DUALIS und SCIIL vernetzen ERP, APS und MES für die Fertigung 4.0

Enterprise Resource Planning, Produktionsplanung und -steuerung sowie Betriebsdatenerfassung für globalen Automobilzulieferer in Einklang gebracht

DUALIS und SCIIL vernetzen ERP, APS und MES für die Fertigung 4.0

GANTTPLAN-Leitstand

Dresden, 20. Juli 2018 – Die Industrie 4.0 lebt von der Vernetzung der Systeme, dem Austausch von Informationen in Echtzeit sowie ineinander greifenden Automatisierungsszenarien. Hier setzen der APS-Spezialist DUALIS GmbH IT Solution ( www.dualis-it.de) und sein Partner CAQ-/MES-Experte SCIIL AG ( www.sciil.com) an und entwickeln gemeinsam vernetzte Lösungen zur Fertigungsoptimierung. Ein aktuelles Projekt zeigt, wie bei einem global tätigen Automobilzulieferer (ca. 53.000 Mitarbeiter) die zuvor autarken Prozesse Enterprise Resource Planning, Produktionsplanung und -steuerung sowie Betriebsdatenerfassung zukunftsfähig miteinander verzahnt wurden.

Automobilzulieferer stehen heute unter einem hohen Wettbewerbsdruck bei steigenden Compliance- und Qualitäts-Anforderungen. Sicherheit, Effizienz und Transparenz in der Fertigung müssen dabei ebenso gewährleistet sein wie ein hoher Automatisierungsgrad, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Industrie 4.0-Lösung für Automobilzulieferer
SCIIL und DUALIS zeigen anhand eines praktischen Anwenderbeispiels, wie vernetzte und transparente Prozesse in der Produktion eines führenden Automobilzulieferers umgesetzt werden können. SCIIL übernimmt in dem Projekt als CAQ/MES-Spezialist die Aufgabe der Maschinen-/Betriebsdatenerfassung, die Eingabe und Dokumentation von Messwerten sowie die Funktion des Bindegliedes zwischen dem bereits vorhandenen ERP-System und dem neu integrierten APS (Advanced Planning and Scheduling)-System GANTTPLAN von DUALIS. GANTTPLAN ist ein Feinplanungstool zur Optimierung der Ressourcenbelegungsplanung.

Das ERP liefert alle für die Fertigung benötigten Informationen und übergibt diese über Schnittstellen an das SCIIL-System (Fertigungsaufträge, Materialstammdaten, Lagerbestände etc.). Diese werden von SCIIL an das APS-System übermittelt und dort verarbeitet. Im Anschluss erhält SCIIL einen detaillierten Fertigungsplan: An welcher Maschine soll zur welcher Zeit welcher Fertigungsauftrag realisiert werden? Die Ressourcenbelegungsplanung kann diesbezüglich auch um Fertigungshilfsmittel und Personal erweitert werden.

Dabei findet ein stetiger Abgleich zwischen der Planung und Live-Situation in der Produktion statt. SCIIL sendet Informationen wie Maschinenstatus und Fertigungsfortschritt an die DUALIS-Lösung und bei Bedarf auch an das ERP-System. So kann im APS-System bei Engpässen, Maschinenausfällen und vielem mehr sofort reagiert werden.

SCIIL übernimmt auch die Kommunikation in tiefere Fertigungsbereiche. Dort, wo es möglich ist, werden Maschinendaten abgegriffen und automatisiert zur SCIIL-Software übergeben. So werden produzierte Mengen erfasst, Downtimes erkannt und Messwerte übernommen. All diese Daten können zudem detailliert ausgewertet werden. Dabei sind Funktionalitäten wie OAE/OEE, Traceability und statistische Prozessauswertung von hoher Bedeutung. Sie dienen zum einen als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Optimierungen und zum anderen der Dokumentationspflicht im Automotive-Bereich.

Besondere Planungsanforderungen gelöst
An das APS-System GANTTPLAN von DUALIS werden in diesem Anwendungsfall spezielle Planungsanforderungen gestellt. Denn es müssen im Hause des Automobilzulieferers thermische Prozesse rüstoptimiert geplant werden. Das bedeutet, zum einen sollen die Öfen kapazitativ möglichst gut ausgelastet werden – zum anderen können nicht alle Fertigungsaufträge in einem Ofen miteinander kombiniert werden. In GANTTPLAN lässt sich dies durch die Funktion „Prozessressource“ in Verbindung mit Optimierungsgruppen für Parallelbelegungen modellieren.

Des Weiteren können die Fertigungsprozesse in dem Werk zum Teil als Linienfertigung und zum Teil als Werkstattfertigung realisiert werden. Diese beiden Fertigungsvarianten, die sich insbesondere auch in den Bearbeitungszeiten unterscheiden, müssen in den Arbeitsplänen berücksichtigt werden. Dies erfolgt in GANTTPLAN über die Funktion „Alternative Vorgänge“ in Verbindung mit „Linienressourcen“.

Der große Feature-Umfang zur Modellierung der vorliegenden, komplexen Planungsanforderungen sowie die gute Integrierbarkeit von GANTTPLAN in die vorhandende Systemlandschaft und das Zusammenspiel mit SCILL überzeugten den Automobilzulieferer. Die beiden Partner haben somit eine Industrie 4.0-Lösung entwickelt, welche die Fertigungsprozesse vernetzt und planbar macht.

Die 1990 gegründete DUALIS GmbH IT Solution – eine Tochtergesellschaft der iTAC Software AG – hat sich auf die Entwicklung von Software und Dienstleistungen rund um Simulation, Prozessoptimierung und Auftragsfeinplanung spezialisiert. Zur Produktpalette zählen das Feinplanungstool GANTTPLAN sowie ISSOP (Intelligente Software für Simulation und Optimierung in Produktion und Logistik) und die 3D-Produktsuite Visual Components. Die DUALIS-Produkte sind in zahlreichen namhaften Anwendungen in der Großindustrie und in mittelständischen Unternehmen im Produktions- und Dienstleistungssektor integriert. Consulting und Services zur strategischen und operativen Planung runden das Leistungsspektrum von DUALIS ab.

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Industrie 4.0: IoT-Lösung „sphinx open online“ integriert, optimiert und automatisiert

Auf offenen Standards basierende IoT-Plattform ermöglicht die Visualisierung, Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen

Industrie 4.0: IoT-Lösung "sphinx open online" integriert, optimiert und automatisiert

Industrie 4.0: IoT-Plattform „sphinx open online“ integriert, optimiert und automatisiert

Konstanz, 19. Juli 2018 – Die Industrie 4.0 hat zum Ziel, dass sich Produkte, Maschinen und Anlagen eigenständig und dynamisch an veränderte Anforderungen anpassen und selbst optimieren. Der IST-Zustand sieht in vielen Unternehmen wie folgt aus: Die in der Vergangenheit angeschafften Systeme verfügen nicht über offene Schnittstellen und getrennte Bedienoberflächen, Daten können nicht über Systemgrenzen hinweg fließen. Es fehlt eine anwendungsneutrale Datenschicht in der Mitte und eine übergreifende Logik. Die in-integrierte informationssysteme GmbH ( www.in-gmbh.de) bietet mit „sphinx open online“ eine IoT-Plattform der 3. Generation (gemäß IDC-Definition), die es ermöglicht, relevante Daten aus verschiedenen Gewerken zusammenzuführen, intelligent zu verarbeiten und Systeme aktiv zu beeinflussen.

Eines der wichtigen Ziele in der modernen Produktion ist die Automatisierung und Flexibilisierung der Fertigung, mit dem Ergebnis eines kundenindividuellen Produktes zu optimalen Herstellkosten. Ein intelligentes Produkt ermöglicht neben der Wertschöpfung durch dessen Nutzung zusätzliche Services, die Komfort bieten und abrechenbar sind. Im Idealfall wird das Produkt direkt als Enabler für diese Services designed und generiert kontinuierliches Folgegeschäft – wie zum Beispiel automatische Wartungsservices etc.

Daher muss die Vernetzung nicht nur intern, sondern auch zu Lieferanten und Serviceanbietern möglich sein. Dienste von externen spezialisierten digitalen Serviceanbietern sollten über offene Schnittstellen auf relevante Daten zugreifen können und damit Analyse, Vorhersage und Automatisierung ermöglichen. Somit lassen sich durch Smart Services sowohl für Hersteller in der Produktion als auch bei der späteren Nutzung der Produkte neue Geschäftspotenziale erschließen.

IoT-Plattform für Datenkonsolidierung, -verarbeitung und Automatisierung
Die offene IoT-Plattform sphinx open online der in-GmbH ermöglicht es, relevante Daten aus verschiedenen Gewerken zusammenzuführen, intelligent zu verarbeiten und Systeme aktiv zu beeinflussen. So entsteht auf Basis des digitalen Abbildes (Digital Twin) des Produktionssystems mit all seinen komplexen Rahmenbedingungen, durch die Analyse von Vergangenheitsdaten und die Nutzung von Prognosen eine Lösung, die frühzeitig negative Veränderungen in der Produktionskette erkennt, rechtzeitig Informationen bereitstellt und den Eingriff automatisieren kann.

Physische Anlagen, Steuerungen, Sensoren und Aktoren aus verschiedenen Gewerken, mit verschiedenen Protokollen werden dabei über Adapter oder Agenten an den digitalen Zwilling nach Möglichkeit bidirektional angebunden (vertikale Integration). Über Business-Connectoren erfolgt der Datenaustausch mit weiteren IT-Systemen wie ERP, MES, DB, EXCEL, SharePoint (horizontale Integration). Hinzu kommen parametrierbare Connectoren, um weitere webbasierte Services wie Analyse, Prognose usw. nutzen zu können. So entsteht ein zentrales und bidirektionales Datenmodell, in dem Datenquellen fachlich konsistent und aktuell für alle Services und Anwendungsfälle mit Bedienoberflächen zur Verfügung stehen.

Um Machine Learning zu unterstützen, können selektiv Veränderungen als Zeithistorie aufgezeichnet und weiterverarbeitet werden. Das Datenmodell ermöglicht dabei die Ablage und Analyse von Zeitreihen der Vergangenheit (Historie) und Zukunft (Prognosen). Das Modell kann zudem durch Ereignisorientierung und Steuerbarkeit auf Ereignisse reagieren und Änderungen herbeiführen. Frei definierbare Regeln ermöglichen die gewerkeübergreifende Automatisierung.

„Durch diesen Lösungsansatz ist es möglich, Vorhersagen und Optimierungen in den laufenden Prozess zu integrieren, ohne menschliches Zutun komplexe Vorgänge zu analysieren und abgeleitete Maßnahmen über komplexe Regeln zu automatisieren. Somit kann durch kontinuierliche Überwachung sowohl auf geplante als auch auf spontane Ereignisse reagiert werden und Anlagen können automatisch so gesteuert werden, wie es ein Fachmann tun würde“, erklärt Siegfried Wagner, Geschäftsführer der in-integrierte informationssysteme GmbH. „Dies bedeutet, die Plattform liefert dem Entscheider nicht nur relevante Informationen, sondern gibt ihm konkrete Optimierungsvorschläge und Empfehlungen, an welchen Stellen beispielsweise Energieeinsparungen möglich sind. Auf Wunsch ist die Plattform in der Lage, diese sogar eigenständig auszuführen“, ergänzt Siegfried Wagner.

Die in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz unterstützt ihre Kunden durch Software-Produkte und Lösungen in den Bereichen Industrie 4.0, IoT, Collaborative Engineering und Collaborative Enterprise. Für international tätige Industrieunternehmen, Hersteller und Serviceanbieter berät, konzipiert und realisiert die in-GmbH Software-Lösungen zur optimierten Kollaboration und für digitale Wertschöpfungsketten.

Mit der IoT-Plattform sphinx open online ist es möglich, nutzbringende und nachhaltig betreibbare Industrie 4.0-Lösungen schnell und mit überschaubarem Aufwand zu realisieren. sphinx open online wird seit 2012 aus der Cloud oder On-Premises angeboten, kommt in diversen Anwendungsgebieten zum Einsatz und wird auf Basis neuester Erkenntnisse und Forschungsergebnisse stetig weiter ausgebaut.

Die Anwender erreichen dadurch unter anderem: zeitnahe Information für Entscheider, Verbesserung der Zusammenarbeit über Lokationen hinweg, Integration mobiler Abläufe, verkürzte Durchlaufzeiten, konserviertes Wissen, konsistente Daten und mehr Transparenz bei hoher Anwenderakzeptanz.

Namhafte Softwarehersteller, Fertigungsunternehmen, Anlagen- und Maschinenbauer, Hersteller von Smarten Produkten, Luft- und Raumfahrt, Forschungseinrichtungen und Hochschulen zählen zum Kundenstamm.

Weitere Informationen unter www.in-gmbh.de, www.sphinx-open.de, www.weblet.de

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50 Jahre Togrund: Nach Industrie 4.0 wird schon die nächste IT-Stufe gezündet

IT-Spezialist Togrund GmbH aus Mönchengladbach feiert Jubiläum und kündigt neue Innovationen an.

50 Jahre Togrund: Nach Industrie 4.0 wird schon die nächste IT-Stufe gezündet

Togrund feiert 50-jähriges Bestehen und arbeitet schon an Innovationen für die Industrie 5.0.

Eigentlich sollten die Vorbereitungen für das große Firmenfest auf Hochtouren laufen: 2018 feiert die Togrund GmbH in Mönchengladbach ihr 50-jähriges Bestehen. Stattdessen überreichte die Senior-Chefin Helga Togrund dem Verein „Menschen im Zentrum“ eine großzügige Spende – als gemeinnützige Alternative zu einer Jubiläumsfeier. Togrund blickt auf ereignisreiche Jahrzehnte zurück: Was 1968 mit Büromaschinen begann, deckt heute die gesamte Produktpalette der Bereiche IT-Consulting und Bürolösungen ab. Hardware, Software, digitale Infrastruktur, Cloud-Dienste bis hin zu Digitaldruck – die Togrund GmbH liefert alle Lösungen nicht nur maßgeschneidert aus einer Hand, sondern versucht auch immer am Puls der Zeit zu sein. „Industrie 4.0 ist ein großer Trend, doch wir sind schon einen Schritt weiter und arbeiten an Innovationen für die Industrie 5.0, passend zu unserer Jahreszahl 50, die wir mit unseren Mitarbeitern feiern werden“, kündigt Geschäftsführer Stephan Togrund an. „Noch in diesem Jahr werden wir eine cloudbasierte Plattform starten, mit der die Unternehmen alle Bereiche zentral steuern können.“

Vom Lager und Vertrieb bis zu Personal- und Zeitverwaltung: Mit der cloudbasierten Unternehmensplattform werde die gesamte Infrastruktur abgedeckt, verspricht Geschäftsführer Stephan Togrund. „Dabei ist auch eine intelligente Sprachsteuerung integriert, so wie wir es schon für die Standard-Warenwirtschaft liefern.“ So biete das Verfahren „Pick-by-Voice“ viele Vorteile, weil beim Kommissionieren Hände und Augen frei bleiben. Aktuell arbeite man auch an einer Anbindung für den Sprachassistenten „Alexa“, etwa für das Führungspersonal von Unternehmen.

Seit vier Jahren erfolgreich im Einsatz ist ein Werkzeugverwaltungssystem mit vollautomatisierter Nachlieferungssteuerung, das für einen international tätigen Kunden konzipiert wurde. Das cloudbasierte System „ToolCare®“, ausgezeichnet mit dem renommierten Branchenpreis „Viktor“, hat sich schnell zum Renner entwickelt und wird an Kunden in der gesamten EU sowie den USA geliefert. Neben der Industrie gehören auch Großhandel und Steuerberater zu den Kunden des IT-Systemhauses. Mehr als zwei Dutzend Mitarbeiter kümmern sich am Unternehmenssitz an der Kabelstraße um Service, Technik, Support und Entwicklung. Darüber hinaus greift Togrund als Gründungsmitglied der BSM (Business Software für den Mittelstand eG) auf ein Partnerprogramm zurück, das über 300 Systemspezialisten an zehn Standorten vereinigt – mit gut 4000 Kunden und über 30.000 Anwendern in ganz Deutschland.

Beliebter Arbeitgeber und für die Zukunft gut aufgestellt

Zudem ist Togrund ein beliebter Arbeitgeber und ausbildender Betrieb: „Zahlreiche Mitarbeiter haben ihre Lehre bei uns gemacht und sind schon jahrzehntelang dabei“, erklärt Stephan Togrund, der auch ein persönliches Jubiläum feiern darf – seit 25 Jahren haben er und sein Vater Hans gemeinsam die Geschäftsführung inne. Birgit Togrund, die vor einigen Jahren zum Familienunternehmen dazustieß und seitdem aktiv in der Firma tätig ist, weist auf die niedrige Fluktuation hin: „Das A und O einer erfolgreichen Firma sind nicht nur große Flexibilität und Zuverlässigkeit, sondern vor allem auch ein gesundes Arbeitsklima. Außerdem suchen wir regelmäßig neue Fachkräfte, um pensionierte Mitarbeiter zu ersetzen.“

Dass ein Familienunternehmen im IT-Bereich fünf Jahrzehnte erfolgreich seinen Weg geht, gilt in der Branche eher als unüblich. Vom Handel und der Reparatur von Büromaschinen ab 1968 bis zu den heutigen drei Säulen IT-Consulting, Bürotechnik und Digitaldruck hat sich die Firma stets weiterentwickelt. „Es ist eine extrem schnelllebige Branche, in der viele Wettbewerber aus der Region längst aufgegeben haben oder als Newcomer neu gestartet sind“, sagt Togrund. „Aber wir hatten immer einen guten Riecher für die richtige Richtung und sehen uns für die Zukunft gut aufgestellt.“

Weitere Informationen finden Interessierte auf www.togrund.de und in der brandneuen Firmenbroschüre, die anlässlich des 50. Geburtstags gestaltet wurde.

2018 feiert die Togrund GmbH in Mönchengladbach ihr 50-jähriges Bestehen. Das Angebot, das 1968 mit Büromaschinen begann, deckt heute die gesamte Produktpalette der Bereiche IT-Consulting und Bürolösungen ab. Hard- und Software, digitale Infrastruktur, Cloud-Dienste bis hin zu Digitaldruck – die Togrund GmbH liefert alle Lösungen maßgeschneidert aus einer Hand.

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Digitale Transformation der Logistik vorantreiben

Ingenics setzt auf Partnerschaft mit „Digital Hub“, um neue Perspektiven in der Logistik und im Supply Chain Management zu entwickeln

Digitale Transformation der Logistik vorantreiben

Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner, Director Industry Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

Die Ingenics AG ist seit Juni Mitglied im Innovationsnetzwerk „Digital Hub Logistics Hamburg“. Die Experten des Beratungsunternehmens, das sich als Partner für Unternehmen vom Konzern bis zum KMU profiliert hat, bringen ihre langjährige Logistikexpertise und ihr umfassendes Branchen-Know-how in das Hamburger Netzwerk ein. Für Ingenics ist die Mitgliedschaft ein klares Bekenntnis, dem Wandel zur Industrie 4.0 im Bereich der Wertschöpfungsnetzwerke mit neuen Ideen und Technologien zu begegnen.

Ingenics will die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitgestalten. Die Erfahrung aus den Industrieprojekten zeigt, dass der Bedarf an innovativen Lösungen und das Interesse an digitalen Technologien enorm ist. „Wir möchten mit unserem Engagement ein aktiver Teil der Digitalisierungs- und Logistiklandschaft Hamburg sein“, so Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner,
Director Industry der Ingenics AG. „Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern aus verschiedensten Branchen und unterschiedlicher Fachbereiche neue Ideen zu entwickeln und auf ihre Praxistauglichkeit zu testen.“

Digital Hub Logistics Hamburg
Der Digital Hub Logistics Hamburg ist eine Initiative der Freien und Hansestadt Hamburg unter Führung der Senatsbehörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und der Logistik Initiative Hamburg Service GmbH. Er ist einer von aktuell zwölf Hubs der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Technologie und Energie und des Digitalverbandes Bitkom.
Kontakt: Digital Hub Logistics GmbH, Presse: Karl-Heinz Piotrowski
c/o Mindspace, Rödingsmarkt 9, 20459 Hamburg, Tel: +49 172 82 05 992
khp@digitalhublogistics.hamburg, www.digitalhublogistics.hamburg

Über Ingenics
Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Managementberatung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.

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Fraunhofer IGD – Hochtechnologie aus der Cloud

Fraunhofer IGD - Hochtechnologie aus der Cloud

CloudiFacturing verknüpft Betriebsdaten über die Cloud mit Hochleistungssimulations-Tools

Das EU-Projekt „CloudiFacturing“ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen in Europa niederschwelligen Zugang zu Hochleistungsrechnern mit Simulationssoftware. Ziel: Digitalisierung von Fertigungsprozessen und Stärkung der Wettbewerbsposition.

Die Zielsetzung des EU-Projekts „CloudiFacturing“ ist, Produktionsprozesse über einen digitalen Marktplatz zu optimieren. Das Projekt richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs). Diesen wird hochmoderne und komplexe Modellierungs- und Simulationssoftware über die „Cloud“ zur Verfügung gestellt. „Angesichts der Tatsache, dass weniger als 25 Prozent der KMUs in Europa moderne Informations- und Kommunikationstechnologie einsetzen, hat das aktuelle Projekt ein klares politisches Ziel. „Cloudification Dienste“ werden zum Wegbereiter für die Digitalisierung der Fertigungsindustrie“, so Prof. Dr.-Ing. Andre Stork, Abteilungsleiter Interaktive Engineering Technologien vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, das die Führung und Koordination des Projekts innehat. Der bezahlbare Zugang zu komplexen Tools auf Hochleistungsrechnern soll es auch kleineren Betrieben möglich machen, die eigenen Produktionsprozesse zu digitalisieren. Es wird nun möglich, eine Fülle von Daten aus dem laufenden Fertigungsbetrieb über die Cloud als Stimulus für Hochleistungs-Analyse-Werkzeuge zu verwenden. Das Resultat sind wesentlich präzisere Simulationsergebnisse des Fertigungsprozesses. Ausgangspunkt für die Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitiger Schonung der Ressourcen zu verbessern.

CloudiFacturing ist offen für Unternehmen aus der gesamten EU. Der Projektträger sucht über den aktuellen „Open Call“ seit dem 1. Juli Vorschläge für sogenannte „Anwendungsexperimente“. Diese sind auf ein Jahr begrenzte Teilprojekte, die zur Zielsetzung von CloudiFacturing passen. Bevorzugt sind dies: die Simulation von Produktionsprozessen, das Heranziehen von Betriebsdaten als Optimierungsgrundlage und Projekte, welche die Verbesserung der Prozesse und/oder die Produzierbarkeit von Produkten zum Ziel haben. Teilnehmen können produzierende KMUs, unabhängige Softwareanbieter, Beratungsunternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Anbieter von Hochleistungsrechendiensten sein. Ein Experiment sollte von zwei bis fünf Partnern unterschiedlicher Ausrichtung und aus verschiedenen Ländern eingereicht werden. Pro Experiment werden bis zu 100 000 Euro Fördermittel ausgegeben. Die Annahme und Bewertung der Vorschläge übernehmen sogenannte „Digital Innovation Hubs“.

Der Projektträger hat einiges zu bieten: Das Wesentliche ist die bereits bestehende herstellerneutrale Cloud-Infrastruktur. Auf dieser können die Experimente aufsetzen. Gewünschter Nebeneffekt: Jedes neue Experiment hinterlässt in der Regel eine weitere, nützliche Facette im Service-Angebot. Alternativ kann auf Wunsch das geistige Eigentum durch Einzelvereinbarungen geschützt werden. Projektunterstützung kommt von den Digital Innovation Hubs mit der Erfahrung von bereits über 30 durchgeführten Experimenten. Den teilnehmenden Unternehmen bietet sich die Chance, über ihr Experiment wertvolle Erfahrungen mit Hochleistungsrechnern und Cloud Computing zu sammeln. Sie können ihre Herstellungsprozesse durch realitätsnähere Simulationsergebnisse optimieren. Das Experiment eröffnet neue Sichten auf cloudbasierte Geschäftsmodelle. Auch bietet sich der digitale Marktplatz von CloudiFacturing als aussichtsreicher Vertriebskanal an.

CloudiFacturing ist eine aktuelle „European Innovation Action IA“ im Rahmen der Public Private Partnership „Factories of the Future FoF“. Das Verbundprojekt mit insgesamt 34 Partnern aus verschiedenen europäischen Staaten folgt auf die erfolgreichen EU Projekte „CloudFlow“ und „cloudSME“ und wird geführt vom Fraunhofer IGD in Darmstadt.

Weiterführende Informationen:
https://www.igd.fraunhofer.de/projekte/cloudifacturing-cloudification-production-engineering-predictive-digital-manufacturing

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

iTAC: MES meets IIoT in der Automotive-Branche

Intelligentes Manufacturing Execution System (MES) bewährt sich im Zusammenspiel mit IIoT-Plattformen in der Automobilindustrie 4.0

iTAC: MES meets IIoT in der Automotive-Branche

iTAC.MES.Suite im Zusammenspiel mit IIoT-Plattformen

Montabaur, 27. Juni 2018 – Die iTAC Software AG ( www.itacsoftware.de) bietet mit ihrem Industrie 4.0-fähigen Manufacturing Execution System (MES) ein Kernelement zur Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen. Die iTAC.MES.Suite lässt sich dabei ideal mit anderen in Kooperation stehenden Systemen verzahnen und integrieren. Das MES kommt dabei auch in Kombination mit den führenden IIoT-Plattformen zum Einsatz. Hieraus ergeben sich innovative Anwendungsszenarien, wie beispielsweise Predictive Maintenance- und Analytics-Modelle, für Branchen wie die Automobilindustrie. Denn gerade diese sind auf automatisierte, transparente und effiziente Produktionsprozesse angewiesen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Automobilhersteller und Zulieferer unterliegen einem hohen Wettbewerbsdruck und kontinuierlich wachsenden Anforderungen. Hohe Innovationsgeschwindigkeit, steigende Variantenvielfalt einzelner Komponenten im Fahrzeug und hohe Compliance-Anforderungen seitens der OEMs geben den Takt vor. Hohe Transparenz, Sicherheit und Effizienz sowie ein zunehmender Automatisierungsgrad sind daher unabdingbar.

Die iTAC.MES.Suite trägt zur Vernetzung, Automatisierung und Analyse von Produktionsprozessen bei. Im Zusammenspiel mit den IIoT-Plattformen der führenden Hersteller wie ADAMOS, Microsoft Azure, AWS, IBM Bluemix etc. lassen sich ganzheitliche Data-Analytics- und Predictive Maintenance-Szenarien umsetzen. Durch entsprechende Analytics-Modelle können nutzbringende Informationen und Maßnahmen für die Produktion abgeleitet werden.

Nutzbringende strukturierte und unstrukturierte Daten vereinen
In der Basis beinhaltet das MES Funktionalitäten wie z.B. Production Planning (APS), Production Management, Quality Management, Materials and Logistics, Traceability, Business Intelligence und Add-On Services. Dabei liefert die iTAC.MES.Suite die sogenannten strukturierten Daten aus dem MES-Datenraum (Auftragsdaten, Materialdaten, Seriennummern etc.). Das MES gewährleistet dabei ebenso einen durchgängigen Informationsfluss zur Sicherstellung der Transparenz und Bewertung von Produktionsprozessen anhand von standardisierten und kundenspezifischen KPI’s.

In Kombination mit den IIoT-Plattformen, in denen sogenannte unstrukturierte Daten in Form von Sensor-Daten (z.B. Vibration, Temperatur etc.) gespeichert werden, ergeben sich intelligente Gesamtlösungen. In Verbindung mit den Analytics-Funktionen von iTAC lassen sich individuelle Use-Cases für die spezifischen Anforderungen der Automobilindustrie und weiteren Branchen realisieren.

„Automobilhersteller sind heute darauf angewiesen, ihre Neuentwicklungen so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen – und dies in höchster Qualität. Die Industrie 4.0-Technologien wie unser MES in Verbindung mit IIoT-Lösungen unterstützen die Hersteller bei der Umsetzung dieser Zielsetzungen“, erklärt Peter Bollinger, CEO der iTAC Software AG.

Die iTAC Software AG, ein eigenständiges Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaukonzerns Dürr, bietet internetfähige Informations- und Kommunikationstechnologien für die produzierende Industrie. Das 1998 gegründete Unternehmen zählt in Deutschland zu den führenden MES-Herstellern. Die iTAC.MES.Suite ist ein ausgereiftes Manufacturing Execution System, das weltweit bei Unternehmen unterschiedlicher Industriezweige wie Automobil/-zulieferung, Elektronik/EMS/TK, Medizintechnik, Metallindustrie und Energie zum Einsatz kommt. Weitere Systeme und Lösungen ermöglichen die Umsetzung von Industrie 4.0- und IIoT-Anforderungen. Die Philosophie von iTAC ist es, Menschen, Daten und Systeme miteinander zu verbinden.

Die iTAC Software AG hat ihren Hauptsitz in Montabaur in Deutschland sowie eine Niederlassung in den USA und verfügt über ein weltweites Partnernetzwerk für Vertrieb und Service.

Der Dürr-Konzern zählt zu den weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauern. Produkte, Systeme und Services von Dürr ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Rund 60% des Umsatzes entfallen auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere Abnehmerbranchen sind zum Beispiel der Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und die holzbearbeitende Industrie.

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Walter auf der AMB 2018

Produktivität für den Mittelstand

Walter auf der AMB 2018

Auf der AMB 2018 in Stuttgart zeigt Walter erstmals eine neue Werkzeuggeneration. (Bildquelle: @Walter)

Preview: Neue Werkzeuggeneration
Digitale Fertigungslösungen: Industrie 4.0 und Tool Management Services
Neue Präzisionswerkzeuge zum Bohren, Drehen und Gewinden

Tübingen, 26. Juni 2018 – Auf der AMB 2018 in Stuttgart zeigt der Zerspanungsexperte Walter erstmals eine neue Werkzeuggeneration, die ab 2019 schrittweise auf den Markt kommen wird. Neben Produktinnovationen zum Fräsen, Bohren, Drehen und Gewinden stehen praxisnahe digitale Fertigungslösungen, die auf die Anforderungen des Mittelstands ausgelegt sind, im Fokus des Messeauftritts.

„Mittelständische Unternehmen stehen vor der ständigen Herausforderung, ihre Produktivität und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Wir unterstützen zerspanende Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: mit Digitalisierungslösungen und mit innovativen Präzisionswerkzeugen. Unser Messehighlight auf der AMB ist eine Werkzeuggeneration, die neue Perspektiven der Produktivität eröffnet. Die Innovation umfasst mehrere Anwendungsbereiche und wird erstmals zur Messe zu sehen sein“, sagt Mirko Merlo, Vorstandsvorsitzender der Walter AG.

Praxisnahe Digitalisierungslösungen: Industrie 4.0 und Tool Management Services
Individuelle Prozessoptimierung und Digitalisierungslösungen, die sich Plug&Play installieren lassen, adressieren die Herausforderungen in der Produktion mittelständischer Zerspanungsunternehmen. Das Fertigungs-Assistenzsystem Comara appCom beispielsweise ist in weniger als einer Stunde konfiguriert und analysiert und visualisiert die Maschinendaten in Echtzeit. Mit Hilfe von Applikationen, die individuell programmiert werden können, lassen sich Fertigungsdaten visualisieren, Prozesse analysieren und Optimierungen durchführen. Das Softwaretool Comara iCut misst die Spindelleistung bis zu 500 mal in der Sekunde und passt den Vorschub automatisch und in Echtzeit an die aktuellen Schnittbedingungen an.

Auf der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung zeigt Walter zudem einen neuen Werkzeugausgabeautomaten: Das System kann individuell konfiguriert und erweitert werden, Fachgrößen sind schnell und einfach adaptierbar. Walter bietet kundenspezifische Werkzeugmanagement-Lösungen, von der reinen Werkzeugausgabe über Tool Management bis hin zu individuell entwickelten Bauteilkosten-Konzepten.

Neue Walter Präzisionswerkzeuge
Die neuen Wendeschneidplatten-Gewindefräser sowie eine Gewindefräsplatte mit D61-Geometrie erweitern die Flexibilität für unterschiedliche Gewindesteigungen und -längen. Die einreihigen Gewindefräser T2713 sorgen für einen guten Spantransport und verhindern ein Abdrängen des Werkzeugs durch Späne. Das führt zu absolut zylindrischen Gewinden, selbst bei großen Auskragungen. Die mehrreihigen Varianten T2711 und T2712 sind auf höchste Produktivität durch paralleles Bearbeiten mehrerer Gewindeschnitte ausgelegt.

Ebenfalls auf der Messe zu sehen sind die neuen Wendeschneidplatten WEP 10 zum Drehen aus extrem feinkörnigem Cermet-Substrat auf Titancarbonitrid-Basis. Dadurch lassen sich zum einen höhere Standzeiten erreichen als mit herkömmlichem Hartmetall und zum anderen gibt es nahezu keine Maßschwankungen. Dank einer einzigartigen Kantenpräparation lassen sich mit den WEP 10 Platten spiegelnde Oberflächen erzielen.

Eine weitere Messeneuheit von Walter sind Vollhartmetallbohrer der Produktlinie Advance. Sie sind besonders universell einsetzbar: in allen ISO-Werkstoffgruppen, für unterschiedliche Anwendungen und auf allen Maschinenkonzepten. Eine neue Stirngeometrie erleichtert die Spangeometrie, vor allem bei weichen Werkstoffen. Ein steiler Anspitzwinkel erhöht sowohl die Präzision als auch die Bohrungsqualität.

Walter auf der AMB 2018: Halle 1, Stand 1H30

Das Unternehmen
Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Industrie 4.0 in der Produktion beginnen

Industrie 4.0 in der Produktion beginnen

Fit für Industrie 4.0: Der inray OPC Router vernetzt alle Produktionsanlagen einfach und sicher (Bildquelle: inray Industriesoftware GmbH)

Mit dem OPC Router von inray können Produktionsleiter sofort ihre aktuellen Problemstellungen in der Praxis angehen: Der OPC Router übernimmt eine flexible und sichere Industrie 4.0-Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens und gewährleistet einen ereignisgesteuerten Datenaustausch über alle Automatisierungsebenen hinweg. Für alle Kommunikationsaufgaben zwischen Hard- und Software gibt es das richtige Plug-in. So lassen sich mit dem OPC-Plug-in die Datenpunkte von OPC Servern lesen und schreiben. Die Standardprotokolle OPC DA und OPC UA eröffnen plattformunabhängige Verbindungen mit Sensoren, Aktoren oder speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und einer Vielzahl von Systemen. Sämtliche Komponenten einer Prozessautomatisierung wie Barcodeleser, RFID oder Etikettendrucker lassen sich Schritt für Schritt integrieren. Sollen Steuerungen Bestellinformationen aus einer Datenbank erhalten? Oder Maschinendaten in einer SQL-Datenbank gespeichert werden? Der OPC Router eröffnet einen einfachen und sicheren Datenzugriff, unabhängig von dem jeweiligen Datenbanktyp. MySQL, MS SQL oder Oracle werden ebenso unterstützt wie PostgreSQL oder OPDB. Ein anderes Plug-in bringt die Möglichkeit, ereignisgesteuert E-Mails zu versenden. Damit können SPS-Steuerungen Materialnachschub anfordern, Rüstvorgänge anstoßen oder Fertigmeldungen absetzen. Jeder Betrieb kennt das Risiko von Stillständen und den damit verbundenen Produktionsausfällen. Diese lassen sich wirksam begrenzen, wenn störungsrelevante Signale sofort E-Mail-Benachrichtigungen an die Verantwortlichen auslösen. Die Mitarbeiter können sofort reagieren, was die Prozesssicherheit im Betrieb wesentlich erhöht.
Die Vernetzung für die Industrie 4.0 umfasst auch übergeordnete Systeme: SCADA-, MES- oder ERP-Lösungen gehören in jedes Gesamtkonzept. Der OPC Router stellt zu diesen Systemen sichere, bidirektionale Verbindungen her. An der grafischen, einfach konfigurierbaren Benutzeroberfläche können auch Mitarbeiter ohne Programmiererfahrung die gewünschten Kommunikationsprozesse einrichten und überwachen. Hier wird bestimmt, welche Steuerungssignale an ERP-Systeme wie SAP weitergegeben werden und welche Daten diese Systeme an Steuerungen oder andere Geräte schicken sollen.
Wer derartige Projekte der Industrie 4.0 mit dem OPC Router in der Produktion beginnt, generiert sofort messbaren Nutzen für seinen Betrieb: Mehr Sicherheit, ein höherer Automatisierungsgrad und lückenlose Prozesse ohne Medienbrüche verbessern die Wirtschaftlichkeit. Während dieser Nutzen entsteht, lässt sich die zentrale Kommunikationsplattform für den automatischen Datenaustausch flexibel in jede Gesamtstrategie integrieren und Schritt für Schritt zu einem vollständigen Szenario ausbauen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Test der Standard-Software bietet inray unter https://www.opc-router.de/jetzt-testen

Über inray
Als einer der führenden Spezialisten für Industriesoftware hat sich die inray Industriesoftware GmbH seit über 20 Jahren am Markt für MES/SCADA, LIMS und MDE/BDE-Systeme etabliert. Auf der Basis eigener Software-Produkte werden kundenspezifische Lösungen einschließlich Beratung, Planung, Umsetzung und Schulung angeboten. Seit zehn Jahren ist inray als „Preferred Distributor“ der bevorzugte Kepware-Vertriebspartner für Deutschland und bietet auch Inbetriebnahme und Schulungen, durchgeführt von zertifizierten Kepware-Trainern, als Dienstleistung an. Darauf aufbauend wurde inray 2017 ThingWorx-Partner von PTC (Parametric Technology GmbH) und realisiert nun auf dieser größten Plattform für das Internet der Dinge (IoT) ganzheitliche Lösungen in der Fertigungs- und Lebensmittelindustrie.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.inray.de

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11. PM-Tag 2018 GPM Region Karlsruhe

Projekte im Digitalisierungsrausch

11. PM-Tag 2018 GPM Region Karlsruhe

GPM Gesellschaft für Projektmanagement e.V. (Bildquelle: GPM Gesellschaft für Projektmanagement)

Vor einem Jahr haben sich ca. 100 Projektmanager zum 10. Projektmanagement (PM)-Tag getroffen und sich mit dem Thema „Wertschöpfung durch Projektmanagement“ beschäftigt. Eindrücke der Veranstaltung gibt es in hier. Dieses Jahr blicken wir auf:

„Projekte im Digitalisierungsrausch“

Der Oberbegriff „Digitalisierung“ bedeutet, dass sich jede Branche und jedes Unternehmen Gedanken machen sollte, wie sich ihr / sein Produkt in der Zukunft ändern wird. Dies zieht die Veränderung des Herstellungsprozesses und des Projektmanagements nach sich.
In den Vorträgen am Vormittag erfahren wir einiges über Auswirkungen der Digitalisierung auf die Produkte, auf den Projektprozess und auf die Kommunikation.
Am Nachmittag vertiefen wir die Diskussion mit konkreten Fragestellungen und mit einer „spielerischen“ Übung mit Lego Serious Play. Hier folgt nun eine Kurzerläuterung der einzelnen Vorträge.

Keynote: „Das moderne Projektmanagement zwischen Digitalisierung und klassischen Problemen“
Referent: Prof. Dr. Gerald Lembke, Inhaber des Lehrstuhls Medienmanagement und Kommunikation an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim

Die Digitale Transformation von Wirtschaft und NGO bringt die Veränderung für die Bearbeitung von Projekten mit sich. Projekte als beliebte Organisationsform von betrieblichen Zielen haben es immer schwerer, denn sie bringen immer weniger den erwünschten Erfolg und sind betriebswirtschaftlich die Leichen im Keller aller Unternehmen. Dazu tragen bei eine stetig zunehmende Komplexität, Unübersichtlichkeit über die vielfältigen Aktivitäten der Akteure, Ungewissheit über das Erreichen des Projektziels und die Veränderung der Organisationsform Projekt.
Die Hoffnung, dass die Digitalisierung die organisatorischen und prozessualen Probleme in der Bearbeitung lösen helfen, sind unbegründet. Zwar gibt es technische Hilfsmittel für die virtuelle Zusammenarbeit und Kommunikation, doch effizienter machen sie den Projekterfolg unterm Strich nicht. Das klassische Planungsverhalten in der Projektvorbereitung soll nach Vorstellung vieler ersetzt werden durch agile Methode. Doch dafür sind Unternehmen ausserhalb der Softwareentwicklung selten vorbereitet. So passen weder Strukturen, Rollen, das eigene kulturelle Verständnis, die notwendige Transparenz, das notwendige Vertrauen und die Kommunikationsintensität in den Unternehmen.
Diese Herausforderungen müssen zwangsläufig die Anforderungen an die Qualifikationen des Projektmanagers verändern. Die Rolle des PL wandelt sich vom Manager zum Projektbegleiter. Der Vortrag geht der Frage nach: Was können künftige Dienstleistungen für Projektmanager sein? Wie geht man mit der Transparenz um? Was sind Anforderungen an die Qualifikation und Ausbildung von PM? Was bedeutet eigentlich Digital Leadership vor dem Hintergrund disruptiver Entwicklungen im Silikon Valley? Wie wird die Zukunft des Projektleiters aussehen? Wie sind die eigenen Erfahrungen als Projektleiter seit 1991 aus der heutigen Sicht zu bewerten?

Stream 1: „Digitalisierung in der Medizinprodukte-Welt – Wie wirkt sich Digitalisierung auf Produktkonzepte und auf die Entwicklung von zukünftigen Medizinprodukten aus?“
Referenten: Dipl. Ing. Monika Straßer und Dr. Michael Schoemaker, Roche Diabetes Care GmbH

In einer Umwelt, die als Folge von Globalisierung und Digitalisierung immer volatiler, unsicherer, komplexer und mehrdeutiger wird, wird es für Unternehmen immer wichtiger, auf Veränderungen im Markt rasch zu reagieren. Auch für Medizinproduktehersteller hat diese Tendenz zwei Aspekte: Zum einen verändern sich die Erwartungen und Anforderungen der Kunden an die Produkte. Zum anderen sind etablierte, klassische und lineare Entwicklungsprozesse häufig nicht geeignet, auf rasch ändernde Kundenanforderungen angemessen und zeitnah zu reagieren. Eine zusätzliche Herausforderung ist die Tatsache, dass die Medizinprodukteindustrie in einem stark regulierten Umfeld tätig ist.

Stream 2 – Vortrag 1: „Das Forschungsprojekt KOMMUNIKADO“
Referent: Dipl.-Wirtsch.-Math. Michael Royar, eXirius IT Dienstleistungen GmbH

Schon in den 90er Jahren wurde die Kommunikation als einer der erfolgskritischen Faktoren in Projekten ermittelt, aber auch als einer der zentralen Scheitergründe. Obwohl wir heute über eine Vielzahl zusätzlicher Kommunikationsmittel und neuer Kommunikationsmöglichkeiten verfügen, hat sich daran nicht viel geändert, wie auch neuere Studien zeigen. Viele Projektleiter betrachten Kommunikationsmanagement als eine ihrer Hauptaufgaben, sehen aber gerade dort die größten Defizite. Das Forschungsprojekt KOMMUNIKADO hat sich daher mit dem Thema „Unterstützung der Unternehmens- und Projektkommunikation kleiner und mittlerer Unternehmen durch interaktive Produkte“ befasst. Mit wissenschaftlicher Unterstützung durch die Ludwig-Maximilians-Universität München haben zwei IT-Unternehmen und eine Usability-Agentur gemeinsam Vorschläge für Tools entwickelt, die Projektleiter beim Kommunikationsmanagement unterstützen, ohne ihre Souveränität und Autonomie einzuschränken. Der Vortrag stellt Ansätze und Vorschläge aus diesem Projekt zur Diskussion.

Stream 2 – Vortrag 2: „Big Data im Projektprozess – Auswirkungen auf das Projektgeschäft von morgen“
Referent: Dr. Helmut Schäfer, TCI GmbH

So gut wie alle Handlungen, die heute von Projektbeteiligten vollzogen werden, sind mit Signalen bzw. Daten verbunden und können deshalb analysiert und interpretiert werden. Big Data-Ansätze spielen hierbei eine zentrale Rolle. Die ersten Unternehmen und auch Dienstleister haben dies erkannt und suchen nach Wegen, wie die gewonnenen Erkenntnisse zielgerichtet in den Projektplanungs- und Steuerungsprozessen genutzt werden können. Dieser Vortrag zeigt die aktuellen Möglichkeiten auf und stellt den Einfluss auf das zukünftige Projektgeschäft dar.

Stream 2 – Workshop: „Projektkommunikation mit einem „spielenden“ Einblick in Lego® Serious Play®“
Referentin: Pia Gawlik-Rau, MarketIng.

Abschluss Keynote: „Digitaler Wandel 2030 – Revolution oder Evolution?“
Referent: David Hermanns, Geschäftsführer CyberForum e.V. & DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH

Darstellung, was den Kern des digitalen Wandels ausmacht und warum es sich hierbei nicht nur um eine technische, sondern um eine radikale Veränderung des Zusammenwirkens von Menschen, Organisationen und Unternehmen darstellt und welche Veränderungsprozesse und neue Denkmuster dafür notwendig sind.

Anmeldung und Preise
Melden Sie sich bitte für die Teilnahme an, indem Sie dieses Formular ausfüllen und an die angegeben Kontaktdaten schicken.

Teilnahmegebühren (Brutto inkl. 19 % MwSt.):

– Mitglieder GPM / VDI 60,00 EUR*
– Student. GPM Mitglieder 25,00 EUR*
– Studenten / Rentner 45,00 EUR*
– Nichtmitglieder 80,00 EUR*

Die Anmeldung erfolgt hier.
Die Stornierung der Teilnahme kann bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei erfolgen, danach wird die volle Teilnahmegebühr berechnet.

Veranstaltungsort
BWGV AkademieHotel
Am Rüppurrer Schloss 40
76199 Karlsruhe

Mitglieder der Region sollen im Projektmanagement erfolgreich werden. Die GPM-Regionalgruppe Karlsruhe möchte Projektmanagement in ihrer Region bekannter machen. Dafür bieten sie vielfältige Möglichkeiten zum Kennen lernen und Gedanken austauschen.

Wird gerade eine pfiffige Methode gebraucht, um den Fortschrittsgrad von Projekten festzustellen? Dann gibt es bestimmt in der Region jemanden, der dieses Problem gerade gelöst hat und weiterhelfen kann.

Die GPM Regionalgruppe Karlsruhe unterstützt Projektmitarbeiter, Projektleiter, Controller sowie Führungskräfte mit Projektverantwortung. Geographisch reicht die Region im Norden bis über Bruchsal hinaus, im Süden bis Gaggenau, im Osten bis an Pforzheim heran und im Westen hinüber, in die Pfalz, nach Landau. Die persönlichen Mitglieder und Firmenmitglieder stammen, breit gestreut, aus mittelständischen Unternehmen aller Branchen. Sie haben ein gut organisiertes Netzwerk entwickelt.
Mit den befreundeten Verbänden GI, VDI, GfO, IHK und HWK arbeiten sie regelmäßig zusammen.

Die Veranstaltungen, in der Regel kostenfrei, stehen allen Interessierten, auch Nicht-Mitgliedern offen.

Firmenkontakt
GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement – Regionalgruppe Karlsruhe
Dr. Klaus Wagenhals
Theresienstr. 76
76835 Rhodt u.R.
+49 (0)6323 – 988 436
k.wagenhals@gpm-ipma.de
http://www.gpm-ipma.de

Pressekontakt
Christiane Haase
Christiane Haase
Uzèsring 45
69198 Schriesheim
06203 954609
christiane.haase@cjhaase.de
http://www.cjhaase.de

Bereit für die nächste Generation: Rehm goes Industrie 4.0

Ein neuartiges Konzept mit weltweitem Augmented Reality Support soll künftig die Themen Wartung, Dokumentation und Training on the Job wesentlich erleichtern.

Bereit für die nächste Generation: Rehm goes Industrie 4.0

Rehm ist stets vorne dabei, wenn es darum geht, neue Maßstäbe im Bereich thermische Systemlösungen zu setzen. Auch beim Zukunftsthema Industrie 4.0 zählt Rehm Thermal Systems zu den Innovationsführern im Anlagenbau. Ein neuartiges Konzept mit weltweitem Augmented Reality Support soll künftig die Themen Wartung, Dokumentation und Training on the Job wesentlich erleichtern. Die Vorteile dabei liegen klar auf der Hand: Reduzierte Reisekosten, weltweite Ortsunabhängigkeit und verkürzte Reaktionszeiten sind nur einige der Highlights, die ViCI bietet.

ViCI steht dabei für Virtual Communication Interface und ist als Portal zur Wartungsunterstützung in der modernen Elektronikfertigung gedacht. Konkrete Bestandteile sind eine Unterstützung mit Hilfe von Datenbrillen, geführte Wartungsszenarien auf Tablet oder Smartphone sowie eine umfassende und erweiterbare Wissensdatenbank.

Die drei Säulen der ViCI im Detail:
Der Bereich Documents umfasst eine Bibliothek mit allen relevanten Dokumenten für den Betrieb und die Wartung der Systeme. Dazu gehören die Anlagendokumentation, Schaltpläne sowie Bedienungs- und Wartungsanweisungen.
Der Bereich Instruction beinhaltet Trainingsinhalte und Schritt-für-Schritt-Anweisungen, die sich über eine Datenbrille direkt in die anliegenden Aufgaben projizieren lassen. Der Endanwender wird so direkt an der Anlage über die zur Verfügung stehenden Szenarien speziell in seinem Bereich trainiert – und das genau zu dem Zeitpunkt, an dem das konkrete Wissen benötigt wird. Neben Szenarien für die Datenbrille stehen auch Videos für andere Endgeräte wie Tablet, Smartphone oder Desktop zur Verfügung.
Sollte es für Service- und Wartungsaufgaben oder zur Fehlerbehebung notwendig sein, die Hilfe eines Servicetechnikers in Anspruch zu nehmen, ist eine Support-Unterstützung mittels Datenbrille schnell und unkompliziert möglich. Zur Diagnose schauen der Bediener vor Ort und der Servicetechniker gleichzeitig auf die Anlage. Der Servicetechniker leitet den Bediener dann einfach und effizient durch den Prozess und kann unterstützend Dokumentationen auf die Brille projizieren oder gezielte Markierungen im Sichtfeld des Bedieners vornehmen. Klarer Vorteil: Gemeinsam, spontan und ortsunabhängig werden die Aufgaben in kürzester Zeit gelöst.

Unterm Strich hilft ViCI also dabei, Maschinenstillstände und kostenintensive Service-Einsätze zu minimieren und gewährleistet dadurch stets eine optimale Anlagenverfügbarkeit. Zudem ist dank geplanter Wartungseinsätze und Ersatzteillagerung eine hohe Auslastung der Produktion sichergestellt. Kritische Anlagenteile können permanent überwacht und Tätigkeitsnachweise der durchzuführenden Wartungstätigkeiten dargestellt werden.

Derzeit wird die ViCI in Zusammenarbeit mit Pilotkunden getestet und weiterentwickelt. Zusammen mit unserem Kooperationspartner artiso GmbH werden wir eine erste Demoversion mit Live-Schaltung zu einem dieser Pilotkunden an den Rehm-Technologietagen am 10. und 11. Oktober 2018 in Blaubeuren zeigen.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

Kontakt
Rehm Thermal Systems GmbH
Frank Heiler
Leinenstrasse 7
89143 Blaubeuren
07344-6-96060
f.heiler@rehm-group.com
http://www.rehm-group.com