„Ich wurde gefeuert – zum Glück“ jetzt mit Online-Seminar

Trennungsexperte Everhard Uphoff bietet mit seinem neuen Online-Kurs „Jobverlust souverän meistern“ Orientierungshilfe für Gekündigte

"Ich wurde gefeuert - zum Glück" jetzt mit Online-Seminar

Zertifizierter ICF Coach Everhard Uphoff

Grassau, 15. Mai 2018 – Everhard Uphoff richtet sich mit „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ an Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verloren haben. Viele Freigestellte brauchen erst einmal Zeit, um das Erlebte zu verdauen bis sie wieder bereit sind, neue berufliche Herausforderungen anzunehmen.
Unter www.everharduphoff.com können Gekündigte individuelle Einzelberatungen buchen oder an Workshops und Online-Kursen teilnehmen. Vermehrt bieten auch Firmen ihren ausscheidenden Mitarbeitern an, derartige Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Wenn die Trennung wertschätzend und mit Dank erfolgt, erleben die Betroffenen ihre Kündigung eher als einen „sanften Ausstieg“ aus dem Unternehmen anstatt als harten Rauswurf. Beide Parteien ersparen sich so den Gang zum Gericht und die damit verbundenen Kosten, Zeit und Nerven.
Am 1. Juli 2018 startet Everhard Uphoff sein nächstes vierwöchiges Online-Seminar „Jobverlust souverän meistern“. „Es geht darum, den Menschen aufzufangen und darin zu unterstützen, den Jobverlust anzunehmen und zu verarbeiten“, weiß der erfahrene Trennungsexperte Uphoff. „Einfach da zu sein und zuzuhören ist das wichtigste Hilfsmittel in dieser Situation.“
Die Teilnehmer erhalten im Kurs praktische Übungen, verschiedene Selbsttests sowie konkrete Handlungsempfehlungen. Sie entwickeln ihre persönliche Bewältigungsstrategie, um wieder auf die Beine zu kommen und ihr berufliches Comeback zu schaffen. Die Teilnehmer führen eine Standortbestimmung durch, definieren neue Zielrichtungen, Werte und Perspektiven. Weitere Erkenntnisse in der Reflektionsarbeit liefern individuelle Stärken- und Schwächen Profile. Auch individuelle Coachings als Prozessbegleitung und ein Check der Bewerbungsmappe sind Teil des Kursangebots.
Einen Großteil der Aufgaben bearbeiten die Kursteilnehmer in Eigenregie. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Feedbackrunden und die Möglichkeit sich mit Anderen, die Ähnliches erlebt haben, in Form von Webinaren auszutauschen. Vertraulichkeit, Diskretion und der Wunsch nach Anonymität bleiben dabei so lange gewahrt wie es der Kunde wünscht.
Mehr als 100.000 Kündigungsschutzklagen pro Jahr beweisen, dass Kündigungen oft alles andere als einvernehmlich verlaufen. Ein unschöner Rauswurf löst heftige Gefühlsreaktionen bei den Freigestellten aus und endet häufig vor Gericht. Kaum einer spricht darüber in der Öffentlichkeit.
Everhard Uphoff weiß wovon er spricht. „Von jetzt auf gleich wurde ich 2016 unsanft aus der Firma katapultiert und stand unter Schock! Was mich zutiefst gekränkt hat, war die Art und Weise wie die Trennung ablief“, so Uphoff. „Keine Wertschätzung für die gute Arbeit der letzten Jahre, kein Respekt und kein Fairplay – daran knabbert man erst mal! In den folgenden Monaten suchte ich vergeblich nach Ratgebern, WIE Gekündigte ihren Jobverlust emotional verarbeiteten und gestärkt ins nächste Arbeitsverhältnis gelangten. Schließlich reifte die Idee, meine Erfahrung mit der Trennungsverarbeitung auch anderen Betroffenen zu Gute kommen zu lassen: „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ war geboren!“.
Die Dauer der Trennungsverarbeitung variiert von Fall zu Fall und auch die Heftigkeit der erlebten Gefühle ist je nach Persönlichkeit von Mensch zu Mensch verschieden. Hinzu kommt oft auch der finanzielle Druck. Das private Umfeld leidet meist mit und ist zu nah am Geschehen, um wirklich hilfreich zu unterstützen. Hier kann ein Coach unterstützend zur Seite stehen.
Der nach internationalen Standards zertifizierte ICF-Coach Everhard Uphoff arbeitet auch mit Fach- und Führungskräften, die unzufrieden im Job sind oder eine neue Stelle antreten. „Meine Aufgabe als Coach im Veränderungsprozess liegt darin, Druck rauszunehmen und den Klienten aufzubauen. Er bekommt Struktur und Halt in unsicheren Zeiten, ihm wird zugehört und Verständnis entgegengebracht. Als guter Coach konfrontiere ich den Betroffenen aber auch mit dem eigenen Anteil, dem blinden Fleck und zeige auf, worauf es beim nächsten Job ankommt, um nicht in dieselbe Falle zu tappen.
Weitere Infos sowie ein Notfallprogramm für Gekündigte finden Sie unter www.everharduphoff.com.

Über Everhard Uphoff:
Everhard Uphoff, 1971 in Norden geboren, verbrachte nach dem Abitur ein Jahr als Cultural Representative bei Disney World, Florida, USA. Nach seiner Hotelfachlehre studierte er an der Universität Passau Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien und lernte bei seinen zahlreichen Auslandsaufenthalten in Frankreich, Spanien, Bolivien und den USA die unterschiedlichsten Menschen und Arbeitswelten kennen. Nach seinem Studium sammelte er Branchenerfahrung in der Finanzdienstleistung, der Verpackungsindustrie sowie der Erwachsenenbildung. Zuletzt baute er in einem mittelständischen inhabergeführten Betrieb als Marketing- und Vertriebsleiter erfolgreich eine internationale Marke auf. Parallel dazu absolvierte er eine Trainer- und Coaching-Ausbildung und widmet sich heute seiner großen Leidenschaft, der Arbeit mit Menschen. Dabei hilfreich sind ihm sein großes Urvertrauen, die Fähigkeit andere zu begeistern und an sich selbst zu glauben. Mit seiner Marke „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ startete er im Herbst 2017. Im Rahmen dieser Tätigkeit betreut er Fach- und Führungskräfte bei Krisen im Job, Verlust des Arbeitsplatzes und beruflicher Neuorientierung. Darüber hinaus arbeitet er als Leadership-Trainer und Dozent für Unternehmensführung.

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Everhard Uphoff I Ich wurde gefeuert – zum Glück!
Hochplattenstr. 23
83224 Grassau
0176 633 63322
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Everhard Uphoff, 1971 in Norden geboren, verbrachte nach dem Abitur ein Jahr als Cultural Representative bei Disney World, Florida, USA. Nach seiner Hotelfachlehre studierte er an der Universität Passau Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien und lernte bei seinen zahlreichen Auslandsaufenthalten in Frankreich, Spanien, Bolivien und den USA die unterschiedlichsten Menschen und Arbeitswelten kennen. Nach seinem Studium sammelte er Branchenerfahrung in der Finanzdienstleistung, der Verpackungsindustrie sowie der Erwachsenenbildung. Zuletzt baute er in einem mittelständischen inhabergeführten Betrieb als Marketing- und Vertriebsleiter erfolgreich eine internationale Marke auf. Parallel dazu absolvierte er eine Trainer- und Coaching-Ausbildung und widmet sich heute seiner großen Leidenschaft, der Arbeit mit Menschen. Dabei hilfreich sind ihm sein großes Urvertrauen, die Fähigkeit andere zu begeistern und an sich selbst zu glauben. Mit seiner Marke „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ startete er im Herbst 2017. Im Rahmen dieser Tätigkeit betreut er Fach- und Führungskräfte bei Krisen im Job, Verlust des Arbeitsplatzes und beruflicher Neuorientierung. Darüber hinaus arbeitet er als Leadership-Trainer und Dozent für Unternehmensführung.

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Aufhebungsvertrag: was ist eine Turboklausel und wem nützt sie?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Aufhebungsvertrag: was ist eine Turboklausel und wem nützt sie?

Fachanwalt Bredereck

Am Abschluss eines Aufhebungsvertrages haben regelmäßig besonders Arbeitgeber ein Interesse, weil sie damit das Risiko einer ggf. unwirksamen Kündigung vermeiden, die in der Folge vom Arbeitnehmer mittels Kündigungsschutzklage angegriffen wird. Deshalb bieten Arbeitgeber dem Arbeitnehmer stattdessen vielfach den Abschluss eines Aufhebungsvertrages an, verbunden mit der Zahlung einer Abfindung. im Rahmen eines Aufhebungsvertrages findet sich dann mitunter auch eine sog. Turboklausel, auch Sprinterklausel genannt. Was hat es damit auf sich?

Turboklausel erlaubt schnelleres Ausscheiden des Arbeitnehmers: Im Rahmen einer solchen Turboklausel kann vereinbart werden, dass der Arbeitnehmer bereits vor dem vorgesehenen Ende des Arbeitsverhältnisses ausscheidet und dann die ausstehende Vergütung noch zusätzlich zur Abfindung erhält. Der Hintergrund: Der Aufhebungsvertrag sieht ein bestimmtes Datum vor, zu dem das Arbeitsverhältnis beendet werden soll. Bis dahin wird dann der Arbeitnehmer oftmals unwiderruflich freigestellt, erhält aber seine vereinbarte Vergütung für den Freistellungszeitraum weiter. Eine Turboklausel erlaubt es ihm dann, das Arbeitsverhältnis schon vor Ende dieses Zeitraums zu beenden und die Vergütung, die der Arbeitgeber dadurch erspart, zuzüglich zur Abfindung ausgezahlt zu erhalten.

Reizvolle Option für Arbeitnehmer: Diese Option ist für Arbeitnehmer natürlich sehr reizvoll. Zum einen werden dadurch weitere finanzielle Vorteile gesichert, zum anderen besteht die Möglichkeit das Arbeitsverhältnis flexibel, je nach Bedarf, vorzeitig zu beenden. Die Klausel kann in der Praxis regelmäßig mit einer Frist von zwei Wochen gezogen werden, teilweise wird sogar auf eine Frist gänzlich verzichtet.

Ausgleich für niedrigere Abfindung: Teilweise wollen Arbeitgeber bei der Höhe der Abfindungszahlung einen gewissen Spielraum nicht überschreiten, um keine Präzedenzfälle für andere Mitarbeiter zu schaffen. Durch Verlängern des bezahlten Freistellungszeitraums kann dann wiederum auf Arbeitnehmerseite geschickt eine entsprechend höhere Zahlung über die Turboklausel ausgehandelt werden.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen. Sie sollte unbedingt vor Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages oder eines Abwicklungsvertrages rechtliche Beratung einholen. Wenn Sie unterschrieben haben, ist regelmäßig kaum noch etwas auszurichten.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch die Möglichkeiten auf die jeweilige Situation zu reagieren. Möglicherweise sind Ihre Handlungsoptionen besser, als Sie zunächst annehmen.

13.03.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Geld ohne Arbeit – Zum Schmerzensgeldanspruch bei Nichtbeschäftigung

Dem Arbeitnehmer steht ein Beschäftigungsanspruch gegen den Arbeitgeber zu. Muss er am Arbeitsplatz erscheinen, ohne dass ihm Arbeit zugewiesen wird, kann er ein Schmerzensgeld verlangen.

BildLandesarbeitsgericht Hamburg, 8 Sa 95/12.

Aus Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 des Grundgesetzes leitet die Rechtsprechung das Allgemeine Persönlichkeitsrecht ab. Dieses wird gemäß § 823 Abs. 1 BGB auch als sonstiges Recht geschützt. Es beinhaltet u.a. den Beschäftigungsanspruch des Arbeitnehmers. Dieser kann verlangen, dass ihm auch tatsächlich Arbeit zugewiesen wird. Geschieht dies nicht, kann dies schwere Folgen haben. Zum Einen ist es möglich, dass der Arbeitnehmer mangels Übung bestimmte Fertigkeiten verlernt oder aber z.B. im Bereich des Vertriebs wichtige Kontakte und damit an Marktwert für andere Arbeitgeber verliert. Zum Anderen kann die Nichtbeschäftigung über Wochen und Monate hinweg auch psychische Folgen haben. In solchen Fällen ist es möglich, dass der Arbeitnehmer neben dem bereits erhaltenen Arbeitslohn ein weiteres Schmerzensgeld verlangen kann.

Der Fall mit dem Schmerzensgeld für Nichtbeschäftigung

In dem entschiedenen Fall ging es um ein Betriebsratsmitglied in einem Betrieb mit offenbar weniger als 200 Arbeitnehmern. Der Betriebsrat war also nicht vollständig von seiner Arbeit freigestellt gemäß § 38 Abs. 1 S. 1 BetrVG, sondern konnte nur gemäß § 37 Abs. 2 BetrVG eine Freistellung für die Teilnahme an Betriebsratssitzungen, Schulungen usw. verlangen, soweit dies zur ordnungsgemäßen Durchführung seiner Arbeit erforderlich war. Tatsächlich brauchte der Arbeitnehmer aber nicht mehr zu arbeiten, sondern konnte sich ganz seiner Aufgabe als Betriebsrat widmen. Sogar nach Beendigung seiner Betriebsratstätigkeit wurde ihm trotz entsprechender Aufforderung seinerseits keine Arbeit zugewiesen, er musste sich aber zu den vereinbarten Arbeitszeiten am Arbeitsplatz aufhalten und wurde nicht z.B. freigestellt, so dass er sich seiner Freizeit hätte widmen können.

Das Landesarbeitsgericht Hamburg erkannte hierin eine Ausgrenzung und Herabwürdigung des Klägers und verurteilte die Arbeitgeberin, nebem dem vereinbarten Lohn ein Schmerzensgeld zu zahlen. Hierbei bewertete das Gericht die Jahre 2010 und 2010 mit jeweils EUR 20,00 pro Arbeitstag und das Jahr 2012 mit EUR 40,00 pro Arbeitstag. Für die vorangegangene Zeit, in der der Arbeitnehmer als Betriebsrat tätig war, erkannte das Landesarbeitsgericht keinen Schmerzensgeldsanspruch, da der Arbeitnehmer sich nicht um eine Beschäftigung neben der Betriebsratarbeit bemüht hatte. Zudem konnte er ja im Rahmen der Betriebsratstätigkeit einen Teil seiner Zeit sinnvoll verbringen. Auch später hatte er offenbar einige Zeit zugewartet, bevor er nach Zuweisung einer Arbeit verlangt hatte.

Über:

Kanzlei Scheibeler
Frau Elke Scheibeler
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Deutschland

fon ..: 0202 76988091
fax ..: 0202 76988092
web ..: http://www.kanzlei-scheibeler.de
email : kanzlei@kanzlei-scheibeler.de

Ich bin Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und seit 2003 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Nachdem ich einige Jahre als angestellte Anwältin gearbeitet habe, gründete ich 2009 meine eigene Kanzlei. Ich befasse mich mit dem Zivil- und Wirtschaftsrecht insbesondere dem Arbeits-, Miet- und Insolvenzrecht und vertrete hierbei sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen.
Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Lebensversicherungen, Renten und Renditen – Was tun bei Zahlungsschwierigkeiten?

Seminarveranstaltung der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. mit Niederlassungsleiter in Saarbrücken Henrik Lehmann

Lebensversicherungen, Renten und Renditen - Was tun bei Zahlungsschwierigkeiten?

Lebensversicherungen, Renten und Renditen – Was tun bei Zahlungsschwierigkeiten? – Seminarveranstalt

Etwa jede zweite Lebensversicherung oder Privatrente wird vor ihrem regulären Ablauf gekündigt. Warum? Versicherungskunden werden durch aktuellen Berichterstattungen verunsichert: Wird die klassische Lebensversicherung zum Jahresende 2015 eingestellt werden, wie von verschiedenen Versicherungsgesellschaften zur Diskussion gestellt? Sind die Niedrigzinsphasen u.a. ein Grund dafür? Sind selbst Betriebsrenten bereits in Gefahr?

Atlanticlux Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann begrüßt alle Teilnehmer herzlich und führt mit Zahlen, Fakten und Neuigkeiten vom Versicherungsmarkt in die Veranstaltung ein. Ein kurzes Update zu den aktuellen Zahlen und Bewertungen der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. erläutert den Teilnehmern, dass das Versicherungsunternehmen solide und mit der FWU AG weltweit tätiges Finanzdienstleistungsunternehmen, das mit Lebensversicherungsbeteiligungen in Europa sowie dem Mittleren und Fernen Osten vertreten, aufgestellt ist. Seit mehr als 30 Jahren bedient die FWU AG in Europa den deutschen, französischen, italienischen, luxemburgischen und spanischen Markt. Auf die Frage ob fondsgebundene Lebensversicherungen in einer nachhaltigen Niedrigzinsphase weiterhin als ein lukratives Wachstumsfeld betrachtet werden kann, erläutert Herr Lehmann die Atlanticlux /FWU Firmenphilosophie: „Aus guten unternehmerischen Gründen hat sich das Unternehmen für die fondsgebundene Lebensversicherung entschieden. Denn diese bietet dem heutigen Kunden eine deutlich größere Bandbreite an Produktfacetten, die bei traditioneller Versicherungsform weniger stark ausgebaut werden könnte. Die Atlanticlux (http://www.atlanticlux.de/de/leistungen.html)und FWU Gruppe sieht auf Grund der eigenen Produkt- und Technikorientierung vom negativen Markttrend kaum betroffen.“

Was tun bei Zahlungsschwierigkeiten?

„Die private Altersvorsorge sollte im Idealfall sicher und gleichzeitig ertragreich sein. Was wenn eine unvorhergesehene Schwierigkeit eintritt?“, gibt Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann zu bedenken. Rund 14 Milliarden Euro machten Kunden durch die Kündigung der Lebensversicherung alleine 2008 flüssig, und dennoch war es wohl für viele unter dem Strich ein Verlust, so Hendrik Lehmann. Denn die Rückkaufswerte, die sie nach einer Kündigung erhalten, liegen in den ersten Jahren deutlich unter der Summe der eingezahlten Beträge. Das haben aber viele Versicherungskunden vergessen. Eigentlich müssten andere Lösungen her.

Aussteigen oder durchhalten

Hendrik Lehmann erläutert, dass fast jeden Versicherungskunden irgendwann eine persönliche Finanzkrise erwischen kann. Diese kann ausgelöst werden bspw. durch einen Jobwechsel, Familiengründung, Hausbau, Scheidung, Arbeitslosigkeit oder im schlimmsten Fall durch eine schwere Erkrankung. Dann wird dieses Geld, was eigentlich für später gedacht war, aktuell gebraucht, und oftmals ist nur der Lebensversicherungsvertrag die Rettung, um problemlos an ein paar Tausend Euro zu kommen.

Gibt es den richtigen Rat?

Hendrik Lehmann erläutert, dass es Situationen geben kann, bei denen tatsächlich die Beendigung der Versicherung ein Lösungsweg sein kann. Manchmal ist sogar bei schlecht verzinsten und mit hohen Kosten belasteten Verträgen der Ausstieg die einzig wirtschaftliche angeratene Lösung. Aber hierbei sollte betrachtet werden, dass eines auf jeden Fall feststeht: Wer sich langfristig die Versicherungsprämie leisten könnte, sollte nicht wegen eines kurzfristigen Engpasses kündigen. Aber auch im Falle einer dauerhaften Geldnot sollte unbedingt geprüft werden, wie die laufenden Gesamtverpflichtungen und damit auch die Versicherungsprämien zu reduzieren sind. Sitzt der Betroffene zudem auf einem Schuldenberg, kann durchaus die Versicherung zur Tilgung bzw. Sicherheit genutzt werden. Weitere Vorgehensweisen hängen davon ab, ob die Beträge aufgebracht werden können oder nicht.

Welche Strategien gibt es?

Bei vorläufiger Geldknappheit könnte man die Zahlung aussetzen, so der Versicherungsexperte Hendrik Lehmann. In der Regel werden Zahlungsverzüge von bis zu 4 Wochen toleriert. Erst dann kommt eine Mahnung mit möglichen Folgen für den Versicherungsschutz. Doch Vorsicht! Dann hat der Kunde noch eine Zahlungsfrist von mindestens 14 Tagen wenn er nicht den Versicherungsschutz verlieren möchte. Nach Ablauf dieser 14 Tage verliert der Kunde den Risikoschutz und der Versicherer müsste im Todesfall nicht leisten. Dieses sollte allen Kunden bewusst sein. Besser ist es jedoch, rechtzeitig mit dem Versicherer bei Zahlungsschwierigkeiten in Kontakt zu treten und nach Lösungen zu suchen. Dies erspart Ärger und vermeidbare Mahnkosten und sichert die Aufrechterhaltung des Versicherungsschutzes.

Den Vertrag ruhen lassen

Den Vertrag ruhen lassen ist manchmal eines der besten Lösungen, wenn die vorübergehende Geldknappheit absehbar ist. Den Vertrag ruhen zu lassen machen auch fast alle Versicherungsunternehmen mit. Eine zinslose Stundung wird oftmals ein halbes Jahr lang gewährt, falls eine Notlage vorliegt. Der Vorteil ist, so Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann, dass der Versicherungsschutz erhalten bleibt. Allerdings ist in diesem Falle zu beachten, dass die gestundeten Beträge nachgezahlt werden müssen. Aber Kunden sollten mit ihrer Versicherung faire, gute und verträgliche Vereinbarungen treffen. Oftmals ist es möglich, dass eine Zeitlang keine Beiträge gezahlt, sondern stattdessen die Beiträge dem Deckungskapital entnommen werden. Hendrik Lehmann gibt hierbei zu bedenken, dass dies zwar ein bequemer, aber gefährlicher Weg ist. Denn es zehrt das Vermögen Schritt für Schritt auf.

Als echte Alternative bieten viele Versicherungsunternehmen auch die Möglichkeit, die Beiträge im Rahmen der tariflichen Vorgaben zeitlich begrenzt oder dauerhaft zu reduzieren. Zwar verringert sich in diesem Falle auch der Versicherungsschutz, aber das bisher aufgebaute Deckungskapital bleibt unangetastet. Im Gegenteil, durch die weitere Zahlung wird es zwar langsamer, aber dennoch weiter aufgebaut.

Was tun bei dauerhafter Geldknappheit?

Die Möglichkeit besteht darin, die Verträge beitragsfrei zu stellen oder eine Teilkündigung durchzuführen. Dieses muss jeweils mit der Versicherung geklärt werden.

Was wenn ein größerer Geldbedarf benötigt wird, bspw. aufgrund von Krankheit?

Da gibt es das Policen Darlehen oder letztendlich die Kündigung. Steht die Möglichkeit des Policen Darlehen oder Teilkündigung nicht zur Verfügung ist die Kündigung oftmals die letzte Lösung. Dann erhält der Kunde den Rückkaufswert, so Hendrik Lehmann: „All das sollte aber gründlich mit dem Versicherungsvertreter / Versicherungsmakler oder der Versicherung besprochen und erläutert werden, welches Möglichkeiten es da gibt.“ Denn ist ein Vertrag einmal gekündigt und ausgezahlt gibt es kein Zurück mehr. Dann steht nur der Neuabschluss eines neuen Vertrages zur Verfügung, was wieder mit Kosten verbunden ist. Auch kann sich dann die Frage stellen, ob, und wenn ja nur ggf. mit Risikozuschlag erneut Todesfallschutz abgeschlossen werden kann. Ein weiterer Aspekt ergibt sich bei der Kündigung von „Altverträgen“, welche vor 2005 abgeschlossen wurden. Diese Verträge sind i.d.R. so konzipiert, dass bei Ablauf die Ablaufleistung steuerfrei ausgezahlt wird. Wird ein solcher Vertrag gekündigt verliert man diesen Steuervorteil, da bei einem Neuabschluss die neuen steuerlichen Regelungen gelten, die nun eine ganze bzw. im günstigsten Falle eine teilweise Besteuerung der Erträge aus einem Altersvorsorgevertrag vorsehen.

Durchhalten oder doch Kündigung?

Um herauszufinden, wie man den Vertrag weiterführen sollte, gibt es folgende Methode: Die Versicherung aufzufordern, folgende Daten herauszuarbeiten:

1.die voraussichtliche Ablaufleistung bei Durchführung einer Beitragsfreistellung

2.die voraussichtliche Ablaufleistung bei normalem Vertragsverlauf

Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann erläutert: „Wenn der Versicherungskunde normal weiterzahlt, zieht er den ersten Wert vom zweiten Wert ab. Jetzt kann der Kunde errechnen, was die weitere Beitragszahlung voraussichtlich einbringen wird. Dann kann der Kunde individuell entscheiden. Die Frage ob eine Beitragsfreistellung möglicherweise sinnvoll ist, sollte auch unter Berücksichtigung der Vertragsgestaltung abgewogen werden. Zwar reduziert sich auch im Falle der Beitragsfreistellung der Versicherungsschutz, aber als Alternative zur Kündigung, und somit zum vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes, sollte dies genau überdacht werden und die Kündigung nur als allerletzte Option ins Auge gefasst werden.

Weitere Diskussionen hierzu und in Einzelgesprächen konnten bei dieser Inhouse – Veranstaltung geführt und genutzt werden. Weitere Veranstaltungen zum Thema Lebensversicherungen in einer nachhaltigen Niedrigzinsphase als lukratives Investment sollen stattfinden.

V.i.S.d.P.:

Hendrik Lehmann
Niederlassungsleiter
ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Gegründet im Oktober 1987, nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Großherzogtum Luxemburg und eine Niederlassung in Saarbrücken. Die Atlanticlux hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist spezialisierter Partner für private Altersvorsorge. Die PREMIUM SELECT LUX S.A. übernimmt die Verwaltung institutioneller Gelder externer Unternehmen. Sowohl die tägliche Analyse der globalen Kapitalmärkte, als auch die Umsetzung im Rahmen der Anlagestrategien der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., fallen in den Aufgabenbereich der PREMIUM SELECT LUX S.A. Weitere Informationen unter: www.atlanticlux.de

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