CONTACT University: WARR Hyperloop toppt Weltrekord

WARR Hyperloop, seit Anfang 2018 Mitglied der CONTACT University Community, rast auch beim diesjährigen SpaceX Hyperloop Pod Competition von Elon Musk der Konkurrenz davon. Mit 467 Stundenkilometer übertrifft das Team der Technischen Universität München seinen Weltrekord aus dem Vorjahr (324 km/h) um fast 50 Prozent und hat nun dreimal in Folge gesiegt.

In Los Angeles verfügt Musk, Gründer der Raumfahrtfirma SpaceX, über eine 1,2 km lange Teststrecke, um Prototypen für die Kabinenkapsel seines visionären Hochgeschwindigkeitssystems zu erproben. Diese sogenannten Pods sollen es zukünftig in fast luftleeren Röhren möglich machen, Passagiere nahezu in Schallgeschwindigkeit von Stadt zu Stadt zu transportieren.

Nach den strengen technischen Vorab-Tests haben es von den 18 nach Los Angeles eingeladenen Teams drei Mannschaften ins Finale geschafft: WARR Hyperloop, Delft Hyperloop (TU Delft) und EPFLoop (ETH Lausanne). Die Studierenden der TU München bleiben nach ihren Siegen im Januar und August 2017 weiterhin ungeschlagen. Sie waren im Juli 2018 mit ihrem 70 Kilogramm schweren Pod mehr als dreimal so schnell wie das zweitplatzierte Fahrzeug der TU Delft (142 km/h).

WARR Hyperloop erhält durch das Hochschulprogramm CONTACT University Zugang zu modernster Collaboration-Software sowie Praxiswissen, um die Weiterentwicklung ihrer Pods zu unterstützen. „Wir gratulieren zu diesem grandiosen Weltrekord“, sagt Michael S. Murgai, Mitglied der Geschäftsleitung von CONTACT Software. „Wir freuen uns auf weitere Bestmarken von WARR Hyperloop und darüber, dass unsere innovativen Software-Lösungen CIM Database PLM und Workspaces ein Teil dieser Erfolgsgeschichte sind.“

CONTACT ist der führende Anbieter von offener Standardsoftware für den Produktentstehungsprozess und die digitale Transformation. Unsere Produkte helfen, Projekte zu organisieren, Prozesse verlässlich auszuführen und weltweit anhand von virtuellen Produktmodellen und ihrem digitalen Zwilling zusammenzuarbeiten. Unsere offene Technologie und die Elements Plattform sind ideal, um weitere IT-Systeme und das Internet of Things für durchgängige Geschäftsprozesse zu verbinden. Wir hören zu und sind stolz auf viele langjährige Kundenbeziehungen.

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AKTUELLES AUS DER NORMUNG – Maschinensicherheit

AKTUELLES AUS DER NORMUNG - Maschinensicherheit

Ingenieurbüro Jürgen Bialek unterstützt Sie bei allen Gesichtspunkten der Produktsicherheit, insbesondere der Sicherheit von Maschinen.
Normen machen das Leben leichter. Technische Anforderungen können klar definiert, Prüfbedingungen können vereinbart und damit auch hoffentlich leicht verständlich umgesetzt werden. Im Regelfall bedarf die Normenanwendung jedoch einer beiderseitigen vertraglichen Vereinbarung zwischen Projektpartnern, denn Normen anzuwenden ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen zunächst einmal freiwillig. Alle Anwender müssen sich darüber hinaus immer am so genannten Stand der Technik orientieren, egal was die Norm sagt.
Damit wird auch klar: Normung unterliegt einem ständigen Entwicklungsprozess. Es gibt immer wieder mal etwas Neues. Über ausgewählte Aspekte neuer Normen möchte ich Sie hier informieren.

Neue Grundnormen zur Maschinensicherheit:

DIN EN ISO 13851 – Sicherheit von Maschinen – Zweihandschaltungen; liegt noch als ENTWURF vor und löst die bisherige Norm DIN EN 574 ab; Bezüge zum Bereich der sicherheitsrelevanten Steuerungen (DIN EN ISO 13849) wurden überarbeitet
DIN EN ISO 14118 – Sicherheit von Maschinen – Vermeidung von unerwartetem Anlauf; ist bereits veröffentlicht, jedoch noch nicht europäisch harmonisiert; löst die bisherige Norm DIN EN 1037 ab; auch hier: Bezüge zum Thema Schutzeinrichtungen und sicherheitsrelevante Steuerungen überarbeitet

Neue Maschinensicherheitsnormen:
(ausgewählte Produktbereiche, für die Entwürfe zu Normen oder Normenreihen vorliegen oder bearbeitet werden)

– Maschinen für die Aufbereitung von Mineralien und ähnlichen festen Stoffen (Normenreihe EN 1009)
– Kunststoff- und Gummimaschinen, hier speziell: Abzüge (EN 1114-3), Kalander (EN 12301), Reaktionsgießmaschinen (EN 1612) sowie Schneidmühlen und Schredder (EN 12012-1)
– Fahrmischer (EN 12609)
– Ergänzung zur Norm über Ladekrane (EN 12999/A2)
– Ergänzung der Norm zur Ausrüstung von Kranen (EN 13135/A1)
– Lose Lastaufnahmemittel (EN 13155)
– Turmdrehkrane (EN 14439), Kraftgetriebene Winden und Hubwerke (EN 14492), Portalkrane (EN 15011)
– Geländegängige Stapler (EN 1459), Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge (EN 16703), Transportbühnen (EN 16719)
– Erdbaumaschinen (EN 474), Schneefräsen (EN ISO 8437)
– Landmaschinen (EN 16952, EN 703, EN 707, EN ISO 4254)
– Personen- und Lastenaufzüge (aus der Normenreihe EN 81)
– diverse Holzbearbeitungsmaschinen (EN ISO 19085)
– Pflanzenschutzgeräte (EN ISO 19932)

Teilweise sind Prüfung und Einspruch zu Normen noch möglich. Bei verschiedenen Normenprojekten, die auch seit längerem in der Bearbeitung sind, geht dies aber nicht mehr ohne Weiteres.

Ihr Spezialist für Sondermaschinenbau, Sicherheitstechnologie, CE-Kennzeichnung, Techn. Dokumentation, Qualitätssicherung und Techn. Management.

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mayato unterstützt LWDA 2018 Konferenz in Mannheim

mayato unterstützt LWDA 2018 Konferenz in Mannheim

Dr. Cäcilia Zirn, Leiterin des Bereichs KI bei mayato, berichtet auf der LWDA über Text Mining. (Bildquelle: mayato GmbH)

Lernen. Wissen. Daten. Analysen. LWDA 2018 – zu dieser Konferenz treffen sich erfahrene Forscher, Industrieexperten und Studierende aus dem Bereich Data Science dieses Jahr vom 22. bis 24. August an der Universität Mannheim. Als Partner des Masterstudiengangs Data Science an der Universität Mannheim repräsentiert die Leiterin des Bereichs Künstliche Intelligenz, Dr. Cäcilia Zirn, die mayato GmbH im Rahmen des Kongresses und referiert am Mittwoch, den 22. August 2018, zu Text Mining-Projekten in der Praxis.

Organisiert wird die Expertenveranstaltung seit vielen Jahren von verschiedenen Special Interest Gruppen der Gesellschaft für Informatik. 2017 fand die LWDA mit großer Resonanz an der Universität Rostock statt, in diesem Jahr ist die Gruppe „Data and Web Science“ an der Universität Mannheim erstmals Gastgeber der Konferenz. Die Teilnehmer erwartet an den drei Tagen ein umfangreiches Workshop- und Vortragsprogramm mit Schwerpunkten in Machine Learning und Data Mining, Wissensmanagement, Business Intelligence, Datenbank-Management und Informationssysteme sowie Information Retrieval.

mayato ist selbst mit einer eigenen Geschäftsstelle unweit der Universität in Mannheim vertreten und pflegt seit Jahren eine enge Beziehung mit verschiedenen Lehrstühlen. Seit zwei Jahren kooperiert das Beratungshaus mit Schwerpunkten Business Intelligence, Data Science und Analytics gezielt mit der Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik. Studentinnen und Studenten des Master Studiengangs Data Science werden von mayato Experten bei Abschlussarbeiten und Praxisprojekten begleitet. Durch die Kooperation soll der praktische Bezug in der Ausbildung weiter gestärkt werden.

„Wir freuen uns, dass wir mit der LWDA eine hochkarätige Veranstaltung an der Universität Mannheim unterstützen können und sind schon sehr gespannt auf die Gespräche und Diskussionen mit Experten und Studierenden. Der massive Wandel zu einer datengetriebenen Gesellschaft ist in vollem Gange, Data Science spielen eine absolute Schlüsselrolle sowohl in der Industrie als auch in der Forschung. Der Austausch auf allen Ebenen ist hier essentiell“, erklärt Dr. Marcus Dill, Geschäftsführer bei mayato. Weitere Informationen zu mayato finden Sie unter www.mayato.com

mayato ist spezialisiert auf Business Analytics. Von zahlreichen Standorten in Deutschland und Österreich aus arbeitet ein Team von erfahrenen Prozess- und Technologieberatern an Lösungen für Business Intelligence, Big Data und Analytics für ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten und Branchen. Business Analysten und Data Scientists von mayato ermitteln auf der Basis dieser Lösungen für ihre Kunden relevante Zusammenhänge in Small und Big Data und prognostizieren zukünftige Trends und Ereignisse. Als Teil der Unternehmensgruppe Positive Thinking Company verfügt mayato über ein breites, internationales Netzwerk und ein technologisch und inhaltlich vielfältiges Portfolio an digitalen und analytischen Lösungen. Nähere Infos unter www.mayato.com

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Neuerscheinung: Erde 5.0 – die Zukunft provozieren

So lässt sich die Welt mithilfe der Digitalisierung und des technologischen Fortschritts retten

Neuerscheinung: Erde 5.0 - die Zukunft provozieren

Karl-Heinz Land: Erde 5.0 – Die Zukunft provozieren.

Viele Menschen fürchten das Tempo der Digitalisierung, sind durch den rasanten Wandel verunsichert und fühlen sich in der globalisierten Welt zunehmend verloren. Die Folge: Geradezu apokalyptische Vorstellungen und „German Angst“ bestimmen die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung. Die Risiken sind das Top-Thema, nicht die Potenziale. Hier setzt Karl-Heinz Land, Insider und Pionier der digitalen Transformation, an: Mit seinem neuen Buch „Erde 5.0 – die Zukunft provozieren“ hält er ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, die Chancen der Digitalisierung und des technologischen Fortschritts endlich beherzt zu ergreifen und eine globale „Infrastruktur des Wohlstands“ für alle aufzubauen.

Lands Vision einer engmaschig vernetzten und digital optimierten Welt zielt auf einen demokratisierten Zugang zu Bildung und Information, zu Sozial- und Gesundheitsleistungen sowie zu Kapital und Märkten. Seinen entschiedenen Ansatz, die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Teilhabe durch Technologie zu fördern, versteht der Autor ausdrücklich als Strategie gegen Populismus, Protektionismus und die grassierende Rücksichtslosigkeit gegenüber Mensch und Natur. Land führt dem Leser eindringlich vor Augen, dass alles mit allem zusammenhängt – von Klimawandel und Umweltzerstörung über Hunger und Armut, Ungleichheit und Ungerechtigkeit bis hin zu tiefgreifender sozialer Instabilität. Für ihn ist die Digitalisierung die einzige Option, diese existenziellen Herausforderungen der Menschheit auf einer grundlegenden, systemischen Ebene zu lösen. Sein Credo: Der zweite Planet ist digital.

Im ersten Teil des Buches erläutert Land für den Leser nachvollziehbar und präzise die komplexen Mechanismen und entscheidenden Treiber der digitalen Transformation: Nie wieder wird die Digitalisierung so langsam sein wie heute. Zentrale Technologien wie die Künstliche Intelligenz und die Blockchain, die Robotik und der 3D-Druck entfalten im „Internet der Dinge“ ein effizientes Zusammenspiel, das geradewegs in die fünfte industrielle Revolution führt. Sie wird von cyberphysischen Systemen und zunehmend autonom agierenden Maschinen geprägt. Die Kehrseite der 5.0-Ära: Das Wachstum als Mantra der Wirtschaft hat ausgedient; nahezu die Hälfte der Jobs in den Industrieländern werden in den nächsten 15 bis 20 Jahren verlorengehen und in den Entwicklungsländern entstehen per saldo keine neuen.

Im zweiten Teil geht Land deshalb in medias res: Der Autor skizziert eine ökonomisch-soziale Wende – vom Shareholder Value zur Sinnökonomie, von der Verschwendungs- zur Zirkulärwirtschaft, von Lohn und Gehalt zum bedingungslosen Grundeinkommen, von unfairen Handelsverträgen zu einer gerechteren Neuverteilung der Welt. Darüber hinaus macht er anhand zahlreicher Beispiele greifbar, warum die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) aus der Perspektive einer Erde 5.0 radikal neu und digital gedacht werden müssen.

„Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster“, zitiert Land in seinem Vorwort den 1937 verstorbenen Philosophen und Gründer der kommunistischen Partei Italiens, Antonio Gramsci. Wie damals, als der Faschismus in Europa die Oberhand gewann, befinden wir uns wieder in einer gefährlichen, ambivalenten Übergangsphase, in der egozentrische, machtgierige und unberechenbare Autokraten den Ton angeben. Menschen, die nicht mehr zwischen „Fake-News“ und Fakten unterscheiden, werden anfällig für die Trumps, LePens und AfDs dieser Welt. Auch deshalb versteht Karl-Heinz Land sein Buch als Weckruf für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, jetzt eine durch und durch digitale, aber von Menschlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Demut vor der Natur geprägte Zukunft zu provozieren.

Mehr Informationen:
www.erde50.de
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Karl-Heinz Land (56) ist Autor, Redner und Investor. Sein Herzensthema – die Digitalisierung – erlebt und gestaltet er seit über 35 Jahren, unter anderem in Führungspositionen bei international operierenden Unternehmen wie Oracle, BusinessObjects (SAP) und Microstrategy. Mit neuland hat er 2014 eine Digital- und Strategieberatung ins Leben gerufen, die laut Ranking der Zeitschrift „brandeins“ wiederholt zu den besten Deutschlands zählt. Er setzt auf innovative Technologien wie die Blockchain und das Internet der Dinge. Das World Economic Forum (WEF) und das „Time Magazine“ zeichneten Land bereits 2006 mit dem „Technology Pioneer Award“ aus.

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Walther Trowal: Ultraharte Oberflächen schonend bearbeiten

Überlagerte Kreisbewegungen sind die Grundlage der gleichmäßigen Bearbeitung der gesamten Werkstück-Oberfläche

Walther Trowal: Ultraharte Oberflächen schonend bearbeiten

Die Satelliten der neuen Schleppschleifanlage von Walther Trowal nehmen bis zu 18 Teile auf.

Auf der IMTS zeigt Walther Trowal erstmals die neue Schleppschleifanlage M-TMD 6M für die Oberflächenbearbeitung stückkosten-intensiver Bauteile, die besonders hohe Anforderungen an die Oberflächenqualität erfüllen müssen. Mit den neuen Maschinen können selbst härteste Werkstoffe – zum Beispiel Keramik – auf Hochglanz poliert werden. Im Vergleich mit der manuellen Bearbeitung reduzieren die Maschinen den Aufwand für das Polieren auf einen Bruchteil – bei gleichzeitig hoher Reproduzierbarkeit der Oberflächengüte.

Walther Trowal hat die neuen Anlagen speziell für hochwertige Teile entwickelt, die bei Bearbeitung und Handling höchste Sorgfalt erfordern. Sie werden unter anderem bei der Bearbeitung von Turbinenschaufeln, Schaufelrädern von Turboladern, Präzisionsteilen – zum Beispiel für Pumpen und Kompressoren – oder Implantaten eingesetzt.

Die neuen Maschinen der Serie M-TMD verfügen über ein Karussell mit mehreren Auslegern. An deren Enden sind rotierende Satelliten angebracht, die die einzelnen Werkstücke aufnehmen. Werden die Werkstücke durch das ruhende Schleifkörperbett bewegt, lassen sich aufgrund der Überlagerung der beiden Kreisbewegungen unterschiedliche Bewegungsmuster erzeugen – Grundlage der gleichmäßigen Bearbeitung der gesamten Werkstück-Oberfläche.

Christoph Cruse, der Vertriebsdirektor bei Walther Trowal, sieht großen Bedarf bei einigen seiner Kunden, die anspruchsvolle Komponenten herstellen: „Mit den neuen Maschinen wenden wir uns an die Hersteller von Werkstücken, die exzellente Oberflächen aufweisen müssen – bei denen beispielsweise schon kleinste Unebenheiten der Oberfläche oder gar Kratzer zu Ausschuss führen. Und es geht um Teile, bei denen schon wenige Tausendstel Millimeter Maßabweichung eine große Rolle spielen. Hier eröffnen die M-TMD-Anlagen mit der optimalen Anströmung der Teile vollkommen neue Möglichkeiten.“

Die Schleppschleif-Anlage M-TMD 4 verfügt über vier Satelliten und kann gleichzeitig 12 Teile aufnehmen, die M-TMD 6 kann mit 6 Spindeln bis zu 18 Teile gleichzeitig bearbeiten.

Außerdem zeigt Walther Trowal auf der IMTS das Spektrum der Anlagen für das Gleitschleifen, unter anderen die Rundvibratoren, die MV-Multivibratoren sowie eine Fliehkraftanlage.

Ein Beispiel:
Extrem verschleißfeste Keramik-Beschichtung von Implantaten

Ein Beispiel für die erfolgreiche Anwendung der Maschinen ist ein neues, speziell von Walther Trowal entwickeltes Verfahren für das Polieren von Knie-Implantaten aus Chrom-Nickel-Stahl, auf die eine Keramikschicht aufgedampft wird. Sie wurden bisher meist in mehreren Schritten manuell bearbeitet – mit hohem Zeitaufwand und dem Risiko geringer Prozesssicherheit.

In der neuen M-TMD wird die Keramikschicht nach dem Vorschleifen in einem automatischen Prozess mit einem speziell für diese Anwendung entwickelten Poliermedium poliert. Das Ergebnis: Obwohl die Keramikschicht extrem hart ist, entsteht aus der ursprünglich rauen eine glatte, hoch glänzende Oberfläche, die extrem verschleißfest ist. Mit dieser Beschichtung verlängert sich die Lebensdauer der Implantate von bisher etwa 20 Jahren auf 30 und mehr.

Dabei ist Walther Trowal neue Wege gegangen. Während üblicherweise mit eher weichem Material poliert wird, gibt das Unternehmen dem Poliermedium ein extrem hartes zu: Diamantpulver.

Christoph Cruse erläutert, welche Vorteile das neue Verfahren hat: „Weiche Oberflächen lassen sich schnell polieren. Doch das manuelle Polieren extrem harter Schichten war bisher eine große Herausforderung, vor allem, wenn eine gleichmäßige Bearbeitung gefordert war. Bei aufgedampften – nur wenige µm dicken – Schichten kommt hinzu, dass auf keinen Fall zu viel Material abgetragen wird. Mit der M-TMD und dem neuen Poliermedium haben wir das im Griff: Die Oberfläche wird überall gleichmäßig bearbeitet.“

Walther Trowal auf der IMTS 2018: 10. bis 15. September 2018, Chicago, IL, USA – North Building, Level 3, Stand 236609

Die Maschine

Beim „normalen“ Schleppschleifen, das sich für die Mehrzahl der Werkstücke weiterhin ideal eignet, werden die Werkstücke auf einem Teller fest montiert und mit ihm durch die Schleifkörpermasse bewegt. So erzielen diese Maschinen eine sehr hohe Abtragsleistung.

Außerdem können die Werkstücke unter verschiedenen Anstellwinkeln an den Satelliten eingespannt werden. Auf diese Weise kann die Anströmung der Teile individuell an die Erfordernisse unterschiedlicher Werkstücke angepasst werden.

Vom Vorschleifen bis zum abschließenden Polieren erfolgen alle Prozessschritte in derselben Maschine, ohne dass die Teile umgespannt werden müssen.

Die Maschinen werden sowohl für die Nass- als auch für die Trockenbearbeitung eingesetzt. Beim Vor- und Feinschleifen sowie teilweise beim Polieren wird mit Wasser und Compound gearbeitet. Beim gezielten Verrunden von Kanten im Bereich von Tausendstel Millimetern – zum Beispiel bei Hartmetallbohrern oder Fräsern – wird trockenes Schleifgranulat verwendet. Die Trockenbearbeitung eignet sich auch für das Polieren von Werkstücken mit Poliergranulat und Paste.

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 85 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

Walther Trowal in Amerika

Das kürzlich eröffnete „Tech & Training Centre“ der Walther Trowal LLC in Grand Rapids, Michigan verfügt über ein Labor für die Beschichtungstechnik, in dem Kunden sich mit ihren eigenen Produkten schnell von der geeigneten Verfahrenstechnik für den Bereich „Trowal Coating“ überzeugen können.

Auch in Lateinamerika hat Walther Trowal die Präsenz vor Ort mit einem kürzlich eröffneten Vertriebsbüro in Mexiko verstärkt. Seine Mitarbeiter nutzen das Know-how und den Service ihrer Kollegen aus Grand Rapids.

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Additive Innovation mit neuem Partfinder für 3D-Druck

Additive Innovation mit neuem Partfinder für 3D-Druck

Der neue Partfinder untersucht große Datenbestände nach Bauteilen für den 3D-Druck

Das auf additive Fertigung spezialisierte Software-Unternehmen Additive Innovation (AI) stellt den innovativen Partfinder für den 3D-Druck vor. Das einzigartige Tool kann im additiven Fertigungsprozess große Datenbestände automatisch auf Bauteile hin durchsuchen, die für den 3D-Druck geeignet sind.

Innovative Software

Die neue, sogenannte Partfinder-Software analysiert 3D-CAD-Daten geometrisch sowie auf Basis der Konstruktionshistorie, PMI und Metadaten. Die gewonnenen Informationen werden in einer Datenbank gespeichert. Anschließend werden die Bauteile nach den gewünschten Suchkriterien gefiltert und mit einer 3D-Grafik sowie allen relevanten Informationen übersichtlich in einer Liste dargestellt. Durch Multiprozessorberechnung lassen sich extrem große Datenbestände vollautomatisch, schnell und unkompliziert auf das 3D-Druck-Potenzial hin untersuchen.

Zukunftsweisende Technologie

Mit dem HP-Multi-Jet-Verfahren ist erstmals die wirtschaftliche Fertigung von Kleinserien und Ersatzteilen möglich. Somit bietet der Partfinder eine zukunftsweisende Technologie, die es Unternehmen ermöglicht, das Potenzial für den 3D-Druck zu identifizieren, um im Fertigungsprozess zukunftsfähig zu sein.

Als zertifizierter Vertriebspartner von HP stellt Additive Innovation das geballte Knowhow rund um die additive Serienfertigung von hochwertigen Kunststoffteilen sowie die Partfinder-Analyse als Service zur Verfügung. Damit ist das junge Unternehmen Innovationstreiber, um die Wirtschaftlichkeit des Multi-Jet-Verfahrens sicherzustellen. Durch die hohe Qualität der günstigen, hochfesten und isotropen Bauteile ist das Verfahren ohne Nacharbeit für Prototypen und den Einsatz in Kleinserien gleichermaßen geeignet.

AI fertigt als verlängerte Werkbank ausschließlich mit den neuesten HP-Druckern und zertifizierten Materialien. Hierbei liegt der Focus auf optimaler Qualität sowie günstigen Preisen, um die Vorteile des Multi-Jet-Verfahrens für die individuellen Bauteile jedes Kunden auszuschöpfen.

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.additive-innovation.com .
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Als Spin-off des weltweit erfolgreichen Software-Herstellers CoreTechnologie und Vertriebspartner von Hewlett Packard (HP) hat das im Januar 2018 gegründete Unternehmen Additive Innovation GmbH seinen Betrieb am Firmenstandort in Mömbris nahe Aschaffenburg aufgenommen. Basierend auf fünfzehn Jahren Expertise des Geschäftsführers Michael Knaak, einem der renommierten Spezialisten in Sachen 3D-Druck, unterstützt Additive Innovation Unternehmen dabei, die aus dem Additive Manufacturing resultierenden Vorteile effizient zu realisieren. Die Mission von Additive Innovation ist die Optimierung additiver Fertigungsprozesse mit speziellen Software-Tools, die speziell auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens adaptiert werden. Hierbei stehen die Prozesse im Vordergrund und so verfolgt der neue Innovationstreiber einen ganzheitlichen Ansatz der Dienstleistung bei der Systemintegration, der Evaluierung und Implementierung von 3D-Druckverfahren in Unternehmen. Das Team von Additive Innovation hat direkten Zugriff auf die stets am Puls der Zeit entwickelten Software-Tools von CoreTechnologie sowie auf das topaktuelle Knowhow des Technologiepartners HP. So kann das Innovationsteam von Additive Innovation neuen Anforderungen sofort mit intelligenten Funktionen antworten und einen nahtlosen Übergang von der Konstruktion und dem 3D-Modell zum 3D-Print ermöglichen.

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Protagen Protein Services (PPS) erweitert das analytische Service-Spektrum für Biosimilar-Entwickler

Schnellere, genauere Charakterisierung der biomolekularen Stabilität mittels Differential Scanning Calorimetry (DSC)

Protagen Protein Services (PPS) erweitert das analytische Service-Spektrum für Biosimilar-Entwickler

Heilbronn/Dortmund August 2018: Der Erfolg oder Misserfolg der Entwicklung eines Biotherapeutikums wird auch von der Proteinstabilität bestimmt. Die Proteinstabilität ist ein kritischer Parameter während der Herstellung, Produktion, Formulierung, Langzeitlagerung. Sie wirkt sich auch auf Wirksamkeit und Verabreichung bei Patienten aus. Um unseren Kundenanforderungen jetzt und in Zukunft gerecht zu werden, investiert PPS immer wieder in neue Analysetechniken und hat vor kurzem eine neue DSC-Anlage (DSC = Drifting Scanning Calorimetry) in Betrieb genommen.

Jetzt können wir unseren Kunden DSC-Analysen anbieten, die fünfmal weniger Probenmenge erfordert. Außerdem können wir jetzt die Temperatur angeben, bei der die Denaturierung des Proteins beginnt: Den Schmelzpunktbeginn T Onset. Diese zusätzliche Information zur Schmelztemperatur der Proteindomänen liefert weitere Einblicke in die Gesamtstabilität des analysierten biotherapeutischen Arzneimittels.

Die neue Methode erweitert unsere Möglichkeiten, um mit ergänzenden Ergebnissen die Biosimilarität zu demonstrieren und eine Batch-zu-Batch-Vergleichbarkeit zum Vorteil unserer Kunden zu erhalten. Als zusätzlichen Wert bietet es Biosimilar-Entwicklern einen schnellen Stabilitätsassay, um Biotherapeutika mit einem guten Stabilitätspotenzial zu identifizieren, und ermöglicht es so, die Bedingungen zu bestimmen, die die Haltbarkeit eines Biotherapeutikums maximieren.

Durch unsere Unterstützung bei der Entwicklung hochstabiler Proteintherapeutika können wir unseren Kunden dabei helfen, dass die Moleküle für die Formulierung und Lagerung ohne Aggregation oder Veränderung funktionsfähig bleiben. Ein weiterer Aspekt unserer Expertise ist, die Herstellung von Arzneimitteln kosteneffektiver zu machen und dafür zu sorgen, dass sich beim Herstellungsprozess weniger Herausforderungen einstellen.
Neben der neuen DSC-Methode ist es wichtig, das zu untersuchende Proteinmolekül auch mit anderen Stabilitätstests zu analysieren. Erfahren Sie mehr über unser breites analytisches Spektrum unter www.protagenproteinservices.com

Über Protagen Protein Services GmbH (PPS):
Protagen Protein Services (PPS) mit Standorten in Heilbronn und Dortmund, ist ein weltweit führendes Auftragsforschungsunternehmen im Bereich der Proteinanalytik und der Anwendung zur GMP-konformen Charakterisierung von Proteintherapeutika. PPS unterstützt internationale Biosimilar-Entwickler beim Erreichen und Demonstrieren der Biosimilarität von Proteinwirkstoffen und hilft weltweit führende Pharmaunternehmen in den verschiedenen Phasen der Entwicklung von neuen biologischen Wirkstoffen mit den neusten Analysetechnologien.

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Absolute Flexibilität für große Gewinde

Mit dem T2713 wird die Walter Gewindefräser-Familie universell

Absolute Flexibilität für große Gewinde

Mit dem T2713 wird die Walter Gewindefräser-Familie universell (Bildquelle: Walter AG)

Tübingen, 02. August 2018 – Mit der Kombination aus neuem Wendeschneidplatten-Gewindefräser T2713 und neuer Gewindefräsplatte mit D61-Geometrie stellt die Walter AG ein Werkzeugkonzept vor, das nach eigener Aussage bislang unerreichte Ergebnisse erzielt. Der T2713 benötigt weniger radiale Schnitte als vergleichbare Fräser und bewältigt auch lange Auskragungen absolut stabil. Während die mehrreihigen Varianten T2711 und T2712 auf höchste Produktivität durch paralleles Bearbeiten mehrerer Gewindeabschnitte abzielen, steht beim einreihigen T2713 größtmögliche Flexibilität beim Einsatz im Mittelpunkt: Damit ist die Fräserfamilie jetzt für den Gewindebereich M24 bis M85 bzw. UNC 1 bis UNC 3 durchgängig in 3 DN einsetzbar.

100-prozentige Flexibilität für diverse Gewindesteigungen und -längen, sowohl bei metrischen als auch zöllischen Gewinden, gleichzeitig produktiver und prozesssicherer als der Wettbewerb. Dieses hoch gesteckte Ziel der Entwickler erreicht der T2713 durch technische Besonderheiten: Spannuten sorgen für guten Spantransport und verhindern ein Abdrängen des Werkzeugs. Was im Ergebnis für absolut zylindrische Gewinde auch bei großen Auskragungen sorgt. Obwohl der T2713 mit weniger Zähnen ausgeführt ist, ist er wirtschaftlicher als viele Wettbewerber. Verantwortlich dafür ist eine weitere Neuheit bei den Gewindefräsplatten: die D61-Geometrie mit Beruhigungsfase an der Freifläche. Sie unterdrückt Vibrationen, zum Beispiel bei ungünstigen Aufspannungen und langen Werkzeugauskragungen. Aufnahmeseitig universell wird der Fräser durch zwei weit verbreitete Schnittstellen: Walter CaptoTM und Weldon.

Diesen Text sowie druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie unter folgendem Link:
https://mediabase.walter-tools.com/Go/TzvUCNaq

Hier finden Sie weitere Infos auf Video:
https://www.youtube.com/watch?v=91GVmnSFNK0

Das Unternehmen
Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Überraschend einfache Lösung von Heraeus für schwer zugängliche Stellen durch Infrarot-Wärme auf den Punkt

Neuentwicklung für kleinste Kanten und Grate von Kunststoffteilen

Überraschend einfache Lösung von Heraeus für schwer zugängliche Stellen  durch Infrarot-Wärme auf den Punkt

Der Punktlichtstrahler richtet Wärme sogar auf den Punkt.

Heraeus Noblelight zeigt auf der Messe Fakuma in Friedrichshafen im Oktober den Punktlicht Infrarot-Strahler, die neueste Entwicklung im Bereich konturangepasste Infrarot-Strahler.
Der Strahler überträgt Wärme genau und gezielt auf kleinste Flächen, ohne komplizierte Reflektorsysteme oder aufwändige Sicherheitsvorkehrungen. Damit ist der Strahler optimal geeignet für das automatisierte Entgraten, Nieten oder Schweißen von Kunststoffteilen.
Infrarot-Wärme genau auf den Punkt, im Takt mit dem Prozess, minimiert Ausschuss und verbessert die Qualität.

Autoinnenverkleidungen müssen sitzen, die Behälter für Bremsflüssigkeit oder Wischwasser dicht sein und das Lenkrad darf keine scharfen Grate aufweisen. Diese Kunststoffteile werden dafür vernietet, verschweißt oder entgratet. Konturangepasste Infrarot-Strahler erledigen das auch an schwierigen Ecken und Kanten zuverlässig. Ein neu entwickelter Punktlichtstrahler von Heraeus Noblelight überträgt Wärme gezielt auch auf schwer zugängliche Stellen, mit einem Durchmesser von nur 5 mm. Besonders schwierige Prozesse werden so automatisierbar, das reduziert im Gegensatz zu manuellen Methoden spürbar den Ausschuss.
Wärme genau dort, wo sie gebraucht wird und nur so lange wie nötig, spart Energie und Kosten.

Punktlicht Infrarot-Strahler
Der Punktlicht-Strahler liefert bis zu 500 kW/m2 und kann diese Leistung auf Flächen von nur 5 mm Durchmesser richten. Dafür benötigt der Strahler keine Linsen oder komplizierte Reflektorsysteme wie konventionelle Strahler und auch keine aufwändigen Sicherheitsvorkehrungen wie Laserquellen.
Damit ist der Punktlicht-Strahler optimal geeignet für das Entgraten, Vernieten oder Schweißen von Kunststoffteilen an besonders engen und schwer zugänglichen Stellen. Die Strahler reagieren sehr schnell auf Steuerbefehle und lassen sich so gut mit robotergestützten Abläufen verbinden.
Die eigentliche Wärmequelle besteht aus einem kurzwelligen Infrarot-Strahler mit QRC Beschichtung, die den Austritt der Infrarot-Strahlung nur in ein Quarzrohr ermöglicht, das als Lichtleiter fungiert.
Dieser Lichtleiter wird je nach den Vorgaben des Prozesses auf genau den Punkt gerichtet, der Wärme braucht.
Punktgenaue Erwärmung verhindert Hitzeschäden in der Umgebung, empfindliche Elektronik oder beschichtete Oberflächen werden geschont.

Konturangepasste Infrarot-Strahler verbinden oder entgraten
Allen konturangepassten Strahlern gemeinsam ist die ihre Ausrichtung in Form, Größe und Spektrum auf den gewünschten Prozess. So werden Kanten, Ecken, Ränder und sehr kleine Flächen gezielt erwärmt, was für die Kunststoffverarbeitung echte Vorteile bringt.
Gehäuseteile, Abdeckungen, Ansaugrohre oder Deckel aus Kunststoff werden häufig im Spritzgießverfahren hergestellt. Dabei ist das Entstehen von scharfkantigen Graten, beispielsweise an der Werkzeugtrennebene, nicht immer zu verhindern. Vor allem bei kompliziert geformten Teilen kann die Entfernung der Grate vor der Weiterverarbeitung oder der Beschichtung eine echte Herausforderung sein.
Infrarot-Strahler aus Quarzglas können dem Verlauf von Kanten oder Graten nachgeformt werden und schmelzen so exakt nur den Grat ab, ohne dabei das eigentliche Werkstück zu beschädigen.
Damit sind sie vielen konventionellen Methoden überlegen, denn das manuelle Entfernen, etwa mit speziellen Messern oder durch den Einsatz von Gasflammen produziert keine gleichförmigen Ergebnisse und kostet Zeit.
Durch die kontaktfreie Infrarot-Erwärmung können Kunststoffteile ohne zusätzlichen Kleber oder andere Hilfsmittel verbunden werden. Die Infrarot-Strahlung schmilzt in kurzer Zeit eine dünne Oberflächenschicht der Kunststoffeinzelteile. Diese werden dann durch einfaches Zusammendrücken etwa zu Behältern für Wischwasser oder Bremsflüssigkeit verbunden. Im Gegensatz zum Kontaktschweißen mit heißen Platten bleibt kein Material an der Wärmequelle hängen, der Erwärmungsschritt erfolgt im Sekundentakt jederzeit reproduzierbar.

Infrarot-Wärme spart Energie
Infrarot-Strahler bieten den Vorteil, Wärme zielgerichtet anwendbar zu machen: Wärme nur dort wo sie gebraucht wird und nur solange sie für den Prozess nötig ist.
Infrarot-Strahler werden exakt auf den Produktionsschritt abgestimmt, sie erwärmen große Oberflächen genauso wie schmale Ränder. Flexible Bauformen ermöglichen eine Anpassung auch an komplex geformte Werkstücke. Durch die Möglichkeit, Infrarot-Strahler sekundenschnell an- oder auszuschalten, wird Energie effizient eingesetzt, Zeit gespart und letzten Endes werden die Produktionskosten gesenkt.
Heraeus Noblelight bietet die gesamte Palette der Infrarot-Strahlung vom nahen Infrarot NIR bis zur mittelwelligen Carbon Technologie CIR, führt Versuche mit den Materialien durch und berät bei der Auswahl der optimalen Strahler für den jeweiligen Prozess.
Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit führendes Portfoliounternehmen in Familienbesitz. Die Wurzeln des 1851 gegründeten Unternehmens reichen zurück auf eine seit 1660 von der Familie betriebene Apotheke. Heraeus bündelt heute eine Vielzahl von Geschäften in den Feldern Umwelt, Energie, Elektronik, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen.
Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Heraeus einen Gesamtumsatz von 21,8 Mrd. €. Das im FORTUNE Global 500 gelistete Unternehmen beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in 40 Ländern und hat eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten. Heraeus gehört zu den Top 10 Familienunternehmen in Deutschland.
Mit fachlicher Kompetenz, Exzellenz sowie der Ausrichtung auf Innovationen und eine unternehmerisch geprägte Führungskultur streben wir danach, unsere Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Für unsere Kunden schaffen wir hochwertige Lösungen und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir einzigartige Material-Kompetenz mit Technologieführerschaft verbinden.
Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight beschäftigte 2017 weltweit 762 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit führendes Portfoliounternehmen in Familienbesitz. Die Wurzeln des 1851 gegründeten Unternehmens reichen zurück auf eine seit 1660 von der Familie betriebene Apotheke. Heraeus bündelt heute eine Vielzahl von Geschäften in den Feldern Umwelt, Energie, Elektronik, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen.
Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Heraeus einen Gesamtumsatz von 21,8 Mrd. €. Das im FORTUNE Global 500 gelistete Unternehmen beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in 40 Ländern und hat eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten. Heraeus gehört zu den Top 10 Familienunternehmen in Deutschland.
Mit fachlicher Kompetenz, Exzellenz sowie der Ausrichtung auf Innovationen und eine unternehmerisch geprägte Führungskultur streben wir danach, unsere Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Für unsere Kunden schaffen wir hochwertige Lösungen und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir einzigartige Material-Kompetenz mit Technologieführerschaft verbinden.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight beschäftigte 2017 weltweit 762 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Kontakt
Heraeus Noblelight GmbH
Marie-Luise Bopp
Reinhard-Heraeus-Ring 7
63801 Kleinostheim
+49 6181/35-8547
+49 6181/35-16 8547
marie-luise.bopp@heraeus.com
https://www.heraeus.com/de/hng/press/press_overview_hng.aspx

Miniatur-Thermoelement mit Miniatur-Stecker

Miniatur-Thermoelement für die Temperaturmessung bei schnellen Temperaturwechsel

Miniatur-Thermoelement mit Miniatur-Stecker

Miniatur-Thermoelement

Der Temperaturmesstechnik-Spezialist SAB Bröckskes erweitert sein Spektrum an Miniatur-Thermoelementen mit oder ohne Miniatur-Thermosteckern um eine besonders dünne Variante. Ab sofort können Thermoelemente ab einem Mantel-Durchmesser von 0,25 mm² gefertigt werden. Neben der besonders dünnen Variante können Mantel-Durchmesser von 0,4 mm², 0,5 mm² bis 6,0 mm² oder 8,0 mm² angeboten werden. Nach Angaben des Herstellers können je nach Kundenanforderung auch weitere Varianten hergestellt werden.

Eingesetzt werden die besonders dünnen Thermoelemente überall dort, wo schnelle Temperaturwechsel überwacht und gemessen werden müssen z.B. im Labor oder in der Medizintechnik. Je nach Bedarf können die Anschlussstellen mit Miniatur-Thermosteckern, mit Anschlussleitung oder mit freien Enden gefertigt werden. Als Hersteller von Thermo- und Ausgleichsleitungen, können wir Ihnen eine große Auswahl an unterschiedlichen Typen und Ausführungen aus einer Hand anbieten.

Besondere Produktvorteile:
-kurze Antwortzeiten bzw. Ansprechzeiten
-präzise Messungen
-geringe Wärmeableitung
-kleine Abmessung und Verdrängungsvolumen
-Mantelrohrdurchmesser: 0,25 mm und 0,4 mm
-verschiedene Mantelrohrlängen verfügbar
-elektrisch geerdete Messstelle

Weitere Infos und technische Daten finden Sie auf der Website des Herstellers. Weitere Infos und technische Daten finden Sie auf der Website des Herstellers: Weitere Infos und technische Daten finden Sie auf der Website des Herstellers. Miniatur-Thermoelement

Kabelhersteller – SAB Bröckskes ist einer der weltweit führenden Hersteller von Kabel und Leitungen, Kabel-Konfektionen und Temperaturmesstechnik. Mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Kabel und Leitungsfertigung sowie in der Temperaturmess- und Regeltechnik haben aus einem Ein-Mann-Betrieb ein Unternehmen mit fast 500 Mitarbeitern gemacht.
Die Stärken liegen nicht nur in der Herstellung von Standard Kabeln und Leitungen, sondern auch in der Konstruktion von Sonderartikeln. Pro Jahr fertigt SAB mehr als 1500 neue Spezialkabel auf Kundenwunsch.

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