Zahnarzt aus Vaihingen / Enz informiert zu Parodontitis

Zahnarzt Konstantinovic (Vaihingen/Enz) zu Herausforderungen der Parodontitis-Behandlung

Zahnarzt aus Vaihingen / Enz informiert zu Parodontitis

Eine professionelle Zahnreinigung beugt einer Parodontitis vor. (Bildquelle: © underdogstudios – Fotolia)

VAIHINGEN AN DER ENZ. Die Herausforderung bleibt – trotz rückläufiger Zahlen: Der fünften deutschen Mundgesundheitsstudie zufolge gehört die Parodontitis zu den Zahnerkrankungen, deren Behandlungsbedarf insgesamt in Zukunft weiter ansteigen wird. „Die demographische Entwicklung, also die Tatsache, dass wir Menschen eine immer weiter steigende Lebenserwartung haben, wird auch zu steigenden Parodontitis-Fallzahlen führen“, prognostiziert Pedja Konstantinovic, der in Vaihingen an der Enz eine langjährig etablierte Zahnarzt-Praxis führt. Der Mundgesundheitsstudie zufolge verlagern sich chronische Munderkrankungen vornehmlich in ein höheres Lebensalter. Moderate Parodontitis tritt bei etwa 43 Prozent der jüngeren Erwachsenen auf. Bei Senioren im Alter zwischen 65 und 74 Jahren weisen rund 45 Prozent eine Parodontitis auf.

Zahnarzt (Vaihingen / Enz) betont: Jeder zweite Erwachsene ist von Parodontitis betroffen

Ein Ergebnis der Mundgesundheitsstudie ist auch: Jeder zweite Erwachsene in Deutschland ist von einer parodontalen Erkrankung betroffen, jeder zehnte davon ist schwer an Parodontitis erkrankt. Nach Meinung von Zahnarzt Konstantinovic kommt der Prävention deshalb ein hoher Stellenwert zu. „Unsere Erfahrung im Praxisalltag zeigt, dass Menschen, die regelmäßig präventive Angebote in Anspruch nehmen, seltener und weniger schwer an Parodontitis erkranken“, schildert der Zahnarzt. „Wichtig ist vor allem die Reinigung der Zahnzwischenräume, zum Beispiel durch eine professionelle Zahnreinigung, wie wir sie in unserer Praxis anbieten“, schildert Dr. Konstantinovic eine geeignete Form der Prävention.

Warum Behandlung von Parodontitis wichtig ist, erklärt Zahnarzt Konstantinovic (Vaihingen/Enz)

Parodontitis ist eine selten schmerzhafte entzündliche Erkrankung des Zahnfleischs, die im schlimmsten Fall den Verlust des natürlichen Zahnes zur Folge hat. Das ist bei etwa einem Drittel der Patienten innerhalb von vier Jahren nach der Diagnose der Fall. Je später eine Parodontitis behandelt wird, um schwieriger stellt sich ein Therapieerfolg ein. „Die Parodontitis ist keinesfalls eine Bagatellerkrankung“, warnt Konstantinovic. Vielmehr zeigen sich in Studien klare Zusammenhänge von parodontalen Erkrankungen mit Diabetes, Lungenentzündung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Frühgeburten. Zudem befassen sich aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen mit einem möglichen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Krebs.

In der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. B. Konstantinovic und P. Konstantinovic ist eine hochwertige Implantologie erste Wahl. Die Implantologie / Zahnersatz ist für die Zahnärzte ein Routineeingriff.

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Zahnarztpraxis Erftstadt Dr. med. dent. Julia Stappler

Zahnarztpraxis Erftstadt Dr. med. dent. Julia Stappler

In Ihrer Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Julia Stappler im Herzen des schönen Friesheims in Erftstadt –
Lechenich nahe der Stadt Köln, erwartet Sie in hellen Räumen und freundlicher
Atmosphäre, ein professionelles Team, dass sich um die perfekte Behandlung und
Zahnhygiene Ihrer Zähne sorgt.

Unser Anspruch liegt in der bestmöglichen zahnmedizinischen Versorgung, ganz
gleich ob es sich um Implantate, Zahnersatz, Paradontosebehandlung oder die
regelmäßige Prophylaxe handelt. Hierbei steht die Beratung,
Behandlung und Therapie im Vordergrund.

Kinder, sowie Angstpatienten werden hier behutsam an den regelmäßigen
Zahnarztbesuch herangeführt.
Neben der zahnmedizinischen Behandlung, die auf höchstem fachlichen Niveau durchgeführt wird, ist es mein persönlicher Anspruch, gemeinsam mit Ihnen das Beste für Ihre Zähne herauszufinden. Hierfür nehmen wir uns Zeit, um Sie und Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen zu verstehen.

Angstpatienten:
Dr.Stappler AngstpatientenSie leiden unter einer ausgeprägten Zahnarztangst, haben schlimme Erfahrungen gemacht oder scheuen sich einfach, den ersten Schritt zum Zahnarzt zu gehen? Dann sind Sie hier in guten Händen.

In meiner langjährigen Zeit als Zahnärztin habe ich vielen Angstpatienten die Panik nehmen können und verspreche auch Ihnen, dass Sie Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die Zahnheilkunde aufbauen werden. Der erste Gang zum Zahnarzt ist oft der Schwerste – sind Sie diesen einmal gegangen, ist schon ein großes Stück des Weges geschafft und wir werden uns gemeinsam und in Ihrem Tempo an Ihre Mundgesundheit heranbegeben. Hierbei haben Sie mein persönliches Versprechen, dass nichts passiert, was Sie überfordert oder Ihnen das Gefühl des Ausgeliefertseins vermittelt. Sollten Sie sich dennoch nicht zutrauen, die Behandlung durchzuhalten, berate ich Sie gerne über eine Behandlung in Vollnarkose.

Kinder:
Ich bin selbst Mutter und freue mich über jeden Besuch von Kindern in der Praxis! Hier wird den Kleinen wie Größeren mit viel Einfühlungsvermögen und Freude der Gang zum Zahnarzt als etwas vermittelt, das nicht wehtun muss und auf dass sich viele sogar freuen. Unser fröhliches Pferd Lori braucht dringend Hilfe beim Zähneputzen! Hier dürfen die Kleinen aktiv werden und lernen dabei spielerisch die richtige Zahnputztechnik – aber Achtung: Lori spuckt Wasser, wenn sie zu übermütig wird!

Selbstverständlich kümmern wir uns aber auch um die richtige Mundhygiene der Kinder, und schützen die Zähne, indem wir sie auf Wunsch regelmäßig reinigen, versiegeln und fluoridieren. Und sollte es dennoch einmal zu einem Loch im Zahn gekommen sein, so ist auch dieses schnell und liebevoll wieder gefüllt.

Viele Erkrankungen ob chronisch oder akut liegen oft im Mund und hängen mit
der Gesundheit Ihrer Zähne zusammen. Krankheiten am einzelnen Zahn, mehreren
Zähnen und / oder dem Kiefer können Störfelder im ganzen Körper auslösen und zu
Kopfschmerzen, Nervenschmerzen oder Problemen mit Organen führen. Es ist unser Anspruch mit Ihnen gemeinsam herauszufinden, wo die Schmerzen
herkommen.

In Ihrer Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Julia Stappler im Herzen des schönen Friesheims in Erftstadt – Lechenich nahe der Stadt Köln, erwartet Sie in hellen Räumen und freundlicher Atmosphäre, ein professionelles Team, dass sich um die perfekte Behandlung und Zahnhygiene Ihrer Zähne sorgt.

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Kampagne zum Europäischen Tag der Parodontologie am 12. Mai

„Wir helfen Ihren Zähnen, Haltung zu bewahren“

Kampagne zum Europäischen Tag der Parodontologie am 12. Mai

Das Aktionsplakat der DG PARO zum 12. Mai (Bildquelle: DG PARO)

Am 12. Mai ist Europäischer Tag der Parodontologie – diesen Anlass nutzt die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) erneut, um in der Öffentlichkeit breit über die Volkskrankheit Parodontitis aufzuklären. Unter dem Motto „Wir helfen Ihren Zähnen, Haltung zu bewahren“ zielt die Kampagne auf frühzeitige Diagnostik, Selbsttestmöglichkeiten für Patienten und das systematische Screening in der Zahnarztpraxis. Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Auch in Deutschland sind etwa 11,5 Millionen Menschen von einer schweren Form der Erkrankung betroffen. Bei Parodontitis kommt es zu Knochenabbau, infolgedessen die Zähne ihren Halt verlieren, sich lockern. Unbehandelt kann Parodontitis letztlich zu Zahnverlust führen sowie Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit und das allgemeine Wohlbefinden haben.

Zum Europäischen Tag der Parodontologie am 12. Mai, der 2014 von der European Federation of Periodontology (EFP) ins Leben gerufen wurde, macht die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) in der Öffentlichkeit auf die Volkskrankheit Parodontitis aufmerksam. Mit der europaweiten Aufklärungskampagne soll in der Bevölkerung das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Parodontitis sehr verbreitet ist, ihr vorgebeugt und sie erfolgreich behandelt werden kann, sie aber zugleich in ihrer schweren Form eine ernsthafte Bedrohung nicht nur für die Mund-, sondern auch für die Allgemeingesundheit darstellt.

Breite Aufklärungskampagne zum 12. Mai

Auf dem Patientenportal der DG PARO unter www.dgparo.de stehen anlässlich des Aktionstages vielfältige Informationen und multimediale Angebote bereit. In verschiedenen Broschüren und Videos erhalten die Patienten wertvolle Tipps, was sie zur Vorbeugung tun können und worauf sie im Einzelnen achten sollten. In eigens produzierten Filmen kommen Parodontitis-Patienten auch selbst zu Wort: Sie erzählen darin sehr eindrücklich, wie sie selbst die Entstehung, den Verlauf und die Behandlung erlebt haben. Auch mit einer großen Plakataktion in den Zahnarztpraxen der knapp 5.000 DG PARO-Mitglieder sollen die Patienten verstärkt für die Erkrankung sensibilisiert werden. Mehrere Universitätskliniken beteiligen sich außerdem mit besonderen Aktionen am Europäischen Tag der Parodontologie. Unter anderem im Virchow Klinikum der Charite Berlin, dem Universitätsklinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie in der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg können sich Patienten vor Ort informieren, mit Experten ins Gespräch kommen und Produktproben von Zahnpflegeprodukten erhalten.

Volkskrankheit Parodontitis

Parodontitis ist in Deutschland weit verbreitet. Laut der aktuellen Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) sind 51,6 Prozent der 35-44-Jährigen und 64,6 Prozent der 65-74-Jährigen von einer moderaten oder schweren Parodontitis betroffen. Dabei ist Parodontitis gut beherrschbar, vor allem wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird. Das Problem: Insgesamt ist die bevölkerungsweite Aufklärung ungenügend und auch die Selbstwahrnehmung bei den Patienten schlecht ausgebildet. Erschwerend kommt hinzu, dass die Parodontitis eine „stille Erkrankung“ ist, die von den Betroffenen oft erst sehr spät bemerkt wird. Ursache für Parodontitis ist immer die Ansammlung von Bakterien in Form der Zahnbeläge – ohne bakterielle Beläge kann weder eine Zahnfleischentzündung noch eine Parodontitis entstehen. Individuelle Mundhygiene und Rauchen sind die stärksten beeinflussbaren Risikofaktoren für Parodontitis. Raucher erkranken deutlich häufiger an einer Parodontitis als Nichtraucher. Zudem können einige Allgemeinerkrankungen wie etwa Diabetes mellitus Auswirkungen auf die Mundhöhle haben und das Risiko fur die Entstehung von Parodontitis verstarken. Auch unausgewogene Ernährung und Bewegungsmangel gelten als Risikofaktoren. Für Patienten ist es wichtig, Warnsignale und Risiken für eine mögliche Parodontitis zu kennen und bei ersten Anzeichen den Zahnarzt aufzusuchen. Zu diesen Anzeichen gehören Zahnfleischbluten, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, eine Lockerung und Stellungsänderungen der Zähne. Bei einer unbehandelten Parodontitis kommt es zu Knochenabbau, infolgedessen die Zähne ihren Halt verlieren, sich lockern und letztlich ausfallen können.

Unkomplizierter, wissenschaftlich fundierter Selbsttest als App

Mit dem Selbsttest Parodontitis gibt die DG PARO Patienten ein neues Instrument an die Hand, mit dem unkompliziert und verlässlich das eigene Risiko einer Parodontitis bewertet werden kann. Die Antworten zu insgesamt sechs Faktoren wie etwa Alter, Geschlecht oder Zahnfleischbluten werden mit Punkten bewertet. Je höher der Wert, desto höher das Parodontitis-Risiko. Der Selbsttest kann von jedem Erwachsenen ohne großen Aufwand durchgeführt werden – ob per App für das Smartphone (zum Download im iTunes-Store oder bei Google Play) oder anhand eines ausgedruckten Fragebogens in Arztpraxen. Der im Wartezimmer ausgefüllte Fragebogen ist eine gute Basis für das Patientengespräch mit dem Hausarzt, Diabetologen oder Gynäkologen, der bei entsprechendem Ergebnis die Empfehlung aussprechen kann, den Zahnarzt zu konsultieren. Mit der DG PARO-App kann jeder Patient außerdem selbst zu Hause sein Risiko testen und bei entsprechendem Ergebnis seinen Zahnarzt aufsuchen.

Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung kann Folgeschäden mindern

Der Zahnarzt kann mit einer „Früherkennungsuntersuchung des Zahnfleisch“ den Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates überprüfen. Diese Untersuchung wird als Parodontaler Screening Index (PSI) bezeichnet, sie dauert nur wenige Minuten und ist kaum spürbar. Mithilfe des PSI ist es möglich, bereits frühe Formen der Erkrankung zu erkennen. Ergibt diese Untersuchung einen Verdacht auf eine Parodontitis, so kann durch eine umfassende Untersuchung die endgültige Diagnose abgeklärt und die Behandlung eingeleitet werden. Die Kosten für die Erhebung des PSI übernimmt die gesetzliche Krankenkasse alle zwei Jahre.

Fazit: Parodontitis kann durch frühzeitiges Erkennen und systematische Therapie zum Stillstand gebracht und der Zustand des Zahnhalteapparates dadurch deutlich verbessert werden. Dabei ist immer auch die Mitarbeit des Patienten gefordert. Durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Patient und zahnärztlichem Team ist Parodontitis beherrschbar und die eigenen Zähne können erhalten werden. Dies kann die Lebensqualität spürbar steigern und zudem die Folgekosten für Zahnersatz erheblich reduzieren.

Infobox – Tipps für Patienten

– Auf Veränderungen am Zahnfleisch und versteckte Warnsignale (Zahnfleischbluten, Rötung und Schwellung des Zahnfleisches) achten
– Mithilfe des Selbsttest die persönliche Erkrankungswahrscheinlichkeit ermitteln und entsprechend aktiv werden
– Besondere Sorgfalt auf die tägliche häusliche Mundhygiene verwenden
– Neben Zahnbürste auch Zahnzwischenraumbürstchen bzw. Zahnseide verwenden
– Auch ohne Beschwerden regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen bzw. Nachsorgetermine gewissenhaft wahrnehmen
– Alle zwei Jahre im Rahmen der „Früherkennungsuntersuchung des Zahnfleischs“ den PSI erheben lassen, um den Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates zu kontrollieren
– Gesundheitsbewusst leben, d.h. auf das Rauchen verzichten, sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, für ausreichend Bewegung sorgen und psychischen Stress vermeiden

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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Neues Webinar: langfristige Behandlungserfolge durch Adhärenz

Neues Webinar: langfristige Behandlungserfolge durch Adhärenz

Dr. Stefanie Kretschmar (Bildquelle: Dr. Stefanie Kretschmar)

Dauerhafte Erfolge in der Behandlung einer Parodontitis lassen sich nur im Zusammenspiel von zahnärztlichem Team und Patienten erzielen. Der Schlüssel lautet „Adhärenz“ – die Befolgung von individuell abgestimmten Therapieempfehlungen. Am 3. Mai 2018 präsentiert Dr. Stefanie Kretschmar in einem neuen, exklusiven Webinar für CP GABA aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Adhärenz und zeigt den Teilnehmern praktische Wege zum Erfolg auf.

Die Parodontitis-Therapie kann nachhaltige Erfolge erzielen – aber nur dann, wenn sie systematisch erfolgt und in eine anschließende Erhaltungstherapie mündet. Die wichtigste Person in diesem Prozess ist der Patient. Er sollte verstehen, dass seine Erkrankung eine langfristige Betreuung erfordert. Regelmäßige Recall-Termine wie auch eine optimierte häusliche Mundhygiene stellen dabei häufig große Herausforderungen dar.

In einem neuen Webinar adressiert Dr. Stefanie Kretschmar daher das hoch aktuelle Thema „Durch Patientenführung zu Adhärenz“. Die niedergelassene Parodontologin und Mitglied im Junior Committee der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V. analysiert darin unter anderem fünf Faktoren, die Patienten in der Regel von der Inanspruchnahme einer regelmäßigen Erhaltungstherapie abhalten. Die Teilnehmer erhalten zudem praktische Empfehlungen für den langfristigen Erfolg. Dr. Kretschmar ist überzeugt: „Nicht nur in der medizinischen, sondern auch in der zahnmedizinischen Patientenführung ist es Zeit für ein Umdenken – vom Konzept der Compliance hin zu Adhärenz.“ Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit, im Chat mit der Expertin zu diskutieren und Fragen zu stellen. Die kostenfreie Fortbildung von CP GABA ist wie gewohnt mit einem Fortbildungspunkt akkreditiert.

Auf einen Blick – Webinar mit Dr. Stefanie Kretschmar

– Thema: „Durch Patientenführung zu Adhärenz“
– Donnerstag, 3. Mai, 16 bis 17 Uhr
– Anmeldung ab sofort unter https://bit.ly/2GtpCTX

Tipp: Die #ColgateTalks eConference am 25. und 26. April 2018, jeweils um 19 Uhr – jetzt anmelden und zukunftsweisende Vorträge rund um das Thema Prävention erleben, digital und ortsunabhängig!

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Parlamentarischer Abend 2018 der DG PARO

Patientenfokussiertes Handeln statt Methodenstarrheit

Parlamentarischer Abend 2018 der DG PARO

Die Teilnehmer des Parlamentarischen Abends 2018 der DG PARO (Bildquelle: DG PARO)

In politisch bewegten Zeiten lud die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) Ende Februar Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte und Krankenkassen zum Parlamentarischen Abend 2018 in Berlin. Unter dem Motto „Parodontitistherapie im Fokus – Wie bewerten wir die Wirksamkeit?“ diskutierten die Gäste wissenschaftliche Nutzenbewertungen und deren versorgungspolitische Konsequenzen. Anlass war ein Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), der die Wirksamkeit der Parodontitistherapie aufgrund fehlender randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) in Zweifel gezogen hatte und damit auch keine Notwendigkeit sieht, die unterstützende Parodontitistherapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. In der Diskussion zeigten sich die Gäste des Parlamentarischen Abends weitgehend einig: Methodenstarrheit in der Bewertung von Behandlungsmethoden, vor allem auf Kosten einer angemessenen Versorgung der Patienten, sei der falsche Weg.

Prof. Dr. Christof Dörfer, Präsident der DG PARO, machte in seiner Begrüßung deutlich, dass die Frage der Bewertung von Behandlungsmethoden weit über die Zahnmedizin hinausgeht und die Medizin insgesamt in ihren Grundfesten berührt. Im Kern gehe es darum, wie Wissen gewonnen und zum Nutzen des Patienten versorgungspolitisch eingesetzt werden kann, so Dörfer. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte, weg von „Eminenz“- und hin zu evidenzbasierter Medizin sei ohne jeden Zweifel begrüßenswert. Allerdings blockiert eine Reduktion evidenzbasierter Medizin auf randomisierte kontrollierte Studien (randomized controlled trials, RCTs) die evidenzbasierte Patientenversorgung anstelle sie zu fördern, da dadurch Studien ignoriert werden, die zur ärztlichen Entscheidungsfindung beitragen. Gerade in der Parodontologie trifft dies zu, da zahlreiche Studien vorliegen, die zwar den Qualitätsstandards zur Zeit ihrer Publikation, nicht aber den heutigen entsprechen.

Erfahrungswissen nicht durch statistische Evidenz zu ersetzen

Den Aspekt der evidenzbasierten Medizin griff auch Prof. Dr. Giovanni Maio in seiner Keynote auf. Der Medizinethiker der Universität Freiburg adressierte die Frage, welche Arten von Evidenz die Zahnmedizin benötigt, um die bestmögliche Behandlung der Patienten sicherstellen zu können. Unter Rückgriff auf David Sackett, einen der Pioniere der evidenzbasierten Medizin, kritisierte er deren ideologische Überhöhung und die Gefahr, dass diese entgegen ihrer ursprünglichen Intention zu ökonomisch und politisch motivierter Versorgungssteuerung genutzt werden könnte. Gerade Zahnmediziner benötigten neben Studienwissen profunde Erfahrung und die Fähigkeit, allgemeine Erkenntnisse auf den konkreten Einzelfall jedes Patienten anzuwenden und individuell richtige Entscheidungen zu treffen. Indikationsstellung in der Zahnmedizin sei ein kreativer Prozess, der nicht auf Basis eines Algorithmus“ erfolgen könne. Maio warnte davor, RCTs als absoluten Königsweg der Evidenz zu postulieren, der jegliche andere Form des Wirksamkeitsnachweises für ungültig erklärt. Wenngleich diese in vielen Bereichen, etwa Medikamentenstudien, äußerst sinnvoll seien, stoße dieses Evidenzmodell gerade in der Zahnmedizin an seine Grenzen: Wie sollen Interaktionen des Zahnarztes mit seinem Patienten verblindet werden? Und will man Patienten erwiesenermaßen notwendige Behandlungen verweigern, um mit ihnen als Kontrollgruppe Wissen zu generieren? Der Medizinethiker plädierte daher abschließend dafür, die Sinnhaftigkeit von RCTs für den Erkenntnisgewinn auch einmal in Frage zu stellen und mutig nach anderen Wegen der Evidenz zu suchen.

Erfolgreiche Behandlung der Parodontitis

Prof. Dr. Peter Eickholz, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, verdeutlichte den Teilnehmern in seinem Vortrag die Entstehung und Entwicklung der Parodontitis und zeigte präventive Maßnahmen ebenso wie moderne Konzepte zur Behandlung der Erkrankung auf. Die menschliche Mundhöhle ist bakteriell besiedelt, was jedoch im gesunden Zustand kein Problem darstellt: Der Körper sorgt durch seinen Abwehrmechanismus dafür, dass die im Zahnbelag enthaltenen Bakterien nicht in den Körper eindringen. Wird jedoch dieser bakterielle Biofilm nicht regelmäßig und gründlich entfernt, kann eine Zahnfleischentzündung entstehen und in eine Parodontitis münden. Um dieser Gefahr präventiv begegnen zu können, sollten Risikofaktoren wie etwa Rauchen vermieden und der dysbiotische Biofilm durch häusliche und professionelle Mundhygiene regelmäßig entfernt werden. Kommt es zu einer Erkrankung, wird im Rahmen der aktiven wie auch der unterstützenden Parodontitistherapie der Biofilm aus den Zahnfleischtaschen entfernt, um, so Eickholz anschaulich, die „Verteidigungsmannschaften des Körpers aus Immunzellen in der Gingiva durch unsere zahnärztlichen Maßnahmen zu entlasten wie ein Einsatzheer in einer Belagerungsschlacht“ und so den Gewebeabbau zu stoppen. „Wir wissen, dass diese Behandlung effektiv dabei hilft, die Parodontitis aufzuhalten und Zähne zu erhalten. Das ist weltweit konsentiert“, so Eickholz abschließend.

Plädoyer für Methodenvielfalt

Prof. Dr. Christof Dörfer, Präsident der DG PARO, ging in seiner Präsentation näher auf die methodischen Kriterien des IQWiG ein und spannte den großen Bogen des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns von der Epidemiologie über die Grundlagen- und klinische Forschung bis hin zu Versorgungsforschung und Public Health. Unter dem Titel „Bestmögliche vs. bestverfügbare Evidenz“ thematisierte er das Pro und Contra von RCTs, die zwar ein geringes Verzerrungsrisiko aufweisen, dafür aber unter künstlichen Bedingungen operieren würden. Gerade für komplexe Systeme wie eine Parodontitistherapie stellte diese Kontrolle der Rahmenbedingungen aber schon per se eine Verzerrung dar. Aus seiner Sicht ist der Primat der RCTs vor allem auf die Angst vor Verzerrung zurückzuführen – dieser Angst dürfe jedoch nicht jede andere Art von Erkenntnisgewinn geopfert werden. Als Gegenentwurf stellte Dörfer daher das Instrument der Leitlinien vor, die nicht allein auf RCTs basieren, sondern das publizierte Wissen umfassend einbeziehen – einschließlich einer transparenten Darstellung des Verzerrungsrisikos. Darüber hinaus werden die Studien in einem interdisziplinären Diskurs unter Einbeziehung aller Mitspieler im Gesundheitssystem bewertet. Damit werde die Methodenstarrheit überwunden, publiziertes Wissen gehe nicht verloren und Empfehlungen könnten entlang verschiedener Grade von Sicherheit abgegeben werden. Der Präsident der DG PARO ist überzeugt: Flexible, multidisziplinäre Entscheidungsprozesse spiegeln die Versorgungsrealität besser wider als rigorose methodenorientierte Vorgehensweisen. Das Risiko von Verzerrung sei zwar ein wichtiges, ganz sicher aber nicht das einzig entscheidende Beurteilungskriterium für Evidenz.

Politik sieht Gesprächs- und Handlungsbedarf

Dirk Heidenblut (SPD) stellte in seinem Statement die Frage, ob die methodischen Vorgaben des IQWiG hinsichtlich der Nutzenbewertung zielführend seien. Wenngleich RCTs in bestimmten medizinischen Bereichen angezeigt seien, müsste dennoch stets hinterfragt werden, auf welcher Grundlage Entscheidungen über den Nutzen von Behandlungen getroffen würden. Darüber müsse auch das Gespräch mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gesucht werden. Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) sieht die Politik hinsichtlich der Nutzenbewertung ebenfalls in der Pflicht: „Für uns steht im Fokus, dass die Patienten bestmöglich versorgt werden. Nur weil keine RCTs vorliegen, bedeutet das nicht automatisch, dass bestimmte Behandlungen nicht wirken.“ Medizin sei kein „Produzieren nach Vorgaben“, sondern müsse auch Erfahrungen der Behandler berücksichtigen. Ähnlich schätzt dies Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen) ein, für die ärztliches Handeln stets auch einen fortdauernden Reflektionsprozess unter Überprüfung der Quellen beinhaltet – nicht überall wo Evidenz draufstehe, sei auch Evidenz drin. Zudem bestehe die Gefahr eines sozialen Ungleichgewichts, wenn bestimmte präventive oder nachsorgende Behandlungen wie die Unterstützende Parodontitistherapie wegen vermeintlich fehlender Evidenz nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt seien und daher privat gezahlt werden müssten.

Wissenschaftspolitische Herausforderung mit weitreichenden Folgen

In der abschließenden Diskussionsrunde wurden die Thematik der evidenzbasierten Medizin und ihre Bedeutung für die Arbeit des IQWiG nochmals kontrovers beleuchtet. Der Vertreter des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Michael Kleinebrinker, etwa wies in diesem Zusammenhang auf die Ursprünge der evidenzbasierten Medizin für die Nutzenbewertung von Therapien und deren Aufnahme in den Leistungskatalog der GKV hin. Diese solle Sicherheit schaffen und die Leistungen der GKV auf eine transparente, verlässliche Basis zum Nutzen des Patienten stellen. Die Versorgung von Versicherten sei kein Experimentierfeld und eine Veränderung der Entscheidungsgrundlage daher sorgfältig abzuwägen. Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der KZBV, sieht hier die Notwendigkeit eines versorgungspolitischen Dialogs zwischen allen beteiligten Institutionen. „Die Träger des G-BA werden entscheiden müssen, ob sie der Argumentation des IQWiG folgen oder nicht“, so Eßer. Er selbst sei der Ansicht, dass die Berücksichtigung der Parodontitistherapie in einem neuem Versorgungskonzept eine deutliche Verbesserung für die Patienten darstellen könnte. „Wir brauchen ein Versorgungssystem, das alltagstauglich und wirksam ist – immer mit dem Ziel, das Gesundheitssystem zu verbessern“, betonte auch Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Dabei sei nach Möglichkeit ein Ausgleich zwischen evidenzbasierten Methoden und Erfahrungswissen zu schaffen. Schließlich müsse immer eine Reindividualisierung der Evidenz vorgenommen werden.

Unabhängig von der konkreten Frage der methodischen Nutzenbewertung und dem Für und Wider evidenzbasierter Medizin zogen die Gäste des Parlamentarischen Abends ein eindeutiges Fazit: Das Gesundheitswissen in der Bevölkerung muss durch konsequente Aufklärungsarbeit weiter verbessert werden. Gerade die Parodontitis wird häufig bagatellisiert und in ihren Wechselwirkungen mit der Allgemeingesundheit verkannt. Diese Aufklärung ist eine gesellschaftspolitische Ausgabe, die nicht alleine von den Zahnmedizinern bewältigt werden kann, sondern breite Unterstützung erfordert. Die Realisierung des aktuellen Konzeptes der KZBV für die systematische Parodontitistherapie im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Dr. Martina Neunecker

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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Neuer Selbsttest Parodontitis für Patienten

Risiken erkennen, Parodontitis behandeln

Neuer Selbsttest Parodontitis für Patienten

Die DG PARO Selbsttest-App Parodontitis (Bildquelle: DG PARO)

In der Universitätsmedizin Greifswald wurde ein neuer Risiko-Score zum Screening von Parodontitis entwickelt und evaluiert. Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) hat daraus einen Selbsttest entwickelt, mit dem Patienten ihre Risikofaktoren für Parodontitis selbst abschätzen können. Der Test ist als App für das Smartphone und als Fragebogen für die Hausarzt- oder diabetologische Praxis verfügbar. Langfristig könnte er helfen, die Verbreitung der Krankheit zu senken, unter deren schwerer Form aktuell rund 11,5 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden.

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Unbehandelt kann sie zu Zahnverlust führen sowie Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit und das allgemeine Wohlbefinden haben. Denn Bakterien aus der Mundhöhle können über die Blutbahn in weit entfernte Regionen des Körpers gelangen und Stoffwechselerkrankungen begünstigen oder das Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wie Herzinfarkt erhöhen. Gut erforscht und wissenschaftlich belegt ist die gegenseitige Beeinflussung von Parodontitis und Diabetes mellitus. Parodontitis gilt heute als eine weitere wichtige Diabetesfolgeerkrankung. So haben Diabetes-Patienten im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein dreifach erhöhtes Risiko, an Parodontitis zu erkranken. Die Erkrankung verläuft schwerer und Diabetiker verlieren mehr Zähne als Nicht-Diabetiker.

Volkskrankheit Parodontitis

Parodontitis ist in Deutschland weit verbreitet. Laut der aktuellen Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) sind 51,6 Prozent der 35-44-Jährigen und 64,6 Prozent der 65-74-Jährigen von einer moderaten oder schweren Parodontitis betroffen. Dabei ist Parodontitis gut beherrschbar, vor allem wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird. Das Problem: Insgesamt ist die bevölkerungsweite Aufklärung ungenügend und auch die Selbstwahrnehmung bei den Patienten schlecht ausgebildet. Erschwerend kommt hinzu, dass die Parodontitis – wie auch der Diabetes – „stille Erkrankungen“ sind, die von den Betroffenen oft erst sehr spät bemerkt werden. Es ist also wichtig, Warnsignale und Risiken für eine mögliche Parodontitis zu kennen und bei ersten Anzeichen den Zahnarzt aufzusuchen. Zu diesen Anzeichen gehören Zahnfleischbluten, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, eine Lockerung und Stellungsänderungen der Zähne.

Unkomplizierter, wissenschaftlich fundierter Selbsttest

Mit dem Selbsttest Parodontitis gibt die DG PARO Patienten ein neues Instrument an die Hand, mit dem unkompliziert und verlässlich das eigene Risiko einer Parodontitis bewertet werden kann. Anhand von sechs Faktoren wie etwa Alter, Geschlecht oder Zahnfleischbluten werden Kategorien – zum Beispiel „weiblich/männlich“ oder „ja/nein“ – angegeben und mit Punkten bewertet. Je höher der Wert, desto höher das Parodontitis-Risiko.

Der Selbsttest kann von jedem Erwachsenen ohne großen Aufwand durchgeführt werden – ob per App für das Smartphone (zum Download im iTunes-Store oder bei Google Play) oder anhand eines Fragebogens in vielen Arztpraxen. Der im Wartezimmer ausgefüllte Fragebogen ist eine gute Basis für das Patientengespräch mit dem Hausarzt oder Diabetologen, der bei entsprechendem Ergebnis die Empfehlung aussprechen kann, den Zahnarzt zu konsultieren. Mithilfe der leicht zu bedienenden DG PARO-App kann jeder Patient außerdem selbst zu Hause sein Risiko testen und bei entsprechendem Ergebnis seinen Zahnarzt aufsuchen. Dieser erhebt in seiner Untersuchung den Parodontalen Screening Index (PSI) und überprüft somit den Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist kaum spürbar. Mithilfe des PSI ist es möglich, bereits frühe Formen der Erkrankung zu erkennen. Die Kosten für die Erhebung des PSI werden alle zwei Jahre von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Ergibt diese Untersuchung einen Verdacht auf eine Parodontitis, so kann durch eine umfassende Untersuchung die endgültige Diagnose abgeklärt werden. Früh erkannt, kann Parodontitis effektiv behandelt werden.

Zum Download stehen Ihnen zur Verfügung:

Der Selbsttest-Fragebogen – druckfähige Vorlage:

https://www.dgparo.de/media/download-5a1fbed30aef0

Die DG PARO Selbsttest-App finden Sie in den App-Stores:

iTunes: https://itunes.apple.com/de/app/id504498921?mt=8
Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=club.app.dgparo

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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Duraphat® Fluorid 5mg/g: Zahnpaste der Wahl in der Seniorenzahnmedizin

Ein Fallbericht von Dr. Dirk Bleiel, Rheinbreitbach

Duraphat® Fluorid 5mg/g: Zahnpaste der Wahl in der Seniorenzahnmedizin

Einsatz der Duraphat® Zahnpaste im Rahmen der UPT (Bildquelle: Dr. Dirk Bleiel)

Ältere Menschen stellen bei der Mund- und Zahngesundheit eine besondere Risikogruppe dar. Sie leiden überdurchschnittlich häufig unter freiliegenden Zahnhälsen, etwa aufgrund einer parodontalen Erkrankung, und haben ein erhöhtes Kariesrisiko. Die sorgfältige häusliche Mundhygiene fällt ihnen oft schwer. Für Senioren empfehlen sich daher Produkte mit einer erhöhten Fluoridkonzentration wie Duraphat® Fluorid 5mg/g Zahnpaste. Bei einem männlichen Parodontitis-Patienten, 72 Jahre alt, konnten wir durch die Anwendung der Zahnpaste spürbare Verbesserungen bei der Schmerzempfindlichkeit der freiliegenden Zahnhälse wie auch bei bestehenden kariösen Läsionen erzielen. Die Zahnpaste wurde sowohl im Rahmen der Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) in der Praxis als auch vom Patienten selbst für die häusliche Mundhygiene genutzt.

Ausgangssituation: Ausgeprägte Zahnhalsdefekte

Der Patient (männlich, 72 Jahre alt) war vor der Behandlung bereits seit vielen Jahren parodontal erkrankt. Aufgrund der Einnahme verschiedener Medikamente litt er zudem unter Mundtrockenheit, so dass der Speichel seine wichtige Funktion als schützender Puffer für den Zahnschmelz nur ungenügend erfüllen konnte. Der Patient wies ausgeprägte Zahnhalsdefekte mit Rezessionen auf und reagierte nach der Parodontalbehandlung schmerzempfindlich auf Heißes, Kaltes oder Süßes. Zudem zeigten sich mehrere kariöse Läsionen.

Verzahnung von professioneller Therapie und häuslichen Maßnahmen

Unsere Therapie in der Praxis sieht eine dreimal jährliche UPT vor, bei der regelmäßig im Bereich der freiliegenden Zahnhälse mit Duraphat® Fluorid 5mg/g Zahnpaste eingebürstet wird. In unserer Mundhygieneinstruktion empfahlen wir dem Patienten, eine Zahnbürste mit weichem Borstenfeld oder alternativ eine elektrische Zahnbürste mit Drucksensor zu nutzen, um zu stark abrasives Putzen zu verhindern. In der Ernährung sollte der Patient auf möglichst weiche und cremige Kost achten und die Trinkmenge erhöhen, um die Schleimhäute regelmäßig zu befeuchten. Zur Verringerung der Mundtrockenheit eignen sich auch speichelanregende Nahrungsergänzungsmittel oder saure, zuckerfreie Bonbons.

Spürbare Besserung bereits nach kurzer Zeit

Bereits eine Woche nach der ersten UPT und der häuslichen Anwendung der empfohlenen Zahnpaste berichtete der Patient von einer deutlichen Linderung der Schmerzempfindlichkeit bei Heißem, Kaltem oder Süßem.
Klinisch war eine Stabilisierung der kariösen Läsionen sichtbar. Angesichts der generell schwierigen Mundhygienesituation bei Senioren sowie ihrem höheren Risiko für freiliegende Zahnhälse und Karies, kann eine Zahnpaste mit erhöhter Fluoridkonzentration wie Duraphat® Fluorid 5mg/g als Mittel der Wahl in der Seniorenzahnmedizin gelten.

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Pressegespräch DG PARO

Erfreulicher Rückgang bei Parodontitis, aber die Behandlungslast in Deutschland bleibt mit 11,5 Millionen schweren Parodontitisfällen hoch

Pressegespräch DG PARO

vlnr: Prof. Kocher und Prof. Eickholz (Bildquelle: DG PARO)

Im Rahmen eines Pressegesprächs auf der Jahrestagung der DG PARO erläuterten Vertreter der Fachgesellschaft die Ergebnisse der jüngst veröffentlichten Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) insbesondere bezogen auf Parodontalerkrankungen. Seit der letzten Erhebung vor zehn Jahren ist eine positive Entwicklung bei der parodontalen Gesundheit der Deutschen zu konstatieren, betonte DG PARO Präsident Prof. Christof Dörfer. Es kann von einer deutlichen Abnahme der Parodontitisprävalenz ausgegangen werden. Trotzdem bleibt es nach den Bewertungen der DG PARO bei einer hohen Behandlungslast in Deutschland von über 11 Millionen parodontal schwer Erkrankten. Dabei ist insbesondere eine Verlagerung zu den älteren Senioren (75 bis 100 Jahre) zu beobachten, wo die Prävalenz bei über 50 Prozent liegt. Bei den jüngeren Erwachsenen (35 bis 44 Jahre) hat sich der Anteil mundgesunder Patienten deutlich von 29 auf 48 Prozent verbessert.

Die Deutsche Mundgesundheitsstudie wird als bevölkerungsrepräsentative Querschnittsstudie nur etwa alle 10 Jahre vom IDZ erhoben. Für die Beurteilung der parodontalen Situation erfolgt eine Teilbefundung (12 Indexzähne an 3 Flächen) bei per Zufall ausgewählten Probanden. In der DMS V wurden erstmals auch eine Vollbefundungen (alle Zähne an 6 Flächen) bei circa 10 Prozent des Studienkollektivs sowie die Untersuchung älterer Senioren über 75 Jahre durchgeführt, um die Aussagekraft zu erhöhen. Die Erhebung der Daten für die DMS V wurde im Jahr 2014 abgeschlossen.

Prof. Thomas Kocher, Mitglied der DG PARO und Mitautor der DMS V erläuterte die für die Parodontologie wichtigen Kennzahlen der DMS V. Bei allen Parametern sind Verbesserungen zu verzeichnen. So ist die Zahl der Totalprothesen bei den jüngeren Senioren (65 bis 74 Jahre) deutlich zurückgegangen, von 22,6 Prozent (DMS IV) auf 12,4 Prozent (DMS V). Bei den Erwachsenen ist, nahezu unverändert über die Beobachtungszeiträume, nur circa ein Prozent zahnlos.

Mehr Zähne und gesündere Zähne

Die Anzahl der Zähne ist in den letzten Erhebungen über alle Alterskohorten hinweg ständig gestiegen. Bei den Erwachsenen (35-44 Jahre) stieg die Zahl im Verlauf der drei letzten Mundgesundheitsstudien von 24,1 (DMS III) auf 25,6 (DMS IV) zu 25,9 (DMS V). Bei den jüngeren Senioren (65-74 Jahre) noch deutlicher: von 10,4 Zähne auf 13,9 bis heute auf 16,9.
Auch die Zahl der Zähne ohne Füllungen ist bei Erwachsenen von 11,9 auf 16,8 gestiegen. Bei den Senioren zeigt sich eine noch deutlichere Verbesserung von 4,3 auf 10,3 gesunde Zähne. Damit haben die Untersuchten über alle Altersgruppen hinweg mehr Zähne und darunter mehr gesunde Zähne. Damit liegt Deutschland im Trend anderer Länder weltweit.

Die Implantatprävalenz ist deutlich gestiegen. Mit fortschreitendem Alter erhöht sich die Zahl der Patienten mit Implantaten und die Zahl der Implantate je Patient. Circa 8 Prozent der Senioren sind mit Implantaten versorgt.

Deutliche Abnahme der Prävalenz schwerer Parodontitis in der DMS V

Die Prävalenz der schweren Parodontitis (entsprechend der Definition der AAP/CDC, Page & Eke 2007) nahm bei den Erwachsenen von 17,4 Prozent auf 8,2 Prozent ab. Moderate Fälle sanken von 53,6 Prozent auf 43,4 Prozent. Erfreulich ist der Anstieg des Anteils parodontal gesunder Probanden von 29 Prozent auf 48,4 Prozent. Fazit: Unter den Erwachsenen sind also aktuell nur noch halb so viele, die eine schwere Parodontitis haben, aber fast doppelt so viele, die parodontal gesunde Zähne aufweisen. Eine überaus positive Entwicklung.

Bei den jüngeren Senioren (65-74 Jahre) sind die schweren Parodontalerkrankungen deutlich rückläufig, von 44,1 Prozent (DMS IV) auf 19,8 Prozent (DMS V). Bei den moderaten Parodontalerkrankungen ist der Rückgang nur leicht von 47,9 Prozent (DMS IV) auf 44,8 Prozent (DMS V).

Die Munderkrankungen verschieben sich ins höhere Alter

Neu ist die Untersuchung älterer Senioren (75 bis 100 Jahre). Erstmals wurde diese Alterskohorte in die DMS V aufgenommen. Hier zeigt sich eine Prävalenz der schweren Parodontitis von derzeit 44,3 Prozent. 45,7 Prozent hatten eine moderate Parodontitis, nur 10 Prozent hatten keine oder eine milde Parodontitis.

Die DMS V zeigt auch auf, dass die heutigen jüngeren Senioren wesentlich gesünder als die jüngeren Senioren der DMS IV sind. Die Krankheitslast der jüngeren Senioren aus der DMS IV entspricht der der älteren Senioren von heute. Prof. Kocher betonte, dass aber gerade für die älteren, pflegebedürftigen Senioren über 75 Jahren bislang noch keine validierten Betreuungskonzepte vorliegen und sie überwiegend schlecht vom Zahnarzt erreicht würden, insbesondere wenn sie alleine zu Hause lebten.

Die Krankheitslast ist aber deutlich höher – zeigen Berechnungen der DG PARO

Trotz aller positiver Trends, die die DMS V zeigt, merkten die Experten der DG PARO kritisch an, dass bei Querschnittsstudien der direkte Vergleich, hier der DMS V mit der DMS IV, so nicht möglich ist, weil eventuell andere Patienten untersucht wurden. Auch kritisierten die Parodontologen, dass durch die gewählte Erhebungsmethode der DMS V (Teilbefundung – partial mouth recording) eine Bewertung der wirklichen Krankheitsbelastung schwierig ist. Aus Ressourcengründen wurden in der DMS V nur zwölf Indexzähne an drei Flächen parodontal befundet. Mit diesem Vorgehen, so Prof. Kocher, können zwar Veränderungen über die Zeit erfasst, aber keine belastbaren Aussagen zur Krankheitslast in der Bevölkerung gemacht werden.

Auf Anregung der DG PARO, die sich im Vorfeld der DMS V für eine Vollbefundung (full mouth recording) aller Zähne ausgesprochen hatte, sich aber nicht durchsetzten konnte, wurden dann zumindest 79 Erwachsene und 99 jüngere Senioren vollumfänglich untersucht, um Korrekturfaktoren zu errechnen und damit den Umfang der parodontalen Krankheitslast abzuschätzen.

Umgerechnet erhöhen sich die Prävalenzen auf 15,3 bzw. 40,6 Prozent

Während entsprechend der parodontalen Teilbefundung der DMS V 8,2 Prozent der Erwachsenen bzw. 19,8 Prozent der Senioren parodontal stark erkrankt waren, liegen die Werte – nach der Umrechnung von Teil- auf Vollbefundung – deutlich höher. Danach beträgt die hochgerechnete Prävalenz schwerer Parodontalerkrankungen bei den Erwachsenen 15,3 Prozent, bei den jüngeren Senioren 40,6 Prozent. Bei den älteren Senioren bleibt die Prävalenz der schweren Parodontitis bei 44,3 Prozent, da in dieser Gruppe bereits alle Zähne untersucht wurden.

11,5 Millionen parodontal schwer Erkrankte

Aus diesen errechneten Prävalenzzahlen in den untersuchten Alterskohorten kann die parodontale Erkrankungslast der deutschen Bevölkerung hochgerechnet werden. In Deutschland leben etwa 62,8 Millionen Menschen im Alter von 25 Jahre, von denen vermutlich 11,5 Millionen parodontal schwer erkrankt sind, erläuterten die Vertreter der DG PARO. Die bisherigen Hochrechnungen der Erkrankungslast aus der DMS IV von 8 bis 11 Millionen Fällen schwerer Parodontalerkrankungen beruhten auf den Jahrgängen der 35- bis 74-Jährigen und auf dem CPI (Community Periodontal Index) im partial mouth recording. Im Vergleich von DMS IV und V ist die Prävalenz zwar gesunken, wenn aber die über 74-Jährigen mit berücksichtigt und für die Unterschätzung durch die Teilbefundung korrigiert werde, ergeben sich aktuell wieder gut 11 Millionen behandlungsbedürftige schwere Fälle. Die auf der DMS IV beruhenden Hochrechnungen haben die Prävalenz offenbar unterschätzt.

Ein Verdienst der Zahnärzte und Parodontologen

Eine Erklärung des Rückgangs der Prävalenzen in den vergangenen neun Jahren stellte Prof. Peter Eickholz vor. Dazu bezog er die jährlich behandelten Fälle gemäß der KZBV-Jahrbücher ein. Darin sind rund eine Million Behandlungen pro Jahr erfasst. Davon abgezogen wird die Zahl der Neuerkrankungen mit schwerer Parodontitis – das sind 500.000 pro Jahr (Kassebaum et al. 2014). So ergibt sich hochgerechnet ebenfalls eine Reduktion der Erkrankungslast schwerer Fälle (CPI 4) um 4,5 Millionen in neun Jahren, die mit der der DMS V übereinstimmt.

Bei der Frage nach den Ursachen für diese erfreuliche Entwicklung verwiesen Prof. Kocher und Prof. Eickholz nicht nur auf den Beitrag, den die Zahnärzte, die spezialisierten Parodontologen und die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie geleistet haben, die sich seit langem für eine Verbesserung der Behandlung stark macht. Relevant könnte auch der Rückgang an Füllungen sein, die durch Überhänge die Ausbildung von Parodontitis begünstigen. Zudem scheint die Aufklärungsarbeit in Richtung Patienten Früchte zu tragen.

Aufgeklärtere Patienten, bessere Mundhygiene und Hilfsmittel

Zu den positiven Einflussfaktoren gehören auf Seiten der Bürger die gesunkene Raucherprävalenz sowie ein insgesamt höherer Bildungsgrad und damit auch ein höheres Bewusstsein sowie Wissen um richtige Mundhygiene. Das zeigt sich auch in der deutlich häufigeren Verwendung von elektrischen Zahnbürsten, Zahnseide, Zwischenraumbürsten und Mundwasser. Welche Effekte der messbar umfänglichere Einsatz von Mundhygienehilfsmittel allerdings hat, das müssen weitere multifaktorielle Untersuchungen der DMS V Daten zeigen.

PZR alleine reicht nicht

Über den Beitrag der PZR waren sich die Experten nicht einig. Um deren Einfluss auf die veränderte Prävalenz der Parodontalerkrankungen abzuschätzen, müssen multifaktorielle Auswertungen der DMS V Daten durchgeführt werden. „Zumindest haben wir keine Daten dafür, dass PZR – also die Professionelle Zahnreinigung alleine – eine Verbesserung der Parodontitis bewirkt“, so Prof. Eickholz, der sich auf das Konsensuspapier der European Federation of Periodontology bezieht (Tonetti et al. 2015). Jedoch sei die PZR im Praxisalltag meist mit weiteren Leistungen assoziiert, wie Befunderhebung, Mundhygieneinstruktionen oder subgingivale Instrumentierung, die nachweislich hilfreich seien. Hierzu bedarf es weiterer Längsschnittstudien.

Fachgesellschaft sieht sich weiter in der Pflicht

Insgesamt gaben sich die Vertreter der DG PARO motiviert, weiter auf dem Erreichten aufzubauen. „Wir können nicht alles falsch gemacht haben“, gab sich Prof. Eickholz bescheiden und betonte, dass die Fort- und Weiterbildung sowie die politische und Aufklärungsarbeit der DG PARO hierzu wichtige Beiträge leiste. Aber es müsse auch mehr nach innen getan werden. Die parodontologische Ausbildung an den Universitäten muss – nicht nur mit Blick auf die demografische Entwicklung – aufgewertet werden, forderte Prof. Kocher. Die DG PARO werde die parodontologische Kompetenz der Kolleginnen und Kollegen weiterhin auf allen Ebenen intensiv fördern. Dazu seien auch Kongresse wie diese Jahrestagung notwendig, an der etwa 1.000 Kongressbesucher teilnahmen, darunter zunehmend mehr junge Zahnärztinnen und Zahnärzte.

Deinzer R, Micheelis W, Granrath N, Hoffmann T. More to learn about: periodontitis-related knowledge and its relationship with periodontal health behaviour. J Clin Periodontol. 2009; 36: 756-764.

Hoffmann T, Schützhold S: Krankheits- und Versorgungsprävalenzen bei Jüngeren Erwachsenen (35-bis 44-Jährige). In: Jordan AR, Micheelis W (Hrsg) Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V). Deutscher Ärzteverlag (DÄV), Köln 2016.

Kassebaum NJ, Bernabe E, Dahiya M, Bhandari B, Murray CJ, Marcenes W. Global burden of severe periodontitis in 1990-2010: a systematic review and meta-regression. J Dent Res 2014; 93: 1045-1053.

Kocher T, Holtfreter B: Krankheits- und Versorgungsprävalenzen bei Jüngeren Senioren (65-bis 74-Jährige). In: Jordan AR, Micheelis W (Hrsg) Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V). Deutscher Ärzteverlag (DÄV), Köln 2016.

KZBV: KZBV Jahrbuch 2015.

Page RC, Eke PI. Case Definitions for Use in Population-Based Surveillance of Periodontitis, J Periodontol 2007.

Tonetti MS, Eickholz P, Loos BG, Papapanou P, van der Velden U, Armitage G, Bouchard P, Deinzer R, Dietrich T, Hughes F, Kocher T, Lang NP, Lopez R, Needleman I, Newton T, Nibali L, Pretzl B, Ramseier C, Sanz-Sanchez I, Schlagenhauf U, Suvan JE, Fabrikant E, Fundak A. Principles in prevention of periodontal diseases-Consensus report of group 1 of the 11th European workshop on periodontology on effective prevention of periodontal and peri-implant diseases. J Clin Periodontol 2015; 42 (Suppl. 16): S5-S11.

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre über 4.800 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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Zahnersatz bei Parodontitis in Reutlingen

Zahnärztin in Reutlingen: Wenn Parodontitis das Zahnbett abbaut, kann hochwertiger Zahnersatz helfen

Zahnersatz bei Parodontitis in Reutlingen

Frau Geragori (Zahnarzt Reutlingen): Parodontitis. (Bildquelle: © Kurhan – Fotolia.com)

REUTLINGEN. Bei der Behandlung von Parodontitis (http://ganzheitliche-zahnaerztin-reutlingen.de/presse/artikelansicht/news/zahnersatz-bei-parodontitis-in-reutlingen.html) setzt die erfahrene Zahnärztin Maria Geragori in ihrer Zahnarztpraxis in Reutlingen auf Früherkennung, Vorsorge und Bewusstseinsbildung mit Blick auf eine ganzheitliche Sichtweise. Manchmal jedoch ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass sich das Zahnbett im Kieferknochen bereits abgebaut hat. Das geschieht dann, wenn die durch Parodontitis verursachte Entzündung den Halt der Wurzeln beeinträchtigt. Als Folge geht der Zahn verloren. Das ganze Gebiss kann davon betroffen sein. Ein Knochenverlust kann selbst dann vorhanden sein, wenn die Zähne noch fest sitzen. Beim Zahnverlust durch Parodontitis bieten sich neben Zahnimplantaten Lösungen über Prothesen an.

Zahnverlust durch Parodontitis: Zahnärztin (http://ganzheitliche-zahnaerztin-reutlingen.de/presse.html) Geragori setzt auf Prothesen und Implantate

Maria Geragori, Zahnärztin in Reutlingen, weiß: Ein gesundes Zahnbild hat auch etwas mit Lebensqualität zu tun. Kommt es durch Parodontitis zu Zahnverlust ist es das Ziel der niedergelassenen Fachärztin, den betroffenen Patienten möglichst rasch zu einem funktionsfähigen und ästhetischen Zahnersatz zu verhelfen. Geschiebeprothesen oder Teleskopprothesen können diese Funktionen übernehmen. Vorteile von Geschiebeprothesen: Sie sind von außen nicht sichtbar, bieten einen guten Halt, verfügen über einen hohen Tragekomfort und lassen sich leicht reinigen. Die Geschiebeprothesen werden an der Innenseite über Kronen auf den natürlichen Zähnen befestigt. Bei der Geschiebeprothese handelt es sich um einen herausnehmbaren Zahnersatz, der über zwei ineinander greifende Elemente an der Krone gehalten wird. Ein weiterer Vorteil: Sollte der Halt der Prothese nach einiger Zeit nachlassen, muss sie nicht komplett erneuert werden, sondern nur die sogenannten Patrizen.

Zahnarzt (http://ganzheitliche-zahnaerztin-reutlingen.de/home.html) in Reutlingen informiert: Teleskopprothesen bei Zahnverlust durch Parodontitis

Wie auch Geschiebeprothesen brauchen auch Teleskopprothesen noch vorhandene natürliche Zähne, die für eine Überkronung geeignet sind. Die Befestigung erfolgt über künstliche Kronen und lässt sich mit einem Schlüssel-Schloss-Prinzip vergleichen. Der Schlüssel ist in diesem Fall der gesunde Pfeilerzahn. Die künstliche Krone des Prothesenzahns ist das Schloss, das sich einfügt und so die Prothese hält. Basis für den herausnehmbaren Zahnersatz ist somit eine Verankerung auf einer festsitzenden Konstruktion. Sollte der Zahnverlust fortschreiten, lässt sich die Teleskopprothese bedarfsorientiert erweitern.

Die Schwerpunkte von Frau Maria Geragori sind die ästhetische Zahnheilkunde, Prophylaxe, Parodontologie, Endodontie, Implantatprothetik sowie die Kiefergelenk-Funktionsdiagnostik und -therapie. Als ganzheitliche Therapeutin in Reutlingen liegen Ihre Schwerpunkte in der MORA- Diagnostik, Störherd- und Unverträglichkeiten Diagnostik und deren Therapie, Darmsanierung, Homöopathie und Ohrakupunktur sowie Licht-Quanten-Therapie.

Kontakt
Praxis für Zahn- und Mundheilkunde
Maria Geragori
Kaiserpassage 9
72764 Reutlingen
07121/ 380100
07121 / 380101
mail@webseite.de
www.ganzheitliche-zahnaerztin-reutlingen.de

Hamburg: Prophylaxe – Basis für langfristige Zahngesundheit

Gesunde Zähne bis ins hohe Alter sind kein Zufall

Hamburg: Prophylaxe - Basis für langfristige Zahngesundheit

Vorsorge und Prophylaxe rücken in der modernen Zahnmedizin immer stärker in den Fokus. Warum ist Prävention so wichtig? Weil sie Zähne, Zahnfleisch und das Zahnbett vor Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis (Zahnbettentzündung) schützt und gleichzeitig die Gesundheit und die natürliche Schönheit der Zähne bis ins hohe Alter bewahrt. Mundgesundheit ist auch Lebensqualität, sie zu erhalten ist möglich mit den wichtigsten Säulen der Vorbeugung: tägliche Mundpflege, zahnbewusste Ernährung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Professionelle Zahnreinigung (PZR).

Die Basis für eine lange Zahn- und Mundgesundheit legt jeder selbst mit regelmäßigem Putzen der Zähne – ein sauberer Zahn wird bekanntlich seltener krank. Der Effektivität der häuslichen Mund- und Zahnpflege sind jedoch Grenzen gesetzt. Die Außenflächen der Zähne mit der Zahnbürste zu reinigen, ist relativ einfach. Doch etwa 30 % der Zahnoberflächen werden von der Zahnbürste nicht erreicht. Das sind zumeist die Zahnzwischenräume. Werden diese nicht regelmäßig gereinigt, setzen sich dort Speisereste und Bakterien fest. Sie können zu Zahnfleischentzündungen, Karies und Mundgeruch führen. Weiche Beläge und harte Ablagerungen an schwer erreichbaren Stellen erfordern daher eine professionelle Zahnreinigung. Sie ist der wichtigste Prophylaxebaustein.

Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung – ein Muss für die Zahngesundheit!
Im Erwachsenenalter sind Zahnfleischerkrankungen noch vor Karies die Hauptursache für Zahnverlust. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen helfen, diese und auch andere Erkrankungen in der Mundhöhle frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Welche Maßnahmen im Einzelfall notwendig sind, hängt von der jeweiligen Mundsituation und der Einschätzung der individuellen Risikofaktoren ab. Mancher Patient hat beispielsweise besondere Risikofaktoren wie z.B. Diabetes, Immundefekte oder einen reduzierten Speichelfluss, die das Parodontitisrisiko erhöhen.

Mit Hilfe einiger Tests können in der Praxis für Zahngesundheit und Prophylaxe Dr. Claudio Wilmes in Hamburg Mundhygiene-Werte ermittelt werden. Sie zeigen, wie und an welchen Stellen das Gebiss für Karies oder Parodontitis anfällig ist. Gerade die Parodontitis, oftmals auch Parodontose genannt, ist eine schleichende Gefahr für die Zahngesundheit. Durch Keime, die sich im Zahnfleisch festsetzen, wird das Zahnfleisch nach und nach zerstört. Die Zähne verlieren ihren Halt, es droht Zahnverlust. Doch nicht nur die Zähne leiden unter der Zahnfleischentzündung. Unbehandelt verstärkt die Parodontitis Herzkrankheiten, Diabetes und Rheuma. Die Parodontitis kann zudem zu einem erhöhten Schlaganfallrisiko führen und Frühgeburten begünstigen – das zeigen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen. Wer mehr zu den gefährlichen Wechselbeziehungen von Allgemeingesundheit und Mundgesundheit (http://www.zahnarzt-dr-wilmes.de/1-7-508-Gef%C3%A4hrliche-Wechselbeziehungen-von-Allgemeingesundheit-und-Mundgesundheit.html) erfahren möchte, findet dazu Wissenswertes im Patienten-Informations-System der Praxis-Website.

Professionelle Zahnreinigung – saubere Zähne vom Profi
Die PZR ist die intensivste Zahnpflege und ein wirksamer Schutz für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch. Sie setzt dort an, wo die Zahnbürste nicht wirkt und beugt so effektiv Parodontitis vor. Die PZR leistet weit mehr als die übliche Belagsentfernung, die vor allem die Zahnsteinentfernung zum Ziel hat.

Am Anfang der professionellen Zahnreinigung steht eine gründliche Untersuchung des Gebisses. Danach werden die Beläge auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen mit besonders feinen Spezialinstrumenten, maschinellen Hilfsmitteln und speziellen Polierpasten entfernt. Da Bakterien sich zuerst an rauen Stellen und Nischen festsetzen, werden danach die Zahnkronen und sichtbaren Zahnwurzeloberflächen poliert, so dass sie sich glatt und sauber anfühlen. Die anschließende Fluoridierung macht den Zahnschmelz widerstandsfähig gegen bakterielle Angriffe.
Übrigens: Die professionelle Zahnreinigung ist auch wirksam bei äußeren Zahnverfärbungen, etwa durch Genussmittel wie Nikotin, Tee, Kaffee oder Rotwein.

Individuelle Prophylaxekonzepte für kleine und große Patienten
Prophylaxe fängt vor der Geburt an und endet im hohen Alter. Jedes Alter benötigt dabei eine eigene Strategie und spezielle „Hilfsmittel“ für eine optimale Zahnpflege. Durch die hormonelle Umstellung hat zum Beispiel eine werdende Mutter ein erhöhtes Risiko, an Karies oder Parodontitis zu erkranken. Umso wichtiger ist es, dass sie mit sorgfältiger Mundhygiene und einem gezielten Prophylaxe-Programm für eine gesunde Bakterienflora in ihrem Mund sorgt – auch weil die Zahngesundheit werdender Mütter die spätere Zahngesundheit des noch ungeborenen Kindes beeinflusst. Mehr dazu lesen: Zahngesundheit beginnt im Mutterleib (http://www.zahnarzt-dr-wilmes.de/1-213-12-Zahngesundheit-beginnt-im-Mutterleib.html)

Die Zähne sind so individuell wie jeder Patient selbst. Deshalb bietet Dr. Wilmes für jedes Lebensalter ein maßgeschneidertes Prophylaxeprogramm für individuelle Wünsche und Bedürfnisse.
Mehr erfahren: www.zahnarzt-dr-wilmes.de (http://www.zahnarzt-dr-wilmes.de) oder anrufen: +49 (0)40 422 20 17

Die Praxis für Zahnmedizin und Prophylaxe Dr. Claudio Wilmes in Hamburg legt besonderen Wert auf persönliche Betreuung, individuelle Prophylaxe und moderne Zahnbehandlung, die höchsten Ansprüchen genügt. Ob Zahnerhalt oder hochwertige Prothetik – sowohl Funktionalität als auch Ästhetik stehen im Mittelpunkt. Eine besondere Leistung der Praxis ist metallfreier Zahnersatz in nur einer Sitzung: vom kleinen Defekt bis zur ganzen Zahnreihe können Zahnschäden mithilfe der speziellen CEREC 3D-Technologie schnell und naturgetreu versorgt werden. Dr. Claudio Wilmes ist speziell fortgebildet für den Einsatz von CEREC. Seine jahrelange Erfahrung mit dieser Technik gewährleistet eine qualitativ hochwertige Behandlung.

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