Tech Mahindra treibt Co-Innovation in Deutschland mit Telefonica

Eröffnung des neuen Büros in München, powered by „Software Factory of the Future“ und dem Forschungs- und Entwicklungszentrum „Makers Lab“, um die digitale Transformation voranzutreiben

Tech Mahindra treibt Co-Innovation in Deutschland mit Telefonica
(Bildquelle: Tech Mahindra / Tobias Tschepe)

Tech Mahindra, ein führender Anbieter von Services und Lösungen für die digitale Transformation und Business Re-Engineering-, hat strategische Investitionen in Deutschland angekündigt. Das jetzt in München eröffnete Forschungs- und Entwicklungszentrum „Makers Lab“ bietet 100 Prozent On-Site Support, um Kunden in ihrer digitalen Transformation zu unterstützen.

Gemeinsam mit Guido Eidmann, CIO und Member of the Board Telefonica Deutschland, und Sugandh Rajaram, Indischer Generalkonsul in München, haben Vikram Nair, Georg Eisenreich und Kurt Kapp die Niederlassung von Tech Mahindra mit integriertem Makers Lab im Beisein vieler Gäste und der über hundert Mitarbeiter feierlich offiziell eröffnet.

„Bayern hat ein Investitionsprogramm von über fünf Milliarden Euro für neue Schlüsselfelder wie Robotik, autonomes Fahren oder Land- und Forstwirtschaft 4.0. Deswegen freuen wir uns sehr, dass Tech Mahindra als internationales Unternehmen seine Strategie der Software Factory of the Future mit dem Makers Lab in Deutschland erstmalig in Bayern umsetzt,“ erklärte Georg Eisenreich, MdL und Staatsminister für Digitales, Medien und Europa.

Auch Kurt Kapp, stellvertretender Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Stadt München, ist der Ansicht: „Tech Mahindra als Global Player und München passen hervorragend zusammen.“

„Die Eröffnung unseres Forschungs- und Entwicklungszentrums – Makers Lab ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsraum München und Bayern und ein bedeutender Schritt für Tech Mahindra in ganz Deutschland,“ sagte Vikram Nair, President EMEA Tech Mahindra. „Wir haben unsere Investition hierlangfristig angelegt und werden in der Region viele qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Mit dem Makers Lab bieten wir zudem ein Technologiezentrum, in dem Start-Ups, Kunden, Partnerunternehmen, Wissenschaftler und Studenten ihre Ideen und Konzepte testen können. München bietet hierfür ideale Bedingungen mit der größten Start-Up-Szene des Landes und zahlreiche Forschungseinrichtungen und Universitäten.“

In der neuen Tech Mahindra Niederlassung in der Riesstraße 20 (Moosach) sind derzeit rund 120 Mitarbeiter als Prozessberater, Solution Architects, Programmierer und Digital Coaches tätig. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll sich ihre Zahl mehr als verdoppeln.

Makers Lab: Technologieschmiede und Co-Innovation Center

Im Makers Lab liegt der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Robotics, Internet of Things (IoT), Augmented Reality / Virtual Reality, 5G, Software-definierte Netzwerke (SDN) und Quantum Computing. Es wurden bereits einige wegweisende Lösungen im Makers Lab entwickelt, darunter „Hiro“ (Home Intelligence Robotics), ein mobiler Roboter mit Healthcare-Einheit, für den Tech Mahindra den Economic Times Award 2017 erhalten hat.

Software Factory of the Future – Blaupause für die Digitalisierung

Das Makers Lab und die NewAgeDelivery Plattform bilden die Kernkomponenten des neuen Geschäftsmodells von Tech Mahindra: der „Software Factory of the Future“. Anstelle der teilweisen Auslagerung von Services ins Ausland (Offshoring) setzt Tech Mahindra dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden zu 100 Prozent vor Ort.

„Die Digitalisierung zwingt praktisch jedes Unternehmen, sein Geschäftsmodell zu überdenken und gegebenenfalls neu zu gestalten. Damit wir unsere Kunden bei dieser Transformation unterstützen können, haben wir bei uns selbst begonnen und mit der Software Factory of the Future ein Geschäftsmodell für die digitale Zukunft von Tech Mahindra entwickelt. So stellen wir das Software-Business auf eine neue Basis. Für die erwähnten Technologiebereiche bilden wir „Communities of Expertise“ in der Region“, erklärt Amit Kumar Jain, Vice President Tech Mahindra. „Unser Ziel ist es, unseren Umsatz in Deutschland so mittelfristig um den Faktor drei steigern.“

Tech Mahindra setzt das Modell der Software Factory of the Future jetzt in München bei Telefonica Deutschland um. Das Projekt zielt darauf ab, alle Geschäfts- und Entwicklungsprozesse auf Basis einer schlanken, zukunftsfähigen und skalierbaren Plattform vollständig zu digitalisieren. „Durch eine umfassende digitale Transformation wird Telefonica Deutschland bis 2022 „Mobile Customer & Digital Champion“ – der Anbieter mit dem besten Kundenerlebnis im deutschen Mobilfunkmarkt. Ein starkes Netz und ein exzellenter Kundenservice mit Self-Service-Funktionen über alle Kundenkontaktpunkte hinweg bilden die Grundlage. Die Gestaltung und Steuerung des digitalen Self-Service in Kombination mit vollständiger Prozessautomatisierung sind das Herzstück der Digitalisierung und Kernaufgabe der IT“, sagt Guido Eidmann, CIO Telefonica Deutschland und verantwortlich für die Digitalisierung & IT im Board der Telefonica Deutschland. „Wir freuen uns, dass sich Tech Mahindra als unser Partner auf die Bedürfnisse der Kunden konzentriert. Das Konzept der Software Factory of the Future ist ein vielversprechender Baustein und ein überzeugendes Konzept.“

Mit der Eröffnung des Makers Lab in Deutschland verfügt Tech Mahindra nun über sieben dieser Forschungs- und Entwicklungszentren weltweit. Im April 2018 arbeitete das global tätige IT-Unternehmen mit dem langjährigen Kunden und Partner British Telecom (BT) zusammen, um im Adastral Park Research Campus, Heimat der weltbekannten BT Labs, das erste Makers Lab in England zu eröffnen. Zudem hat Tech Mahindra Labs an vier Standorten in Indien – in Puna, Chennai, Hyderabad und Bengaluru – und hat heute die Eröffnung eines Labs in Dallas, USA, angekündigt.

Tech Mahindra repräsentiert die vernetzte Welt und bietet innovative und kundenorientierte IT-Dienstleistungen und Lösungen, die es Unternehmen, Partnern und der Gesellschaft ermöglichen, zu wachsen (Rise™). Wir sind ein Unternehmen mit einem Umsatz von USD 4,8 Milliarden und mehr als 112.900 Mitarbeitern in 90 Ländern und unterstützen über 910 globale Kunden, darunter auch Fortune 500-Unternehmen. Unsere Innovationsplattformen und wiederverwendbaren Assets verbinden sich über eine Reihe von Technologien, um unseren Stakeholdern einen greifbaren Geschäftswert zu bieten. Tech Mahindra gehört auch zu den Fab 50 Unternehmen in Asien laut der Forbes 2016 Liste.

Die Mahindra Group ist ein USD 20,7 Milliarden Unternehmensverband, der es den Menschen ermöglicht zu wachsen durch innovative Mobilitätslösungen, Förderung des ländlichen Wohlstands, Verbesserung des städtischen Lebens, Unterstützung neuer Unternehmen und Förderung von Gemeinschaften. Die Mahindra Group hat eine führende Position in den Bereichen Nutzfahrzeuge, Informationstechnologie, Finanzdienstleistungen und Urlaubseigentum in Indien und ist nach Volumen das größte Traktorenunternehmen der Welt. Darüber hinaus ist sie unter anderem in den Bereichen Agrarwirtschaft, Luft- und Raumfahrt, Nutzfahrzeuge, Komponenten, Verteidigung, Logistik, Immobilien, erneuerbare Energien, Schnellboote und Stahl stark vertreten. Mahindra hat seinen Hauptsitz in Indien und beschäftigt über 240.000 Mitarbeiter in 100 Ländern.

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Credify.at wird Vertriebspartner von Arvato Financial Solutions in Österreich

Betrugsprävention und digitale Transformation von Finanzprozessen aus einer Hand

Credify.at wird Vertriebspartner von Arvato Financial Solutions in Österreich

Credify.at, der 2017 gegründete Player im österreichischen Auskunfteimarkt erweitert sein Dienstleistungs-Portfolio und bietet ab sofort Lösungen im Bereich Betrugsprävention und Financial Advanced Analytics. Die Risikoexperten haben damit nicht nur Betrug den Kampf angesagt, sondern fördern zusätzlich die digitale Transformation von Finanzprozessen.

Noch nie verfügten Unternehmen über so eine große Datenmenge aus digitalen Prozessen wie heute. Darin liegt ein enormes Potential, um Geschäfts- und insbesondere Finanzprozesse zu optimieren. Um dieses Potential zu bergen, bedarf es komplexer Advanced-Analytics-Methoden, tiefgreifender Erfahrung sowie geeigneter IT-Plattformen. Die intelligente Kombination dieser drei Felder bildet die Grundlage, um Finanzprozesse deutlich effektiver, automatisierter und kosteneffizienter zu gestalten. Das Herzstück sind dabei strukturierte und unstrukturierte Daten aus Finanzprozessen, die mithilfe leistungsfähiger Algorithmen untersucht werden, um effizientere Entscheidungen treffen zu können.

Das zeigt sich nicht zuletzt auch deutlich im Einsatz gegen Online-Betrug. Umso wichtiger, da Betrugsfälle und Datenklau zunehmen, die Betrugsmaschen raffiniert sind und sich rasant ändern. Fast die Hälfte der Online-Händler in der DACH-Region wurden bereits Opfer von Fake-Identitäten oder falschen Adressangaben. Rund 90 Prozent der Händler bewerten Betrugsprävention deshalb als relevante Herausforderung.

Mit den Betrugspräventions-Lösungen von Arvato Financial Solutions können nun auch österreichische Unternehmen in Echtzeit Betrugsfälle wie z. B. Account-Übernahme erkennen und ihnen somit vorbeugen. So sind sie für aktuelle und zukünftige Bedrohungen aus dem Netz bestens gewappnet. Auf Basis einer Auffälligkeitsprüfung der Lieferadresse, einer ausgefeilten Geräterkennung (Device Tracking), dem Einsatz von passiven verhaltensbiometrischen Verfahren (Behavioral Biometrics) und Advanced Analytics werden Bestellungen in Echtzeit auf Betrugsmuster hin analysiert. Damit können Unternehmen Betrugsfälle und damit Verluste im digitalen Geschäft minimieren.

Sepp Puwein-Borkowski, Geschäftsführer von Credify.at, freut sich über die Kooperation in Österreich: „Damit profitieren unsere Kunden neben unseren Identifikations- und Bonitätsauskünften auch von einem umfangreichen, erprobten Lösungsportfolio für Anti-Fraud- und Advanced-Analytics-Anwendungen. Credify.at kann die Kunden als vor Ort ansässiges Unternehmen hierbei mit seiner Marktexpertise optimal betreuen.“

Kai Kalchthaler, Executive Vice President Arvato Financial Solutions, sieht in der Vertriebspartnerschaft eine Win-win-Situation: „Unsere Kunden im Bereich Credit Risk und Fraud Management sind meist auch in Österreich mit ihrem Angebot präsent. Auch dort können sie künftig die Produkt- und Beratungslösungen von Arvato Financial Solutions nutzen. Dabei sind die Lösungen immer zugeschnitten auf den Bedarf des jeweiligen digitalen Geschäftsmodells. Unternehmen können so Umsatz oder Gewinn steigern sowie eine höhere Kundenzufriedenheit und -bindung erreichen.“

Zielkunden von Credify.at sind dabei Unternehmen sämtlicher Branchen mit einem Kredit- und Betrugsrisiko bei Waren- oder Finanzdienstleistungen, wie z. B. E-Commerce-, Telekommunikationsunternehmen, Banken und Versicherungen.

Dabei bietet Credify.at höchste Standards bei Datenqualität und -sicherheit gerade im Hinblick auf die neue EU-Datenschutzverordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist. Puwein-Borkowski dazu: „Natürlich folgt dieses Angebot unserer Leitlinie, dass wir unsere Lösungen datenschutztechnisch jederzeit im Einklang mit der EU-DSGVO absichern.“

Über Arvato Financial Solutions

Arvato Financial Solutions ist ein global tätiger Finanzdienstleister und als Tochterunternehmen von Arvato zur Bertelsmann SE & Co. KGaA zugehörig.

Rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in 17 Ländern mit starker Präsenz in Europa, Brasilien und den USA flexible Komplettlösungen für ein effizientes Management von Kundenbeziehungen und Zahlungsflüssen. Arvato Financial Solutions steht für professionelle Outsourcing-Dienstleistungen rund um den Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus – vom Risikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement, Verkauf von Forderungen und bis zum Inkasso. Dabei steht die Minimierung von Ausfallquoten in der Geschäftsanbahnung und während des Beitreibungsprozesses im Fokus. Zu unseren Leistungen gehört deshalb auch die Optimierung der Zahlartenauswahl über Ländergrenzen hinweg.

Als Financial Solutions Provider betreut das Unternehmen fast 10.000 Kunden, u. a. aus den Schwerpunktbranchen Handel/E-Commerce, Telekommunikation, Versicherungen, Kreditwirtschaft und Gesundheit und ist damit Europas Nummer 3 unter den integrierten Finanzdienstleistern.

Mehr Information unter http://finance.arvato.com

Über Credify.at

Die Credify Informationsdienstleistungen GmbH wurde 2017 mit Sitz in Wien von Albert Berger gegründet. Das Unternehmen ist der neue Player am österreichischen Auskunfteimarkt, der Identifikations- und Bonitätsauskünfte von Privatpersonen (B2C) anbietet.

Hohe Daten- und Produktqualität, hohe technische Verfügbarkeit und Geschwindigkeit sowie vollständige Einhaltung der Datenschutzvorschriften sind die Grundwerte, auf denen das Unternehmen seinen Service anbietet.

Die Dienstleistungen von Credify.at richten sich an alle Unternehmen, die ein Kreditrisiko bei Waren oder Dienstleistungen haben, wie zum Beispiel in den Branchen Handel, E-Commerce, Telekommunikation, Medien, Factoring, Fintech, Banken und Versicherungen.

Mehr Information unter http://www.credify.at

Arvato Financial Solutions ist ein global tätiger Finanzdienstleister und als Tochterunternehmen von Arvato zur Bertelsmann SE & Co. KGaA zugehörig.

Rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in 17 Ländern mit starker Präsenz in Europa, Brazilien und den USA flexible Komplettlösungen für ein effizientes, internationales Management von Kundenbeziehungen und Zahlungsflüssen. Arvato Financial Solutions steht für professionelle Outsourcing-Dienstleistungen rund um den Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus – vom Risikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement, Verkauf von Forderungen und bis zum Inkasso. Dabei steht die Minimierung von Ausfallquoten in der Geschäftsanbahnung und während des Beitreibungsprozesses im Fokus. Zu den Leistungen gehört deshalb auch die Optimierung der Zahlartenauswahl über Ländergrenzen hinweg.

Als Financial Solutions Provider betreut das Unternehmen fast 10.000 Kunden, u. a. aus den Schwerpunktbranchen Handel/E-Commerce, Telekommunikation, Versicherungen, Kreditwirtschaft und Gesundheit und ist damit Europas Nummer 3 unter den integrierten Finanzdienstleistern.

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Von Visionen zu konkreten Lösungen beim Digital Banking

Rund 5.000 Besucher beim FinTech-Event Money20/20 in Amsterdam

Von Visionen zu konkreten Lösungen beim Digital Banking
Rund 5.000 Besucher bei der Money20/20 Europe in Amsterdam. (Bildquelle: TME AG)

FRANKFURT/M. Einst waren sie die Angreifer, heute sind sie ernstzunehmende Kollaborationsparter: die FinTechs. Viele von ihnen kamen Anfang Juni zur Money20/20 Europe in Amsterdam, um dort mit den etablierten Playern der Finanzwelt zu diskutieren und potenzielle Investoren zu treffen. Über 5.000 Besucher aus 85 Ländern bedeuteten ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als die Konferenz noch in Kopenhagen stattgefunden hatte. Das größte FinTech-Event Europas bewies damit den ungebrochenen Boom bei den Startups der Finanzszene.

Insgesamt waren Vertreter von rund 1.500 Unternehmen gekommen. In den rund 470 Vorträgen ging es unter anderem um Open Banking und Künstliche Intelligenz (AI), um Payment-Lösungen und Blockchain. Wirklich neue Trends seien nicht auszumachen gewesen, sagt Stephan Paxmann, Vorstand der TME AG aus Frankfurt am Main. Der Experte der renommierten Unternehmensberatung für Financial Services hat vielmehr eine Entwicklung in Richtung Praxis beobachtet: „Nach den Visionen folgt jetzt das operative Arbeiten und es kommen die konkreten Lösungen.“ Das passe zur zunehmenden Zahl an Kooperationen zwischen Banken und den Newcomern. Die Kreditinstitute könnten mit Hilfe der FinTechs ihre Wertschöpfungskette verlängern, während die Start-ups dank Zusammenarbeit ihren Ideen zur Marktreife verhelfen würden.

Mehr Venture Capital für FinTechs
Investoren scheinen genauso an die guten Ideen vieler FinTechs zu glauben wie die Banken. Im ersten Quartal 2018 flossen in Europa mit 933 Millionen Dollar 6 Prozent und weltweit mit 5,4 Milliarden Dollar 60 Prozent mehr Geld in FinTechs als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 63 Investments in Europa standen 323 weltweit gegenüber. Im zweiten Quartal 2018 stehen in Deutschland offenbar die InsurTechs im Mittelpunkt des Interesses von Finanziers.

Einen weiteren Beitrag zu Unternehmensfinanzierungen könnten Initial Coin Offerings (ICO) liefern, die in einem unregulierten Umfeld Crowdfunding-Kapital für Kryptowährungen liefern. VISA legt einen 100 Millionen Dollar schweren Venture Fonds auf, der sich auf Open-Banking-Startups fokussiert. Und der Fonds des Venture-Capital-Unternehmens Speedinvest verzeichnet aktuell über 200 Millionen Dollar aufgebrachtes Kapital und 85 Investments in 18 europäischen Ländern.

Kundenrelevante und ertragreiche Lösungen gefragt
Stefan Roßbach, Partner TME AG, hat auf der Money 20/20 inhaltlich einen Fokus auf Open Banking und AI beobachtet. Dabei seien einfache Lösungen zu entwickeln, die wirklich die Kundenprobleme lösen und so zu erfolgreichen Geschäftsmodellen werden könnten. Auch in Sachen Blockchain gehe es nach dem Hype in 2017 jetzt um die Suche nach konkreten und vor allem auch ertragreichen Anwendungsfällen für Bankkunden. Mastercard etwa hat 60 Blockchain-Projekte initiiert, um zum richtigen Zeitpunkt mit relevanten Lösungen schnell skalierungsfähig zu sein.

Sehr hohen Praxisbezug haben laut TME AG auch die Angebote fürs Banking kleiner und mittlerer Unternehmen (SMEs). Hier wünschten sich die Banken eine Verringerung der Kundenakquisitionskosten, die deutlich höher seien als bei normalen Retailkunden. Zudem wolle man den SMEs einen transparenteren, günstigeren und schnelleren Kundenservice bieten. „FinTechs stehen hier bereit, um Basisangebote mehr auf die Bedürfnisse der Kunden zuzuschneiden“ sagt Roßbach, wobei er an Leistungen denkt wie Firmenkonten, Forecasts, Rechnungsstellung-Lösungen, Liquiditätsmanagement und die Kreditvergabe. Wie auch bei anderen Geschäftsmodellen könne die Digitalisierung Prozesse verschlanken und effizienter gestalten.

RegTechs gefragt und digitale Banken-Ökosysteme am Horizont
Ein weiteres wichtiges Thema auf der Money20/20 war die Regulatorik. Hier steigen nicht zuletzt im Zuge der Datenschutzgrundverordnung die Anforderungen an die Banken, wobei spezialisierte Start-ups mit innovativen Angeboten unterstützen. Die Rede ist von RegTechs, die Kreditinstitute in die Lage versetzen, regulatorische Themen nahezu in Echtzeit zu bearbeiten und sich damit stärker auf Kundenbelange fokussieren zu können. „Noch nicht gelöst ist das Problem der Nutzeridentifizierung“, sagt Roßbach. Da warte man weiterhin auf die dominierende Lösung, die sich gegenüber allen anderen durchsetzen könnte.

Ebenfalls auf der Money20/20 diskutiert wurde „Banking as a service“. Mit Hilfe von „add-on Serviceleistungen“ können Banken eine Alleinstellung erreichen, was allein mit den überall sehr ähnlichen Bankprodukten schwierig ist. Letzten Endes würden so Banken von Geldverwaltern zu Datenverwaltern, was laut Roßbach das Thema Datenschutz umso relevanter mache. Und die Services rund ums Banking sind der erste Step hin zu bankzentrierten digitalen Ökosystemen. Bisher werden Plattform-Entwicklungen noch primär über Payment getrieben. Paxmann erkennt jedoch umfassendere digitale Plattform-Strategien am Horizont. Er verweist etwa auf die ING Gruppe aus den Niederlanden, die auf ein offenes System für Kunden und Anbieter setze und dafür FinTechs ins Boot hole. In Asien hebt sich Alipay mit der „Super Lifestyle App“ und ihren mehr als 870 Millionen aktiven Nutzern von reinen Payment-Apps ab.

Digitale Transformation unverzichtbar
„Der Siegeszug der FinTechs wird weitergehen, wobei diese Start-ups zunehmend erwachsen geworden sind“, lautet das Fazit von Paxmann und Roßbach zur Money20/20. Den Banken raten die beiden Experten, die Entwicklung zu mehr Kooperationen fortzusetzen, denn die würden in der Regel zu Win-win-Situationen führen. Gleichzeitig müssten Banken sich intensiv um die Digitale Transformation im eigenen Unternehmen kümmern. Die Technologie sei heute nicht mehr der limitierende Faktor für erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle und das Überleben im digitalen Zeitalter. „Grenzen setzt vor allem die fehlende Digital Readiness der Mitarbeiter“, so Paxmann. Hier müsse angesetzt werden, also der Wille zur Veränderung gestärkt werden.

Die TME AG – mit Sitz in Frankfurt Main – ist eine Unternehmensberatung für Financial Services, die auf Digital Banking, Risk & Regulatory sowie Transformation Management spezialisiert ist. Das Team ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv – von der Konzeption über die Transformation bis zur Umsetzung, insbesondere für digitale Geschäftsmodelle und deren regulatorische Anforderungen. Zu den Kunden zählen Banken und Versicherungen, aber auch FinTechs sowie Unternehmen aus der Digitalbranche.

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ONE.CON 2018: SAP-Community öffnet die Digitale Garage

ONE.CON 2018: SAP-Community öffnet die Digitale Garage
(Bildquelle: cbs Corporate Business Solutions GmbH)

Auf dem cbs-Kundenkongress am 26. und 27. Juni berichten namhafte Global Player der Industrie über ihre Projekte im Umfeld SAP S/4HANA, digitale Transformation und Globalisierung

Heidelberg, 17. Mai 2018 – Transforming Global Corporate Businesses on SAP S/4HANA – unter diesem Motto steht der Kundenkongress ONE.CON 2018 der Heidelberger Unternehmensberatung cbs Corporate Business Solutions am 26. und 27. Juni in Heidelberg. Hier treffen sich namhafte SAP-Kunden, große und mittelgroße Konzerne der internationalen Industrie, Weltmarktführer, namhafte und Hidden Champions. Eine globale und digitale Business Plattform, die ONE Corporation on SAP S/4HANA, ist das Zielbild vieler Global Player. Dafür gilt es, digitale Transformation und Globalisierung erfolgreich zu verbinden und lückenlos integrierte, digitale End-to-End-Geschäftsprozesse im Gesamtunternehmen zu schaffen. Aufgabe ist es, eine moderne Template-basierte Unternehmenslösung zu konzipieren und weltweit auszuliefern. Was tun die Unternehmen? Wo stehen sie aktuell? Das zeigt die ONE.CON 2018.

In 19 Exklusiv-Vorträgen referieren Industriefirmen wie Trumpf, Dürr, Wacker Neuson, Merck, Wirtgen, Swiss Krono, Kulzer und Nordzucker über reale Projekte im Bereich digitale Transformation und Globalisierung. So spricht BSH Hausgeräte zum Thema „Agile SAP-Implementierung – ONE ERP on S/4HANA“. Die tesa-Verantwortlichen berichten über das Projekt „Harmonisierte Integrationsarchitektur und Interfacedesign im Rahmen eines globalen ERP-Templates“. Und der Pharmakonzern Roche erklärt Aufbau und Rollout eines Kontinental-Templates in der Americas-Region.

Zwei Tage lang dreht sich alles um Vorträge und Workshops aus den Bereichen ONE Corporation, ONE Landscape, Globalization, ONE Digital Architecture und ONE Supply Chain, die als Streams den Rahmen der Konferenz bilden. Tagungsort der Veranstaltung ist die Print Media Academy, gegenüber vom Heidelberger Hauptbahnhof.

First-Mover-Unternehmen zeigen wegweisende Pionierprojekte
Der Umzug der SAP ERP Plattformen in einen neuen digitalen Kern beschäftigt derzeit viele Unternehmen: S/4HANA wird zum Herzstück einer hybriden Architektur, den digitale Line-of-Business Solutions und Eigenlösungen aus der Cloud ergänzen. Künftig geht es auch darum, Innovationen und neue Geschäftsmodelle agil zu kreieren, in der Digitalen Enterprise Garage. IT-Prozesse heute neu entwickeln und morgen schon als reale Funktionalität zur Verfügung stellen – das ist inzwischen der Anspruch vieler Unternehmen. Der Chemiekonzern Merck setzt diesen neuen Ansatz bereits in der Realität um und wird über seine Erfahrungen mit der SAP Cloud Platform berichten.

Weitere Themen, die auf dem cbs-Kundenkongress in exklusiven Kundenvorträgen behandelt werden, sind: S/4-Projektansatz und Roadmap-Planung, SAP-Template-Rollouts in den BRIC-Staaten und im Raum Asien/Pazifik, Stammdatenqualität verbessern mit cbs Master Data Validation (MDV), Controlling Excellence, Yard Management sowie innovative Transportsteuerung und operative Standortlogistik.

Weitere Informationen zum Kongress und Ticketbestellung unter www.cbs-onecon.com

Die Unternehmensberatung cbs Corporate Business Solutions ( www.cbs-consulting.com) schafft digitale Unternehmenslösungen für internationale Industriekunden.

Die Heidelberger Prozessberater und SAP-Spezialisten unterstützen ihre Kunden umfassend und weltweit bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Prozess- und Systemlandschaft. Mit marktführender Expertise sorgen sie für die erfolgreiche Verbindung von digitaler Transformation und Globalisierung im SAP-Umfeld.

Das Komplettangebot für die Unternehmenstransformation ist einzigartig. Mit cbs Enterprise Transformer® for SAP S/4HANA® liefert cbs die weltweit erste Standardsoftware für den Umstieg in die neue SAP-Welt.

cbs gehört zur Materna-Gruppe und beschäftigt 450 Mitarbeiter am Firmensitz in Heidelberg, den vier weiteren deutschen Standorten in München, Stuttgart, Dortmund und Hamburg, sowie den fünf internationalen Dependancen in Zürich, Barcelona, Philadelphia, Singapur und Kuala Lumpur. Unterstützt durch ein starkes internationales Partnernetzwerk ermöglicht cbs erfolgreiche Großprojekte und kundennahe Lösungen weltweit.

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cbs präsentiert Komplettangebot für die Digitale Transformation auf der SAPPHIRE

cbs präsentiert Komplettangebot für die Digitale Transformation auf der SAPPHIRE
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Leitbild des Messeauftritts: Die ONE Global Corporation on S/4HANA als Ziel globaler SAP-Industriekunden

Heidelberg, 15. Mai 2018 – ONE Global Corporation on SAP S/4HANA – unter diesem Motto präsentiert sich die Unternehmensberatung cbs Corporate Business Solutions erstmals auf der Cloud and Business Technology Konferenz „SAPPHIRE Now and ASUG Annual Conference“ vom 5. bis 7. Juni 2018 in Orlando, Florida (Stand 391). cbs liefert das erste End-to-End-Komplettangebot für die erfolgreiche Unternehmenstransformation. Die SAP-Spezialisten der cbs verbinden Migrationskompetenz mit fundiertem Geschäftsprozess-Know-how. cbs Enterprise Transformer for SAP S/4HANA® ist die weltweit erste Standardsoftware für den direkten Umstieg von jedem SAP-Release auf S/4. Kürzlich hat cbs seine erste US-Niederlassung in Philadelphia, Pennsylvania gegründet – bald wird ein weiteres Büro in Denver, Colorado eröffnet. Damit baut das Beratungshaus seine Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt mit lokalen Mitarbeitern und Lösungsangeboten aus.

Gleichzeitig erweitert cbs seine Präsenz und Beratungskapazität in Kanada und Mittel-/Südamerika weiter aus, um das bestehende Netzwerk zu erweitern. „Die SAPPHIRE NOW 2018 ist eine gute Gelegenheit, mit potenziellen neuen und bestehenden SAP-Kunden in Kontakt zu treten und deren aktuelle Herausforderungen zu verstehen“, sagt Bjorn Bernard, CEO von cbs Americas. Für die US-Messe ist auch noch etwas Besonderes geplant. Am Mittwoch, 6. Juni (17 bis 19 Uhr), lädt cbs Kunden und interessierte Teilnehmer zu einem exklusiven „German Beer Event“ am Stand 391 ein.

„Die Nachfrage nach SAP-Beratung bei Industriekunden in den USA ist stark gestiegen. Unternehmen, die SAP einsetzen, stehen häufig vor der Notwendigkeit, etablierte Strukturen, Prozesse und IT-Systeme zu optimieren. Wir wollen diese Kunden bedienen und unser US-Geschäft durch lokale Unterstützung weiter ausbauen“, berichtet Lorenz Praefcke, Director of Business Development und Vice President cbs Americas.

Mit dabei am cbs-Stand auf der SAPPHIRE wird auch die cbs-Tochter leogistics sein. Das Hamburger Unternehmen für Lager- und Transportlogistik hat bereits einige Supply Chain Management-Projekte in Nordamerika umgesetzt, etwa Implementierungen im Lager- und Transportumfeld. Die leogistics-Experten erwarten, dass die Nachfrage von Industriefirmen in den USA nach Digitalisierungslösungen in den Bereichen Site Execution, Rail Logistics sowie Port Operations in Verbindung mit IoT-Szenarien weiter steigt.

Mit dem Beratungsansatz „cbs S/4HANA Transition Program“ unterstützt cbs global tätige Unternehmen dabei, den Umstieg auf S/4HANA nicht als isolierte IT-Initiative, sondern als Teil der Unternehmensagenda strategisch zu nutzen.
cbs liefert außerdem mit cbs Enterprise Transformer® for SAP S/4HANA® die weltweit erste Standardsoftware, mit der bestehende Prozess- und Systemlandschaften ganzheitlich und flexibel in die S/4HANA-Lösungswelt überführt werden können.

Services für Carve-outs, Post-Merger und Stammdaten-Harmonisierungen
Die SAP-Spezialisten der cbs verbinden Migrationskompetenz mit fundiertem Geschäftsprozesswissen. Auf dieser Basis unterstützt cbs Kunden in den USA bei minimal-invasiven SAP-Migrationen. Dazu gehören Carve-outs, Post-Merger-Projekte, Umstellungen auf das neue SAP-Hauptbuch, Finanzkonvertierungen und Stammdaten-Harmonisierungen im Near-Zero-Downtime-Verfahren.

Auf Basis einer tiefen Expertise und breiten Projekterfahrung in Lateinamerika realisiert cbs Rollouts insbesondere in Brasilien, Uruguay, Chile, Mexiko und anderen LATAM-Ländern. Die cbs E-Invoice World Cloud ist eine SAP-basierte Cloud-Lösung, die Qualität und Verfügbarkeit beim Datenaustausch mit den lokalen Finanzbehörden garantiert. Darüber hinaus bietet die cbs spezialisierte Lösungen rund um Global Trade Services (GTS), Supply Chain Management sowie Yard Management.

Die Unternehmensberatung cbs Corporate Business Solutions ( www.cbs-consulting.com) schafft digitale Unternehmenslösungen für internationale Industriekunden.

Die Heidelberger Prozessberater und SAP-Spezialisten unterstützen ihre Kunden umfassend und weltweit bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Prozess- und Systemlandschaft. Mit marktführender Expertise sorgen sie für die erfolgreiche Verbindung von digitaler Transformation und Globalisierung im SAP-Umfeld.

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Korrektur zu „Zweitgrößter Bike-Hersteller der Welt verpflichtet Marcus Diekmann als CDO“

Korrektur zu "Zweitgrößter Bike-Hersteller der Welt verpflichtet Marcus Diekmann als CDO"
(Bildquelle: Marcus Diekmann)

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kolleginnen und Kollegen,

in unserer nachfolgenden Meldung hatte sich leider ein kleiner, aber durchaus entscheidender Fehler eingeschlichen: der Begriff „eCommerce“ im Zusammenhang mit der neuen Aufgabe von Marcus Diekmann bei Accell. Falls zu vertretbarem Aufwand möglich, sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie eventuelle Veröffentlichungen entsprechend ändern. Unten finden Sie die korrekte Meldung.

Bitte entschuldigen Sie unser Versehen.
Mit freundlichem Gruß
Herbert Grab

Zweitgrößter Bike-Hersteller der Welt verpflichtet Marcus Diekmann als CDO

Amsterdam, 09. Mai 2018. Marcus Diekmann (39) wird zum 01. August 2018 Chief Digital Officer bei der Accell Group mit Sitz in Amsterdam. Er übernimmt dort den kompletten Digitalbereich. Accell ist der zweitgrößte Fahrrad- und E-Bike-Hersteller der Welt. Aktuell bringt Diekmann die digitale Transformation von Matratzen Concord, einem Tochterunternehmen der niederländischen Beter Bed Holding, mit großem Erfolg voran. Bei der Accell Group wird er alle digitalen Aktivitäten der Unternehmensgruppe weltweit verantworten.

Jeroen Hubert, Chief Commercial Officer (CCO) bei Accell: „Unser Unternehmen hat 2018 zum Jahr des Wandels erklärt. Wir wollen unsere starke Position im E-Bike-Segment ausbauen und Marktführer im mittleren und High-End-Segment werden. Dafür investieren wir sehr stark in den Ausbau unserer digitalen Aktivitäten für unsere Fahrradmarken und den Aufbau eines eigenen international agierenden Startups. Marcus Diekmann hat jede Menge Erfahrung in der digitalen Transformation von traditionellen Unternehmen, im Aufbau von Online-Unternehmen und verfügt über ein exzellentes Netzwerk.“

Marcus Diekmann bezeichnet seine künftige Aufgabe als „sehr große und spannende Herausforderung. Das Potenzial für Fahrräder und E-Bikes ist riesig. Es geht in Zukunft um neue Mobilitätskonzepte, um Micro-Mobility in den Innenstädten, Internet of Things, Vernetzung und die wachsende Bedeutung des Fahrrads für die aktive Freizeitgestaltung. Accell verfügt über ein tolles Team und sehr starken und erfolgreichen Fahrradmarken. Wir werden unser Potenzial nutzen und die Digitalisierung auf internationaler Ebene vorantreiben.“

Matratzen Concord:
Marcus Diekmann: „Die Veränderungskultur bei Matratzen Concord ist hervorragend. Wir haben dort sehr große Fortschritte im Transformationsprozess gemacht und innerhalb von nur zwei Jahren den Umbruch nach vorne getrieben.“ Bis Ende des Jahres werde er Matratzen Concord noch als Digital-Beirat für einen Tag im Monat zur Verfügung stehen. Jüngste Bestätigung für die Arbeit von Marcus Diekmann – und die seines Teams bei Matratzen Concord – sind vier der wichtigsten Auszeichnungen der Branche:
– Internetworld Award 2018: den zweitbesten Omnichannel-Shop (nach Media Markt und vor Douglas)
– Shop Usability Awards 2018 in den Kategorien: Bester „Möbel & Wohnen-Onlineshop“ + „Bester Discount-Onlineshp“ sowie den Gesamtsieg über alle Kategorien: Bester Onlineshop 2018.

Über Marcus Diekmann:
Marcus Diekmann gilt als profunder Kenner, klarer Analyst und erfolgreicher Gestalter von Unternehmenstransformationen und des Onlinehandels. Vor seinem Einstieg als Director Digital, eCommerce and Omnichannel bei Beter Bed baute Diekmann gemeinsam mit seinem damaligen Partner Thomas Gottheil erfolgreich den eCommerce Dienstleister Shopmacher auf. Mit „eCommerce lohnt sich nicht“ verfasste er eines der meist zitierten eCommerce Bücher und leitete ein Umdenken bei der Entwicklung und Umsetzung von Omnichannel-Strategien ein. Heute ist Diekmann Mitgesellschafter bei dem Frontend-Beratungsdienstleister Kommerz mit Sitz in Essen. Das Unternehmen wurde bei den Shop Usability Awards 2018 zur besten Online-Design-Agentur gekürt.

Über ACCELL
Die Accell Group beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen 1,07 Milliarden Euro Umsatz erzielt und 1,3 Millionen Fahrräder und E-Bikes verkauft. Zu den bekanntesten Marken gehören Batavus, Sparta, Koga, Haibike, Ghost, Lapierre und Winora.

Marcus Diekmann ist gemeinsam mit Thomas Gottheil Gründer von SHOPMACHER. Sein Buch „eCommerce lohnt sich nicht „, viele hundert Fachartikel und Nennungen und weit über 100 Vorträge machen ihn zu einem der bekanntesten Digital-Experten in Deutschland. Zum 01. August 2018 wird Marcus Diekmann Chief Digital Officer bei der Accell Group mit Sitz in Amsterdam, dem zweitgrößten Fahrrad- und E-Bike-Hersteller der Welt.

Kontakt
Marcus Diekmann
Marcus Diekmann
Hauptstraße 30
48712 Gescher
+49 170 – 4194978
m.diekmann@kommerz.eu
http://www.kommerz.eu

Zweitgrößter Bike-Hersteller der Welt verpflichtet Marcus Diekmann als CDO

Zweitgrößter Bike-Hersteller der Welt verpflichtet Marcus Diekmann als CDO
Zählt zu den renommiertesten Digital-Experten Europas: Marcus Diekmann. (Bildquelle: Marcus Diekmann)

Amsterdam, 09. Mai 2018. Marcus Diekmann (39) wird zum 01. August 2018 Chief Digital Officer bei der Accell Group mit Sitz in Amsterdam. Er übernimmt dort die Bereiche Digital & eCommerce und verantwortet künftig alle digitalen Aktivitäten der Gruppe. Accell ist der zweitgrößte Fahrrad- und E-Bike-Hersteller der Welt. Aktuell bringt Diekmann die digitale Transformation von Matratzen Concord, einem Tochterunternehmen der niederländischen Beter Bed Holding, mit großem Erfolg voran.

Bei der Accell Group wird Marcus Diekmann alle digitalen und eCommerce Aktivitäten der Unternehmensgruppe weltweit verantworten. Jeroen Hubert, Chief Commercial Officer (CCO) bei Accell: „Unser Unternehmen hat 2018 zum Jahr des Wandels erklärt. Wir wollen unsere starke Position im E-Bike-Segment ausbauen und Marktführer im mittleren und High-End-Segment werden. Dafür investieren wir sehr stark in den Ausbau unserer digitalen Aktivitäten für unsere Fahrradmarken und den Aufbau eines eigenen international agierenden Startups. Marcus Diekmann hat jede Menge Erfahrung in der digitalen Transformation von traditionellen Unternehmen, im Aufbau von Online-Unternehmen und verfügt über ein exzellentes Netzwerk.“

Marcus Diekmann bezeichnet seine künftige Aufgabe als „sehr große und spannende Herausforderung. Das Potenzial für Fahrräder und E-Bikes ist riesig. Es geht in Zukunft um neue Mobilitätskonzepte, um Micro-Mobility in den Innenstädten, Internet of Things, Vernetzung und die wachsende Bedeutung des Fahrrads für die aktive Freizeitgestaltung. Accell verfügt über ein tolles Team und sehr starken und erfolgreichen Fahrradmarken. Wir werden unser Potenzial nutzen und die Digitalisierung auf internationaler Ebene vorantreiben.“

Matratzen Concord:
Marcus Diekmann: „Die Veränderungskultur bei Matratzen Concord ist hervorragend. Wir haben dort sehr große Fortschritte im Transformationsprozess gemacht und innerhalb von nur zwei Jahren den Umbruch nach vorne getrieben und eCommerce aufgebaut.“ Bis Ende des Jahres werde er Matratzen Concord noch als Digital-Beirat für einen Tag im Monat zur Verfügung stehen. Jüngste Bestätigung für die Arbeit von Marcus Diekmann – und die seines Teams bei Matratzen Concord – sind vier der wichtigsten Auszeichnungen der Branche:
-Internetworld Award 2018: den zweitbesten Omnichannel-Shop (nach Media Markt und vor Douglas)
-Shop Usability Awards 2018 in den Kategorien: Bester „Möbel & Wohnen-Onlineshop“ + „Bester Discount-Onlineshp“ sowie den Gesamtsieg über alle Kategorien: Bester Onlineshop 2018.

Über Marcus Diekmann:
Marcus Diekmann gilt als profunder Kenner, klarer Analyst und erfolgreicher Gestalter von Unternehmenstransformationen und des Onlinehandels. Vor seinem Einstieg als Director Digital, eCommerce & Omnichannel bei Beter Bed baute Diekmann gemeinsam mit seinem damaligen Partner Thomas Gottheil erfolgreich den eCommerce Dienstleister Shopmacher auf. Mit „eCommerce lohnt sich nicht“ verfasste er eines der meist zitierten eCommerce Bücher und leitete ein Umdenken bei der Entwicklung und Umsetzung von Omnichannel-Strategien ein. Heute ist Diekmann Mitgesellschafter bei dem Frontend-Beratungsdienstleister Kommerz mit Sitz in Essen. Das Unternehmen wurde bei den Shop Usability Awards 2018 zur besten Online-Design-Agentur gekürt.

Über ACCELL:
Die Accell Group beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen 1,07 Milliarden Euro Umsatz erzielt und 1,3 Millionen Fahrräder und E-Bikes verkauft. Zu den bekanntesten Marken gehören Batavus, Sparta, Koga, Haibike, Ghost, Lapierre und Winora.

Anmerkung für die Redaktion:
Ein druckfähiges Foto von Marcus Diekmann erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: +49 (0)7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Marcus Diekmann ist gemeinsam mit Thomas Gottheil Gründer von SHOPMACHER. Sein Buch „eCommerce lohnt sich nicht „, viele hundert Fachartikel und Nennungen und weit über 100 Vorträge machen ihn zu einem der bekanntesten Digital-Experten in Deutschland. Zum 01. August 2018 wird Marcus Diekmann Chief Digital Officer bei der Accell Group mit Sitz in Amsterdam, dem zweitgrößten Fahrrad- und E-Bike-Hersteller der Welt.

Kontakt
Marcus Diekmann
Marcus Diekmann
Hauptstraße 30
48712 Gescher
+49 170 – 4194978
m.diekmann@kommerz.eu
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Zweitgrößter Bike-Hersteller der Welt verpflichtet Marcus Diekmann als CDO

Zweitgrößter Bike-Hersteller der Welt verpflichtet Marcus Diekmann als CDO
Zählt zu den renommiertesten Digital-Experten Europas: Marcus Diekmann. (Bildquelle: Marcus Diekmann)

Amsterdam, 09. Mai 2018. Marcus Diekmann (39) wird zum 01. August 2018 Chief Digital Officer bei der Accell Group mit Sitz in Amsterdam. Er übernimmt dort die Bereiche Digital & eCommerce und verantwortet künftig alle digitalen Aktivitäten der Gruppe. Accell ist der zweitgrößte Fahrrad- und E-Bike-Hersteller der Welt. Aktuell bringt Diekmann die digitale Transformation von Matratzen Concord, einem Tochterunternehmen der niederländischen Beter Bed Holding, mit großem Erfolg voran.

Bei der Accell Group wird Marcus Diekmann alle digitalen und eCommerce Aktivitäten der Unternehmensgruppe weltweit verantworten. Jeroen Hubert, Chief Commercial Officer (CCO) bei Accell: „Unser Unternehmen hat 2018 zum Jahr des Wandels erklärt. Wir wollen unsere starke Position im E-Bike-Segment ausbauen und Marktführer im mittleren und High-End-Segment werden. Dafür investieren wir sehr stark in den Ausbau unserer digitalen Aktivitäten für unsere Fahrradmarken und den Aufbau eines eigenen international agierenden Startups. Marcus Diekmann hat jede Menge Erfahrung in der digitalen Transformation von traditionellen Unternehmen, im Aufbau von Online-Unternehmen und verfügt über ein exzellentes Netzwerk.“

Marcus Diekmann bezeichnet seine künftige Aufgabe als „sehr große und spannende Herausforderung. Das Potenzial für Fahrräder und E-Bikes ist riesig. Es geht in Zukunft um neue Mobilitätskonzepte, um Micro-Mobility in den Innenstädten, Internet of Things, Vernetzung und die wachsende Bedeutung des Fahrrads für die aktive Freizeitgestaltung. Accell verfügt über ein tolles Team und sehr starken und erfolgreichen Fahrradmarken. Wir werden unser Potenzial nutzen und die Digitalisierung auf internationaler Ebene vorantreiben.“

Matratzen Concord:
Marcus Diekmann: „Die Veränderungskultur bei Matratzen Concord ist hervorragend. Wir haben dort sehr große Fortschritte im Transformationsprozess gemacht und innerhalb von nur zwei Jahren den Umbruch nach vorne getrieben und eCommerce aufgebaut.“ Bis Ende des Jahres werde er Matratzen Concord noch als Digital-Beirat für einen Tag im Monat zur Verfügung stehen. Jüngste Bestätigung für die Arbeit von Marcus Diekmann – und die seines Teams bei Matratzen Concord – sind vier der wichtigsten Auszeichnungen der Branche:
-Internetworld Award 2018: den zweitbesten Omnichannel-Shop (nach Media Markt und vor Douglas)
-Shop Usability Awards 2018 in den Kategorien: Bester „Möbel & Wohnen-Onlineshop“ + „Bester Discount-Onlineshp“ sowie den Gesamtsieg über alle Kategorien: Bester Onlineshop 2018.

Über Marcus Diekmann:
Marcus Diekmann gilt als profunder Kenner, klarer Analyst und erfolgreicher Gestalter von Unternehmenstransformationen und des Onlinehandels. Vor seinem Einstieg als Director Digital, eCommerce & Omnichannel bei Beter Bed baute Diekmann gemeinsam mit seinem damaligen Partner Thomas Gottheil erfolgreich den eCommerce Dienstleister Shopmacher auf. Mit „eCommerce lohnt sich nicht“ verfasste er eines der meist zitierten eCommerce Bücher und leitete ein Umdenken bei der Entwicklung und Umsetzung von Omnichannel-Strategien ein. Heute ist Diekmann Mitgesellschafter bei dem Frontend-Beratungsdienstleister Kommerz mit Sitz in Essen. Das Unternehmen wurde bei den Shop Usability Awards 2018 zur besten Online-Design-Agentur gekürt.

Über ACCELL:
Die Accell Group beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen 1,07 Milliarden Euro Umsatz erzielt und 1,3 Millionen Fahrräder und E-Bikes verkauft. Zu den bekanntesten Marken gehören Batavus, Sparta, Koga, Haibike, Ghost, Lapierre und Winora.

Anmerkung für die Redaktion:
Ein druckfähiges Foto von Marcus Diekmann erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: +49 (0)7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Marcus Diekmann ist gemeinsam mit Thomas Gottheil Gründer von SHOPMACHER. Sein Buch „eCommerce lohnt sich nicht „, viele hundert Fachartikel und Nennungen und weit über 100 Vorträge machen ihn zu einem der bekanntesten Digital-Experten in Deutschland. Zum 01. August 2018 wird Marcus Diekmann Chief Digital Officer bei der Accell Group mit Sitz in Amsterdam, dem zweitgrößten Fahrrad- und E-Bike-Hersteller der Welt.

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„Wer den Wandel nicht mitgeht, wird morgen kein Lieferant mehr sein.“

Ingenics AG auf der ILA Berlin: Anschub für digitale Transformationsprozesse

"Wer den Wandel nicht mitgeht, wird morgen kein Lieferant mehr sein."
Bernhard Lietzmann, Director Global Key Account der Ingenics AG, auf der ILA 2018 in Berlin (Bildquelle: Manuela Köhler/Ingenics AG)

(Ulm/Berlin) – Auf der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA, die Ende April in Berlin stattfand, standen Vernetzung und Digitalisierung im Fokus. Denn die Luft- und Raumfahrtbranche befindet sich bei der ganzheitlichen digitalen Transformation noch in der Pilotphase. Entsprechend groß war der Gesprächsbedarf mit Experten wie der Ingenics AG, die die luftfahrtspezifischen Herausforderungen des strategischen Prozessdesigns sowie alle Aspekte der Fabrik- und Fertigungsgestaltung, der Logistik und des E2E Supply Chain Managements beherrscht.

Auf der ILA Berlin präsentierte vom 25. bis 29. April die globale Luft- und Raumfahrtindustrie ihre Hightech-Produkte sowie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Der Bedarf an kosten- und prozessoptimierenden Lösungen ist auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie groß; dem trug die Messe mit Schwerpunktthemen wie „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ Rechnung. Vorbilder für erfolgreiche Transformationsprozesse sind bislang in der Branche, anders als in der Automobilindustrie, allerdings nicht leicht zu finden. Bernhard Lietzmann, Director Global Key Account der Ingenics AG, kennt erste Pilotanwendungen bei Tier-1-Zulieferern und OEMs. Aus seiner Sicht sind aber vor allem die KMU längst nicht so weit, wie sie sollten: „Viele Unternehmen sehen noch nicht den Vorteil, den die digitale Transformation mit sich bringt: Sie bekommen ihre Kosten und Prozesse besser in den Griff und erreichen einen höheren Anteil an der Wertschöpfungskette.“ Letztlich ist dieser Prozess – auch für deutsche Unternehmen – überlebensnotwendig: „Wer den Wandel heute nicht mitgeht, wird in Bezug auf die Kosten unattraktiv für seine Kunden und ist morgen raus aus der Supply-Chain und kein Lieferant mehr.“

Standards und Schnittstellen sind, nach Meinung des Ingenics Experten, dabei aber nur der Anfang. Die Aerospace-Industrie müsse auch über neue digitale Geschäftsmodelle diskutieren: „Unternehmen verkaufen nicht mehr Hardware, sondern sie stellen sie zur Verfügung und generieren über die Nutzung den Cashflow“, erklärt Lietzmann. „Der Kunde hat den Vorteil, dass das Produkt immer auf dem neuesten Stand der Technik ist; der Hersteller kann mit den Daten das Produkt kontinuierlich verbessern. Voraussetzung dafür ist natürlich die digitale Transformation.“

Über Ingenics
Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Managementberatung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.

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Führungskräfte gehen Digitalisierung halbherzig an

Das aktuelle Leadership-Trend-Barometer des IFIDZ zeigt: Nur jede vierte Führungskraft wird als aktiver Treiber der digitalen Transformation wahrgenommen.

Führungskräfte gehen Digitalisierung halbherzig an
Berater Digitale Transformation: IFIDZ, Frankfurt

Die Führungskräfte in den meisten Unternehmen werden von ihrem Umfeld nicht als aktive Treiber der digitalen Transformation wahrgenommen, sondern eher als passiv Getriebene. So lautet ein zentrales Ergebnis des aktuellen Leadership-Trend-Barometers des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt. An der Online-Befragung nahmen 128 Führungskräfte, vorrangig der ersten und zweiten Ebene, aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen sowie Vertreter von Wissenschaft, Forschung und Verbänden teil.

Die Ergebnisse der Befragung lassen sich laut IFIDZ-Leiterin Barbara Liebermeister wie folgt zusammenfassen: Die meisten Führungskräfte in den deutschen Unternehmen „haben sich mit dem Thema Digitale Transformation noch nicht so richtig angefreundet“. Das zeige sich darin, wie die Befragten bezogen auf das Thema „die Haltung, die Kenntnisse oder das Verhalten der meisten Führungskräfte bewerten“.

In allen drei Bereichen geben sie den Führungskräften keine guten Noten. Vielmehr werden diese überwiegend als halbherzig, unwissend und überfordert beschrieben. So sind denn auch 77 Prozent der Befragten der Auffassung, dass sich die Führungskräfte vom digitalen Wandel eher treiben lassen als diesen aktiv zu gestalten. Oder anders formuliert: Nur in jedem vierte Unternehmen wird die Führungsmannschaft als aktiver Treiber der digitalen Transformation wahrgenommen.

Dieses Getrieben-Sein zeigt sich auch im Handeln der Führungskräfte. So sind zum Beispiel 68 Prozent der Befragten überzeugt, die Führung in Unternehmen gehe die Digitalisierung eher halbherzig an. Und gerade nur 7 Prozent erachten das Verhalten der Führungskräfte als „immer sehr motivierend, um als Unternehmen digitaler zu werden“.

Dieses vorwiegend anti-digitale Verhalten korreliert mit geringen Kenntnissen der Führungskräfte rund um den Themenkomplex Digitalisierung. So sind zum Beispiel nur 8 Prozent der Befragungsteilnehmer der Meinung, die Führungskräfte seien bezüglich des Themas Digitalisierung und hinsichtlich ihrer digitalen Methodenkompetenz auf dem aktuellen Stand. Und gar nur 3 Prozent sind der Auffassung, die Mehrheit der Führungskräfte wisse, welche Führungskompetenzen die Digitalisierung erfordere.

„Dass die Werte so niedrig sind, hat uns überrascht“, betont Barbara Liebermeister, „jedoch sammeln auch wir bei unserer Arbeit in und für Unternehmen die Erfahrung: Viele Führungskräfte sind zumindest unsicher, welche analogen und digitalen Kompetenzen künftig für das Führen wichtig sind.“

Neben dem anti-digitalen Verhalten und dem geringen Digital-Know-how gibt es einen weiteren Bereich, in dem die Führungskräfte meist keine Vorreiter sind: die Haltung. Auch hier zeigt sich, dass viele Führungskräfte der Digitalisierung gegenüber nur bedingt aufgeschlossen sind. So haben nur 40 Prozent der Befragten den Eindruck, die Führungskräfte hätten eine positive Einstellung zur Digitalisierung. Und: Viele Führungskräfte sind offensichtlich noch stark den traditionellen Rollenbildern von Führung verhaftet. Nur 9 Prozent der Befragten sind denn auch der Meinung, die Führungskräfte hätten kein Problem, sich von ihrer Machtstellung in der Unternehmenshierarchie zu lösen.

„Dieser Wert spiegelt unsere Erfahrungen in und mit Unternehmen wider“, betont Patrick Merke, Mitglied der Institutsleitung und Studienleiter am IFIDZ: „Viele Führungskräfte haben noch nicht realisiert, dass es in der Arbeitswelt künftig weniger Hierarchien und mehr Augenhöhe geben wird. Und wenn doch? Dann fällt es ihnen schwer, ein entsprechendes Führungsverhalten zu zeigen.“

„Viele Führungskräften fehlen noch der Mindset und das erforderliche Digital-Know-How, um als digitale Treiber und Vorbilder zu fungieren“, fasst Barbara Liebermeister die Befragungsergebnisse zusammen. „Hier ruhen noch zahlreiche Ansatzpunkte, um den digitalen Transformationsprozess in Unternehmen zu forcieren. Außer den Führungskräften selbst ist hier vor allem die Personalentwicklung gefragt.“ Und die Unternehmensleitung? Sie sollte sich um die Unternehmenskultur kümmern, „die häufig noch eine bremsende Wirkung hat.“

Personen, die mehr Infos über das Leadership-Trend-Barometer wünschen, müssen auf der Startseite der IFIDZ-Webseite (www.ifidz,com) in der Rubrik Aktuelles nur den betreffenden Link anklicken. Dann gelangen sie zu den Ergebnissen der Befragung.

Das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt am Main, erforscht die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Führungskultur von Unternehmen – auf der personalen und organisationalen Ebene. Außerdem untersucht es, wie die aus dem Wandel resultierenden Herausforderungen von Unternehmen und ihren Führungskräften gemeistert werden können und welche Strukturen und Kompetenzen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten sie hierfür brauchen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse gibt das Institut in Studien sowie Konferenzen, Seminaren und Vorträgen an die Wirtschaft weiter und leistet hierdurch einen Beitrag dazu, dass die Unternehmen auch künftig fit für die Herausforderungen ihrer Märkte sind und die Chancen, die sich aus den Marktveränderungen ergeben, aktiv nutzen können.

Das IFIDZ wurde von der Wirtschaftswissenschaftlerin und Managementberaterin Barbara Liebermeister gegründet, die das Institut auch leitet. Es kooperiert mit der Freien Universität Berlin, der HAW Hamburg (Fakultät DMI), dem F.A.Z.-Institut und der RWTH Aachen University. Das IFIDZ verfolgt bei seiner Arbeit einen interdisziplinären Ansatz und möchte die neuesten Erkenntnisse aus den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wie zum Beispiel Betriebswirtschaft und Psychologie miteinander verbinden.

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