Attraktivität von Schichtbetrieben steigern

INFORM Workshop mit Dr. Jörg Herbers auf der Zukunft Personal Süd über Arbeitszeitflexibilität zwischen Fachkräftemangel und Work-Life-Balance

Attraktivität von Schichtbetrieben steigern

Aachen, 16. April 2018 – Das Aachener Software- und Beratungshaus INFORM lädt zum interaktiven Workshop über Mitarbeiterbeteiligung in Zeiten des Fachkräftemangels auf der Messe Zukunft Personal Süd ein. Die Personalfachmesse findet vom 24.-25. April in Stuttgart statt. Der Workshop wird angeboten von Dr. Jörg Herbers, der sich seit über 17 Jahren für die Herausforderungen im Workforce Management begeistert, über eine langjährige Erfahrung als Berater und Projektleiter in der Personaleinsatzplanung verfügt und heute Leiter des Bereiches Workforce Management bei INFORM ist. Der Workshop findet am Dienstag, 24. April von 12.30 bis 14 Uhr in Raum 1.2 statt. Anschließend bietet sich die Gelegenheit für einen erweiterten Erfahrungsaustausch.

Viele Beschäftige, allen voran die Generation Y, halten Schichtarbeit und Work-Life-Balance für unvereinbar. Schichtbetriebe haben es daher in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels besonders schwer, sich am Arbeitsmarkt zu behaupten. Es braucht neue Formen der Arbeitszeitgestaltung und der Kommunikation, um dem schlechten Image von Schichtarbeit und der tatsächlichen Belastung entgegen zu wirken. Wo das gelingt, lassen sich viele positive Effekte feststellen. Denn Schichtarbeit und Work-Life-Balance schließen einander nicht aus. Durch moderne Formen der Mitarbeiterbeteiligung können Unternehmen ihre Attraktivität am Arbeitsmarkt steigern. Davon profitieren alle Beteiligten – vorausgesetzt sie verstehen: Arbeitszeitflexibilität 4.0 funktioniert ganz anders, nämlich wechselseitig!

Eine Anmeldung zum Workshop ist online möglich unter www.sued.zukunft-personal.com

Kurzvita Dr. Jörg Herbers:
Dr. Jörg Herbers begeistert sich seit über 17 Jahren für Herausforderungen im Workforce Management. Einem Studium der Informatik folgte eine Promotion im Operations Research. Er vereint Kompetenz in der Hochtechnologie, fundierte wissenschaftliche Kenntnisse und langjährige Erfahrung als Berater und Projektleiter in der Personaleinsatzplanung. Heute ist er Leiter des Bereichs Workforce Management bei der INFORM GmbH und Architekt von WorkforcePlus, der ersten Workforce Management Software, die Deductive Intelligence Technologie einsetzt. Dr. Jörg Herbers steht Ihnen gerne zu allen Fragen rund um die zentralen Trendthemen der Personalbranche Rede und Antwort. Bei Interesse an einem Telefon-Interview wenden Sie sich bitte an inform_scm@maisberger.com oder telefonisch unter der Nummer: 089 – 41 95 99 -36 oder -18.

Die wirklich beste Lösung zu finden – das ist es, was INFORM seit 1969 antreibt. INFORM ist spezialisiert auf Softwaresysteme, die nicht bloß Daten verwalten, sondern „mitdenken“ und in Echtzeit intelligente Planungsentscheidungen für komplexe und individuelle Anforderungen treffen. Die Basis dafür sind wissenschaftlich fundierte, mathematische Optimierungsalgorithmen aus Fuzzy Logic, Operations Research und Statistik. Diese werden für das jeweilige Einsatzfeld angepasst. Die Software mit Entscheidungsintelligienz optimiert Geschäftsprozesse von Groß- und Einzelhändlern in Dienstleistungsunternehmen, in der Transportlogistik, im Airport Resource Management, in der Produktion sowie der Material- und Warenwirtschaft. Die Workforce Management Lösung WorkforcePlus optimiert die Personaleinsatzplanung aller Branchen mit Schichtarbeit. Die über 600 Mitarbeiter der INFORM betreuen heute zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt. Mehr über INFORM erfahren Sie unter: www.inform-software.de

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Wenn die Nacht zum Tag wird: Gesunde Ernährung bei Schichtarbeit

Wer nachts oder in Wechselschicht arbeitet, wird nicht nur von Müdigkeit und Konzentrationsmangel geplagt. Auch die gesunde Ernährung wird oft zur Herausforderung.

Wenn die Nacht zum Tag wird: Gesunde Ernährung bei Schichtarbeit

Bei Nachtarbeit oder Wechselschicht wird die gesunde Ernährung zur Herausforderung.

Wann darf ich essen? Was sollte ich essen? Was kann ich abends oder nachts mit zur Arbeit nehmen, um nicht hungrig arbeiten zu müssen? Was „Nachteulen“ und „frühe Vögel“ beachten sollten, zeigt die AOK Hessen.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das gilt auch für seine sprichwörtliche „innere Uhr“. Unser Organismus hat einen angeborenen festen Tages- und Nachtrhythmus, sämtliche Körperfunktionen sind darauf abgestimmt. Zum Beispiel sind wir tagsüber aktiv, nachts sinkt unser Puls und Blutdruck dagegen ab. Unsere „innere Uhr“ lässt sich aber auch justieren: Arbeitszeiten, regelmäßige Mahlzeiten, Hobbys und vor allem Tageslicht beeinflussen sie.

Da ist es ganz klar, dass Schichtarbeit in der Wechselschicht oder die Arbeit in sehr frühen oder späten Stunden eine Belastung für den Körper darstellen: Wer Schichtarbeiter ist, muss sich immer wieder neu anpassen und seinen biologischen Rhythmus finden. Flexibilität ist gefragt.

Zwar benötigt ein Schichtarbeiter genauso viele Kalorien und Nährstoffe wie ein „normaler“ Angestellter, die Verteilung der Mahlzeiten muss aber an die Arbeitszeiten angepasst werden.

Tipp 1: Regelmäßig essen!
Mahlzeiten sollten immer zur gleichen Zeit gegessen werden. So erkennt der Körper wenigstens beim Essen einen bekannten Rhythmus und kommt mit wechselnden Arbeitszeiten besser zurecht. Wenn es der Alltag zulässt, sollten fünf Mahlzeiten pro Tag gegessen werden, bei Nachtschicht sogar sechs. Grund: Wer zwischen den Mahlzeiten lange Abstände hat, bei dem sinkt der Blutzuckerspiegel. Das macht müde und schlapp.

Tipp 2: Mittag- und Abendessen sind Pflichtprogramm!
Die beiden Hauptmahlzeiten sind – auch bei Schichtarbeit – möglichst immer zur gleichen Uhrzeit wichtiger Bestandteil. Falls keine Kantine vorhanden ist, sollten daheim diejenigen Gerichte gegessen werden, die am Arbeitsplatz nicht in Frage kommen würden: frische Salate oder zum Beispiel gedünsteter Fisch.

Tipp 3: Viel trinken!
Mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag halten den Kreislauf in Schwung. Aber Vorsicht vor Kaffee und koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken. Beides sollte man spätestens vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen trinken. Zwei bis drei Tassen Kaffee sind dabei am Tag völlig in Ordnung. Besser als Limonade und Cola sind natürlich Mineralwasser, Saftschorle und ungesüßter Tee.

Grundsätzlich gilt für alle – unabhängig von den Arbeitszeiten – die Empfehlung (https://aok-erleben.de/ernaehrung-gesund-und-lecker-jeden-tag/?cid=aokdehe_aokhe_opr_82)der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V..

Die AOK Hessen bietet unterschiedliche Hilfestellungen und Beratungen, zum Beispiel das Gesundheitstelefon (https://hessen.aok.de/inhalt/gesundheitsberatung/?cid=aokdehe_aokhe_opr_82)zum Thema gesunde Ernährung.

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Zuschlag für Nachtarbeit

Welcher Zuschlag kann für Nachtarbeit verlangt werden? Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 09.12.2015, 10 AZR 423/14

BildIn vielen Arbeitsverträgen oder auch Tarifverträgen ist geregelt, dass für Arbeit zu bestimmten Tageszeiten oder auch an Wochenenden oder Feiertagen Zuschläge zu zahlen sind. Aber selbst wenn dies nicht der Fall ist, kann für die Nachtarbeit ein Zuschlag oder bezahlte Freizeit verlangt werden.

Der Fall mit dem Zuschlag für die Nachtarbeit

Ein Arbeitnehmer war als LKW-Fahrer dauerhaft im Nachtdienst bei einem Paketzusteller tätig. Seine Arbeitszeit lag regelmäßig zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Die Arbeitgeberin zahlte ihm für die Zeit zwischen 21 und 6 Uhr zusätzlich zu seinem Stundenlohn von EUR 15,90 noch einen Nachtarbeitszuschlag von 20 %, also EUR 3,18. Der Arbeitnehmer war der Ansicht, die Arbeitgeberin sei verpflichtet gewesen, ihm einen Nachtarbeitszuschlag von mindestens 30 % zu zahlen, und erhob Klage. Der Fall ging durch alle drei Instanzen.

Das Urteil mit dem Zuschlag für die Nachtarbeit

Das Bundesarbeitsgericht gab dem Arbeitnehmer in seiner Entscheidung vom 09.12.2015 recht. Aus § 6 Abs. 5 ArbZG folge, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für die in der Nachtzeit geleisteten Arbeitsstunden eine angemessene Anzahl freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf seine Vergütung zu leisten habe. Dieses Wahlrecht habe die Arbeitgeberin in dem entschiedenen Fall bereits ausgeübt, da sie einen Zuschlag in Höhe von 20 % gezahlt habe. Die Vorschrift des § 6 Abs. 5 ArbZG diene dem Schutz des Arbeitnehmers vor den schädlichen Folgen der Nacht- und Schichtarbeit und solle diesem einen Ausgleich für die gesundheitlichen Beeinträchtigungen gewähren, die er durch die Nachtarbeit erleide. Soweit der Arbeitnehmer einen bezahlten Freizeitausgleich erhalte, werde seine Gesundheit unmittelbar geschützt, indem seine Arbeitszeit reduziert werde. Die alternativ mögliche Zahlung von Zuschlägen diene dazu, die Nachtarbeit einzudämmen und diese für Arbeitgeber weniger attraktiv zu machen. Zudem werde der Nachtarbeitnehmer so für seine erschwerte Teilhabe am sozialen Leben entschädigt. Hierbei sei regelmäßig ein Zuschlag von 25 % oder eine entsprechende Anzahl freier Tage als angemessen zu betrachten. Eine Erhöhung oder Verminderung des Ausgleiches komme aber in Betracht, wenn Umstände im Zusammenhang mit der Arbeitsleistung vorliegen, die den regelmäßig angemessenen Wert als zu gering oder zu hoch erscheinen lassen, da sich die Höhe des angemessenen Nachtarbeitszuschlags nach der Gegenleistung richte, für die sie bestimmt ist. Übersteige die Belastung durch die Nachtarbeit im Hinblick auf die Art der Tätigkeit oder den Umfang der Arbeit das übliche Maß, sei auch ein höherer Zuschlag gerechtfertigt. Bei einer regelmäßigen Erbringung von Nachtarbeit sei daher ein Zuschlag von 30 % angemessen, da der Schutz des Nachtarbeitnehmers bereits dann einsetze, wenn dieser „nur“ an 48 Tagen im Jahr Nachtarbeit zu leisten habe, § 2 Abs. 5 ArbZG. Ein geringerer Ansatz von 25 % sei z.B. denkbar, wenn die Nachtarbeit zu nicht unerheblichem Umfang aus Arbeitsbereitschaft besteht und wenn die Nachtarbeit aus zwingenden technischen Gründen oder aus zwingend mit der Tätigkeit verbundenen Gründen unvermeidbar ist. Dann sei aber ein Ansatz von 10 % als Untergrenze zu wählen.

Haben Sie Fragen zum Thema Nachtarbeit und Zuschläge? Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Kanzlei.

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Ich bin Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und seit 2003 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Nachdem ich einige Jahre als angestellte Anwältin gearbeitet habe, gründete ich 2009 meine eigene Kanzlei. Ich befasse mich mit dem Zivil- und Wirtschaftsrecht insbesondere dem Arbeits-, Miet- und Insolvenzrecht und vertrete hierbei sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen.
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Schlafstörungen bei Schichtarbeit – SleepCare One schafft eine wirkungsvolle Abhilfe

Millionen Menschen leisten in Deutschland Schichtarbeit. Durch den gestörten, biologischen Rhythmus leiden sie unter erheblichen Schlafstörungen.

Schlafstörungen bei Schichtarbeit - SleepCare One schafft eine wirkungsvolle Abhilfe

(Bildquelle: iStock)

Die durchschnittliche Schlafdauer ist gegenüber „Tagarbeitern“ etwa regelmäßig um 2 Stunden verkürzt. Erhöhte Krankheitsanfälligkeit und eine verminderte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sind die Folgen. Bei etwa 24% der Unfälle im Straßenverkehr ist Schläfrigkeit die Ursache.

SleepCare One ist das weltweit erste hochwirksame Schlafsystem basierend auf einer auditiven Neurostimulations-therapie. In fast allen Bereichen von Ein- und Durchschlaf-Störungen wurden signifikante Verbesserungen der Schlafqualität erreicht. Neben der professionellen Nutzung in Kliniken, Pflegeheimen und im Leistungssport kann SleepCare One idealerweise auch privat eingesetzt werden.
Garantiert ohne Nebenwirkungen ist diese Therapie sofort einsetzbar. Das auditive Stimulationsverfahren beeinflusst positiv die Hirnaktivität durch speziell verarbeitete Audio-Frequenzen. Das Ergebnis: Die gesundheitlich wichtigen Tiefschlafphasen werden verlängert und das Gehirn wird in Stresssituationen gezielt beruhigt. Von deutschen Schlafmediziner in Schlaflaboren empfohlen, auch bei schweren Ein- und Durchschlafstörungen wirksam.
SleepCare One weltweit erstes klinisches Hightech-System, zugelassen als deutsches Medizinprodukt.
Im Gegensatz zu Medikamenten ist SleepCare One absolut nebenwirkungsfrei.
SleepCare One: Eine Technologie die mehr als 70% aller Schlafsuchenden erfolgreich helfen kann.

Die Highlights der auditive Schlaftherapie sind:

– Bewährt in deutschen Kliniken, Pflegeheimen und in Schlaflaboren.

– Von renommierten deutschen Schlafmedizinern empfohlen.

– Dauerhafter Schlaf – ohne Medikamente, ohne Nebenwirkungen.

– Keine aufwändige Verkabelung – einfach nutzbar.

– Auch als therapeutische Begleitmaßnahme für individuelle Schlaf-Therapien wie der Apnoe- Behandlung.

Das Produkt:
Die SleepCare Schlaftherapie besteht stets aus drei Modulen: dem SleepCare Neurostimulator, der passenden Audiotherapie in Form einer SD-Karte sowie einem angeschlossenen SleepCare One Soundkissen.
Kosten:
Das SleepCare One Schlaftherapie System mit HealthPlayer, Schlaftherapie Software und Soundkissen professional kostet 768,00 EUR oder monatl. 19,50 /pro Tag 0,65 Cent mit der medipay Patientenfinanzierung.

Beratungs-Hotline 089 95951204

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