Heiztechnik von morgen im „Haus der Energiezukunft“

Interessierte können Brennstoffzelle besichtigen und sich erklären lassen

WUNSIEDEL. Ob die Klimaschutzziele in Deutschland erreicht werden, wird stark von der Entwicklung im Wärmesektor abhängen, so die Experten. Die SWW Wunsiedel GmbH will deshalb dazu beitragen, effiziente Heiztechnik bekannter zu machen – unter anderem mit der Ausstellung einer Brennstoffzelle in dem kürzlich eröffneten „Haus der Energiezukunft“ in der Rot-Kreuz-Straße 1, Wunsiedel. „Als lokaler Energieversorger sehen wir uns in der Pflicht, in allen Bereichen für mehr Zukunftsfähigkeit in Sachen Energie zu sorgen“, so SWW-Geschäftsführer Marco Krasser.

In Sachen Heizen heißt das: zum einen hoher Wirkungsgrad sowie geringe Emissionen, also Schonung von Umwelt und Klima. Zum anderen werden sich nur Heizungen durchsetzen, die komfortabel und wirtschaftlich für den Nutzer sind. Die Brennstoffzelle erfüllt all diese Bedingungen. Zudem kann sie optimal für den Bedarf eines Ein-, Zwei oder Mehrfamilienhauses oder auch für gewerblich genutzte Gebäude ausgelegt werden. Man kann die innovative Technik sowohl als alleinige Heizung als auch als Beistellgerät verwenden. Sie eignet sich für den Neubau, aber auch für Sanierungen von Altbauten.

Grundprinzip der Anlage ist eine kontrollierte Reaktion von Wasserstoff, das im Energieträger Erdgas enthalten ist, und Sauerstoff. Durch eine sogenannte „kalte Verbrennung“ entstehen Strom sowie Wärmeenergie in Form von Warmwasser, so dass die zugeführte Energie sehr gut ausgenutzt wird. Im Vergleich zu Blockheizkraftwerken, die ebenfalls stromerzeugende Heizungen sind, hat man bei der Brennstoffzelle weniger Verschleiß sowie einen noch höheren Wirkungsgrad. Allerdings ist die moderne Heiztechnik bisher kaum bekannt. Um das für ihre Region zu ändern, hat sich die SWW in Zusammenarbeit mit der Gasversorgung Wunsiedel GmbH für die Brennstoffzellen-Heizung im Haus der Energiezukunft entschieden.

Geeignet für Durchschnittshaushalt
„Was neu ist, das muss man sehen und anfassen können“, ist Krasser überzeugt. „Und man muss die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen, die sich bei Lösungen jenseits des Üblichen immer ergeben.“ All das ist in Wunsiedel kein Problem, denn im Haus der Energiezukunft arbeitet nicht nur eine Brennstoffzelle, sondern es steht auch eine im Ausstellungsraum. Mit 750 Watt elektrischer und 600 Watt thermischer Leistung ist diese eine praktikable Alternative zu anderen Heizungen für den Durchschnittshaushalt. Krasser weist dabei auf einen wichtigen Punkt hin: Pro erzeugter Kilowattstunde Wärme produziert eine Brennstoffzelle viel mehr Strom als ein Blockheizkraftwerk. Mehr Strom heißt aber mehr Einsparung – egal, ob der Strom eingespeist und vergütet oder selbst verbraucht wird. Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit sollte außerdem die Förderung durch den Staat berücksichtigt werden, der bis zu 11.100 Euro zu den Investitionskosten dazuzahlt.

Info
Ein Besichtigung inklusive fachkundigen Erläuterungen durch den SWW-Experten Matthias Wagner ist nach einer Terminvereinbarung unter Telefon 09232 887-122 möglich.

Die SWW Wunsiedel GmbH ist eine Tochter der Stadt Wunsiedel. Zu den Geschäftsfeldern gehören die Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung sowie die Sparte Telekommunikation. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Energiezukunft aktiv zu gestalten. Die dafür entwickelten Strategien werden als WUNsiedler Weg bezeichnet.

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NOVELAN Wärmepumpen: Einfach, sicher und flexibel, unabhängig und leistungsgeregelt

NOVELAN setzt auf leistungsgeregelte Wärmepumpen und glänzt mit ebenso einfacher wie exzellenter Produktpalette

Nürnberg/Kasendorf, 10. April 2018: Einfacher geht´s nicht. Die leistungsgeregelten Wärmepumpen von NOVELAN sind ausgesprochen unkompliziert in Verkauf, Installation und Handhabung. Die Modelle, darunter eine umfangreiche Produktpalette an leistungsgeregelten Sole/Wasser- und Luft/Wasser- Wärmepumpen, bieten besondere Flexibilität für alle Anwendungsbereiche.

Einfach effizient durch Invertertechnologie

Wärmepumpen mit Inverter-Technologie sind in Sachen Energieeffizienz kaum zu schlagen. Denn sie passen ihre Leistung automatisch und stufenlos an den tatsächlichen Bedarf an. Grund genug für NOVELAN, eine breite Palette an invertergesteuerten Wärmepumpen zu bieten. Die Geräte kombinieren Flexibilität mit niedrigen Betriebskosten und allen Leistungsreserven, die eine moderne Wärmepumpe auszeichnen.

Einfach sicher.

Besonders interessant für Installateure ist die Planungssicherheit, die ihnen eine neue NOVELAN Wärmepumpe garantiert. Die Modelle sind durchweg flüsterleise im Betrieb und können somit auch in schallkritischen Situationen ideal eingesetzt werden. Damit sind sie einfach sicher und für jede Anforderung, jedes Objekt und jeden Bedarf geeignet.

Einfach flexibel.

Abhängig vom Bedarf des Gebäudes kommt es zu einem exakt auf diese Anforderung angepassten Betrieb, sobald die leistungsgeregelte Wärmepumpe eine Anforderung für Wärme erhält. Das bedeutet, die Wärmepumpe schaltet nicht Ein und Aus wie eine konventionelle Heizung, sondern gibt bedarfsorientiert stetige Wärme ab. Passend zur aktuellen Lebenssituation stimmen die Geräte ihre Leistung so optimal auf den Bedarf von Haus und Bewohner ab, geben immer die richtige Leistung und sind damit einfach flexibel.

Einfach unabhängig.

Da die Leistungsgeregelten von NOVELAN ihre Leistung sowohl für Heizung als auch Warmwasserbereitung automatisch an den tatsächlichen Bedarf anpassen, bestechen sie durch noch höhere Effizienz und hervorragende Jahresarbeitszahlen. Es liegt auf der Hand: Durch den Einsatz von Wärmepumpen mit Invertertechnologie sparen die Verbraucher bares Geld und machen sich einfach unabhängig von fossilen Brennstoffen. Sehr zur Freude auch des Installateurs, der sich des Lobes seiner Kunden sicher sein kann.

Hinweis für die Redaktion:
Bildmaterial erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: +49 (0)7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Über NOVELAN ( www.NOVELAN.com):
NOVELAN ist eine Marke der ait-deutschland GmbH. Das Unternehmen mit Sitz im oberfränkischen Kasendorf entwickelt, produziert und vertreibt Wärmepumpen für Privathaushalte, Mehrfamilienhäuser, gewerbliche Immobilien und industriellen Bedarf. Darüber hinaus ist das Unternehmen Spezialist für kontrollierte Lüftungs- und effiziente Systemtechnik.
ait-deutschland wurde 1998 gegründet. Seither entwickelt das Unternehmen seine Produkte konsequent weiter und richtet sie immer neu an den Marktbedürfnissen aus. Mit Erfolg: Heute gehört ait-deutschland mit rund 450 Mitarbeitern und Niederlassungen in der Schweiz und Schweden europaweit zu den Marktführern für Wärmepumpen und vertreibt seine Produkte in mehr als 20 europäischen Ländern. Das Unternehmen befindet sich weiter auf Expansionskurs. Geschäftsführer ist Clemens Dereschkewitz.

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Hausenergieversorgung: Verbraucher möchten unabhängig sein

Hausenergieversorgung: Verbraucher möchten unabhängig sein
Smart Home – ein viel diskutiertes Thema auf der diesjährigen HAUS|HOLZ|ENERGIE in Stuttgart. (Bildquelle: Peter Sauber Agentur)

Bauherren und Modernisierer zog es am Wochenende zur Messe HAUS|HOLZ|ENERGIE auf das Stuttgarter Messegelände. Sie informierten sich dort über viele unterschiedliche Bau- und Ausstattungsthemen. Besonders im Fokus standen Lösungen für Heizung und nachhaltige Stromerzeugung.

Am Sonntag, 8. April, ging auf dem Stuttgarter Messegelände die Messe HAUS|HOLZ|ENERGIE zu Ende. Sie richtete sich an Menschen mit Bauplänen sowie an Immobilienbesitzer, die ihr Haus oder ihre Wohnung renovieren, modernisieren, umbauen oder erweitern möchten. Die Gäste ließen sich an 140 Ständen inspirieren und von Fachleuten zu den unterschiedlichsten Einrichtungs-, Bau- und Umbauthemen beraten.

Die richtige Heizlösung finden
Als besonders beratungsintensiv erwies sich – wie in den vergangenen Jahren auch – der Bereich der Hausenergieversorgung. Hauseigentümer stehen vor der Herausforderung unter vielen möglichen Lösungen, ein System zu finden, das zu ihrer Immobilie, deren Nutzung sowie ihren Anforderungen an Preis und Umweltverträglichkeit passt.

Hausenergieversorgung als Gesamtsystem
„Wir machen die Erfahrung, dass es für viele Kunden wichtig ist, sich von der Öl-, Gas- und Strompreisentwicklung unabhängig zu machen. Sie streben eine weitgehend autarke Energieversorgung an“, berichtet Stefan Schwarz, Geschäftsführer von Berner Elektrotechnik in Stuttgart. Das Unternehmen hält für diese Kunden eine Komplettlösung bereit: Sie besteht aus einer Photovoltaik-Anlage (PV), die auf dem Dach montiert, Strom produziert. Diesen können die Bewohner bei Bedarf sofort verbrauchen oder in einem eigenen Stromspeicher „lagern“ und später verwenden.

Wärmepumpe nutzt Umweltenergie
Richtig dimensioniert liefern die PV-Module auch die nötige Energie für Heizung und Warmwasser. „Eine Wärmepumpe ist dafür der ideale Partner“, sagt Schwarz. „Sie nutzt zu etwa 75 Prozent Umweltenergie aus Luft, Erde oder Wasser. Das ist eine ausgesprochen energiesparende Form des Heizens.“ In der Garage dieses „Zukunftshauses“ steht ein Elektroauto, das dank PV-Anlage selbst erzeugten Strom tankt, so ebenfalls als Zwischenspeicher fungiert und Überschussstrom aufnimmt. Denn den erzeugten Strom selbst zu nutzen ist inzwischen deutlich wirtschaftlicher als ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen.

Holz als klimaneutraler Brennstoff
Otto Throm, der auf der HAUS|HOLZ|ENERGIE das Unternehmen ETA Heiztechnik vertrat, machte sich für das Heizen mit Holz stark. „Holz ist ein klimaneutraler Brennstoff, denn es setzt nur so viel Kohlendioxid frei, wie es im Verlauf seines Wachstums aufgenommen hat“, erläutert er. „Selbst wenn ein abgestorbener Baum im Wald verrottet, gelangt das CO2 wieder in die Atmosphäre.“ Auch in anderer Hinsicht hat Holz die Nase vorn: Die Energie, die nötig ist, um den Brennstoff dem Kunden in der gewünschten Form zur Verfügung zu stellen, ist bei Holz im Vergleich zu Ergas und Heizöl sehr niedrig. Bei Scheitholz liegt der Primärenergieeinsatz bei 1,2 Prozent, bei Holzpellets bei 2,7 Prozent. Im Falle von Erdgas und Heizöl beträgt der Faktor dagegen 10 bzw. 12.

Pelletheizungen bieten Komfort
„Der Trend beim Heizen mit Holz weist in Richtung Pelletheizung“, sagt Otto Throm. „Sie ist die ideale Lösung für Hausbesitzer, die auf einen ökologischen und kostengünstigen Brennstoff umsteigen, aber ihre vorhandenen Heizkörper weiter nutzen wollen.“ Im Gegensatz zum Feuern mit Scheitholz, das der Nutzer selbst einlegen muss, funktioniere eine Pelletheizung voll automatisch und biete damit den von einer Öl- oder Gasheizung gewohnten Standard.

Smart Home: Steuerung für energieoptimierte Nutzung
Am Stand von Bosch Themotechnik machten sich die Messe-Besucher mit den Heizgeräten der Bosch-Marken Buderus und Junkers vertraut. „Wir zeigen verschiedene Gasthermen für unterschiedliche Einsatzgebiete, stellen Wärmepumpen vor und informieren über Smart-Home-Lösungen“, berichtet Niederlassugsleiter Alexander Cordes. Smart Home, das intelligente Gebäude, sei derzeit ein besonderes Trendthema. „Nutzer können vom Handy oder Tablet-Computer aus ihre Hauselektronik auch aus der Ferne steuern. Alarmanlagen für Feuer oder Einbruch melden ihnen außergewöhnliche Vorkommnisse. Für die Heizungsanlage lassen sich Heizkurven hinterlegen und die Heizung so für jeden Raum automatisch bedarfsgerecht regeln. Clevere Nutzer sparen außerdem Energie, indem sie die Thermostate so einstellen, dass die Heizungsventile schließen, wenn Fenster oder Türen offenstehen.“ Wer sich für ein Smart Home entscheide, tue dies weil es ihm ein Plus an Komfort beschere und gleichzeitig Energie sparen helfe.

Beratung ist wichtig
Bosch Thermotechnik Verkaufsleiter Kevin Schimschar betont, wie wichtig die individuelle Beratung bei der Wahl des passenden Heizsystems ist: „Es kommt sehr darauf an, welche Rahmenbedingungen vorhanden sind. Eine Heizlösung muss einerseits auf diese Gegebenheiten abgestimmt sein und andererseits auch das komplexe baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) einhalten. Pauschale Antworten zur „richtigen“ Heizung gibt es daher nicht.“

Kaufen, umbauen, ausbauen, einrichten
Beratung stand auch an den vielen anderen Ständen auf der HAUS|HOLZ|ENERGIE im Fokus. Makler informierten über Immobilienangebote in der Region, Architekten und Fachhandwerker stellten Bau- und Umbaulösungen vor, weitere Fachleute thematisierten Sanierungsoptionen und berieten rund um Innenausstattung und -einrichtung. Ein umfangreiches Vortragsprogramm gab den Besuchern die Gelegenheit, einzelne Themen zu vertiefen.

Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.hausholzenergie.de

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu

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Heizungsausfall als Mietmangel: Was tun, wenn der Vermieter nicht reagiert?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin.

Heizungsausfall als Mietmangel: Was tun, wenn der Vermieter nicht reagiert?
Fachanwalt Bredereck

Heizungsausfall ist Mietmangel: Entscheidend für die Frage, was Mieter tun können, wenn bei ihnen in der Wohnung die Heizung ausfällt, ist zunächst, ob damit ein Mangel an der Mietsache vorliegt. Fällt die Heizung vollständig aus, ist die Gebrauchstauglichkeit der Wohnung als Mietsache wesentlich beeinträchtigt und es besteht ein Mietmangel. Im Einzelfall etwas schwieriger zu beurteilen sind die Fälle, in denen die Heizung zwar noch funktioniert, aber nur eine gewisse, verhältnismäßig geringe Temperatur in den Räumen herzustellen vermag. Hier finden sich regelmäßig bestimmte Angaben im Mietvertrag zur Temperatur, die in der Wohnung erreicht werden muss. Wird diese nicht erreicht oder ist eine unzumutbar niedrige Temperatur (z. B. 15 Grad) vereinbart, liegt ebenfalls ein Mangel vor.

Vermieter nachweisbar informieren: Ist es zu einem Heizungsausfall gekommen oder wird die erforderliche Temperatur in der Wohnung nicht erreicht, müssen Mieter zunächst unbedingt den Vermieter informieren – und das nachweisbar. In der Regel ist eine E-Mail dafür ausreichend, jedenfalls wenn der Vermieter daraufhin reagiert. Folgt keine Reaktion, sollten Mieter zu einer Zustellung der Mängelanzeige durch einen Boten übergehen. Nur damit lässt sich später wirklich rechtssicher ein Zugang beim Vermieter nachweisen.

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Miete mindern bei Mängeln

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Fristsetzung: Zudem sollte eine angemessene Frist zur Behebung des Problems gesetzt werden. Die kann kürzer ausfallen, je schwerwiegender die Beeinträchtigung ist. Bei einem kompletten Heizungsausfall bei Minusgraden können Mieter auch die sofortige Instandsetzung verlangen und im Notfall auch eine einstweilige Verfügung erwirken. Zudem sollten Mieter in ihrem Schreiben auch direkt darauf hinweisen, dass die Mietzahlung zukünftig vorsorglich nur unter Vorbehalt der Mangelbeseitigung durch den Vermieter erfolgt.

Rechte des Mieters: Mieter haben im Falle eines Heizungsausfalls neben dem Anspruch auf Instandsetzung auch das Recht zur Minderung der Miete und können ggf. auch ein Zurückbehaltungsrecht an der Miete geltend machen bis zur Mängelbeseitigung, um so Druck auszuüben. Auch hier gilt es jedoch, einige wichtige Hinweise zu beachten. So sollte die Miete nicht einfach nach dem eigenen Gefühl in einer bestimmten Höhe gemindert werden, weil immer die Gefahr besteht, dass ein Gericht später im Streitfall eine andere Auffassung zur angemessene Höhe der Minderung vertritt und dann auf einmal ein Zahlungsrückstand des Mieters besteht, der ab einer gewissen Höhe gar das Risiko einer Kündigung des Vermieters birgt.

Anwalt frühzeitig aufsuchen: Um hier folgenschwere Fehler zu vermeiden, sollten sich Mieter bei Zweifeln möglichst früh an einen spezialisierten Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt wenden, der die entsprechenden Ansprüche und Rechte für sie geltend machen kann.

07.03.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

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Neue Partnerschaft: E.ON integriert devolo Home Control in sein Smart Home-Angebot

Neue Partnerschaft: E.ON integriert devolo Home Control in sein Smart Home-Angebot
E.ON bietet seinen Kunden nun Produkte von devolos Smart Home Control an

Aachen, 6. März 2018 – Ab sofort können Kunden devolo Home Control auch bei E.ON bestellen: Der Energiedienstleister integriert die Elemente der Produktreihe auf seiner Seite eon.de/smarthome, die Kunden den einfachen Einstieg ins intelligente Zuhause ermöglicht.

Angebot rund um Energieversorgung und vernetztes Zuhause
Beim Smart Home-Anbieter E.ON können Kunden ihre individuelle Heimversorgung einfach und komfortabel aus verschiedenen Strom- und Erdgasprodukten sowie smarten Steuerungslösungen europaweit führender Marken zusammenstellen – jetzt auch mit smarten Geräten von devolo. Das Angebot auf eon.de/smarthome vereint klassische Energieversorgung und grundlegende Elemente des vernetzten Zuhauses.

Neben smarten Lichtlösungen und Heizungsthermostaten stehen Rauchmelder, Tür-/Fensterkontakte, Schalt-/Messteckdosen und vieles mehr zur Auswahl. Wer die Komponenten clever kombiniert, kann Energieverbrauch und -kosten signifikant reduzieren. „Wir wollen den Einstieg in das smarte Zuhause so einfach wie möglich machen und nicht nur die Energieversorgung transparenter, sondern viele Aspekte des modernen Wohnens komfortabler und sicherer gestalten“, erklärt Philipp Kraft, verantwortlich für die Produktentwicklung bei E.ON.

Neue Möglichkeiten für E.ON-Kunden
Durch die Integration von devolo Home Control baut E.ON sein Angebot nun weiter aus. Denn die Reihe umfasst nicht nur ein Dutzend Aktoren und Sensoren, von der Zentrale über einen Bewegungsmelder, einen Wassermelder bis hin zur Alarmsirene, sie lässt sich zudem mit Produkten zahlreicher Drittanbieter kombinieren. Dazu zählen etwa die Philips Hue-Leuchten, die ebenfalls bei E.ON erhältlich sind. Zudem können Home Control-Nutzer ihr System auch mit Amazon Echo verknüpfen und so einfach per Sprachbefehl steuern.

Die einfache Einrichtung und die intuitive Bedienung per App oder den Browser ermöglichen es, individuelle Regeln anzulegen – für mehr Sicherheit und Komfort sowie niedrigere Energiekosten.

devolo macht das Zuhause intelligent und das Stromnetz smart. Privatkunden bringen mit Powerline-Adaptern von devolo Highspeed-Datenverbindungen in jeden Raum. International sind etwa 34 Millionen dLAN-Adapter im Einsatz. Darüber hinaus entdecken Kunden mit devolo Home Control die Möglichkeiten des Smart Home – schnell einzurichten, beliebig erweiterbar und bequem per Smartphone zu steuern. devolo passt seine Produkte und Lösungen als OEM-Partner individuell an die Bedürfnisse internationaler Telekommunikationsunternehmen an. Im professionellen Bereich bietet zudem der Umbau der Energieversorgungsinfrastruktur Chancen: Mit devolo-Lösungen lassen sich die neuen Smart Grids in Echtzeit überwachen und steuern sowie völlig neue Services realisieren. devolo wurde 2002 gegründet und beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeiter. Der Weltmarkführer im Bereich Powerline ist mit eigenen Niederlassungen sowie über Partner in 19 Ländern vertreten.

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Energieeffizienz maximieren, Prozesssicherheit erhöhen

Armstrong Fluid Technology auf der Mostra Convegno Expocomfort in Halle 9, Stand T29 – Kernprodukte von Armstrong plus erfolgreiche Produktlinien von HALM

Energieeffizienz maximieren, Prozesssicherheit erhöhen
Rohrmontierte Pumpen-Einheit mit integrierter Steuerung für platzsparende Installation (Bildquelle: Armstrong)

Von der kleinsten Zirkulationspumpe für Privathaushalte bis zum größten gewerblich genutzten Flüssigkeitsmanagement-System: Armstrong Fluid Technology führt auf der MCE MCE Mostra Convegno Expocomfort 2018 erstmals die gemeinsamen Produktpaletten von Armstrong und HALM zusammen und stellt den Fachbesuchern das gesamte Portfolio vor. Am Messestand T29 in Halle 9 können Besucher in der Zeit vom 13. bis 16. März 2018 in Fieramilano (Italien) die Kernprodukte von Armstrong plus erfolgreiche Produktlinien von HALM kennenlernen.

Die MCE Mostra Convegno Expocomfort ist eine alle zwei Jahre stattfindende, internationale Ausstellung. Die Schwerpunkte der Fachmesse liegen dabei auf Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik, Badzubehör, Wasseraufbereitung sowie auf dem Bereich erneuerbare Energien. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Überblick über zahlreiche Innovationen der Branche. Ob Anwendung bei Neubauten oder im Rahmen einer Gebäudesanierungen, ob Trends zum Thema Energieeffizienz oder intelligente Technologie: Fachleuten finden hier die Möglichkeit zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Hocheffiziente Zirkulationspumpe im Fokus

Anfang des Jahres hat Armstrong Fluid Technology die Übernahme der Pumpen-Sparte des deutschen Unternehmens HALM Motors + Systems GmbH abgeschlossen. Die hocheffizienten Zirkulationspumpen finden ihre Anwendungen im Heizungs- und Solarbereich, im Bereich Geothermik und im Rahmen der häuslichen Warmwasserversorgung. Diese Produkte wurden inzwischen in das eigene Sortiment überführt. Die erfolgreichen Produktlinien von HALM werden auf der MCE 2018 gemeinsam mit Kernprodukten von Armstrong gezeigt. Dazu gehören zum Beispiel die Baureihe der Compass-Zirkulationspumpen sowie die Tango-DE-Lösung für den Pumpen-Parallelbetrieb.

Kostenloser Jahrestest der hochsicheren, cloudbasierten Lösung

Live-Vorführungen der Armstrong Performance Manager zum Schwerpunkt Systemüberwachung runden den Messeauftritt ab. Mithilfe eines hochsicheren, cloudbasierten Reportings in Echtzeit trägt diese Technologie dazu bei, die Energieeffizienz der Produkte zu maximieren und deren Prozesssicherheit zu erhöhen. Interessierte Messebesucher erhalten am Stand einen Gutschein für einen kostenlosen Jahrestest dieses Pumpen Managers, der bei der nächsten Installation eines Armstrong-Produkts eingelöst werden kann

Mit mehr als 1100 Mitarbeitern an sieben Produktionsstätten auf drei Kontinenten ist Armstrong Fluid Technology weltweit als Vorreiter und Innovator in der Entwicklung, Konstruktion und Herstellung intelligenter Strömungsanlagen für Flüssigkeiten bekannt. Durch seine Expertise in den Bereichen Flüssigkeitsdynamik, Wärmeübertragung, Drehzahlregelung und bedarfsgerechte Steuerung zählt das Unternehmen zu den Branchenführern. Die dazugehörenden Sparten Heizung, Lüftung und Klimatechnik sowie Brandschutz bieten energieeffiziente und kosteneffektive Lösungen für Baufachleute und Bauträger auf der ganzen Welt.

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Flüssiggas stärker in die Energiewende integrieren – PROGAS verweist auf DVFG-Stellungnahme zu neuem Koalitionsvertrag

Flüssiggas stärker in die Energiewende integrieren - PROGAS verweist auf DVFG-Stellungnahme zu neuem Koalitionsvertrag
PROGAS setzt sich für den Einsatz energieeffiz. Technologien wie z.B. die Kraft-Wärme-Kopplung ein. (Bildquelle: Progas)

Die Unionsparteien und die SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt, der die verstärkte Integration von Flüssiggas in die Energiewende ermöglichen soll. Flüssiggasversorger PROGAS unterstützt die Position des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG), der diesen Beschluss begrüßt.

Als positiv bewertet der DVFG die Absicht der Bundesregierung, weiterhin moderne Brennwertkessel im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms zu fördern. „Effiziente und emissionsarme Flüssiggas-Lösungen“, so der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr, könnten im Wärmemarkt erheblich „zur Senkung des CO2-, Feinstaub- und Stickoxid-Ausstoßes“ beitragen.

Als „richtungsweisend“ bezeichnet Scharr, dass der Koalitionsvertrag für den Mobilitätsbereich ausdrücklich effizientere und saubere Verbrennungsmotoren vorsieht. Er mahnt aber hierzu an, bereits verfügbare Optionen wie Autogas stärker einzubeziehen. Autogas stoße über 20 Prozent weniger CO2aus als Benzin und Diesel und sei „die optimale Alternative zu beiden konventionellen Kraftstoffen“. Die Umrüstungsprämie für Autogas-Fahrzeuge könne schnell zu messbaren Erfolgen bei CO2-Reduktion und Luftreinhaltung führen.

Den Plan der Bundesregierung, Forschungs- und Fördermittel für Speichertechnologien bereitzustellen und u.a. die Markteinführung von Power-to-Gas zu unterstützen, sieht Scharr „als ermutigendes politisches Signal für die Flüssiggas-Branche“. „Bei der Weiterentwicklung der Zukunftstechnologie E-Fuels“ biete sich Flüssiggas „als Partner mit echtem Potenzial an“.

PROGAS setzt sich seit Jahrzehnten für den Einsatz energieeffizienter Technologien wie die Gas-Brennwert-Technik, Kraft-Wärme-Kopplung oder Wärmepumpen ein. Mit zurzeit 400 eigenen Tankstellen verfügt das Unternehmen zudem über eines der großen Versorgungsnetze von Autogas in Deutschland.

Das Handelsunternehmen PROGAS, einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland und selbst DVFG-Mitglied, vertreibt mit 300 Mitarbeitern die Flüssiggase Propan und Butan an private und gewerbliche Kunden sowie an öffentliche Einrichtungen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1949, der Hauptsitz befindet sich in Dortmund. In Deutschland hat PROGAS ein flächendeckendes Vertriebsnetz errichtet. Besonderen Wert legt das mittelständische Unternehmen dabei auf die persönliche Nähe zu seinen Kunden. Rund 70 Mitarbeiter im Außendienst stehen ihnen als persönliche Ansprechpartner zur Seite.

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PROGAS auf Fachmesse SHK, 6. bis 9. März in Essen

Anwendungen und Lösungen mit Flüssiggas – neue Service-Partnerschaften mit SHK-Handwerk

PROGAS auf Fachmesse SHK, 6. bis 9. März in Essen
Auf der SHK in Essen ist Flüssiggasversorger PROGAS in Halle 3 auf Stand 3A36 vertreten. (Bildquelle: Progas)

Auf der SHK in Essen, der besucherstärksten nationalen Fachmesse für die Branche Sanitär, Heizung, Klima (SHK) und erneuerbare Energien, wird Flüssiggasversorger PROGAS vom 06. bis 09. März in Halle 3 auf Stand 3A36 vertreten sein.

„Vor Ort kann sich das Fachpublikum umfassend über die Vorteile informieren, die unser Unternehmen den Anwendern von Flüssiggas im privaten und gewerblichen Bereich bietet. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, während der Messe persönlich mit uns ins Gespräch zu kommen. Insbesondere sind wir an neuen Service-Partnerschaften mit dem SHK-Handwerk interessiert“, sagt Stefan Prechtl, Bereichsleiter Verkauf bei PROGAS.

Als einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland arbeitet PROGAS bundesweit mit mehr als 2.000 SHK-Fachbetrieben zusammen – eine wichtige Säule im Vertriebsmodell. PROGAS unterstützt sie in vielerlei Hinsicht, unter anderem durch regelmäßige Fachseminare oder auch betriebsinterne Schulungen. Das Motto lautet: „Ihr Geschäft ist die Heizung, unser Geschäft ist die Energie.“ Besonderen Wert legt das mittelständische Unternehmen dabei auf die persönliche Nähe zu den Vertriebspartnern. Rund 70 Mitarbeiter im Außendienst stehen ihnen als persönliche Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite.

Im Jahr 2018 betreibt PROGAS ein bundesweites Versorgungsnetz mit 17 Flüssiggas-Lägern und Füllstellen sowie 2.500 Verkaufsstellen für Flaschengas. Viele 10.000 Kunden vertrauen auf die Leistungen des Flüssiggas-Spezialisten: Als zuverlässiger Energielieferant für Geschäfts- und Privatkunden ebenso wie als Hersteller hochwertiger Aerosol-Treibmittel für die Industrie. „Mit zentralen Ansprechpartnern im Vertrieb und einem national tätigen Kundendienst zeichnen wir uns in allen Geschäftsbereichen durch eine ausgeprägte Nähe zu den Kunden, Kompetenz und hohe Qualität der Beratung aus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeiten wir ausschließlich mit qualifizierten Partnern zusammen“, so Prechtl.

Seit 2015 ist PROGAS klimaneutrales Unternehmen. Darüber hinaus ist PROGAS Wegbereiter für eine Vielzahl innovativer Nutzungsmöglichkeiten der Flüssiggase Propan und Butan: zum Beispiel für den Einsatz von energieeffizienten Technologien wie Wärmepumpen und Blockheizkraftwerken.

Das Unternehmen PROGAS vertreibt die Flüssiggase Propan und Butan an private und gewerbliche Kunden sowie an öffentliche Einrichtungen. Der Stammsitz befindet sich in Dortmund. In Deutschland beschäftigt der Flüssiggasversorger 300 Mitarbeiter und hat ein flächendeckendes Vertriebsnetz mit sieben Verkaufsgebieten errichtet. Seine Kunden beliefert PROGAS zuverlässig mit Flüssiggas nach DIN 51622. Als Ansprechpartner vor Ort beraten und unterstützen PROGAS-Fachberater und Verkaufsingenieure fachlich fundiert Kunden und Interessenten.

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„Raustausch“ im Heizungskeller

Öl- oder Gaskessel jetzt durch Wärmepumpe ersetzen

"Raustausch" im Heizungskeller
Haustechnik-Experte Henning Schulz (rechts) von Stiebel Eltron.

Hausbesitzer, die vor der Entscheidung für ein neues Heizsystem stehen, sollten auf jeden Fall den Einsatz einer Wärmepumpe prüfen, rät Haustechnik-Experte und Architekt Henning Schulz vom deutschen Wärme- und Lüftungsunternehmen Stiebel Eltron: „Wer sich jetzt für eine neue Heizungsanlage entscheidet, muss sich fragen, ob er wirklich die nächsten 15 oder 20 Jahre Öl oder Gas verbrennen und damit unnötig CO2 in die Luft pusten möchte – oder ob er nicht besser auf eine Technik setzt, die jede Menge erneuerbare Energien einkoppelt und seit über 40 Jahren am Markt bewährt ist: Wärmepumpen. Sie nutzen Umweltenergie aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um das Gebäude zu beheizen und das Warmwasser zu bereiten. Moderne Geräte sind in der Lage, nahezu jedes Haus zu beheizen – auch ältere Bestandsbauten, auch Gebäude mit Heizkörpern statt Flächenheizungen.“
Jetzt sei eine gute Zeit, den „Raustausch“ im Heizungskeller anzugehen, meint Schulz: „Auch der Staat will, dass mehr Wärmepumpen eingesetzt werden. Über das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) wird der Einbau von effizienten Wärmepumpen gefördert – im Neubau wie im Bestand.“ Mehrere tausend Euro sind als Fördergelder bei der Heizungsmodernisierung möglich, bei einer neuen Erdreich-Wärmepumpe unter bestimmten Voraussetzungen sogar bis zu 9.300 Euro. Mehr Infos dazu unter www.stiebel-eltron.de/willkommenzukunft

STIEBEL ELTRON – ein Unternehmen voller Energie
Stiebel Eltron ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe und gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern in den Bereichen „Haustechnik“ und „Erneuerbare Energien“. Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit über 3.100 Mitarbeitern weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung.

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Heizung: Rechte der Mieter in der kalten Jahreszeit

ARAG Experten sagen, was Sie zur Heizperiode 2016/17 wissen sollten.

Heizung: Rechte der Mieter in der kalten Jahreszeit

Bei Kälte, Regen und Sturm gibt es kaum etwas Schöneres als eine kuschelig warme Wohnung. Allerdings kann es ziemlich ungemütlich werden, wenn Vermieter die Zentralheizung im Herbst einfach noch nicht anstellen, es in der Altbauwohnung durch morsche Fenster und Türen zieht – oder die Heizung plötzlich sogar ganz ihren Geist aufgibt. ARAG Experten informieren über Pflichten des Vermieters während der Heizperiode.

Innere Kälte
Klirrende Kälte am Morgen: Draußen weht ein eisiger Ostwind, das Thermometer zeigt fünf Grad. Und in der eigenen Wohnung ist es auch nicht viel kuscheliger. Fröstelnd dreht man die Heizung auf – und nichts tut sich! In so einem Fall ist die Sache klar: Wenn die Heizung komplett ihren Dienst versagt, muss der Vermieter handeln und zwar sofort. Wenn draußen Minustemperaturen herrschen und der Vermieter nicht aufzutreiben ist, darf man sogar zur Selbsthilfe greifen und auf Kosten des Vermieters einen Handwerker bestellen. Einschränkend weisen die ARAG Experten allerdings darauf hin, dass dies nur geschehen darf, wenn der Vermieter nicht erreichbar ist und die Mängelbeseitigung nicht warten kann. Außerdem darf der Heizungsausfall nicht durch eigenes Verschulden entstanden sein.

Obligatorische Mindestwerte
Bei einer Zentralheizung ist man zunächst einmal darauf angewiesen, dass der Vermieter die Heizung im Herbst auch pünktlich anstellt. Wann dies geschehen muss, ist meistens im Mietvertrag geregelt. Falls nicht, gilt allgemein der Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. April als Heizperiode. Doch auch außerhalb dieser Monate muss der Eigentümer bei einem Kälteeinbruch für wohlige Wärme sorgen: Es sollte in Wohnräumen stets eine Temperatur von zumindest 20 Grad Celsius möglich sein, in Bädern 21 Grad. Diese Mindesttemperaturen muss der Vermieter allerdings nicht rund um die Uhr gewährleisten, sondern in der Regel nur zwischen 6.00 und 23.00 Uhr. Doch auch nachts sollte die Zimmertemperatur immerhin noch ungefähr 18 Grad betragen (LG Berlin, Az.: 64 S 266/97). Manche Mietverträge geben niedrigere Mindestwerte an. Aber auch hier müssen die Mieter nicht zähneklappernd die Eisblumen von den Fenstern kratzen. Solche Klauseln schränken die Rechte der Mieter unzulässig ein und sind deshalb nichtig. Können die Wohnräume also trotz aufgedrehter Heizung nur unzureichend beheizt werden, muss der Vermieter Abhilfe schaffen.

Wann ist eine Mietminderung möglich?
Wenn der Vermieter die angegebenen Richtwerte deutlich und dauerhaft unterschreitet, kann das ein Grund sein, die Miete zu mindern. Vorher sollte man dem Vermieter allerdings erst einmal Gelegenheit geben, den Mangel innerhalb einer angemessenen Frist zu beheben. Bei den meisten Mängeln der Mietsache gilt eine Frist von zwei Wochen als angemessen. Bei einem schwerwiegenden Grund wie dem totalen Heizungsausfall im Winter kann die Frist jedoch wesentlich kürzer gesetzt werden. Wenn der Vermieter auf die Mängelanzeige nicht reagiert, sind nach einer Entscheidung des Landgerichts Frankfurt bis zu 15 Prozent Minderung drin, wenn man die Zentralheizung in einer Wohnung maximal bis 18 Grad aufdrehen kann (LG Frankfurt, Az.: 2/17 S 315/99). Damit der Haussegen nicht dauerhaft schief hängt, ist es allerdings meistens ratsam, vor einer Mietminderung eine einvernehmliche Lösung mit dem Vermieter zu suchen. Da ersparen sich beide Seiten viel Mühe und Ärger. Und etwas menschliche Wärme im täglichen Miteinander ist doch auch nicht unwichtig.

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