, dass die gesamten körperlichen Beschwerden, die den Wechseljahren zugeschrieben werden, zwar mit dem Lebensalter zunehmen, aber keinesfalls einen Höhepunkt bei Frauen zwischen 40 und 60 hätten. Die Wechseljahre in Wahrheit also nicht mehr und nicht weniger als eine Alterserscheinung? Für Dr. med. Alexander Ehrhart jedenfalls kein Grund, den Körper mit einer Hormonersatztherapie zu belasten. Für die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden stehen nämlich seiner Einschätzung nach nebenwirkungsarme Alternativen zur Verfügung, sogenannte Phytoöstrogene bzw. Naturhormone.

Naturhormone wirken nebenwirkungsarm, erklärt Dr. med. Ehrhart aus Schwäbisch Gmünd

In der konventionellen Medizin werden gesundheitliche Störungen, die vermutlich im Zusammenhang mit den Wechseljahren stehen, häufig mit Hormonen behandelt. Hintergrund ist, dass die Eierstöcke etwa ab einem Lebensalter von 40 Jahren aufhören, das Hormon Östrogen zu produzieren. Die Folgen können Schlafprobleme, Erschöpfung, Reizbarkeit und ein verminderter sexueller Antrieb sowie Scheidentrockenheit sein. „Gerade weil aktuelle Studien nahelegen, dass diese Beschwerden nicht zwingend durch hormonellen Veränderungen in diesem Lebensalter entstehen, sollte eine Hormonersatztherapie kritisch hinterfragt werden. Denn die künstlichen Ersatzhormone erhöhen das Risiko für Brustkrebs, Infarkte und Schlaganfälle um rund 30 Prozent“, stellt Dr. med. Alexander Ehrhart heraus. Der Allgemeinmediziner behandelt Frauen mit typischen Beschwerden mit natürlichen Hormonen, deren pflanzliche Stoffe den Östrogenen ähneln und sich an die Hormonrezeptoren im Körper binden. Sie können Hitzewallungen und Schweißausbrüche ebenso mindern – und das ohne ernsthafte Nebenwirkungen. Sie wirken einer Überblicksstudie aus Taiwan zufolge in Abhängigkeit des bestehenden Östrogenspiegels und verringern so das Risiko, dass der Körper von zu vielen Hormonen überschwemmt wird, schildert der Arzt.

Dr. med. Alexander Ehrhart ist Arzt in Schwäbisch Gmünd. Er hat sich auf Stress / Burnout spezialisiert, sowie auf Traditionelle Chinesische Medizin und Schmerztherapie. Umfangreiche Erfahrungen und Ausbildungen haben ihn zum Experten in der Schulmedizin und der Naturheilkunde werden lassen. Dr. Ehrhart kombiniert das Beste aus zwei Welten – der Schulmedizin und der Naturheilkunde. Ihr Arzt in Schwäbisch Gmünd.

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Physiotherapie in der Region Tübingen / Reutlingen

Krankengymnastik kann zu einem gesunden und schmerzfreien Rücken beitragen

Physiotherapie in der Region Tübingen / Reutlingen

Die Therapie bei Rückenschmerzen ist individuell wie der Schmerz. (Bildquelle: © Ralf Geithe – Fotolia)

TÜBINGEN / REUTLINGEN / BALINGEN. Rückenschmerzen sind Volkskrankheit Nummer Eins. Rückenschmerzen treten in jedem Lebensalter, in allen Berufsgruppen und Bevölkerungsschichten auf. Eine Umfrage der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ kommt zu dem Ergebnis, dass 70 Prozent der insgesamt 1000 Befragten zumindest einmal pro Monat Rückenschmerzen haben. Für einen Großteil bedeuten die Rückenschmerzen eine Einschränkung ihrer Lebensqualität. „Oft sind die Ursachen der Rückenschmerzen weitgehend harmlos. Und dennoch ist eine Behandlung unbedingt anzuraten, damit der betroffene Mensch aus dem Rückenschmerz Teufelskreislauf endlich herauskommt“, meint Adam Hypa, der in Balingen, im Einzugsbereich der Region Tübingen / Reutlingen, eine Praxis für Physiotherapie betreibt.

So vielfältig Rückenschmerzen sind, so zahlreich sind auch die Therapien

Rückenschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Vielfältig sind auch die Therapie- und Behandlungsformen. „Es gibt nicht die eine Therapie bei Rückenschmerzen. Erst wenn die Ursache zweifelsfrei durch einen Facharzt festgestellt wurde, kann die physiotherapeutische Behandlung zusammen mit dem Patienten, oft auch unter Hinzuziehung des behandelnden Arztes geplant werden“, so Krankengymnast Adam Hypa. Häufige Ursachen können unter anderem Fehlhaltungen, Verschleiß der Wirbelkörper, Übergewicht, zu wenige körperliche Betätigung sein. „Wer richtig vorbeugt, kann den Rückenschmerz erfolgreich und dauerhaft besiegen. Die richtige Körperhaltung beispielsweise beim Tragen und Heben, am Arbeitsplatz oder beim Sport – mit speziellen Rückenschulungen kann ein gesunder und schmerzfreier Rücken Realität werden. Viel Bewegung und gezielte Rückenübungen, die vom Patienten auch selbstständig regelmäßig absolviert werden, unterstützen diesen Prozess sehr effektiv“, so der spezialisierte Physiotherapeut Adam Hypa.

Die Qualifikationen der Physiotherapie Praxis von Adam Hypa in Balingen reichen von der Therapie auf neurophysiologischer Grundlage: Bobath Therapie, über die manuelle Lymphdrainage, manuelle Therapie, ambulante Rehabilitation, Kiefergelenkbehandlung (CMD), Beckenbodengymnastik, medizinische Massagen nach Dr. Marnitz bis hin zur Dornbehandlung und das Therapiegerät Slackline in der Neurorehabilitation. Krankengymnastik in Balingen bei Adam Hypa mit ganzheitlicher, individueller Therapie.

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Aufatmen in Österreichs Natur

Die Krimmler Wasserfälle sind ein anerkanntes natürliches Heilmittel

Aufatmen in Österreichs Natur

Der wahrscheinlich schönste Therapieplatz: die Krimmler Wasserfälle. (Bildquelle: Foto: epr/Hohe Tauern Health)

(epr) Jetzt fliegen sie wieder, die Birken-, Buchen- und Gräserpollen. Allergikern bescheren sie tränende Augen, triefende Nasen und oft auch Husten oder allergisches Asthma. Ein Urlaub fernab der Quälgeister, im Reizklima des Gebirges, verschafft meist Linderung. Der österreichische Ort Krimml im Salzburger Nationalpark Hohe Tauern bietet mit den größten Wasserfällen Europas aber nicht nur ein unvergessliches Naturschauspiel, sondern diese haben, wissenschaftlich belegt, heilende Effekte auf die Atemwege.

Ein Wasserfall als Therapie
Klinische Studien zeigen, dass die Krimmler Wasserfälle ein nachhaltiges, natürliches Heilmittel für Allergien im Allgemeinen und allergisches Asthma im Besonderen sind. Dafür verantwortlich ist der einzigartige Sprühnebel in der Nähe der Wasserfälle, der beim Aufprall des Wassers auf den Felsen entsteht. Er besteht aus Tropfen, die circa 200-mal kleiner sind als die eines Asthmasprays. Sie können deshalb besonders tief in die Atemwege vordringen und ihre Wirkung entfalten. Die Folge: Allergie- und Asthma-Beschwerden verringern sich nachhaltig, die Lungenfunktion verbessert sich, die allergische Atemwegsentzündung reduziert sich und das Immunsystem findet seine Balance wieder. Das tut auch gesunden Personen gut und wurde wissenschaftlich von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg nachgewiesen.

Heute sind die Krimmler Wasserfälle ein offiziell anerkanntes natürliches Heilmittel. Insbesondere für Menschen mit Asthma und Allergien bietet sich in der Zeit vom 15. Mai bis 30. September 2017 die natürliche Aerosol-Inhalations-Therapie der Gesundheitsinitiative Hohe Tauern Health an. Herzstück der Behandlung ist der tägliche, einstündige Aufenthalt am Fuße der Krimmler Wasserfälle. Ein Team aus Ärzten, Physio- und Phythotherapeuten sowie einer Molekularbiologin stellt sicher, dass es den Gästen während ihres Aufenthalts an nichts fehlt. Besonders erfreulich: Bei entsprechender medizinischer Voraussetzung können die Hohe Tauern Health Therapieangebote durch deutsche Krankenkassen bezuschusst werden! Doch auch für gesunde Menschen sind die „atem-berauschenden“ Wasserfälle von Krimml stets eine Reise wert. Weitere Informationen unter http://www.hohe-tauern-health.at/ sowie telefonisch unter 0043 6564 7202-0.

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Diagnose Krebs – was nun? Im Zweifel für die zweite Meinung

Eine Krebsdiagnose ist erst einmal ein Schock, der verdaut werden muss. Auch wer seinem Arzt ein großes Vertrauen entgegen bringt, sollte dessen Therapievorschläge mit einer zweiten Meinung absichern.

Diagnose Krebs - was nun?   Im Zweifel für die zweite Meinung

Chefarzt Prof. Dr. med. Th. Klotz rät Patienten zum besonnenen Umgang mit einer Krebsdiagnose

Eine Krebsdiagnose ist erst einmal ein Schock und muss verdaut werden. Dazu kommen dann noch komplizierte Fachausdrücke und bedrohlich klingende Therapievorschläge: Chemo-, Strahlen- und Hormontherapie oder eine Operation. Auch wenn man seinem Arzt ein großes Vertrauen entgegen bringt, spricht vieles dafür, sich bei solch gravierenden Diagnosen eine Zweitmeinung einzuholen.

Bei schwerwiegenden Krankheitsbefunden ist es für den Patienten und seine Angehörigen wichtig, zunächst einmal Ruhe zu bewahren und sich umfassend über mögliche Behandlungswege zu informieren. Der diagnostizierende Arzt wird die verschiedenen Möglichkeiten darlegen und eine Empfehlung aussprechen. Da Ärzte jedoch oft zu den Therapieverfahren raten, die sie am besten kennen und am häufigsten anwenden, ist es ratsam, sich eine zweite Fachmeinung einzuholen. Sie gibt Sicherheit oder zeigt Behandlungsalternativen auf.

Krebs ist nicht gleich Krebs

Die mit Abstand häufigste Krebsart bei Männern ist das Prostatakarzinom – jährlich wird diese Diagnose allein in Deutschland etwa 70.000-mal gestellt. Prof. Dr. med. Th. Klotz beruhigt: „Die Tatsache, dass in Deutschland derzeit über 280.000 Männer mit dieser Erkrankung leben, zeigt, dass sie gut behandelbar ist. Je nach Lage, Größe und Aggressivität des Tumors stehen mehrere Therapiepfade zur Verfügung.“
Er ist einer von zwei Chefärzten des urologischen Fachgebiets der Kliniken Nordoberpfalz AG und laut der FOCUS-Ärzteliste einer der besten Urologen Deutschlands. Über das Prostatakarzinom hinaus hat seine Abteilung viel Erfahrung mit Krebserkrankungen im Uro-Genitaltrakt. Mit 16.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Harnblasenkarzinom das zweithäufigste Krebsleiden in der Urologie. Insgesamt eher selten, aber mit zunehmender Häufigkeit tritt ein Tumor im Hoden auf. „Auch wenn Krebs eine schwerwiegende Erkrankung sein kann, besteht meist kein sofortiger Handlungsbedarf im Sinne eines Notfalls. Daher empfehlen wir allen Patienten, die Therapieentscheidung gut abzuwägen und sich eine Zweitmeinung einzuholen“, empfiehlt Dr. Klotz. „Denn wenn der Patient die genaue Diagnose, die Behandlungsansätze und mögliche Folgen genau kennt, hilft es ihm und seinen Angehörigen oft, mit der Erkrankung besser zurecht zu kommen.“

Mehr Sicherheit für schwierige Entscheidungen

Gesetzlich haben Betroffene ein Recht auf eine zweite Meinung. Die Kosten hierfür werden in der Regel von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Das Ziel dieses Verfahrens ist mitunter, dem Patienten operative Eingriffe zu ersparen, die nicht zwingend notwendig sind und ihm gleichermaßen mehr Sicherheit über die Sinnhaftigkeit einer Operation zu geben, zu der mehrere Ärzte übereinstimmend raten. Ein Arzt, der einerseits auf einen großen Erfahrungsschatz zurückblicken kann und andererseits keinen finanziellen Nutzen aus der Behandlung zieht, kann eine fundierte und neutrale Hilfestellung bei solch schwierigen Entscheidungen wie der Krebstherapie leisten. „Um dem Patienten eine solche Hilfestellung bieten zu können, brauchen wir sämtliche Unterlagen, die zur Erstdiagnose geführt haben. Diese Patientenakte umfasst beispielsweise Laborbefunde, Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen sowie einen Arztbrief mit der Diagnose und den geplanten Maßnahmen. Nach eingehender Prüfung dieser Dokumente und einem vertiefenden Patientengespräch geben wir ihm dann unsere Einschätzung und Empfehlung mit“, erklärt der Chefarzt den Ablauf des Verfahrens. „Das weitere Vorgehen bespricht der Betroffene dann wieder mit dem Erstbehandler.“

Die Urologische Abteilung der Kliniken Nordoberpfalz AG:

Seit 2014 wird die Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie im Sinne eines Kollegialsystems von den zwei Chefärzten Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer und Prof. Dr. med. Th. Klotz geleitet. Beide wurden in den vergangenen Jahren in die Focus-Ärzteliste Top-Mediziner unter die besten Mediziner Deutschlands im Fachgebiet Urologie gewählt. Prof. Bschleipfer ist darüber hinaus Vorsitzender des nationalen Expertenpanels, des Arbeitskreises Benignes Prostatasyndrom (AK BPS) der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).
Das Leistungsspektrum der Klinik bildet die komplette Urologie von der Vorsorge über die Diagnostik bis hin zu modernsten Therapieverfahren ab. In der urologischen Funktionsdiagnostik stehen hochmoderne Ultraschallgeräte der neuesten Generation, Röntgenanlagen mit Digitaltechnik und endoskopische Instrumente mit computergestützter Bildtechnik zur Verfügung.
Generell werden in Weiden alle urologischen Krankheitsbilder behandelt. Hierzu zählen Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Harnblase, der Prostata, der Harnröhre, der männlichen Geschlechtsorgane und des weiblichen Beckenbodens. Die urologische Klinik hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunktzentrum nicht nur für die nördliche Oberpfalz entwickelt. Besonderer Fokus wird auch auf die Diagnostik und Therapie onkologischer Erkrankungen, d.h. bösartiger Tumoren gelegt. Seit Jahren besteht ein zertifiziertes Prostatazentrum, in welchem betroffene Patienten interdisziplinär gemeinsam mit der Klinik für Strahlentherapie betreut werden. Dieses Zentrum zählt zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Bayern. Darüber hinaus wurde 2014 ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum gegründet, in welchem Männer und Frauen mit Blasenspeicher- und -entleerungsstörungen, wie z.B. verstärktem Harndrang und/oder unwillkürlichem Harnverlust bzw. Frauen mit Beckenbodenschwäche und Genitalvorfall umfangreich diagnostiziert und mit verschiedensten Therapieoptionen, bis hin zu komplexen Beckenbodenrekonstruktionen, behandelt werden können. Besonderes Augenmerk wird auch Männern geschenkt, welche an einer Inkontinenz nach Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs leiden (Postprostatektomie-Inkontinenz). Auch hier stehen unterschiedlichste diagnostische und therapeutische Optionen zur Verfügung. Weiterhin gehören die Abklärung und Therapie von männlichen Zeugungs- und Potenzstörungen zum Leistungsspektrum der Klinik. Hervorzuheben ist die hohe Kompetenz in der Genitalchirurgie, welche über Penisbegradigungen oder die Implantation von Penisprothesen hinaus auch operative Verfahren im Rahmen der Geschlechtsangleichung (Mann zu Frau) umfasst.
Therapeutisch bietet die Klinik alle konservativen, endoskopischen, minimal-invasiven (Schlüssellochtechnik) und offen-operativen Verfahren auf aktuellstem Stand. Die Therapie richtet sich dabei permanent nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Leitlinien der Fachgesellschaften. Hinsichtlich des BPS stehen neben nicht-operativen Verfahren zahlreiche Optionen der Intervention zur Verfügung. So ließe sich die Prostata beispielsweise nicht nur mit der klassischen (monopolaren oder bipolaren) Elektroresektion („Hobelung“) sondern auch mit einem Laser der neuesten Generation (Greenlight-Laser 180 W) verkleinern. Zusätzlich werden sukzessive neue Therapiemöglichkeiten eingeführt, welche mit immer weniger Aufwand und Intervention Linderung herbeiführen. Beispielhaft seien das Rezüm-Verfahren oder die temporäre (einwöchige) Implantation von iTIND zu nennen.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG:

Die Kliniken Nordoberpfalz AG ist Ihr leistungsfähiger Gesundheitspartner in der nördlichen Oberpfalz. Mit sechs Akut-Krankenhäusern, zwei Rehabilitationseinrichtungen, einem Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum, einer Pflegeeinrichtung und drei Medizinischen Versorgungszentren bieten wir koordinierte, fächerübergreifende Therapiekonzepte aus einer Hand unter dem Dach unseres Klinikverbunds. Pro Jahr helfen wir mehr als 100.000 Menschen auf unseren Stationen und in unseren Ambulanzen. Mit rund 70 medizinischen Fachabteilungen, darunter viele hochspezialisierte, nach den höchsten Richtlinien zertifizierte Fachzentren, in acht Häusern in der gesamten nördlichen Oberpfalz bietet die Kliniken Nordoberpfalz AG umfassende medizinische Versorgung aus einer Hand. Gleichzeitig sind wir der größte Arbeitgeber in der nördlichen Oberpfalz: Wir bieten rund 3.000 Menschen einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz und rund 300 jungen Frauen und Männern einen Ausbildungsplatz – damit sind wir auch der größte Ausbildungsbetrieb in der Region. Um dieser doppelten Verantwortung als Arbeitgeber und Gesundheitsdienstleister gerecht zu werden, müssen wir als Wirtschaftsunternehmen erfolgreich agieren. Nur dadurch sind wir in der Lage, in innovative Diagnose- und Therapietechniken zu investieren, das Leistungsangebot kontinuierlich zu erweitern und wichtige bauliche Maßnahmen umzusetzen. Bei einem Klinikverbund wie der Kliniken Nordoberpfalz AG fallen sowohl auf Gesellschaftsebene sowie in den einzelnen Häusern die vielfältigsten Aufgaben an. Um diese bestmöglich zu bewältigen, arbeiten viele Menschen Hand in Hand.

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Leben wie im Film – Ruediger Dahlke „Hollywood Therapie“

Die Buch-Neuerscheinung „Die Hollywood Therapie: was Filme über uns verraten“ nutzt Spielfilme zur Selbsttherapie.

Leben wie im Film - Ruediger Dahlke "Hollywood Therapie"

Dr. Ruediger Dahlke, Buch Neuerscheinung

Fast jeder Mensch hat Lieblingsfilme, die ihn geprägt und vielleicht sein Leben beeinflusst haben.
Diese Konfrontation über Filme mit dem eigenen Wesen ist auch ganz systematisch möglich, dachten sich Dr. Ruediger Dahlke und seine erste Frau Margit Dahlke. „Wir lieben Spielfilme sehr. Wenn wir in der Beratung Parallelen zwischen einem Film und den Problemen unserer Patientinnen und Patienten sahen, wollten wir ihnen den entsprechenden Film nahelegen“, sagt Dr. Ruediger Dahlke.
Ganz bewusst angesehen, die Verbindung zum eigenen Lebensweg und Schicksal erkennend, können Spielfilme zur persönlichen Entwicklung oder zur Auflösung eines Problems beitragen.
„Nach vielen Jahren Erfahrung und ständiger Abstimmung miteinander über das Einsetzen und den Erfolg der von uns empfohlenen Filme, hatten wir Lust, einer breiten Leserschaft diesen freudvollen Zugang zur Selbsttherapie und -erkenntnis zu bieten“, fügt Margit Dahlke hinzu.

So entstand dieses Buch „Die Hollywood Therapie. Was Filme über uns verraten“.
Das Buch vereinigt in sich mehrere Vorteile: es ermöglicht über gute, die Seele berührende Filme für alle Lebensbereiche („12 Lebensbühnen“) Zugang zu jedem Thema, an dem wir wachsen und uns entwickeln wollen. Und gleichzeitig ist es eine schöne Methode, den Abend zu einem Feierabend werden zu lassen. Auch für Therapeuten, die sich diesen neuen Gedanken zuwenden wollen, gibt es wertvolle Hinweise für empfehlenswertes Filmmaterial.

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