Region Köln: Aneurysma Diagnose und Therapie

Diagnose Aneurysma trifft Patienten oft überraschend – was kann man tun, wenn ein Gefäß zu platzen droht?

Region Köln: Aneurysma Diagnose und Therapie

Aneurysma: Aussackung an der Arterie. (Bildquelle: © Jenny Sturm – Fotolia)

SIEGEN / KÖLN. Die Diagnose Aneurysma kommt für Patienten oftmals aus heiterem Himmel. Viele Betroffene haben vorher noch nie etwas von diesem Krankheitsbild gehört. Im Gespräch mit dem Arzt und nach einer ausführlichen Recherche im Internet erfahren Patienten mehr über das Krankheitsbild. Patienten – vorwiegend aus dem großen Einzugsbereich Köln – finden den Weg zur Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Aneurysmen sind selten und können grundsätzlich überall im Körper auftauchen. Treten sie auf, dann können sie tickende Zeitbomben sein. Nur etwa zwei bis vier Prozent der Menschen in Deutschland sind von einem Aneurysma betroffen. Genaue Zahlen gibt es nicht – die Diagnose ist in der Regel ein Zufallsfund und nicht jedes Aneurysma ist derart ausgeprägt, dass es therapiert werden muss.

Aneurysma Therapie in der Region Köln: Woher kommen die Aussackungen an Arterien?

Krankhafte Veränderungen an Blutgefäßen im Gehirn können zu ballonförmigen Aussackungen führen. Platzt eine solche Aussackung, dann ist eine Hirnblutung die Folge. Betroffene befinden sich unmittelbar in Lebensgefahr. Jeder zweite Mensch überlebt diesen Notfall nicht. Überlebende tragen nicht selten schwerste Behinderungen davon. „In erster Linie sind Aneurysmen Zufallsfunde. Ob und wann es zu einer Blutung, einer sogenannten Ruptur, kommt, lässt sich nicht sicher voraussagen. Eine Therapie will wohl überlegt sein – je nach Lage des Aneurysmas kann eine Operation Komplikationen verursachen“, so Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.

Mit Simulationen, die auf präziser Diagnostik beruhen, Aneurysma Therapie ermitteln

Auch mit Hilfe von Simulationen, die auf der Grundlage einer präzisen Diagnostik beruhen, wird die passende Therapie ermittelt. Wie kann sich ein Aneurysma ausbilden? Diese Frage richten Patienten, die vorwiegend aus der Großregion Siegen, Köln, Bonn kommen, regelmäßig an ihre Therapeuten. „Aneurysmen können sich im Laufe des Lebens ausbilden. Sie können aber auch angeboren sein. Ein Herzinfarkt, eine Arteriosklerose, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt, übermäßiges Rauchen und Alkoholgenuss oder Bluthochdruck können verantwortlich sein für ein Aneurysma“, so der Neurochirurg Prof. Dr. Veit Braun.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
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Hirntumor Operation im Einzugsbereich Köln

Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung Stilling – Referenz in der Metropolregion Köln

Hirntumor Operation im Einzugsbereich Köln

Ermittlung der Lage und Größe des Hirntumors stehen an erster Stelle. (Bildquelle: © janews094 – Fotolia)

SIEGEN / KÖLN. Wird ein Hirntumor diagnostiziert, müssen zunächst mehrere Dinge abgeklärt werden, die wichtig sind für den Erfolg der anschließenden Therapie. Zunächst einmal muss die Lage und das Ausmaß des Tumors genau ermittelt werden. Liegt der Tumor eher in einer Region des Nervensystems, die einfach zugänglich ist? Ist umliegendes Gewebe betroffen? Wie kommt man an Tumorgewebe zur Diagnosestellung? Nur wenn man weiß, welche Art von Tumor vorliegt, kann die Therapie optimal geplant werden „Mir ist wichtig, dass die Belastung für den Patienten so gering wie nur irgend möglich ist. Der Eingriff sollte minimalinvasiv sein, das gesunde Hirngewebe darf keinen Schaden nehmen“, so Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen. Patienten aus dem Einzugsbereich Bonn, Köln, Düsseldorf und weit darüber hinaus, wenden sich bei anstehenden neurochirurgischen Eingriffen an die hoch spezialisierte Klinik im Siegerland.

Patienten aus Köln und weit darüber hinaus wenden sich an die Neurochirurgie in Siegen

Am Jung-Stilling Klinikum in Siegen kommen modernste Verfahren zum Einsatz. Vor allem die Neuronavigation, die im neuen Hybrid-OP, einem der modernsten Operationssäle in Europa, zusätzlich zum Einsatz kommt, macht die Hirntumor-Operation zu einem weitgehend sicheren Eingriff. „Eine Gehirntumor Operation ist immer eine Art Seilkunststück. Wird der Tumor nicht vollständig entfernt, riskiert man ein Wiederauftreten des Krebses. Entfernt der Operateur zu viel Gewebe, können gravierende Auswirkungen für den Patienten die Folge sein. Deshalb sind hochpräzise bildgebende Verfahren mit augmentierter Realität wichtig, um sowohl vor der Operation als auch während des Eingriffs alle Informationen über die Begrenzungen des Tumors zu kennen“, so der erfahrene Neurochirurg Prof. Dr. Veit Braun. Der im OP stehende „Pheno-Roboter“ liefert während der OP aktualisierte hochauflösende 3D Bilder.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Medizinische Hilfe bei Makuladegeneration in der Region Neuss

Augenarzt Benno Janßen informiert über das Krankheitsbild und neue Studien zur Makuladegeneration

Medizinische Hilfe bei Makuladegeneration in der Region Neuss

Zu der Makuladegeneration gibt es neue Erkenntnisse, die Hoffnung geben. (Bildquelle: © YakobchukOlena – Fotolia)

NEUSS. Auch wenn neue Studien, an denen zum Beispiel die Uniklinik in Bonn beteiligt ist, Fortschritte in der Behandlung der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) machen, gilt die Krankheit derzeit nicht als heilbar. Augenarzt Benno Janßen, der in Dormagen im Rhein-Kreis Neuss eine Augenarztpraxis leitet, erklärt das Krankheitsbild: Eine Makuladegeneration ist ein langsam fortschreitender unaufhaltsamer Sehverlust. Patienten, die davon betroffen sind, sehen mit der Zeit immer verschwommener, und ihr Alltag ist durch das Augenleiden wesentlich eingeschränkt“. Die Makuladegeneration hat zwei Verlaufsformen, zum einen die trockene AMD, sowie die feuchte AMD. Die trockene Verlaufsform geht später meist in die feuchte AMD über.

Was passiert bei einer Makuladegeneration? Informationen vom Augenarzt aus der Region Neuss

Noch immer ist die Makuladegeneration in Deutschland die häufigste Ursache für eine Erblindung bei Patienten, die das 50. Lebensjahr bereits überschritten haben. Was genau passiert bei einer Makuladegeneration? Die Zellen der Netzhaut im Bereich des schärfsten Sehens, der sogenannten Makula, verlieren nach und nach ihre Funktion. Zu Beginn der Erkrankung sammeln sich unter der Netzhaut Stoffwechselprodukte, die nicht mehr abgebaut werden können und sich als Ablagerungen in die Makula wölben. Die Folge ist zunächst verschwommenes Sehen. Das Absterben der Sehzellen (medizinisch Atropie) kann jedoch bis zur vollkommenen Erblindung voranschreiten. Augenarzt Benno Janßen behandelt die Makuladegeneration in seiner Praxis vor allem mit speziellen Medikamenten, die das Fortschreiten der Erkrankung bremsen können.

Augenarzt (Neuss): Neue Studie bei Makuladegeneration gibt Hoffnung

In einer im Fachblatt „Science Translational Medicine“ veröffentlichten Studie testeten die Wissenschaftler eine Therapie mit Antikörpern an etwa 120 Patienten ab 60 Jahren. Die Ergebnisse der Studie: Nach 18 Monaten Behandlungszeitraum zeigte sich, dass das Medikament ein Fortschreiten der Schäden im Vergleich zur Placebo Behandlung um 21 Prozent hemmen konnte. Vor allem Patienten mit bestimmten Erbanlagen scheinen der Studie zufolge von der Therapie zu profitieren. Bevor dieses Medikament jedoch zum Einsatz kommen kann, müssen weitere Zulassungsstudien abgewartet werden.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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Augenarzt Benno Janssen / Facharzt für Augenheilkunde
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Augenarzt in der Region Neuss zum Altersleiden „Grauer Star“

Benno Janßen: Grauen Star weniger als Krankheit, sondern als Chance für besseres Sehen begreifen

Augenarzt in der Region Neuss zum Altersleiden "Grauer Star"

Katarakt bzw. Grauer Star kann durch einen kleinen Eingriff behoben werden. (Bildquelle: © jayzynism – Fotolia)

NEUSS. Wenn Benno Janßen in seiner Augenarztpraxis im Rhein-Kreis Neuss Patienten mit der Diagnose „Grauer Star“, in der Medizin „Katarakt“, behandelt, versucht er ihnen zugleich einen positiven Blick auf dieses meist altersbedingte Augenleiden zu eröffnen. „Der Graue Star ist heute kein Grund mehr zu großer Sorge oder gar Angst vor dem Erblinden. Die medizinische Behandlung vom Grauen Star ist weit fortgeschritten und kann mit einem kleinen minimalinvasiven operativen Eingriff am Auge leicht behoben werden“, betont der Augenarzt. Benno Janßen geht noch einen Schritt weiter: Für ihn ist der Graue Star sogar mit der Chance für ein besseres Sehvermögen im Alter verbunden, vorausgesetzt Patienten entscheiden sich für eine künstliche Augenlinse, die am besten zu ihrem individuellen Augenleiden passt.

Auf die passende Augenlinse kommt es beim Grauen Star an, betont der Augenarzt

Früher oder später wird bei der Diagnose Grauer Star eine Operation zum Thema. Dabei wird anstelle der natürlichen eine künstliche Linse im Auge eingesetzt. Wann genau das der Fall ist, hängt entscheidend vom Fortschreiten des Grauen Stars und von der persönlichen Empfindung des Patienten ab. „Wie stark fühlt sich der Patient durch den Grauen Star in seinem Alltag eingeschränkt? Diese Frage ist entscheidend, wenn es darum geht, ob eine Operation beim Grauen Star geboten ist“, erklärt Benno Janßen. Ist der Graue Star so weit fortgeschritten, dass eine OP unumgänglich erscheint, legt der Augenarzt aus Neuss großen Wert auf eine umfassende Aufklärung seiner Patienten. „Mir ist wichtig, dass meine Patienten wissen: Eine OP am Grauen Star ist kein großer Eingriff, sondern Routine in unserer Praxis.“ Außerdem zielt der Arzt darauf, seine Patienten genau über die verschiedenen Linsentypen aufzuklären, die bei einer Operation in Frage kommen.

Bei Grauem Star: Welcher Linsen Typ passt? Antworten vom Augenarzt (Rhein-Kreis Neuss)

Generell unterscheiden Augenärzte zwischen Monofokal- und Multifokallinsen. Während mit Monofokallinsen scharfes Sehen entweder in Nähe oder Ferne möglich ist, leisten Multifokallinsen mit Blick auf den Sehkomfort mehr. „Mit der Auswahl der richtigen Augenlinse können Patienten mit der Operation am Grauen Star wesentlich ihre visuelle Lebensqualität im Alter steigern und unter Umständen sogar ganz ohne Sehhilfen auskommen“, schildert der Augenarzt.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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Aneurysma an der Aorta: Endovaskuläre Therapie

Informationen über ein minimalinvasives Verfahren bei Erkrankungen der Aorta

Aneurysma an der Aorta: Endovaskuläre Therapie

Oftmals kommen spezielle Stentprothesen für die Aorta zum Einsatz.

Zur Behandlung eines Aortenaneurysma werden zwei gängige therapeutische Verfahren angewendet. Zum einen handelt es sich dabei um eine offene Operation, zum anderen um eine endovaskuläre Aneurysma-Ausschaltung. Was ist der Unterschied zwischen beiden Verfahren, die sich in den bisherigen Studien bezüglich der Erfolgsaussichten im Langzeitverlauf als relativ gleichwertig erwiesen haben? Bei einer offenen Operation wird das Aneurysma durch eine Prothese komplett ersetzt. Dagegen setzt die endovaskuläre Therapie auf eine Behandlung innerhalb des Gefäßes. Es handelt sich also um ein minimalinvasives Verfahren. Dabei wird über die Leistengefäße eine Stent-Prothese von innen in die Hauptschlagader eingebracht. Die Gefäßchirurgen am Aorten-Zentrum der Diakonie in Siegen verwenden für die endovaskuläre Therapie von Aneurysmen einen hochmodernen Hybrid Operationssaal, der eine exakte Positionierung der Stent-Prothese unter Röntgendurchleuchtung sicherstellt und die direkte Aneurysma-Ausschaltung dokumentiert.

Aorta: Wie funktioniert die Stentprothese?

Die Stentprothese, die auch als Stentgraft beziehungsweise Gefäßstütze bezeichnet wird, besteht aus einem Metallgerüst, das mit einem synthetischen Stoff überzogen ist. Sie dient dazu, die Hauptschlagader von innen heraus zu stabilisieren und abzudichten. Liegt die Stentprothese richtig positioniert in der Hauptschlagader, kann das Blut ungehindert durchfließen, das Aneurysma wird jedoch nicht mehr mit Blut gespeist und steht somit nicht mehr unter Druck. Wie wird die Stentprothese in die Aorta eingebracht? Sie wird zusammengefaltet mit Hilfe eines speziellen Katheters in die Aorta eingeführt und dort freigesetzt. Je nach Aorten-Abschnitt und Krankheitsbild kommen unterschiedliche Stentprothesen zum Einsatz. Generell werden Rohr- von Y-Prothesen und mehrfach gebranchte Prothesen unterschieden. In bestimmten Fällen ist eine Sonderanfertigung einer Stentprothese, individuell angepasst auf den Patienten, notwendig.

Wann muss eine spezielle Stentprothese an der Aorta verwendet werden?

Je nach Lage des Aneurysmas entscheidet der Gefäßchirurg, welche Art von Stentprothese zum Einsatz kommt. Bei einem Aneurysma an der sogenannten viszeralen Aorta mit den Abzweigungen der Gefäße in Richtung Darm, Leber, Milz und Nieren werden gefensterte (fenestrierte) Stentprothesen verwendet. Ebenfalls zum Einsatz können verzweigte Prothesen mit Seitenarmen, sogenannte gebranchte Stentgrafts zum Einsatz kommen. Sie stellen die Versorgung der abzweigenden Gefäße und die Durchblutung der damit verbundenen Organe sicher. Auch im Bereich des Aortenbogens, lassen sich mittlerweile speziell angefertigte Stentprothesen endovaskulär einsetzen. Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt in der Gefäßchirurgie am Klinikum Jung-Stilling der Diakonie in Siegen, ist einer der wenigen Gefäßchirurgen in Europa, der in der Lage ist, ein Aneurysma am Aortenbogen endovaskulär zu behandeln.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Aneurysma OP unter modernen Bedingungen im Hybrid OP

Neurochirurgie Siegen: Noch präzisere Operationsmethoden unter modernsten Bedingungen

Aneurysma OP unter modernen Bedingungen im Hybrid OP

Moderne Bildgebungsverfahren bieten viele Vorteile bei einer OP am Aneurysma. (Bildquelle: © vege – Fotolia)

LÜDENSCHEID / SIEGEN / WETZLAR. „Moderne Neurochirurgie zeichnet sich dadurch aus, dass der Operateur während der OP kontrolliert, ob der Patient seine volle Funktionsfähigkeit behält und nicht erst, wenn der Patient im Aufwachraum liegt“, bringt Professor Veit Braun die gestiegenen Anforderungen an heutige Neurochirurgen auf den Punkt. Gerade Aneurysmen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Patienten in einem Hybrid OP erfolgreich, schnell und zuverlässig behandelt werden können. Das Wichtigste nach der Diagnose ist es zu entscheiden, welche Therapie die beste ist. Denn nicht jedes Aneurysma muss operiert werden. Droht aber ein größeres Aneurysma im Gehirn zu platzen, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch kleinere Blutmengen ausreichen, um Ausfallerscheinungen zu provozieren. „Wenn das Verschließen des Aneurysmas über einen Katheter nicht möglich ist, sind wir hier in der Neurochirurgie des Diakonie Klinikums Siegen dank unserem neuen Hybrid OP sehr gut in der Lage, auch bei einer offenen Operation dem Patienten zielsicher zu helfen“, betont Professor Veit Braun.

Neue leistungsstarke Bildgebungsverfahren im Hybrid OP für die Region

Erst wenn klar ist, dass es keine andere Option gibt als eine offene OP, um das Aneurysma erfolgreich zu beseitigen, kommen die Vorteile des Hybrid OP voll zum Tragen. Meist ist das Entdecken eines Aneurysmas ein Zufallsbefund nach einer Kernspin- oder Computertomografie, welcher dann meist mit einer Angiografie verifiziert wird. Genau diese ist eine der modernen Bildgebungsverfahren, mit deren Hilfe das Aneurysma während der OP eindeutig lokalisiert wird. Gerade wenn es sich um ein größeres Aneurysma handelt, werden die Vorteile des Hybrid OP besonders sichtbar. Wenn die Operateure beispielsweise ein kompliziertes Klipping machen müssen, ist die intraoperative Bildgebung besonders wichtig. Denn nur so können sie jederzeit gewährleisten, den Patienten immer mit der richtigen Methode zu behandeln.

Hybrid OP bietet Patienten im Raum Lüdenscheid / Köln / Wetzlar gute Bedingungen

Die Neurochirurgie des Diakonie Klinikums in Siegen hat mit Chefarzt Professor Dr. Veit Braun einen erfahrenen Neurochirurgen an der Spitze. Knapp 2.000 Operationen pro Jahr führen er und sein Team jährlich durch, Hirn- und Wirbelsäulen-Operationen zählen zu den häufigsten. Woher kommen so viele Patienten? Dank jahrelanger Erfahrung und der stetigen Weiterentwicklung vorhandener Operationsmethoden ist die neurochirurgische Abteilung des Diakonie Klinikums Jung Stilling längst über den Großraum Siegen hinaus bekannt: Patienten kommen aus dem Rheinland, aber auch aus Wetzlar und Gießen, immer mehr auch aus dem Ausland.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Operation nach Jannetta im Hybrid OP

Wie die moderne Operationstechnik in der Neurochirurgie Siegen Einzug hält

Operation nach Jannetta im Hybrid OP

Operationen nach Jannetta im Raum Wetzlar. (Bildquelle: © Kalim – Fotolia)

LÜDENSCHEID / SIEGEN / WETZLAR. Dank eines neuen Hybrid Operationssaals kann eine neurochirurgische Operation nach der Jannetta Methode in Diakonie Klinikum Jung Stilling Siegen noch effizienter und damit patientenschonender durchgeführt werden. Peter Joseph Jannetta war ein amerikanischer Neurochirurg, der diese Methode 1966 zum ersten Mal durchgeführt hat: Es geht darum, stechende plötzlich einschießende Kopf- bzw. Gesichtsschmerzen, die Trigeminusneuralgie zu lindern.
Vereinfacht gesagt, geht es bei der Trigeminusneuralgie darum, dass kleine Arterien den fünften Hirnnerven, den Nervus trigeminus, reizen. Normalerweise berühren sich Hirnbasisarterien und Hirnnerven nicht. Kommt es zum Beispiel durch andauernden Bluthochdruck zu einer Verlängerung und Erweiterung der Arterien, so schlängeln sich diese und können so Kontakt zum Nervus trigeminus aufbauen. Durch die Pulsation der Arterien kommt es zu einer Schädigung der Isolationsschichten (Myelinscheiden) der Nervenfasern und einer direkten Reizung der Nervenfasern. Speziell an der Nervenaustrittsstelle haben die Hirnnerven noch keine komplett ausgebildete Nervenscheide, weshalb sie dort besonders anfällig sind.

Mikrovaskuläre Dekompression im Hybrid OP für die Region Lüdenscheid / Siegen / Wetzlar

Die mikrovaskuläre Dekompression beseitigt den krankhaften Kontakt zwischen Arterie und Nerv. Dadurch kommt es oft bereits unmittelbar nach der Operation zu einem Nachlassen der Beschwerden. Die Erholung der Myelinscheiden führt in den folgenden ein bis zwei Wochen oft zu einer weiteren Reduktion der Beschwerden, auch wenn eine vollständige Heilung nicht immer erreicht wird. Aber die Erfolgsaussichten sind bei einem erfahrenen Neurochirurgen-Team größer. Viele Patienten aus dem Rheinland nehmen die Fahrt von rund 80 Kilometern zum Diakonie Klinikum Siegen gerne auf sich, aber auch Patienten aus dem nur rund 65 Kilometern entfernten Lüdenscheid profitieren vom vielseitigen Knowhow der geschulten Neurochirurgen und der Hightech OP-Ausstattung aus Siegen.

Exakt operieren unter hochmodernen Bedingungen im Hybrid OP

Wie bei allen Hirnoperationen ist es auch bei der Jannetta Methode sehr wichtig, die verschiedenen Gewebeformen genauestens zu unterscheiden. Seit 2001 ist der erfahrene Neurochirurg Professor Veit Braun darin geübt, verschiedene bildgebende Verfahren wie die funktionelle Kernspintomographie (fMRT) mit der klassischen Angiografie, aber auch der Computertomografie zu kombinieren. Im neuen Hybrid OP können 3D-Aufnahmen der zu untersuchenden Hirnareale in wenigen Minuten hergestellt werden. Diese Kombination hilft den Operateuren auch bei der Jannetta Methode, sich schneller und umfassender ein Bild vom Patienten zu machen und ihn von seinen stechenden Gesichtsschmerzen zu befreien.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Augenarzt (Neuss): Keine Angst bei „Grauer Star“

„Eine Operation am Grauen Star ist heute Routine“, erklärt Benno Janßen, Augenarzt in Neuss

Augenarzt (Neuss): Keine Angst bei "Grauer Star"

Ein Routineeingriff in der Augenarzt Praxis im Raum Neuss. (Bildquelle: © RioPatuca Images – Fotolia)

NEUSS. Der “ Graue Star„, medizinisch als Katarakt bezeichnet, ist eine meist altersbedingte Beeinträchtigung des Sehvermögens. Wenn Augenarzt Benno Janßen in seiner Praxis die Diagnose „Grauer Star“ stellt, hebt er gegenüber seinen Patienten meist deutlich hervor: „In der modernen Augenheilkunde gehört eine Operation des „Grauen Stars“ zur Routine. Viele Augenarztpraxen bieten diesen Eingriff heute an, der in der Regel ambulant durchgeführt werden kann.“ Benno Janßen führt in seiner Praxis in Neuss ebenfalls jährlich zahlreiche Eingriffe durch, bei denen die getrübte natürliche Augenlinse gegen eine Kunstlinse mit bestimmten Eigenschaften ausgetauscht wird. Zugleich wirbt Augenarzt Janßen bei seinen Patienten darum, die altersbedingte Linseneintrübung als Chance für ein besseres Sehvermögen im Alter zu betrachten: „Wer sich für eine Augenlinse mit Zusatzfunktionen entscheidet, kann mit der Operation des Grauen Stars gleich weitere Sehfehler beheben.“

Umfassende Beratung ist vor einer OP am Grauen Star wichtig, betont Augenarzt Janßen aus Neuss

Die Symptome sind typisch: Patienten, die an Grauem Star leiden, schildern gegenüber Augenarzt Janßen Beschwerden wie eine abnehmende Sehschärfe und Blendungsempfindlichkeit. Erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium zeigt die Augenlinse die charakteristische graue Linsentrübung, die ihr ihren Namen verliehen hat. Der Begriff „Katarakt“ steht übrigens für Wasserfall und verdeutlicht, dass Menschen mit Grauem Star ähnlich getrübt ihre Umwelt wahrnehmen, wie wenn sie durch einen Wasserfall sehen. In den westlichen Industrienationen muss heute niemand mehr aufgrund von Grauem Star sein Sehvermögen verlieren, vorausgesetzt natürlich, die Behandlung setzt rechtzeitig ein. Benno Janßen führt dazu Operationen in seiner Praxis durch. Er weiß, dass seine Patienten diese kurzen Wege bei ambulanten Operationen zu schätzen wissen.

Gut vorbereitet in die Operation am Grauen Star bei Eye Doc Janßen in Neuss

Bevor Augenarzt Benno Janßen den Eingriff am Auge durchführen kann, gilt es vorab noch ein paar wesentliche Dinge zu klären. Die Wahl der passenden Augenlinse hängt von den individuell geeigneten und gewünschten Zusatzfunktionen ab. Patienten, die zum Beispiel mit dem Austausch ihrer natürlichen Linse zugleich eine Hornhautverkrümmung korrigieren wollen, können sich für sogenannte torische Linsen entscheiden. Dazu werden Augenlänge und Hornhautkrümmung exakt vermessen. „Der Vorteil in unserer Praxis ist, dass wir sowohl alle relevanten Voruntersuchungen, als auch die Operation in unseren Räumen durchführen können“, schildert der Augenarzt. Für ihn ein Grund mehr, sich wegen der Diagnose „Grauer Star“ keine Sorgen machen zu müssen.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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Grauer Star: Welche ist die beste Linse?

Monofokallinse oder Multifokallinse? Individuelle Voraussetzungen entscheiden über den Linsentyp

Grauer Star: Welche ist die beste Linse?

Die passende Kunstlinse finden. (Bildquelle: © BillionPhotos.com – Fotolia.com)

Individuelle Wünsche, Sehgewohnheiten sowie die physikalischen bzw. optischen Voraussetzungen der Augen entscheiden darüber, welcher Linsentyp bei einer OP am Grauen Star (http://www.initiativegrauerstar.de/grauer-star-welche-ist-die-beste-linse/) die erste Wahl ist. Auch der Zeitpunkt, wann die natürlichen Linsen durch intraokulare Kunstlinsen ausgetauscht werden, hängt davon ab, wie sehr die Flexibilität der Augenlinse eingeschränkt und die Eintrübung fortgeschritten ist. Ist der Zeitpunkt gekommen, bespricht der behandelnde Augenarzt vor dem Hintergrund der individuellen Gegebenheiten mit dem Patienten das Angebot der verschiedenen Linsentypen sowie Kombinationsmöglichkeiten der optischen Prinzipien und gibt eine entsprechende Empfehlung ab. Zunächst einmal bietet sich die sogenannte Standardlinse an. Dabei handelt es sich um eine Monofokallinse, die bei ca. zwei Dritteln der Patienten ein scharfes Fernbild ermöglicht. Für den Nahbereich allerdings wird damit in der Regel weiterhin eine Sehhilfe benötigt. Wer jedoch eine bessere Sehfähigkeit wünscht und auf eine Brille verzichten möchte, für den kommen sogenannte Premiumlinsen infrage. So ermöglichen z.B. Multifokallinsen (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/grauer-star-katarakt/) Brillenunabhängigkeit im Alltag. Wann sie zum Einsatz kommen, ist von Patient zu Patient verschieden. Immer häufiger findet der Linsenaustausch dann statt, wenn die Alterssichtigkeit greift und eine Brillenunabhängigkeit ein dringender Wunsch ist.

Multifokale Intraokularlinsen (IOL) für scharfes Sehen in Nähe und Ferne

Durch ihren speziellen Aufbau mit mehreren Brennpunkten ermöglichen diese multifokalen Intraokularlinsen (IOL) gutes Sehen sowohl im Nahbereich als auch in der Ferne. Aber auch im Bereich der Multifokallinsen gibt es mehrere Linsentypen, die in der Lage sind, unterschiedliche Fehlsichtigkeiten auszugleichen. So kann neben einer Kurzsichtigkeit, einer Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden. Diese sogenannten torischen Multifokallinsen werden für jeden Patienten individuell gefertigt. Bei vorliegender Hornhautverkrümmung kann auch eine torische Linse gewählt werden, die nur diese ausgleicht, jedoch keine zusätzliche Korrektur für Nahsichtaufgaben bietet. Entsprechend der Patientenansprüche und Sehgewohnheiten muss die Wahl der Linse vor der OP abgewogen werden.

Weitere spezielle Eigenschaften von Kunstlinsen (http://www.initiativegrauerstar.de)

Auch gibt es Linsen, die mittels Filtereigenschaften zudem die Netzhaut und hier besonders die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, vor schädigendem violettem Licht schützen. Gerade bei älteren Menschen ist es ratsam, den natürlichen Schutz zu unterstützen. Andere Linsen haben eine optimierte Form und sorgen für ein besseres Kontrastsehen und Farbsehen. Premium Intraokularlinsen sind also eine sehr sichere und vielseitige Hilfe, wenn es darum geht, ganz unterschiedliche Fehlsichtigkeiten zu beheben.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
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030 / 246255-0
030 / 246255-99
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Diagnose Grauer Star: Eine Chance für besseres Sehvermögen

Alterssichtigkeit und Grauer Star: Bitte die Linsen wechseln!

Der unkomplizierte, sichere und schmerzfreie Eingriff verhilft Menschen zu mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität

Alterssichtigkeit und Grauer Star: Bitte die Linsen wechseln!

Ein sicherer Eingriff kann zu mehr Lebensqualität verhelfen. (Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia.com)

Bei einem jungen und gesunden Menschen ist die natürliche Augenlinse so klar wie Wasser. Das ändert sich mit fortschreitendem Altern. Dieses „Älterwerden“ stellen viele Menschen zuerst an den Augen fest. Wenn ab Mitte 40 die sogenannte Alterssichtigkeit (http://www.initiativegrauerstar.de/alterssichtigkeit-und-grauer-star-bitte-die-linsen-wechseln/) greift, wenn die Arme beim Lesen immer länger werden, rücken die Augen zunehmend in den Focus. Spätestens dann sollte der Augenarzt regelmäßig aufgesucht werden, um die Augen zu untersuchen. Eine weitere Alterserscheinung ist der Graue Star. Etwa ab dem sechsten Lebensjahrzehnt wird die Augenlinse immer weniger flexibel. Auch trübt sich die Linse zunehmend ein. Der Graue Star (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/grauer-star-katarakt/), medizinisch Katarakt genannt, erschwert das Sehen in der Nacht. Die Blendeempfindlichkeit nimmt zu, Patienten berichten von einem Sehen wie durch ein Milchglas. Im Frühstadium der Alterserscheinungen – bei Alterssichtigkeit – hilft eine Lesebrille. Verschlechtert sich das Sehvermögen durch den Grauen Star, kann eine Operation unkompliziert, sicher und schmerzfrei helfen.

Der Graue Star erschwert das Sehen in der Nacht

Wann der Austausch der natürlichen Linse durch eine Kunstlinse erfolgt, hängt vor allem davon ab, wie sehr die Sehfähigkeit des Patienten eingeschränkt ist. Da weder die Alterssichtigkeit noch der Graue Star einen akuten Notfall darstellen, kann die Operation in Ruhe geplant werden. Auch spielen individuelle Anforderungen und Wünsche des Patienten eine große Rolle. Schließlich sind die Ansprüche an die eigene Sehkraft von Patient zu Patient unterschiedlich. Es bleibt also in der Regel ausreichend Zeit, um sich über den Eingriff selbst und die verschiedenen Linsentypen, die zum Einsatz kommen können, ausführlich zu informieren. Soll es eine Monofokallinse oder eine Multifokallinse (http://www.initiativegrauerstar.de) sein, mit der man ohne Sehhilfe wie Brille oder Kontaktlinse in Nähe und Ferne scharf sehen kann? Liegen weitere Fehlsichtigkeiten wie eine Hornhautverkrümmung vor, die mit einer Kunstlinse mit Zusatznutzen ausgeglichen werden können? Der behandelnde Augenarzt informiert gerne über die unterschiedlichen Möglichkeiten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Diagnose Grauer Star: Eine Chance für besseres Sehvermögen