Bayernwerk startet Speicher-Pilotprojekt in Neusorg

Bayernwerk startet Speicher-Pilotprojekt in Neusorg

(Mynewsdesk) Netzbetreiber bringt gemeinsam mit Gemeinde regenerative Stromerzeugung und Verbrauch vor Ort in Einklang

Neusorg/Regensburg. Gegen den politischen Trend stellt Bayerns größter regionaler Netzbetreiber den Klimaschutz weiter in den Mittelpunkt: Gemeinsam mit Partner-Kommunen entwickelt das Bayernwerk individuelle Speicherlösungen, mit deren Hilfe die zunehmende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit der Nachfrage der Verbraucher vor Ort in Einklang gebracht werden kann. Vorreiter ist dabei die Gemeinde Neusorg (Landkreis Tirschenreuth, Oberpfalz), wo seit Freitag (6. Juli) eine Photovoltaikanlage, ein Batteriespeicher sowie Feuerwehrhaus und Straßenbeleuchtung als Abnehmer passgenau zusammenspielen.

„In unserer Gemeinde wird entsprechend dem allgemeinen Trend zunehmend vor Ort Energie erzeugt“, sagt Neusorgs Bürgermeister Peter König. Seit Jahren verlaufe der Trend weg von industriellen Großkraftwerken hin zu lokalen Erzeugungsanlagen, die Sonne, Wasser und Wind als Energiequelle nützen. „Doch erst mit einer kombinierten Speicherlösung können wir Erzeugung und Verbrauch in unserer Gemeinde näher zusammenbringen“, freut sich Bürgermeister König am Freitag in Neusorg.

Konkret werden in Neusorg die Photovoltaikanlage auf dem Dach des örtlichen Feuerwehrhauses mit einem Batteriespeicher und zwei Abnehmern, dem Feuerwehrhaus selbst und der lokalen Straßenbeleuchtung, kombiniert. Die Photovoltaikanlage verfügt über eine Leistung von maximal zehn Kilowatt, der Batteriespeicher über eine Kapazität von bis zu 10 Kilowattstunden. Mit Hilfe von intelligenten Stromzählern und Datenübertragungsgeräten überwacht das Bayernwerk die Speicher-Kombination aus der Ferne und entwickelt das System anhand der gemessenen Daten weiter.

Auf dem Weg zur Energiewende „dahoam“

„Unsere Speicherlösungen in Kombination mit Straßenbeleuchtung, Wärmeversorgung oder auch E-Ladeinfrastruktur sollen Kommunen dabei helfen, regional erzeugte Energie auch regional zu verbrauchen und dadurch die Umwelt zu schonen“, erklärt Ingo Schroers, Leiter Kommunalmanagement beim Bayernwerk. Schon heute transportiert der Netzbetreiber im Schnitt rund 65 Prozent regenerative Energie durch sein Netz. Doch dieses Angebot schwankt je nach Jahreszeit und Wetter.

„Energiespeicher können nicht nur Angebot und Nachfrage vor Ort zusammenbringen“, erklärt Wolfgang Hildebrand, Geschäftsführer der Bayernwerk Netz. „Speicherlösungen können auch lokale Strom- und Wärmekonzepte miteinander verknüpfen, sodass aus der Stromwende dahoam auch tatsächlich eine Energiewende wird“, sagt Bayernwerk-Netz-Geschäftsführer Hildebrand. Derzeit hat das Bayernwerk fast 8.000 Energiespeicher in sein Netz integriert.

In Neusorg soll künftig die auf dem Feuerwehrhausdach erzeugte Sonnenenergie im angeschlossenen Batteriespeicher vorgehalten werden und bei Bedarf an das örtliche Feuerwehrhaus und die lokale Straßenbeleuchtung zum Verbrauch freigegeben werden. Das Batteriespeichersystem und die innovative Straßenbeleuchtung sind dabei Bestandteil der laufenden Baumaßnahme zur Gestaltung des Dorfplatzes Weihermühle im Rahmen der Dorferneuerung Riglasreuth/Weihermühle. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz fördert das Vorhaben mit einer 75-prozentigen Zuwendung.

„Die denkbaren Speicher-Kombinationen sind dabei nahezu unbegrenzt“, erklärt Bayernwerk-Kommunalverantwortlicher Ingo Schroers. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partner-Kommunen passgenaue Speicherlösungen für die lokale Energiewende zu entwickeln“, sagt Schroers. Auch eine Förderung der Energieeinsparkonzepte und Energienutzungspläne der Kommunen durch das Bayerische Wirtschaftsministerium prüft das Bayernwerk aktuell.

Wirtschaftlicher und umweltschonender

Die Vorteile für Kommunen wie Neusorg liegen auf der Hand: „Neben einer nachweislich zunehmenden Wirtschaftlichkeit lokaler Strom- und Wärmekonzepte bringen Speicherlösungen auch eine spürbare CO2-Einsparung mit sich“, erläutert Bayernwerk-Netz-Geschäftsführer Wolfgang Hildebrand. Daneben arbeitet das Bayernwerk eng mit Universitäten und Hochschulen sowie regionalen Energieeffizienznetzwerken zusammen, die in die Weiterentwicklung der lokalen Speicherkonzepte eingebunden werden können.

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Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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Areal- und Gewerbespeicher mit Elektromobilität

8. solbat-Anwenderforum zeigt Praxisbeispiele, wie Batteriespeicher für Areale und Gewerbeunternehmen geplant, dimensioniert und betrieben werden.

Areal- und Gewerbespeicher mit Elektromobilität

(Bildquelle: Gress+Zapp GmbH, Marco Schmidt)

Freiburg, 22. August 2016

– Termin: 21. -23. September 2016
– Ort: HTW Campus Wilhelminenhof, Wilhelminenhofstraße 75A, 12459 Berlin
– Veranstalter: solbat-Anwendernetzwerk für Energiespeicher in Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie der Kanzlei von Bredow Valentin Herz

Bild: Batteriespeicher haben vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in Gewerbeunternehmen, wie hier zur Ladung von Elektro-LKWs. Die Planung und Praxis von Gewerbespeichern zeigt das 8. solbat-Anwenderforum vom 21.-23. September 2016 in Berlin.

Heimspeicher bieten häufig nur die Möglichkeit zur Erhöhung des Eigenverbrauchs. Gewerbeunternehmen können mit Batteriespeichern hingegen vielfältige Anwendungen kombinieren. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit, aber auch die Komplexität der Planung, Dimensionierung und Betriebsführung.

Im 8. solbat-Anwenderforum vom 21. bis 23. September in Berlin zeigen sechs Referenten aus Forschung und Industrie, wie Batteriespeicher für Areale und Gewerbeunternehmen geplant, dimensioniert und betrieben werden. Im Fokus stehen dabei neben dem Eigenverbrauch auch Anwendungen zur Spitzenlastreduzierung von Ladesäulen für Elektrobusse und -LKWs.

Ergänzt werden die Vorträge durch eine Werksbesichtigung der BAE-Batteriespeicherfabrik sowie durch zwei Anlagenbesichtigungen, u.a. bei einer Spedition mit PV-Anlage, Ladesäulen für Elektro-LKWs und einem 500 kW/500 kWh-Batteriespeicher, mit dem Primärregelleistung angeboten wird.
Weitere Themen des Anwenderforums sind die Änderungen des EEG 2017, die Performance-Messung von Batteriespeichern in der Praxis sowie die Qualifizierung von Speicherlieferanten als Partner für Stadtwerke.

Programm und Anmeldung. (http://www.solbat.de/blog/8-solbat-anwenderforum/)

Zum solbat-Anwendernetzwerk:
solbat wurde 2013 gegründet und ist ein offenes Anwendernetzwerk für Energiespeicher und Lösungen für die Energiewende. solbat unterstützt Menschen, Unternehmen und Quartiere, Gemeinden, Städte und Regionen, sich nachhaltig und zukunftssicher mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Partner sind Unternehmen entlang der ganzen Wertschöpfungskette: vom Forschungsinstitut bis zum Endanwender, vom Startup bis zum Weltkonzern.
www.solbat.de (http://www.solbat.de)

Über schäffler sinnogy, Freiburg.

schäffler sinnogy ist ein junges Innovationsunternehmen in Freiburg i.Br. mit Schwerpunkten in den Be-reichen Energie und Innovation. Im Bereich Energie unterstützt schäffler sinnogy Unternehmen, innovative Geschäftsmodelle und Vertriebslösungen für die dezentrale Erzeugung, Speicherung und Vermarktung von erneuerbaren Energien zu entwickeln und zu implementieren. Im Bereich Innovation unter-stützt schäffler sinnogy Startups und etablierte Unternehmen, mit schlanken Innovationsmethoden und -strategien schneller und erfolgreicher neue Märkte zu erschließen. schäffler sinnogy ist Initiator und Koordinator des solbat-Anwendernetzwerks für Energiespeicher.

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DER EXPERTE FÜR WINDENERGIE UND SPEICHERSYSTEME

DER EXPERTE FÜR WINDENERGIE UND SPEICHERSYSTEME

Als Projektentwickler und Systemintegrator ist RES ein Pionier der Erneuerbaren Energien. (Bildquelle: RES Deutschland GmbH)

Wenn es um die Energieversorgung der Zukunft geht, hat der Projektentwickler RES (Renewable Energy Systems) (http://www.res-deutschland.de) die richtige Expertise: Das Unternehmen ist seit 1982 weltweit als Partner für die Projektentwicklung, technische Planung, Finanzierung, Errichtung und den Betrieb von Anlagen für Erneuerbare Energien bekannt – die installierte Leistung beläuft sich auf über 10.000 MW. Daneben plant und baut RES Energiespeicher und Netze im industriellen Maßstab und bietet Lösungen auf dem wachsenden Gebiet des Demand Side Managements (DSM). In Deutschland entwickelt RES bislang vor allem Windenergieprojekte. Seit kurzem wird hier auch der Geschäftsbereich Energiespeicher etabliert und ausgebaut.

Die RES Deutschland GmbH hat die volle technische und finanzielle Unterstützung der international tätigen RES Gruppe mit Sitz in Großbritannien. Der Projektentwickler und Systemintegrator ist ein Pionier der Erneuerbaren Energien und blickt mit rund 10.000 MW installierter Leistung auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte als Komplettanbieter zurück. Die RES Gruppe ist ein familiengeführtes und damit unabhängiges Unternehmen mit einer nachhaltigen Strategie für eine klimafreundliche, dezentrale Energieversorgung. Dabei bietet sie als eines der 60 größten Privatunternehmen Großbritanniens finanzielle Sicherheit und ermöglicht es, Projekte schnell und zielgerichtet umzusetzen.

Von der Idee bis zum Betrieb
Im Bereich Windenergie Onshore entwickelt sich Deutschland als ein Kernmarkt für RES. Der Projektentwickler beherrscht auch hier die gesamte Wertschöpfungskette – von der Flächensicherung bis hin zum Betrieb. Das geplante Wachstum wird über die Entwicklung eigener Projekte, aber auch durch Kooperatio-nen mit kleinen bis mittleren regional etablierten Projektentwicklern erreicht. Hierbei sieht RES vor allem Chancen in den bevorstehenden Ausschreibungen. Gerade für kleine bis mittlere Unternehmen bietet eine Kooperation mit RES die Möglichkeit, sich unter Wahrung der eigenen Identität und regionalen Verwurzelung optimal für das Ausschreibungssystem aufzustellen. Dabei kommt RES die große Erfahrung aus anderen Märkten mit Ausschreibungsmodellen, ein Bauvolumen von aktuell 600 bis 1000 MW pro Jahr sowie die solide finanzielle Situation der RES Gruppe zugute.
Im Offshore-Geschäft ist RES ebenfalls ein erfahrener und kompetenter Partner. Das Unternehmen bietet neben der Planung und Realisierung eigener Projekte auch integrierte Dienstleistungen für andere Offshore-Entwickler sowie Projekteigentümer an.

Speicher-Know-how jetzt auch in Deutschland
Im Segment Energiespeicher ist RES Deutschland als Projektentwickler, EPC-Dienstleister sowie als Betriebsführer und Eigentümer individueller Speicherprojekte aktiv. Weltweit hat die RES Gruppe Speicheranlagen mit einer Leistung von über 275 MW im Portfolio. Anwendungsfelder für Energiespeicher sieht RES in Deutschland derzeit vor allem in der Bereitstellung von Primärregelleistung oder in Projekten zum Ersatz von Investitionen ins Verteilnetz. Der Projektentwickler kooperiert hier bereits eng mit Energieversorgern und Netzbetreibern, sucht aber auch das Gespräch mit Inhabern und Betreibern größerer Anlagen für Erneuerbare Energien. Seine etablierten Speicherlösungen setzt RES in den USA und in Kanada bereits wirtschaftlich um.
Mit RESolve bietet der Projektentwickler und Systemintegrator eine ausgereifte und praxiserprobte Software zur Steuerung von Energiespeichern an. Damit werden die Betriebskosten optimiert und die Erträge gesteigert. RES verbindet Know-how in Projektentwicklung und Bau mit der intelligenten Steuerung und dem Be-trieb von Speichersystemen. Damit präsentiert sich das Unternehmen als Fullservice-Anbieter am Speichermarkt.

Weitere Informationen zur RES Deutschland GmbH finden Sie unter www.res-deutschland.de (http://www.res-deutschland.de)

Der Projektentwickler RES (Renewable Energy Systems Ltd.) ist seit 1982 weltweit als Partner für die Ent-wicklung, technische Planung, Errichtung und den Betrieb von Anlagen für Erneuerbare Energien (Windenergie und Solarenergie) bekannt. Daneben plant und baut RES Energiespeicher und Stromnetze im industriellen Maßstab und bietet Lösungen auf dem wachsenden Gebiet der Laststeuerung (Demand Side Management – DSM). In Deutschland entwickelt, finanziert und baut die RES Deutschland GmbH als deut-scher Teil der RES-Gruppe Windenergieprojekte und Energiespeicher.

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FLEXIBEL, MODULAR UND KOSTENGÜNSTIG

RES präsentiert Steuerungssystem für Speicherlösungen

FLEXIBEL, MODULAR UND KOSTENGÜNSTIG

RESolve: sicher, flexibel und kompatibel (Bildquelle: RES Deutschland GmbH)

Um Speichersysteme zu wirtschaftlich betreiben, ist immer eine passgenaue Überwachung und Steuerung erforderlich. Der Projektentwickler und Systemintegrator RES (Renewable Energy Systems) (http://www.res-deutschland.de)präsentiert mit RESolve die neue Generation seines Steuerungssystems für den Betrieb von Energiespeichern. Die Software stellt verschiedene Dienstleistungen für Netzbetreiber, Versorger, Betreiber von Erzeugungsanlagen und Großverbraucher bereit. Das System automatisiert Abläufe, optimiert die Batterielebensdauer und den Erlös. RESolve ist eine wichtige Komponente der Speicherlösungen von RES. Der Projektentwickler bietet weltweit schlüsselfertige Lösungen, die auf alle Betriebsanforderungen moderner Energienetze abgestimmt sind. Auch im deutschen Speichermarkt ist die RES Gruppe über die RES Deutschland GmbH aktiv.

RES plant, baut und betreibt Anlagen auf der ganzen Welt. Das Unternehmen hat über 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Netzintegration. Auch die Software-Plattform RESolve wird seit vielen Jahren bei der Steuerung von Windparks eingesetzt. Dr. Frank Finzel, Geschäftsführer der RES Deutschland GmbH: „Mit RESolve bieten wir eine ausgereifte Software an, in die unser gesamtes Know-how aus der Windenergie eingeflossen ist. Wir optimieren und erweitern das System fortlaufend. Dadurch können wir es nun auch speziell für die Steuerung von Energiespeichern einsetzen. Hierfür sehen wir in Deutschland großen Bedarf, denn Speicher sind konventionellen Kraftwerken in einigen Anwendungsbereichen weit überlegen. Das betrifft etwa die Frequenzregelung, bei der Speicher um ein Vielfaches schneller und flexibler sind und somit Kosten und Ressourcen sparen.“

Ein System für viele Anwendungen
RESolve kann für viele verschiedene Speicheranwendungen eingesetzt werden. Beispiele sind die Bereit-stellung von Regelleistung zur Stabilisierung der Netzfrequenz in Echtzeit (Primärregelleistung) und der Aufschub oder Ersatz von Investitionen in Übertragungs- und Verteilnetze. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Integration von Erneuerbaren Energien über die Steuerung des Leistungsgradienten und die zeitliche Verschiebung der Einspeisung. Dafür verknüpft die Software unter anderem Wetterdaten und Verbrauchsprognosen mit Preisinformationen und Daten über den Ladezustand der Energiespeicher.
Egal, um welche Anwendung es sich handelt, das Steuerungssystem verwendet verschiedene Betriebsprofile, die RES speziell für die Optimierung verschiedener Erlösquellen entwickelt hat. Mithilfe der Zeitsteue-rungsfunktion laufen die unterschiedlichen Profile über lange Zeiträume hinweg automatisch ab, ohne dass der Betreiber das System anpassen muss. Zudem schützt RESolve mit einer integrierten Sicherheitsverwaltung die Netzstabilität und kann beispielsweise starke Anstiege oder Abfälle von Erzeugungsanlagen auffangen.
Neben vordefinierten Betriebsmodi kann das System auch auf individuelle Anforderungen abgestimmt werden – zum Beispiel, wenn das Projekt speziellen gesetzlichen Vorschriften und Netzanforderungen entsprechen muss.

Flexibilität und Zuverlässigkeit
Dank der standardisierten und modularen Softwarearchitektur ist RESolve eine sehr kostengünstige Lösung. Das System verwendet Standardprotokolle fur die Zweiwege-Kommunikation mit SCADA und stellt Funktionen zur Betriebsanalyse uber Standard-Datenbankanbindungen bereit. Deshalb lässt sich RESolve reibungslos in bestehende Systeme und Abläufe integrieren. Betreiber und Dienstleister haben über webbasierte Visualisierungen, standortbezogene HMI-Lösungen, bestehende SCADA-Systeme oder auch mobil jederzeit Zugriff auf alle Daten und Abläufe der Anlage. Auch das Zusammenlegen von mehreren Energie-speichern und Erzeugungsanlagen zu einem virtuellen Kraftwerk ist möglich.
Neben schlüsselfertigen Komplettlösungen (EPC) bietet der Fullservice-Anbieter RES auch Teilleistungen für Speicherprojekte an.

Weitere Informationen zur RES Deutschland GmbH finden Sie unter www.res-deutschland.de (http://www.res-deutschland.de).

Der Projektentwickler RES (Renewable Energy Systems Ltd.) ist seit 1982 weltweit als Partner für die Ent-wicklung, technische Planung, Errichtung und den Betrieb von Anlagen für Erneuerbare Energien (Windenergie und Solarenergie) bekannt. Daneben plant und baut RES Energiespeicher und Stromnetze im industriellen Maßstab und bietet Lösungen auf dem wachsenden Gebiet der Laststeuerung (Demand Side Management – DSM). In Deutschland entwickelt, finanziert und baut die RES Deutschland GmbH als deut-scher Teil der RES-Gruppe Windenergieprojekte und Energiespeicher.

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Wirtschaftlich für stabile Netze

RES bringt Batteriespeicher zur rentablen Bereitstellung von Primärregelleistung in den Markt

Wirtschaftlich für stabile Netze

RES verfügt über zahlreiche wirtschaftlich arbeitende Speicherprojekte im industriellen Maßstab.

Batteriespeicher leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag für ein stabiles Energiesystem. Insbesondere können sie Primärregelleistung bereitstellen, um unvorhergesehene Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Mit ihrer schnellen und präzisen Regelung sind sie weit effektiver als konventionelle, thermische Kraftwerke. Zudem sind sie unabhängig von der Art der primären Stromerzeugung. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland ist ein wirtschaftlicher Betrieb jedoch noch keine Selbstverständlichkeit. Der Projektentwickler RES (Renewable Energy Systems) projektiert Batteriespeicher, die schon heute wirtschaftlich betrieben werden können. Seine Erfahrungen aus bereits erfolgreich umgesetzten Projekten in den USA und anderen Ländern bringt das Unternehmen jetzt auch in den deutschen Markt ein.

Kaum ein anderer Anbieter am deutschen Markt hat so viele wirtschaftlich arbeitende Speicherprojekte im industriellen Maßstab vorzuweisen wie RES. Besonders interessant für Anbieter von Regelleistung: Als technologieoffener Full-Service-Partner bildet RES die komplette Wertschöpfungskette von Projektentwicklung, Bau und Betrieb ab. Darüber hinaus passt die firmeneigene Software RESolve den Betrieb des Speichers individuell auf die jeweilige Situation an und gewährleistet eine optimale Steuerung und Überwachung. Der Speicher kann bedarfsgerecht Dienstleistungen wie Primärregelung, Netzengpass-Reduzierung, Spannungshaltung, Notfallversorgung, Spitzenlasterzeugung und Lastverschiebung erbringen. Für einen ertragsoptimierten Betrieb bietet RESolve auch die Möglichkeit, verschiedene Dienstleistungen zu kombinieren. Die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Batterieherstellern ermöglicht es, für jeden Anwendungsfall die richtige Technologie anzubieten. Alle Systeme sind auf Sicherheit getestet, zertifiziert und besonders langlebig.

Konventionelle Kraftwerke im Nachteil

Batteriespeicher reagieren aufgrund ihrer höheren Regelgeschwindigkeit und -genauigkeit auf Schwankungen viel flexibler und effizienter als konventionelle Kraftwerke, die bislang den Großteil des Regelleistungsbedarfs bereitgestellt haben. Wird der zugelassene Netzfrequenzbereich verlassen, dauert es weniger als eine Sekunde, bis die Regelenergie aus dem Speicher das Netz stabilisiert. Je nach Bedarf ist damit die maximal nötige Regelleistung bereits erbracht, bevor konventionelle Anlagen überhaupt reagieren können. Anders thermische oder fossile Erzeuger: Aufgrund ihrer Trägheit hinken sie ihrem Sollauftrag häufig nicht nur hinterher, sondern verschlimmern damit teilweise sogar die Netzschwankungen und erhöhen die benötigte Regelleistung.

Studie belegt Effizienz von Speicherprojekten

Bereits im Jahr 2011 zeigte das amerikanische Institut KEMA Inc. in einer Studie, dass durch die Verwendung von Batteriespeichern zur Frequenzregulierung in den USA deutlich bessere Netzqualitätskennzahlen erreicht werden können. Aufgrund der Studienergebnisse passten die zuständigen Regulierungsbehörden den Marktmechanismus so an, dass schnelle Anlagen wie Batteriespeicher entsprechende Anreize erhalten. Speicher ersetzen seitdem ein Vielfaches der Erzeugungsleistung ihrer konventionellen Wettbewerber. Davon profitieren alle Kunden – nicht nur durch geringere Umlagen, sondern auch durch deutlich niedrigere Emissionen an Treibhausgasen und Feinstaub. Ein Jahr nach Einführung des neuen Marktmechanismus stellte KEMA im Auftrag des Netzbetreibers PJM fest: Die Ausschreibungsmenge wurde um bis zu 30 Prozent reduziert, die Netzqualitätskennzahlen konnten dabei sogar verbessert werden .

Mit Speichern das Potenzial der Erneuerbaren Energien ausschöpfen

Diese Erkenntnisse lassen sich auch auf Deutschland übertragen: Moderne Netze profitieren auch hierzulande von flexiblen, sicheren und kostengünstigen Speicherlösungen. Dr. Frank Finzel, Geschäftsführer der RES Deutschland GmbH: „Unsere Kunden werden sich in den Ausschreibungen zur Primärregelung gegenüber Kohlekraftwerken und Gasturbinen behaupten können. Wie die Studien aus den USA zeigen, lassen sich mit Energiespeichern Frequenzabweichungen mit weit weniger Kapazität ausgleichen, während die Versorgungsqualität sogar steigt. Zudem können konventionelle Kraftwerke, die bisher zur Erbringung von Regelenergie auch bei ausreichend vorhandenem Strom aus Erneuerbaren Energien noch am Netz bleiben mussten, abgeschaltet werden – so lässt sich das Potenzial der Erneuerbaren Energien voll ausschöpfen.“

Weitere Informationen zur RES Deutschland GmbH finden Sie unter www.res-deutschland.de.

Quellen:
KERMIT Study Report – To determine the effectiveness of the AGC in controlling fast and conventional resources in the PJM frequency regulation market, December 13, 2011: http://www.pjm.com/~/media/committees-groups/committees/oc/20150701-rpi/20150701-kema-study-report.ashx

Performance Based Regulation: Year One Analysis – Regulation Performance Senior Task Force PJM Interconnection, October 12, 2013: https://www.pjm.com/~/media/documents/ferc/2013-filings/20131016-er12-1204-004.ashx

Der Projektentwickler RES (Renewable Energy Systems Ltd.) ist seit 1982 weltweit als Partner für die Entwicklung, technische Planung, Errichtung und den Betrieb von Anlagen für Erneuerbare Energien (Windenergie und Solarenergie) bekannt. Daneben plant und baut RES Energiespeicher und Stromnetze im industriellen Maßstab und bietet Lösungen auf dem wachsenden Gebiet der Laststeuerung (Demand Side Management – DSM). In Deutschland entwickelt, finanziert und baut die RES Deutschland GmbH als deutscher Teil der RES-Gruppe Windenergieprojekte und Energiespeicher.

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