Platzsparende Tank-im-Tank-Systeme

Tipp Heizöllagerung

Platzsparende Tank-im-Tank-Systeme

(Bildquelle: @Copyright_SCHUETZ-GmbH-Co-KG)

Rund 6 Millionen Ölheizungen in deutschen Kellern sind ein deutlicher Beleg für die ungebrochen hohe Akzeptanz dieses Heizungsklassikers. Zu Recht! Zum einen ist Heizöl im Mehrjahresvergleich gegenüber anderen Brennstoffen deutlich günstiger, zum anderen lässt sich mit modernen Brennwertkesseln gegenüber alten Standard-Heizkesseln bis zu 30 Prozent Energie einsparen.

Die geringeren Verbräuche eröffnen auch für die Heizöllagerung neue Möglichkeiten. Die aus heutiger Sicht häufig überdimensionierten Öltanks können dem Bedarf angepasst werden. Zudem sind die alten Anlagen aufgrund von Ablagerungen oftmals auch gar nicht geeignet für die Betankung mit schwefelarmem Heizöl oder Bio-Öl. Und nicht zuletzt genügen viele Auffangwannen nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen oder sind schadhaft. Die Sanierung solcher Oldtimer ist zeit- und kostenintensiv und verursacht in der Regel Folgekosten.

Deshalb setzen Fachleute wie die Haustechnikprofis des Internetshops selfio.de auf die Modernisierung der gesamten Heizöltankanlage mit modernen Tank-im-Tank-Systemen. Die doppelwandigen Behälter sind die optimale Lösung zur Lagerung von Heizöl sowohl in kleinen wie auch in großen Räumen. Durch die Kombination von Innenbehälter und Auffangwanne bieten sie auch doppelte Sicherheit. Zusätzliche bauliche Maßnahmen wie eine gemauerte Auffangwanne mit ölfestem Anstrich sind nicht mehr nötig. Die geruchsdichten und formstabilen Tanks sind in drei Ausführungen erhältlich: Als Standard-Lösung, als Kompakt-Lösung für kleinste Räume und schmale Durchgänge sowie als Spezial-Lösung mit geringer Grundfläche, ideal für Neubau oder Modernisierung. Das Fassungsvermögen pro Tank reicht von 750 bis 1.500 Liter. Die Tanks können miteinander kombiniert und somit ein Gesamt-Fassungsvermögen von bis zu 4.500 Litern erreicht werden. So können Verbraucher auch weiterhin zu einem günstigen Zeitpunkt Heizöl auf Vorrat einkaufen und den üblichen Preisschwankungen auf diese Weise entgegenwirken.

Darüber hinaus entstehen durch die kleineren Tanks freie Flächen, die anderweitig sinnvoll genutzt werden können.

Mehr Informationen unter www.selfio.de/de/heizung.

Linz, im August 2016

Selfio GmbH ist ein Anbieter hochwertiger Produkte aus den Bereichen Heizung, Lüftung und Sanitär. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt auf dem Vertrieb von Fußbodenheizungen, Wohnungslüftungsanlagen, solarthermischen Anlagen sowie Gas- und Ölheizungen, Wärmepumpen, Kamin- und Pelletöfen, Schornsteinen, Sanitärprodukten und Pumpen an Heimwerker und Selberbauer. Basierend auf langjähriger Erfahrung in der Heizungs- und Lüftungsindustrie bietet Selfio professionelle Unterstützung sowohl bei Neubau als auch bei Sanierung. Sämtliche Produkte werden direkt und hauptsächlich online vertrieben. Gleichzeitig bietet Selfio den Kunden kostenlose Beratung und umfassenden Service mit genauen Anleitungen, um ihnen das Heimwerkern zu erleichtern.

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Leckschutzauskleidung als zweite Öltank-Barriere

Bei der Montage zählen Zulassung und Zuverlässigkeit

sup.- Moderne, von vornherein doppelwandig ausgelegte Heizöltanks erfüllen die Pflicht zur zweifachen Absicherung, die bei der Lagerung von Öl stets einzuhalten ist. Aber auch ältere Tanks können nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) mit einer zweiten Barriere nachgerüstet werden. Dafür bietet sich die so genannte Leckschutzauskleidung an: Eine zusätzliche flexible Innenhülle bildet auch dann noch ein sicheres Bollwerk, wenn es z. B. bei der Außenwand aus Stahl oder Kunststoff zu Undichtigkeiten kommen sollte. Darüber hinaus kann mit einem Leckanzeigegerät, das auf kleinste Druckveränderungen im Raum zwischen den beiden Wandungen reagiert, solch eine Undichtigkeit sofort aufgespürt werden. Tankschutz-Fachbetriebe mit einer Zertifizierung nach Wasserrecht sind in der Lage, der jeweiligen Tankform angepasste Innenhüllen fachgerecht zu installieren. Bei Betrieben mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de) hat der Tankbetreiber zudem die Gewissheit, dass Zulassung und Zuverlässigkeit regelmäßig kontrolliert werden (www.bbs-gt.de).

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Ölschlamm im Tank gefährdet die Heizung

Innenreinigung ist eine Aufgabe für Experten

Ölschlamm im Tank gefährdet die Heizung

Foto: Gütegemeinschaft Tankschutz und Tanktechnik

sup.- Selbst nach dem gründlichsten Haushaltsputz gibt es in vielen Wohngebäuden noch immer einen völlig ungesäuberten Bereich: das Innere des Heizöltanks. Diese Aufgabe lässt sich nämlich keinesfalls mit den üblichen Reinigungsmitteln erledigen. Hier sind Profis gefragt, die über die erforderlichen Spezialkenntnisse und Gerätschaften zur Tank-Innenreinigung verfügen. Entsprechend ausgestattete Fachbetriebe haben auch die Möglichkeit, das vorhandene Öl abzupumpen, zwischenzulagern und nach der Reinigung wieder einzufüllen. Dass der Einsatz dieser Experten in regelmäßigen Abständen notwendig wird, hat einen einfachen Grund: Heizöl wird aus Rohöl hergestellt, das wie alle Naturprodukte einem Alterungsprozess unterliegt. Deshalb sammeln sich im Lauf der Zeit am Boden des Öltanks Sedimente – also Ablagerungen, die sich nicht mehr auflösen. Gemeinsam mit kondensiertem Wasser und gegebenenfalls kleinen Rostpartikeln bilden sie den so genannten Ölschlamm, der bei Stahltanks Korrosionsschäden an den Wandungen auslösen kann. Aber auch in den modernen Kunststofftanks geht von den Ablagerungen ein erhebliches Risiko aus: Gelangen sie in die Saugleitung zur Heizungsanlage, sind Verstopfungen von Filtern und Düsen sowie oft auch Schäden am Ölbrenner die kostspielige Folge.

Eine regelmäßige Inspektion und Reinigung des Heizöltanks sind also wichtige Maßnahmen für den Erhalt eines konstanten Wärmekomforts. Darüber hinaus schützen sie vor unbemerkten Schäden an der Tankanlage, die letztlich zum Austritt von Öl führen können. In diesem Fall droht die Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser, deren Beseitigung die Schadensdimension einer defekten Heizung erheblich übersteigt. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) empfiehlt Hausbesitzern deshalb, nur zugelassene Fachbetriebe nach Wasserrecht zu beauftragen. Dann ist gewährleistet, dass die Wartungs- und Reinigungsarbeiten stets auf Basis der geltenden Vorschriften durchgeführt werden und der Eigentümer des Tanks auf diese Weise seinen gesetzlichen Betreiberpflichten nachkommt. Ein zuverlässiger Hinweis auf die wasserrechtliche Zertifizierung eines Anbieters ist das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de). Fachbetriebe mit diesem Qualitätsprädikat müssen sich einer kontinuierlichen Überprüfung ihrer Seriosität und der Kompetenz ihrer Mitarbeiter unterziehen. Unter www.bbs-gt.de findet sich eine Auflistung aller Tankschutzbetriebe, denen das Gütezeichen bereits verliehen wurde.

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ADETE – Innovative Lösungen in Kunststoff-Bauweise

ADETE - Innovative Lösungen in Kunststoff-Bauweise

Neues Leichtbau-Achsmodul für Trailer in Faserverbundbauweise mit 9 Tonnen Tragkraft (Bildquelle: BPW)

Der Kunststoff-Entwicklungsspezialist ADETE – Advanced Engineering & Technologies GmbH, Kaiserslautern, präsentiert zur diesjährigen COMPOSITES EUROPE zwei innovative Kunststoff- und Faserverbund-Leichtbau-Lösungen für zwei sehr unterschiedliche Branchen: Konkret handelt es sich um ein GFK-Luftfedermodul für Nutzfahrzeuge sowie um einen Aneurysmen-Clip für die Neurochirurgie. Damit stellt das international tätige Unternehmen ADETE erneut seine außerordentliche Kompetenz als hoch spezialisierter Entwicklungsdienstleister für Metallsubstitutionen auch für hoch belastete Bauteile unter Beweis. Das Tätigkeitsfeld reicht von bilateralen Projekten für die Gas- und Ölwirtschaft in Osteuropa über die Marine- und Fahrzeugtechnik bis hin zu internationalen Forschungsprojekten für die Medizintechnik. Seit Jahresbeginn ist ADETE eine Tochtergesellschaft der BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft und damit Teil der BPW Gruppe, einem des führenden Anbieter in der Nutzfahrzeugbranche. Dies erleichtert den Kaiserslauterern den Zugang zu erkennbar größer werdenden Entwicklungsprojekten im zunehmend wachsenden Kunststoff- und Faserverbundbereich ganz wesentlich.

Eine Innovation stellt die Entwicklung eines neuartigen Luftfedermodul für schwere Nutzfahrzeuge in Kunststoffleichtbauweise für neun Tonnen Tragkraft dar. Gegenüber einem Luftfedermodul aus Metall ließ sich eine Gewichtsersparnis von mehr als 20 Prozent erzielen. Daraus ergibt sich bei einem Dreiachsaggregat eine Nutzlasterhöhung von über 200 Kilogramm. Bei der Entwicklung galt es vor allem, die hohen Beanspruchungen durch Lastwechsel, Erschütterungen, Stoßbelastungen durch unebene Fahrbahnen sowie Außeneinflüsse wie Steinschläge zu berücksichtigen. Eine hohe mechanische Robustheit war daher ein unbedingtes Muss. Dazu setzten die Kaiserslauterer ihre bewährte systematische Bauweisenanalyse und numerische Simulation ein, um die Auslegung sowie Funktionstüchtigkeit zu ermitteln und zu belegen. Aus diesen Kennzahlen entstand ein Lastenheft, das auch die Werkstoff- und Verfahrensauswahl sowie die Bauteileprüfung und die Kostenanalyse einschloss. Die BPW Gruppe setzt vermehrt auf den Einsatz von Kunststoffen, um die Nutzlast im Güterverkehr immer weiter zu erhöhen und die Transportunternehmen in ihrer Wirtschaftlichkeit zu unterstützen. Die BPW Bergische Achsen KG erhielt für das GFK-Luftfedermodul ECO Vision den von renommierten Fachzeitschriften unter Federführung des Kfz-Anzeigers verliehenen Trailer Innovationspreis.

Mit dem so genannten Innoclip gelang den Kunststoffspezialisten ein entscheidender Durchbruch in der Medizintechnik: Im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit dem spanischen Unternehmen Neos Surgery S.L. und der Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Kaiserslautern, entwickelte ADETE einen Kunststoff-Aneurysmen-Clip, mit dem ein Gehirn-Aneurysma dauerhaft behandelt werden kann. Ein Aneurysma ist eine krankhafte Aufweitung eines vorgeschädigten Blutgefäßes, das zu platzen droht und damit zu einer Hirnblutung führen kann. Der entwickelte Innoclip verhindert dies dauerhaft, vergleichbar dem Klemmprinzip einer Wäscheklammer. Er soll die bisher verwendeten Clips aus Metall ersetzen. Der Einsatz von Kunststoff bei dem Clip hat den entscheidenden Vorteil, dass vor allem Artefakte in der bildgebenden Diagnostik wie Röntgen (CT) und Kernspin (MRT) gänzlich vermieden werden können. Das Kaiserslauterer Unternehmen war im Wesentlichen verantwortlich für die Lastenhefterstellung, die systematische Bauweisenanalyse und die Detailkonstruktion mit numerischer Simulation des Klemmvorgangs. Darüber hinaus unterstützte es die Projektpartner mit seinem funktionsspezifischen Werkstoffwissen und verfahrenstechnischem Know-how. Das durch die Neuentwicklungen gewonnene Wissen wird zukünftig branchenunabhängig auch in andere Projekte einfließen.

Die ADETE GmbH stellt auf der COMPOSITES EUROPE 2015 in Halle 5, Stand D40 aus.

Die ADETE – Advanced Engineering & Technologies GmbH, Kaiserslautern, entstand vor gut fünfzehn Jahren als Hochschul-Ausgründung der Technischen Universität Kaiserslautern. Seit Jahresbeginn gehört das Unternehmen zur BPW Bergische Achsen Gruppe, Wiehl, und forciert dort Kunststoff-Leichtbau-Lösungen. Die Zugehörigkeit zu dieser Firmengruppe ermöglicht ADETE auch den Zugang zu erkennbar größer und internationaler werdenden Entwicklungsprojekten im zunehmend wachsenden Kunststoff- und Faserverbund-Bereich. Das Unternehmen erarbeitet für Kunden aus verschiedenen Branchen maßgeschneiderte Leichtbau-Lösungen aus geeigneten Kunststoffen mit und ohne Faserverstärkung. Das Team von Unternehmensgründer Dr. Markus Steffens ersetzt mit maßgeschneiderten, oft auch unkonventionellen Entwicklungen Metallwerkstoffe zugunsten leichterer und rationeller zu fertigenden Thermo- und Duroplast-Bauweisen. Hierbei stehen nicht ein bestimmter Kunststoff oder ein spezielles Fertigungsverfahren im Vordergrund, sondern die für die jeweilige Anforderung am besten geeignete Bauweise. Das Ergebnis können sowohl eine unverstärkte Spritzguss-Lösung als auch eine hoch feste Hochleistungs-Faserverbundstruktur sein.

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Dr. Markus Steffens
Opelstrasse 1a
67661 Kaiserslautern
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ADETE – Innovative Lösungen in Kunststoff-Bauweise

ADETE  - Innovative Lösungen in Kunststoff-Bauweise

Neuartiger, röntgentransparenter Aneurysmen-Clip in vollständiger Kunststoff-Bauweise (Bildquelle: ADETE)

Der Kunststoff-Entwicklungsspezialist ADETE – Advanced Engineering & Technologies GmbH, Kaiserslautern, präsentiert zur diesjährigen COMPOSITES EUROPE zwei innovative Kunststoff- und Faserverbund-Leichtbau-Lösungen für zwei sehr unterschiedliche Branchen: Konkret handelt es sich um einen Aneurysmen-Clip für die Neurochirurgie sowie um ein GFK-Luftfedermodul für Nutzfahrzeuge. Damit stellt das international tätige Unternehmen ADETE erneut seine außerordentliche Kompetenz als hoch spezialisierter Entwicklungsdienstleister für Metallsubstitutionen auch für hoch belastete Bauteile unter Beweis. Das Tätigkeitsfeld reicht von bilateralen Projekten für die Gas- und Ölwirtschaft in Osteuropa über die Marine- und Fahrzeugtechnik bis hin zu internationalen Forschungsprojekten für die Medizintechnik. Seit Jahresbeginn ist ADETE eine Tochtergesellschaft der BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft und damit Teil der BPW Gruppe, einem des führenden Anbieter in der Nutzfahrzeugbranche. Dies erleichtert den Kaiserslauterern den Zugang zu erkennbar größer werdenden Entwicklungsprojekten im zunehmend wachsenden Kunststoff- und Faserverbundbereich ganz wesentlich.

Mit dem so genannten Innoclip gelang den Kunststoffspezialisten ein entscheidender Durchbruch in der Medizintechnik: Im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit dem spanischen Unternehmen Neos Surgery S.L. und der Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Kaiserslautern, entwickelte ADETE einen Kunststoff-Aneurysmen-Clip, mit dem ein Gehirn-Aneurysma dauerhaft behandelt werden kann. Ein Aneurysma ist eine krankhafte Aufweitung eines vorgeschädigten Blutgefäßes, das zu platzen droht und damit zu einer Hirnblutung führen kann. Der entwickelte Innoclip verhindert dies dauerhaft, vergleichbar dem Klemmprinzip einer Wäscheklammer. Er soll die bisher verwendeten Clips aus Metall ersetzen. Der Einsatz von Kunststoff bei dem Clip hat den entscheidenden Vorteil, dass vor allem Artefakte in der bildgebenden Diagnostik wie Röntgen (CT) und Kernspin (MRT) gänzlich vermieden werden können. Das Kaiserslauterer Unternehmen war im Wesentlichen verantwortlich für die Lastenhefterstellung, die systematische Bauweisenanalyse und die Detailkonstruktion mit numerischer Simulation des Klemmvorgangs. Darüber hinaus unterstützte es die Projektpartner mit seinem funktionsspezifischen Werkstoffwissen und verfahrenstechnischem Know-how. Das durch die Neuentwicklungen gewonnene Wissen wird zukünftig branchenunabhängig auch in andere Projekte einfließen.

Eine weitere Innovation stellt die Entwicklung eines neuartigen Luftfedermodul für schwere Nutzfahrzeuge in Kunststoffleichtbauweise für neun Tonnen Tragkraft dar. Gegenüber einem Luftfedermodul aus Metall ließ sich eine Gewichtsersparnis von mehr als 20 Prozent erzielen. Daraus ergibt sich bei einem Dreiachsaggregat eine Nutzlasterhöhung von über 200 Kilogramm. Bei der Entwicklung galt es vor allem, die hohen Beanspruchungen durch Lastwechsel, Erschütterungen, Stoßbelastungen durch unebene Fahrbahnen sowie Außeneinflüsse wie Steinschläge zu berücksichtigen. Eine hohe mechanische Robustheit war daher ein unbedingtes Muss. Dazu setzten die Kaiserslauterer ihre bewährte systematische Bauweisenanalyse und numerische Simulation ein, um die Auslegung sowie Funktionstüchtigkeit zu ermitteln und zu belegen. Aus diesen Kennzahlen entstand ein Lastenheft, das auch die Werkstoff- und Verfahrensauswahl sowie die Bauteileprüfung und die Kostenanalyse einschloss. Die BPW Gruppe setzt vermehrt auf den Einsatz von Kunststoffen, um die Nutzlast im Güterverkehr immer weiter zu erhöhen und die Transportunternehmen in ihrer Wirtschaftlichkeit zu unterstützen. Die BPW Bergische Achsen KG erhielt für das GFK-Luftfedermodul ECO Vision den von renommierten Fachzeitschriften unter Federführung des Kfz-Anzeigers verliehenen Trailer Innovationspreis.

Die ADETE GmbH stellt auf der COMPOSITES EUROPE 2015 in Halle 5, Stand D40 aus.

Die ADETE – Advanced Engineering & Technologies GmbH, Kaiserslautern, entstand vor gut fünfzehn Jahren als Hochschul-Ausgründung der Technischen Universität Kaiserslautern. Seit Jahresbeginn gehört das Unternehmen zur BPW Bergische Achsen Gruppe, Wiehl, und forciert dort Kunststoff-Leichtbau-Lösungen. Die Zugehörigkeit zu dieser Firmengruppe ermöglicht ADETE auch den Zugang zu erkennbar größer und internationaler werdenden Entwicklungsprojekten im zunehmend wachsenden Kunststoff- und Faserverbund-Bereich. Das Unternehmen erarbeitet für Kunden aus verschiedenen Branchen maßgeschneiderte Leichtbau-Lösungen aus geeigneten Kunststoffen mit und ohne Faserverstärkung. Das Team von Unternehmensgründer Dr. Markus Steffens ersetzt mit maßgeschneiderten, oft auch unkonventionellen Entwicklungen Metallwerkstoffe zugunsten leichterer und rationeller zu fertigenden Thermo- und Duroplast-Bauweisen. Hierbei stehen nicht ein bestimmter Kunststoff oder ein spezielles Fertigungsverfahren im Vordergrund, sondern die für die jeweilige Anforderung am besten geeignete Bauweise. Das Ergebnis können sowohl eine unverstärkte Spritzguss-Lösung als auch eine hoch feste Hochleistungs-Faserverbundstruktur sein.

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