Alpensped: In sieben Jahren klimaneutral

4. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht

Alpensped: In sieben Jahren klimaneutral
Alpensped-Geschäftsführer Christian Faggin präsentiert stolz den vierten Nachhaltigkeitsbericht (Bildquelle: Studio Kauffelt, Mannheim)

Der Mannheimer Logistikdienstleister Alpensped möchte bis 2025 klimaneutral arbeiten. Das geht aus dem vierten Nachhaltigkeitsbericht hervor, den das Unternehmen jetzt veröffentlicht hat. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, setzt der Familienbetrieb drei Hebel an: Reduktion, Verlagerung und Kompensation.

Alpensped bietet Transportdienstleistungen in 20 europäische Länder an. Diese Dienstleistungen machten im vergangenen Jahr 99,77 Prozent des Corporate Carbon Footprints (CCF) des Logistikers aus. Das entspricht 17.527 Tonnen CO2e. „Obwohl wir seit der Veröffentlichung unseres ersten Nachhaltigkeitsberichtes 2011 enorm gewachsen sind und die Anzahl unserer Sendungen mit knapp 65.000 mehr als verdoppelt haben, konnten wir im gleichen Zeitraum unseren CCF um über zwei Prozent und den spezifischen Transport Carbon Footprint (kg CO2e pro Sendung) um knapp 50 Prozent senken“, verweist Alpensped Geschäftsführer Christian Faggin. Doch damit gibt sich das Familienunternehmen nicht zufrieden. Bis 2025 möchte Alpensped komplett klimaneutral arbeiten.

„Im Vorfeld der Berichtserstattung haben wir erstmals eine Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt“, erklärt der Geschäftsführer. Ergebnis: Klimaschutz ist für den Mannheimer Logistikdienstleister ein besonders wichtiges Handlungsfeld. Entsprechend groß sind die Anstrengungen in diesem Bereich. „Wir reduzieren unseren CO2-Ausstoß durch den Einsatz von Lkws der neuesten Generation, durch Sendungsbündelung und durch Fahrerschulungen für besonders energieeffizientes Fahren“, betont Faggin. Einen weiteren Ansatz verfolgt Alpensped mit dem Pilot-Projekt „Transporte von der Straße auf die Schiene“, welches das Unternehmen 2017 zusammen mit einer Masterstudentengruppe der Hochschule Heilbronn durchgeführt hat. Dabei wurde geprüft, welche Transporte ökologisch und ökonomisch sinnvoll verlagert werden können. Christian Faggin: „Wir beabsichtigen, dies 2018/2019 zu operationalisieren.“

Darüber hinaus kompensiert Alpensped seine CO2-Emissionen und fördert hierzu ein Projekt von myclimate im ländlichen Tansania, das Haushalte mit Solarstrom versorg. 2017 hat der Logistiker darüber 1.250 Tonnen CO2, also knapp 7,13 Prozent des gesamten Unternehmensfußabdrucks ausgeglichen. „Hier wollen wir uns weiter steigern und dabei zukünftig auch unsere Kunden mitnehmen. Um 2025 klimaneutral zu sein, benötigen wir jede Unterstützung“, sagt der Geschäftsführer.

Einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele leisten die Mitarbeiter des Mannheimer Familienbetriebes. „Ohne sie können wir selbst mit den besten Strategien nichts bewegen“, weiß Christian Faggin. Deshalb beteiligt Alpensped seine Mitarbeiter bestmöglich und fördert ihre individuelle Entwicklung durch eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungen. So bilanziert der Nachhaltigkeitsbericht für den Zeitraum 2015 bis 2017 insgesamt 46 interne und externe Schulungen und Workshops. In vier Workshops entwickelten Geschäftsführung und Mitarbeiter gemeinsam die Unternehmensstrategie „Alpensped 2020“ mit neuen Produkten. 2016 und 2017 fanden zudem mehr als acht Workshops rund um die für 2018 geplante Implementierung der neuen Software „CarLo“ statt. Christian Faggin: „Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter CarLo als Unterstützung begreifen, die uns neue Möglichkeiten bietet und unsere Kunden enger an uns bindet. Deshalb haben wir unsere Mitarbeiter von Anfang an, bereits vor dem Kauf, in die Entscheidung zur Umstellung eingebunden, den Prozess dargestellt und erste Schulungen durchgeführt.“

Neben Klimaschutz und sozialer Verantwortung greift der vierte Nachhaltigkeitsbericht von Alpensped weitere Themen wie die wirtschaftliche Entwicklung, digitale Transformation oder karitatives Engagement auf. Im Fokus stehen dabei die wesentlichen Themenfelder gemäß den 20 Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Den kompletten Bericht können Sie unter http://nachhaltigkeitsbericht.alpensped.de/book/read/id/0001157616B2E5CE lesen.

Über Alpensped GmbH
Das internationale Logistikunternehmen, Mannheim, wurde 1993 gegründet und ist heute mit 30 Mitarbeitern Spezialist für Süd. Ost. Europa.

Wichtigste Kundenbranchen sind Automobil (38 Prozent), Konsumgüter (15 Prozent), Stahl (13 Prozent), Recycling (11 Prozent), Papier (8 Prozent), andere (15 Prozent). Das mittelständische Unternehmen zählt unter anderem Firmen wie den VW-Konzern, Rewe, Alfred Kärcher, SCA Hygiene sowie ArcelorMittal zu seinen Kunden.
2017 transportierte Alpensped 64.800 Sendungen und erzielte einen Jahresumsatz von 20,7 Millionen Euro.

Mehr als 20 Destinationen: Albanien, Benelux, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.
Das logistische Dienstleistungsangebot umfasst die Organisation und Durchführung von Teil- und Komplettpartien, Kontrakt- und Projektlogistik sowie Schwer- und Sondertransporten.

Ökonomie, Ökologie sowie soziales Engagement bilden für Alpensped die Säulen der Nachhaltigkeit. Dies spiegelt sich unter anderem durch das aktive Engagement an karitativen Einrichtungen und durch das starke Umweltengagement wider. So hat das mittelständische Unternehmen erstmalig 2011 seinen CCF Corporate Carbon Footprint nach ISO 14064 zertifizieren lassen. 2012 erfolgte die Erstzertifizierung des TCF Transport Carbon Footprint gemäß EN 16258. Seitdem wird für jede durchgeführte Sendung der spezifische TCF auf allen Einzel- und Sammelrechnungen ausgewiesen. 2018 veröffentlichte Alpensped bereits seinen vierten Nachhaltigkeitsbericht.

Mehr unter www.alpensped.de

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Alpensped baut Kapazitäten für Sondertransporte Richtung Südosteuropa aus

Alpensped baut Kapazitäten für Sondertransporte Richtung Südosteuropa aus
Sondertransporte Richtung Südosteuropa (Bildquelle: Fotolia, Verwendung nur in diesem Zusammenhang)

Bei Transporten, insbesondere bei Schwer- und Sondertransporten nach Südosteuropa sind hohe Anforderungen zu erfüllen. Deshalb verfügt Alpensped neben viel länderspezifischen Erfahrungen und dem operativen Know-how über Muttersprachler – sowohl im eigenen Haus als auch in allen Zielländern. Sie helfen vor Ort weiter und begleiten die Spezialtransporte persönlich.
Ein unschätzbarer Vorteil wenn es darum geht, nationale und internationale Ausnahmegenehmigungen für Sondertransporte zu beantragen, die Strecke zu planen und die Befahrbarkeit unter Einbeziehung aktueller Baustellen zu prüfen.

Diese Spezialisierung will das Mannheimer Logistikunternehmen ausbauen und zusätzliche Kapazitäten schaffen. Dazu hat Alpensped im Juni Verträge mit zwei weiteren Dienstleistern geschlossen.

Zusätzlich zur komplexen Abwicklung der Schwer- und Sondertransporte besitzt Alpensped Kompetenz und langjährige Erfahrung bei der Verzollung, kennt die Einfuhrbestimmungen und stellt sicher, dass alle Sendungen sicher und Just-in-time ans Ziel gelangen.

Ein Projektbeispiel (http://tinyurl.com/ppm47qk)

Über die Alpensped GmbH

Die internationale Spedition in Mannheim wurde 1993 gegründet und ist heute mit 30 Mitarbeitern Spezialist für Süd- und Südosteuropa.

Wichtigste Kundenbranchen sind Automobil (38 Prozent), Recycling (14 Prozent), Stahl (10 Prozent), Papier (10 Prozent), andere Konsumgüter (8 Prozent), Pharma (4 Prozent). Das mittelständische Unternehmen zählt unter anderem Firmen wie den VW-Konzern, Rewe, Alfred Kärcher, SCA Hygiene sowie ArcelorMittal zu seinen Kunden.

2014 transportierte Alpensped 46.026 Sendungen und erzielte einen Jahresumsatz von 19 Millionen Euro.

Ziel- und Abgangsländer sind Albanien, Benelux, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei, Tschechien und Ungarn.
Das logistische Dienstleistungsangebot umfasst die Organisation und Durchführung von Teil- und Komplettpartien, Kontrakt- und Projektlogistik sowie Schwer- und Sondertransporten.

Ökonomie, Ökologie sowie soziales Engagement bilden für Alpensped die Säulen der Nachhaltigkeit. Dies spiegelt sich unter anderem durch die aktive Beteiligung an karitativen Einrichtungen und durch das starke Umweltengagement wider. So hat das Unternehmen erstmalig im September 2011 seinen Corporate Carbon Footprint nach DIN EN ISO 14064 zertifizieren lassen, im Juli 2012 seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht für 2011 erstellt und seit November 2012 weist Alpensped für jede durchgeführte Sendung den spezifischen Transport Carbon Footprint (TCF) auf allen Einzel- und Sammelrechnungen aus. Dieser wurde im November 2014 nach DIN EN 16258 rezertifiziert. Damit ist Alpensped eines der wenigen kleineren KMU, das nach beiden Standards zertifiziert ist.

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